Juniormilch oder Kuhmilch

Hallo ihr Lieben

Mein Kleiner ist letzte Woche ein Jahr alt geworden. Allerdings ist er ein Frühchen und ist korrigiert erst 10 Monate alt...

Heute war ich mit Jeannot zur Jahreskontrolle beim Arzt. Ich wollte wissen, ob ich schon auf Kuhmilch wechseln darf. Der KiA meinte, dass es eigentlich kein Problem sein sollte, was die Allergien oder die Verträglichkeit betrifft. Allerdings empfiehlt er in den ersten 2 Jahren keine Kuhmilch, da diese für Kälbchen gedacht ist und nicht für Kleinkinder.... Die Kuhmilch sei in ihrer Zusammensetzung der Nährstoffe (Eisen, Eiweiss...) nicht optimal für ein Kleinkind, er empfiehlt eine Juniormilch/Wachstumsmilch (z.B. Milu-Milk von Milupa). Diese entspricht den Ernährungsanforderungen für Kleinkinder...

Nun weiss ich aber nicht so recht, was ich davon halten soll!! Einerseits kann ich seine Argumente sehr gut nachvollziehen, aber bis jetzt noch jedes Kind mit Kuhmilch gross geworden...

Was haltet ihr davon?? Vielen Dank für eure ehrlichen Meinungen!!! #danke #danke

LG Fabienne mit Jeannot

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Ich nochmals...

wollte noch erwähnen, dass Jeannot bis jetzt immer noch PRE-Nahrung gekriegt hat. Morgens habe ich ihm einen speziellen Getreidezusatz in die Milch gegeben, damit er satt wird. Abends hat er die normale PRE gekriegt.

Von unserer Säuglingsmilch gibt es eben keine Folgemilch!!! Das ist ein spezielles Baukastensystem. Wenn ein Baby nach 4 Monaten mit der Milch (PRE) nicht mehr satt wird, können verschiedenen Zusätze dazu gegeben werden (div. Getreide, Früchte, Gemüse).

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Eine spezielle Kindermilch oder Folgemilch braucht kein Mensch. Anton ist 2 und wird noch von der Pre satt. Der Kaloriengehalt unterscheidet sich kaum von anderen Milchsorten.
In 2er und 3er Milch sind unnötige Zucker, Stärke und sogar Geschmacksstoffe drin. Das Zeug gewöhnt Kinder nur an süße Getränke. Das Eisen in der Milch ist durch das Calcium eh nicht verwertbar. Daher macht es auch keinen Sinn, eine Kindermilch speziell mit Eisen anzureichern.
Klar ist Kuhmilch für Kälber ;-). Sie enthält wesentlich mehr Eiweiß, was die Nieren der Kinder belasten kann. Daher soll man im 2. Lebensjahr auch nicht mehr als 300ml Kuhmilch (inklusive Kuhmilchprodukte wie Joghurt, Käse) geben. Dabei entsprechen 15g Schnittkäse bzw. 30g Weichkäse 100ml Kuhmilch.
LG,
Susanne

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Hallo Susanne

Ja, Du hast recht. Im Kaloriengehalt unterscheiden sich die PRE-Nahrungen kaum von Folgemilchen bzw. Kindermilchen... Aber darum geht es mir eigentlich auch nicht. Es ist ja nicht so, dass mein Kleiner nicht mehr satt wird... Bis jetzt bin ich auch ganz zufrieden mit unserer Säuglingsmilch!!

Allerdings habe ich diese Kindermilch, die mir der KiA empfohlen hat, mit unserer PRE-Milch verglichen. Wie gesagt, Fette, Eiweiss und Kohlenhydrate (ausser Traubenzucker) sind fast gleich, aber die Kindermilch enthält doppelt so viele Mineralstoffe und Vitamine wie unsere Säuglingsmilch....

Nun grüble ich natürlich, ob mein Kleiner wirklich genug Vitamine und Mineralstoffe erhält..... denn die PRE-Milch ist ja eigentlich für Babys gedacht.....

LG Fabienne

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Hallo Fabienne.
Also ich gebe da deinem KIA vollkommen Recht. Nimm doch lieber eine Folgemilch, da sind wirklich alle Vitamine drin, die er braucht. Am Ende musst du es entscheiden, und groß wird er auch mit der Kuhmilch. Ich habe es bei meiner Kleinen auch mal mit Kuhmilch versucht und sie hat es nicht so richtig vertragen. Du kannst auch von der PRE-Nahrung auf jede belibige Folgemilch umsteigen. Wir nehmen die 3er von Lasana, das ist ein Ableger von Humana, doch viel billiger. 800g kosten bei Schlecker 3.99. Du kannst aber auch wenn du keine Pulvermilch nimmst die Milupino Kindermilch nehmen, die hat meiner Kleinen aber nicht geschmeckt. In der ist mehr Calcium als in der Kuhmilch drin. Wenn dein Kleiner 1,5 J. ist würde ich es nochmal mit Kuhmilch versuchen, dann ist es ok.
Alles Gute und viel Glück beim Probieren
Andrea mit Alena (19 Monate)

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Hallo Fabienne,
unsere Kinder bekamen und bekommen beide nach dem ersten Lebensjahr Kuhmilch. Davor noch nicht, da wir auch wegen Allergien aufpassen müssen. Sie wachsen und gedeihen sehr gut und ich halte ehrlich gesagt nicht viel von solcher "Spezialnahrung". Ich halte es für reine Geldmacherei der Nahrungsmittelkonzerne, mit der die Eltern immer mehr verunsichert werden. Früher gab es das ganze Zeug noch nicht und es gab viel weniger Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Die ersten sechs Monate stille ich jeweils ausschliesslich, danach langsam Beikost mit allergenarmen Lebensmitteln und ab einem Jahr dann langsam zur normalen Kost übergehen.
Unser Kinderarzt hat gemeint, man soll sich da bloss nicht zu verrückt machen und ich kann ihm da nur zustimmen!
Liebe Grüsse aus der Schweiz!

Sabrina

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Hallo Fabienne,

also ich gebe meiner Tochter (14 Monate) morgens nach dem Aufwachen und abends vor dem Schlafen auch Folgemilch (BEBA 3), eben aufgrund der optimalen Zusammensetzung für Kleinkinder.

Liebe Grüsse,
Sabine mit Janis Céline

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