Abstillen - ein lachendes und ein weinendes Auge - Silopo

Hallo zusammen,

meine Kleine ist etwas über 7 Monate alt und ich bin gerade am abstillen und hab so gemischte Gefühle dabei.

Am Anfang hab ich stillen gehasst und war einige Male kurz davor aufzugeben. Ich hab mich mehr als einmal gefragt, wieso ich mir das eigentlich antue. Mein Vorsatz, bis zum 6. Monat zu stillen, wackelte häufig.
Dann lief es immer besser und irgendwann hab ich tatsächlich ganz gerne gestillt. Es ist praktisch, immer da, man muss nichts mitnehmen, wenn man weggeht, das beste fürs Kind, eine besondere Nähe ...

Tja, nun wollt ich aber doch wieder mehr Unabhängigkeit, ich hab die 6 Monate geschafft, sogar 7.. Heute habe ich nur 1x gestillt, sonst gabs Brei oder Fläschchen.

Ein Auge lacht, eins weint.🤩😢

Die innige gemeinsame Zeit geht vorbei.
Ich hab meinen Körper bald wieder „nur für mich“.

Ich hab echt nicht erwartet, dass ich doch so wehmütig bin.

Das musste mal raus 🥺

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Wenn du gerne stillst - dann stille doch noch weiter.
Ich habe das Gefühl, viele stillen ab, weil die ersten 6 Monate rum sind und man dann halt abstillt.

Bei mir war’s auch so, die erste Zeit fand ich furchtbar und ich zählte die Tage bis zum 6. Monat.
Aber dann hat es sich eingependelt und ich sah keinen Grund abzustillen.

Wegen der Unabhängigkeit : ab beikost alter sind die kleinen ja eh unabhängiger. Die Mama muss nicht mehr den ganzen Tag verfügbar sein.
Ich hab dann noch so portionsbeutel PRE gekauft - somit konnte ich auch mal einen ganzen Tag problemlos weg sein.

Versteh mich nicht falsch, ich will dich nicht zum stillen überreden.
Ich hab nur eben mehrere Freundinnen, die nach 6 Monaten abgestillt haben - weil man halt nach 6 Monaten abstillt ...
Die meisten haben es dann doch bisschen bereut als es dann rum war, vor allem wenn sie bei uns gesehen haben, dass man als Mama eines Beikost Babys dann doch recht unabhängig ist.

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Wenn auch spät: Danke für Deinen Post.
Ich hab auch lang drüber nachgedacht, ob ich nur abstille, weil man das mit 6 Monaten „halt so macht“ oder ob ich das wirklich will. Hab mir sogar eine Pro- und Kontraliste geschrieben 😅
Nee ich will das wirklich und wir sind jetzt dabei, nur noch morgens (oder nachts, falls meine Kleine sich meldet) zu stillen.
Klappt auch soweit gut, ich trau mich aber immer noch nicht, den letzten Schritt zu gehen und keine Brust mehr anzubieten. Manchmal sind sie schon echt noch voll...

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Ich verstehe dich. Ich bin auch grad am abstillen (Baby 7,5 Monate). Ich habe gern gestillt, aber die letzten eineinhalb Monate tat es nur noch weh. Und als ich dann Hautfetzen von der Brustwarze ziehen konnte, habe ich kurzen Prozess gemacht. Zum Glück nimmt sie die Flasche. Es tut mir gut, aber es tut mir auch Leid, denn die Zeit kommt nie wieder.

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Guten Morgen ☀️

Dieser Post kommt für mich genau richtig.

Wir sind auch gerade dabei abzustillen (mein Sohn ist 9 Monate).
Genau so wie du es beschreibst geht es mir auch.

Ich habe die Stillzeit sehr genossen aber freue mich auch etwas flexibler zu werden.
Gestern habe ich das erste mal nach der Geburt ausgeschlafen da mein Mann das „Morgenfläschchen“ gegeben hat.

Alles gute!

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