Baby isst immer weniger Brei

Hallo zusammen,

hab da mal eine Frage.
Meine Tochter ist fast 6 Monate alt und bekommt seit etwa einem Monat mittags und auch manchmal abends Brei angeboten. Angefangen haben wir mit der Beikost, da sie die nötigen Reifezeichen erfüllt hat und man gemerkt hat, dass sie auch gerne mal etwas vom Tisch probieren wollte.
Anfangs lief es auch erstaunlich gut und sie hat schnell etwa 80 Gramm puren Gemüsebrei (Karotten, Pastinaken, Kürbis) gegessen und hatte sichtlich Spaß dabei.
Jedoch hat sich die Menge nie weiter gesteigert und nach diesen 80 Gramm wollte sie nicht weiter essen.
Habe dann die größeren Gläschen mit zusätzlichen Kartoffeln angeboten, die mag sie aber überhaupt nicht. Auch Spinat schmeckt ihr nicht, da wird alles ausgespuckt. Gläschen mit Apfel ist auch nicht so beliebt.
Seit ein paar Tagen isst sie 4 Löffel, auch mit Freude, und dann ist Schluss.
Haben auch schon versucht, ihr Fingerfood (zum Beispiel ein Stück Avocado) zu geben, damit sie selbst etwas in den Mund stecken kann. Das versteht sie aber leider nicht.
Generell steckt sie nicht viel in den Mund, außer ihre Händchen.
Auch abends, wenn wir am Tisch sitzen, ist das Interesse ihrerseits am Essen sehr groß und der Mund geht sofort auf, wenn man ihr dann Essen anbietet. Aber auch da ist nach ein paar Löffeln wieder Schluss und es wird gequengelt.
Habe auch das Gefühl, dass sich langsam die ersten Zähnchen ankündigen. Vielleicht isst sie ja deshalb weniger?
Sollten wir ihr einfach weiter täglich etwas Brei anbieten oder lieber etwas Pause machen?
Wenn wir weiter füttern, lieber wieder das pure Gemüse oder doch verschiedene Sorten mit Kartoffeln und eventuell auch schon mit Fleisch?

Liebe Grüße

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Hört tatsächlich nach Zähnchen an und da essen die Kleinen meist schlecht.

Du könntest weiter Brei anbieten, aber vielleicht etwas abgekühlt und wenn sie nicht möchte einfach Milch geben.

2

Die Phase hatten wir auch mit irgendwo um die 6 Monate rum. Vorher schön gegessen, dann nur noch mit Widerwillen ein paar Löffel. Ich habe einfach konsequent weiter Brei angeboten, wenn kaum was gegessen wurde gab es wieder Milch und nach 4-5 Wochen war der Spuk vorbei und danach hat sie ALLES gegessen (vorher nur Pastinake mit Kartoffel 🙄). Vielleicht waren es die Zähne, vielleicht ein Schub. Keine Ahnung. Es geht vorbei. Die merken auch irgendwann, dass sie selber was bestimmen können nämlich ob sie essen oder nicht. Das testen sie auch aus.
Komplett pausieren würde ich daher nicht.
Einfach entspannt bleiben. Das Kind isst was es isst und gut. Keinen Druck aufbauen, bei dir keinen Frust aufkommen lassen. Niemals den Kampf ums Essen beginnen. Den kann man nämlich nicht gewinnen.

Mir war nur wichtig mittags (bzw. einmal am Tag) weiterhin Gemüse anzubieten, auch wenn sie vielleicht lieber Obst gehabt hätte. Sie sollte sich nicht daran gewöhnen, dass es nur Obst gibt.

Selbstgekochte Kartoffeln mochte unsere bis 10/11 Monate nie. Egal welche Sorte. Gläschen mit Kartoffel war kein Problem.

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