Sind das Beikostreife-Anzeichen?

Hallo!

Mein Sohn ist bereits 7 Jahre alt. Als er damals auf den Tag genau 4 Monate alt war, habe ich mit Beikost angefangen. Steht ja schließlich so auf den Gläschen drauf. #augen Das Ergebnis war purer Stress für uns beide. Wochenlang hat er mir alles entgegengespuckt und hat Verdauungsprobleme bekommen.

Dieses Mal habe ich mich besser informiert und mir vorgenommen ca. bis zum 6. Monat zu warten. Nun ist es aber so:

-sie kann den Kopf alleine halten
-wenn sie mich beim Essen beobachtet hat sie den Mund offen und sabbbert (wobei das auch Zufall sein kann)
-wenn sie jemand beim Essen auf dem Schoß hat, macht sie richtig Theater
-wenn man ihr einen Löffel hinhält, macht sie den Mund auf (habe mal ein paar Tropfen Milch auf den Löffel gemacht)

Sie ist jetzt 4 Monate alt (war aber zwei Wochen über den ET falls das eine Rolle spielt). Motorisch ist sie recht weit (dreht sich seit sie 3 Monate alt ist in alle Richtungen und robbt seit kurzem ein paar cm). In den letzten Tagen trinkt sie ca. eine Flasche mehr pro Tag, liegt aber immernoch im Rahmen der Tagesmenge.

Ehrlich gesagt, habe ich noch gar keine Lust auf Beikost. #schein Wir bekommen heute den Hochstuhl und ich wollte sie erstmal daran gewöhnen, drin zu sitzen wenn wir essen und ihr was zu spielen zu geben, damit sie abgelenkt ist.

Was würdet ihr machen? Ich würde es wirklich gerne noch etwa hinauszögern, wenn es geht (alleine schon um Schwiegermutter zu ärgern, die ja meint, das Kind müsste schon längst essen). Irgendwie bin ich noch nicht so weit, ich finde sie noch so klein. #schwitz

#danke

1

Ich glaube nicht, dass es schadet, den Beginn noch etwas hinauszuzögern. Umgekehrt ist das eher der Fall ;-)

Meine Kleine hat mir mit gut 5 Monaten beim Abendessen mein Brot aus der Hand geschnappt und angefangen es zu essen. Ab da durfte sie ;-)

LG
Christiane

2

Klar geht das! :-)

Wir haben auch (laaaangsam) mit 4 Monaten mit Beikost angefangen. Bis wir täglich bei einer ganzen und zwei halben Mahlzeiten waren.

Jetzt ist Mini 6 Monate und hat im Moment so gar keine Lust auf Brei mehr... also stille ich wieder voll, biete aber weiterhin abends Brei an.

Er war schon immer sehr zierlich (wird jetzt so 6,5kg haben), dafür aber auch das einzige Kind beim PEKiP, welches schon gezielt vorwärts und in den Vierfüßerstand kommt. Unser Kursleiter sagte dazu nur, dass die schwereren Kinder viel zusätzliche Kraft brauchen um das zu schaffen, wofür leichtere Kinder fast nur die Technik benötigen.

Also keinen Stress und guten Gewissens SchwiMu weiter ärgern :-p

3

Hi Hi #winke

ich wollte auch warten bis mein Sohn 6 Monate ist, wenn wir mit der Beikost anfangen, da er sehr lange Kolliken hatte und ich einfach nur froh war dass die überstanden sind. Ich hatte einfach Angst dass er damit überfordert ist und die Bauchschmerzen wieder beginnen. Naja aber mein Kind wollte nicht warten ;-)
Nach Rücksprache mit dem KiA, habe ich mit 18 Wochen mit Kürbisbrei angefangen und ihm hats super geschmeckt und er hat ohne Probleme geschluckt. Ich war echt baff. Jetzt ist er 24 Wochen und liebt sein Brei. Er bekommt auch schon den Abendbrei und verträgt alles super. Ich koche jeden Tag frisch für ihn und probier Verschiedenes aus. Mal stark püriert, mal mit Mini-Stückchen und auch von den Geschmacksrichtungen versuch ich jeden Tag was anderes (Natürlich nachdem mir der KiA das ok gegeben hat).
Mein Tipp: Versuch es einfach. Wenn du merkst dass dein Kind noch nicht soweit ist dann lass es und warte paar Wochen. Mit vier Monaten kann es einfach nur neugierig sein und die stecken ja alles in dem Mund in dem Alter. Wenn du unsicher bist, bespreche es mit dem KiA.

Oder am besten: Höre auf dein Mamainstinkt. Meistens merken wir Mamas wann unser Schatz bereit für was neues ist aber durch die vielen Ratgeber und "gut gemeinten" Tipps von anderen werden wir einfach unsicher.

LG :-)

4

Mit vier Monaten Hochstuhl ?

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