Stillstreik, Bauchschmerzen oder doch was anderes?

Ich bin etwas verzweifelt. Unser Sohn ist 9 Wochen alt. Ich konnte erst nach 1 Woche stillen bzw. anlegen , da er ein Frühchen ist und ich zunächst abpumpen musste und er die Milch über die Flasche bekam. Dann stillte ich ganz normal. Milchmenge muss ausreichend gewesen sein, da er 500 Gramm die Woche zunimmt. So und jetzt plötzlich vor 2 Wochen er trinkt kurz und schreit dann wie am Spieß. Lässt sich 2 Stunden nicht beruhigen. Dann trinkt er irgendwann. Im Halbschlaf klappt es auch. Jetzt gibt es ja mehrere Möglichkeiten Bauchweh, starker Milchspendereflex, Saugverwirrung oder keine Ahnung.
Ich pumpe jetzt ab und gebe die Flasche. Er hat die letzten 2 Tage nämlich sehr wenig getrunken und durch den Stress ging die Milch zurück.
Ich habe noch einen 2 Jährigen und kann mich ja nicht den ganzen Tag nur mit einem Kind und dem Stillen beschäftigen 😩
Vielleicht muss ich einfach hinnehmen ein Flaschenkind zu haben...
Den ersten hab ich 14 Monate trotz Ebenfalls Frühchen gestillt!
Ach die Flasche wir auch angeschrien aber nicht ganz so heftig wie die Brust.
Vielen Dank fürs Lesen des langen Textes!!

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Hallo meine Liebe,

bei meiner Tochter war es ähnlich. Sie war 12 Wochen und mein Sohn 1.5 Jahre.

Ich habe mit einer Stillberaterin, Hebamme, Logopädin und dem Kinderarzt alles versucht- meine Tochter wollte nicht mehr an die Brust. Und wegen meinem Sohn konnte ich jetzt auch nicht mehrmals täglich Stunden Stillgeschrei aushalten.

Da dein kleiner im Halbschlaf noch trinkt (war bei meiner Tochter am Anfang auch so), würde ich mal eine Stillberaterin kontaktieren . Für mich war Stillen immer das was ich wollte. Und jeden Versuch wert. Bis man erkennt, dass es nicht geht.
Ich habe dann jetzt bis zum 24. Woche 6 Monat abgepumpt und werden jetzt aufhören. Dann gibt es noch die Vorräte aus dem Gefrierschrank und danach Pre und Beikost.-

Ich weiß noch wie verzweifelt ich am Anfang bei dem ganzen Geschrei war. Gerade wegen meinem Sohn.

Lass dich doch beraten und entscheide dann in Ruhe.
Die Flasche ist sicherlich eine sehr gute Alternative, sollte es nicht gehen.

Liebe Grüße

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Ja das ist es ja. Auch weil es beim ersten so lange klappte. Da musste ich von mir aus abstillen. Ich frage gleich mal meine Hebamme. Beruhigend ist es zumindest, dass es noch andere mit ähnlicher Erfahrung gibt.
Vielen Dank 😊

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Stillen ist nicht immer einfach und es gibt Phasen, die einfach nerven.

Meine Tochter hat eigtl nie aus der Flasche getrunken und trotzdem haben wir immer mal wieder Tage (manchmal auch 1-2 Wochen), wo stillen einfach ätzend ist oder nur im Schlaf wirklich gut funktioniert.

Klar, ich habe nur ein Kind und daher mehr Zeit, aber letztlich hilft nur dranbleiben. Ich denke, die Flasche ist da der „falsche“ Weg, denn die ist ja einfacher und die Motivation für die Brust sinkt weiter. Aber wenn es für dich stressfreier ist, kann es natürlich durchaus der richtige Weg sein :)

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Ja, wie gesagt. Den ersten hab ich 14 Monate gestillt. Da hatten wir auch mal so Phasen. Aber so extrem nicht. Ich würde so gern weiter stillen. Aber er schreit und schreit. Auch an der Flasche. Aber nicht ganz so extrem! Der Bauch rumorrt auch und er pupst und schreit. Ich vermute ja Bauchschmerzen. Das macht das Stillen unmöglich, wenn er so aufgeregt ist. Ganz schön anstrengend 🤣
Vor allem der Große will dann auch was von Mama und nicht 2 Stunden beim Stillkampf zuschauen😂😂
Vielen Dank für deine Antwort ☺️ Du hast recht, dass es mit der Flasche schlimmer wird mit der Stillsituation🙄

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