Kuhmilchallergie

Hallo Zusammen,

Wer kennt sich mit ner kuhmilchallergie aus u hat Erfahrungen mit?
Meine kleine hat seit paar Tagen aufm bauch, Arm u Bein raue trockene rote Stellen sieht aus wie ein Ausschlag/ Allergie laut kia!! Eincremen meinte er.
Spucken tut sie auch seit neuestem u das nach jeder Mahlzeit ect..soll es die Tage beobachten.

Lg

Gibst du ihr denn seit neuem Kuhmilch?

Milchweissallergie sollte es heißen. 🤭

Meine Tochter hat es nicht aber die einer Freundin.
Ich finde, wenn sie wirklich eine Allergie hat, sollte man nicht cremen und ihrem Körper trotzdem weiter Kuhmilch zusetzen sondern einfach die Nahrung wechseln.
Gibt ja auch Milchpulver auf Ziegenmilchbasis.

Bitte nicht so falsche Tipps geben wie auf Ziegenmilch umsteigen. Bei einer echten Kuhmilcheiweißallergie sind die Kinder meist allergisch auf das Kasein und das ist in allen Milchen enthalten. Sollte ein Kind eine echte Allergie haben, erfolgt eine Aufklärung durch einen Kinderarzt oder Dermatologen, eine Ernährungsberatung ist sinnvoll. Laktosefreie Milch oder HA Nahrung ist ebenso ungeeignet. Und ich bitte wirklich die Mamas, die sich nicht aktiv mit der Thematik auseinandersetzen, nicht solche Tipps zu geben und bitte später auf Kindergeburtstagen etc. Den Kindern nichts geben, wenn man sich nicht sicher ist, ob es die Allergie zulässt.

Das tut mir leid, ich wusste nicht, dass es Kinder gibt die dann auch Ziegenmilch nicht vertragen. Die kleine meiner Freundin hat das super vertragen trotz milcheiweißallergie. Aber vielleicht kommt das auch drauf an, auf welchen Stoff genau die Babys reagieren.

Hallo 🤗

bei meinem Großen hat sich die Milcheiweißallergie auch mit Hautausschlägen bemerkbar gemacht. Er hat bereits mit ein paar Wochen rote und trockene Stellen bekommen die immer größer wurden und wohl auch juckten.

Anfangs haben wir alle möglichen Crems probiert, es hat natürlich alles nichts geholfen (wir wussten zu dem Zeitpunkt noch nicht das es eine Allergie ist - Ich habe auch noch voll gestillt). Erst als wir dann mit ca. 6 Monaten den Abendbrei einführen wollten und er nach direkten Kontakt mit Milch (war damals eine Pre Milch) kam, bekam er sofort Pusteln und rote Flecken um den Mund und am Hals. Ein Buttest beim KiA brachte dann Gewissheit...Milcheiweißallergie und dazu noch Allergien auf diverse andere Lebensmittel wie Ei, Weizen, Nüsse, Soja...

Ich habe dann langsam abgestillt, weil ich wirklich überfordert war in dem Moment meine Ernährung dem anzupassen. Haben dann eine Spezialmilch (Neocate) bekommen und mein Sohn hat sie zum Glück schnell akzeptieren und auch lange getrunken, also auch als Kleinkind zum Abendbrot usw.
Nachdem ich nicht mehr stillte und wir die ganzen Allergene weg ließen in seiner Ernährung, wurde die Haut binnen weniger Wochen wieder ganz normal.

Der Kinderarzt machte uns auch Hoffnung das es sich bis zum Schulalter verwachsen kann, und genau so war es dann auch. Mit etwa drei Jahren konnte mein Sohn fast alles wieder essen, nur die Nüsse und ein paar "harmlose" Allergien sind geblieben und die Reaktion darauf ist zum Glück nicht bedrohlich sondern äußert sich immer über die Haut bei ihm.

Heute ist er 7 und liebt Milch und Nudeln über alles und kann es essen ohne Probleme.

Es war wirklich eine sehr anstrengende Zeit damals, vor allem wenn es ums einkaufen ging, bei diversen Bio Läden und Reformhäusern war ich Stammgast 😉 aber es geht alles wenn man sich damit auseinander setzt und es besteht in gewissen Fällen die Hoffnung, dass es einfach weg geht wenn man die Allergene weg lässt über einen gewissen Zeitraum.

Falls du Fragen hast, kannst du mich gerne anschreiben 🙂

LG

Hallo ich habe selbst eine Milcheiweißallergie und mein Sohn hat die ebenfalls vererbt bekommen (das sagt zumindest der Bluttest) die ersten 4 Jahre ist das aber ehrlich gesagt nicht aufgefallen 😅 bei mir ist das auch noch nie aufgefallen und keiner von uns hatte bis dato einen Hautausschlag wegen milch bekommen. Lt. Arzt wäre die Allergie aber nicht so stark ausgeprägt mit ++ . Ich habe zusätzlich seit dem Jugendlichenalter eine Lactose Intoleranz, die mein Sohn aber bis dato noch nicht hat. Ekzeme hatte mein Sohn immer wieder mal, zB nach Infekten, vom Schwitzen, trockener Luft im Winter oder auf vom Sabbern zB in der Halsfalte. Ich würde mich nicht darauf versteifen, dass das 100% an einer Allergie liegt.

Lactose und Eiweiß sind zwei komplett andere Schuhe und nur weil Milch laktosefrei ist, enthält sie, genau wie jedes andere Milchprodukt trotzdem Eiweiß.

Würde auf HA Nahrung umsteigen, die ist reduziert an Allergenen.

Top Diskussionen anzeigen