14 Monate - wieder vermehrt stillen

Hallo,

meine Tochter ist 14 Monate und ich stille sie noch mehrmals, d.h. abends zum Einschlafen, nachts 1-2x, morgens nach dem Aufwachen und auch manchmal noch 1x vorm Mittagsschlaf.

Bisher hat mich das auch nicht gestört. Jetzt hatte sie aber vorletzte Woche nach einer Impfung 2 Tage Fieber. Sie wollte nicht viel essen und auch nur wenig trinken, aber hat mir deutlich gezeigt, dass sie an die Brust will. Demzufolge habe ich in den 2 Tagen extrem viel nach ihrem Bedarf gestillt. Seit letzter Woche ist sie wieder richtig fit und trotzdem möchte sie nach wie vor plötzlich vermehrt wieder an die Brust. Ich biete ihr dann immer etwas anderes an, was sie dann auch isst. Trotzdem gibt es mehrmals am Tag Momente, an denen sie unbedingt wieder ihre Milch will, was vorher lange nicht mehr aktuell war. Es ist auch nicht mal 5min trinken, sondern sie hängt mir wirklich lange an der Brust und meckert auch beim "abdocken".

Ich bin mir so unsicher. Sie hat ja nun doch schon 8 Zähne und auch die Backenzähne sind gerade im Anmarsch. Das viele Stillen tut mir langsam echt weh. Zumal sie auch nicht wirklich zimperlich damit umgeht... #schwitz Außerdem merk ich echt, dass es mir langsam an die Substanz geht.

Ich vermute mal, dass es eine Mischung aus der Gewohnheit ("letzte Woche durfte ich doch auch ständig trinken"), einem Wachstumsschub und auch vielleicht an den durchbrechenden Backenzähnen liegt.

Wie würdet ihr weiter vorgehen? Gehts manch einer von euch vielleicht auch so?

LG
platschi92

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Hallo,

ich denke beim Langzeitstillen ist es normal. Es gibt Phasen, wo die Kleinen etwas mehr an der Burst hängen. Ich hatte es bei meiner Tochter auch , mit 18 Monaten hat sie angefangen vermehrt nach Brust zu verlangen. Dann war wieder Ruhe, so dass ich manchmal fast abgestillt habe. Jetzt (mit 24 Monaten) stillt sie wieder wie ein Baby.

Ich frage mich auch wie ich sie abstillen soll. Aber ich denke, in diesen schwierigen Phasen ist es nicht empfehlenswert. Vor allem nachts würde ich gerne sie nicht mehr stillen.

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Das ist absolut normal.

Wenn es dir an die Substanz geht: ändere etwas! Du kannst z.B. Stillzeiten einführen oder eine Mahlzeit beenden, wenn du nciht mehr willst. Achte auf deine Ernährung, ausrichend Schlaf und Entspannung.

Wegen Schmerzen: lass sie abdocken wenn es weh tut und mit weit offenem Mund wieder andocken.

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#winke,

hatten die Phase auch vor kurzem. Sie aß schon genau so wie Deine.Püppi wurde etwas krank (Magen/Darm) und sollte/ wollte nichts festes Essen. Hab dann die ersten zwei Tage nur gestillt, danach wollte sie auch ständig wieder "ran". Ist eben auch viel einfacher, wie am Tisch sitzen und selbst essen, kauen ect.
Hatte dann schon Panik es bleibt so, da wir kurz darauf Kita Eingewöhnung hatten, aber hat sich nach kurzer Zeit wieder gelegt und sie isst jetzt wieder tagsüber ganz normal und es wird nur noch Nachts gestillt.
Die langen Stillzeiten können auch am derzeit vermehrten Kuschelbedarf liegen, meine hat sich das da selbst geholt und auch mal ne kurze Auszeit ( die gibts nämlich sonst so übern Tag nich, sie ist sehr aktiv).

Lg kiki

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Vielen lieben Dank euch für eure Antworten. #liebdrueck
Ich bin jetzt total beruhigt, dass es doch normal ist. Muss dazu sagen, dass ich schon einen großen Sohn habe (5 Jahre), der sich aber damals mit 8 Monaten selbst abgestillt hat. Demzufolge dachte ich, dass das Stillen von Tag zu Tag etwas weniger wird. Aber es klingt durchaus logisch, dass es eben phasenweise anders sein kann. Ich möchte auch unbedingt weiterstillen, auch wenn ich auf das nächtliche Stillen durchaus gut verzichten könnte. ;-)

Ich hatte noch vergessen zu schreiben, dass sie momentan generell nicht sehr gut isst. Schafft ihr Mittagessen nicht, mag ganz plötzlich keine Schnitte mehr, nur noch den Belag etc. Dafür eben lieber an die Brust... Aber ich habe gerade ein paar Beiträge weiter oben gelesen, dass es wohl auch bei anderen so ist.

Danke euch!

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