Zu wenig Milch. Endgültig abstillen?!

Hallo ihr Lieben
Meine Tochter ist jetzt 6 Wochen alt. Bei mir blieb der Milcheinschuss aus uns ich habe am Tag maximal 80 ml Muttermilch.
Diese pumpe ich ab und füttere sie mit der Flasche, da mein Kind völlig ausflippt an der Brust, weil es ihr anscheinend zu mühsam ist. Sonst bekommt sie natürlich PRE.
Jetzt bin ich total unsicher, ob ich mir das nicht 'sparen' kann...
Ich möchte natürlich das beste für mein Kind!!! Aber mich nervt das. Mich stresst das. So kommen immer wieder diese Gedanken 'ich kann mein Kind nicht ernähren', 'ich fühle mich wie eine Milchkuh' usw...
Zur Info. Ich habe PCO. Hier kann es leider immer mal vorkommen, dass die Brust der Mütter nicht genügend Milchdrüsen hat und somit keine /kaum Milch produziert werden kann...

Liebe Grüße 😘

1

Ich kann dir keinen Tipp geben, aber mein persönliches Gefühl dafür nennen.
Wenn es dich so stresst, dann lass es nach. Dein Kind hat jetzt 6 Wochen muttermilch bekommen. Das ist gut.
Deinem Kind ist aber mehr damit gedient eine ausgeglichene entspannte Mutter zu haben.
Klar wünscht man es sich anders. Ich musste auch vorzeitig abstillen, obwohl ich mir einen anderen Zeitrahmen gewünscht habe.
Aber du machst das ja nicht, weil es dir so besser gefällt, sondern weil du durch das pco eh schon mir dir kämpfen musst.

Du bist dadurch keine schlechtere Mutter oder was man sich sonst gerne mal einredet.

Alles Liebe!

2

Vielen lieben Dank für deine Antwort. Das bestärkt mich und meine Meinung...
Welche die selbe ist, wie du geschrieben hast...
Für mich ist es eben schwer, weil einem hier niemand helfen kann oder einen Rat geben kann. Nicht mal mein Mann kann mir hierzu helfen. Er weiß, wie ich es mir gewünscht hatte, voll zu stillen.. aber er genießt es auch, dafür sorgen zu können, dass unsere Tochter satt und zufrieden ist. Außerdem kann er es nir schwer ertragen, meinen Frust und den des Babys zu erleben, wenn ich sie doch mal anlege.

Ich werde nicht mehr abpumpen.

Danke dir nochmal!! 😘

3

Hi 😊
Ich habe tatsächlich mit dem gleichen Problem zu kämpfen, nur dass mein Kleiner schon in der 9. Woche ist.
Gestern wieder so ein Kampf an der Brust für ein paar mal Saugen vor dem Zufüttern. Deswegen habe ich auch beschlossen, jetzt langsam abzustillen.
LG

4

Ich hatte genau das gleiche Problem. Tochter wollte überhaupt nicht an die Brust, kein Milcheinschuss und maximal 60-80 am Tag durch abpumpen. Und dass obwohl ich alle 2h gepumpt habe, auch nachts.

Nach 4 Wochen war ich am Ende. Die Kinderärztin hat mich dann darin bestärkt das Pumpen sein zu lassen. Sie meinte, dass Babys auch mit Milchpulver groß und stark und intelligent werden. Viel wichtiger ist es die Zeit mit dem Baby zu genießen.
Und sie hatte recht! Kaum hatte ich mich von der Milchpumpe verabschiedet, war ich deutlich entspannter und konnte endlich mein Baby genießen.

Wenn das ganze für dich nur noch eine Qual ist (was ich sehr gut nachvollziehen kann), dann höre auf dein Gefühl. Und lass dir bitte von niemandem ein schlechtes Gewissen einreden. Manchmal soll es einfach nicht sein.

Das beste für dein Baby ist übrigens eine glückliche und entspannte Mama ☺️

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Ich möchte nicht in Frage stellen, dass du zu wenig Milch hast, allerdings zwei Anmerkungen machen, die dir evtl. helfen könnten:

1. Meine Hebamme war Stillberaterin und hat mir ausdrücklich gesagt, dass das, was du mit einer Pumpe abpumpst, NICHT die Menge ist, die dein Baby beim Stillen bekommt, wenn es gut saugen kann. Egal ob Handpumpe oder elektrische, ein Baby bekommt viel mehr aus der Brust heraus. Ich stille voll und selbst bei mir kommt so wenig, wenn ich abpumpe.

2. Hast du mal über einen Besuch beim Osteophaten nachgedacht? Meine Tochter hat damals auch nicht gut getrunken, ist ständig vor Erschöpfung an der Brust eingeschlafen und hatte dann natürlich Hunger. Also sind wir mit ihr zum Osteophaten gegangen, der hat ihren Kiefer etwas bearbeitet.

3. Zusätzlich hat mir meine Hebamme für das anfängliche Trinken aus der Flasche den Calma-Sauger empfohlen, weil sie da, ähnlich wie an der Brust, saugen muss, damit etwas herauskommt. Meine Maus hat es so gelernt

3. Die Milchmenge kann gesteigert werden, wenn du alle 2 Stunden abpumpst. Ich sage bewusst "kann", da es nicht bei allen klappt, einen Versuch ist es aber wert.

Ich hatte die ersten 3 Wochen wahnsinnige Probleme mit dem Stillen, daher weiß Ich, wie man sich fühlt, wenn es nicht klappt

Die Hilfestellung hat mir dann meine Hebamme gegeben und seitdem stille ich über 5 Monaten voll.

Liebe Grüße

6

Hallo.
Danke für deinen Beitrag.
Meine Hebamme hat mich auch total lieb unterstützt. Und ich war bei der stillberatung in der klinik...
Meine Maus kann ganz wunderbar an der Brust trinken. Aber wenn sie richtig Hunger hat geht ihr das anscheinend zu langsam.

Ich habe stilltee, malzbier, bockshornklee, massieren, und alle 2 Std abpumpen versucht.... aber es hat nichts geholfen.... dann meinte sowohl meine Hebamme als auch mein Kinderarzt, dass ich es lassen soll. So wären Kind und Mutter entspannter.

Bockshornklee würde ich nie wieder nehmen. Konnte mich nicht mehr riechen. Ich hab gestunken ohne Ende!!!

Liebe Grüße

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Mir ging es genauso wie dir. Als meine Tochter drei Wochen alt war fing der ärger an. Ich habe auch als mögliche probiert um die Milchmenge zu steigern, allerdings hat meine Tochter einfach nicht mehr getrunken.
Ich bin durch hebamme und Stillberatung ermuntert worden das ich einfach nur Geduld haben muss und öfter anlegen muss und so weiter.
Ich habe zu der Zeit nicht zugefüttert. Nach zwei Wochen, die echt fürchterlich und mit viel Geschrei waren, habe ich dann angefangen zu zu füttern. Hebamme und Stillberatung waren der Meinung das ist nicht notwendig wäre.
Meine Tochter hat von Anfang an nachts wenn sie dann eingeschlafen war gut geschlafen und kam nur einmal, selten zwei mal in der Nacht.
Die Stillberatung war der Meinung das da das Problem liegt. Ich sollte sie nachts alle zwei Stunden wecken und anlegen.
Das habe ich nicht gemacht, da ich mir sicher war das wir nur noch mehr Probleme bekommen wenn ich dem Kind den Nachtschlaf nehme.
Als ich einige Tage abends zugefüttert hatte wenn ich das Gefühl hatte sie braucht noch was, waren wir bei der U3 beim Kinderarzt. Er hat mir dringend geraten mehr zu zu füttern, da sie nicht genug zunimmt. Sie hatte nach vier Wochen knapp Geburtsgewicht.
In der Woche nach der U nahm sie 400 g zu. Ich habe auch gelegentlich an tag zugefüttert.
Als ich dann wieder zum wiegen beim Kinderarzt war meine er ich sollte ruhig nach jedem anlegen nach füttern.
Das habe ich dann gemacht und weitere zwei Wochen später hatte sie 1,4 kg zugenommen!
Die Pumperei und der ewige Kampf an der brust haben mich echt Kraft gekostet und als sie drei Monate alt war, habe ich einfach das stillen eingestellt.
Seitdem sind wir alle viel entspannter und glücklicher.
Ich hätte sie gerne gestillt und konnte mich nur schwer davon trennen.
Natürlich auch weil alle dir immer erzählen das es so so wichtig ist und du NUR dies und jenes tun müsstest damit es geht...🙄
Ich kann im nachhinein nur sagen, dass ich mich immer wieder so entscheiden würde, weil ich mich und mein baby nicht quälen möchte, nur damit ich behaupten kann, dass ich voll gestillt hätte...
Im übrigen waren sowohl die hebamme, als auch die Stillberatung plötzlich doch der Meinung das es so besser war und offensichtlich auch notwendig das ich zu füttere, als sie in zwei Wochen 1,4 kg zugenommen hatte...

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