süßstoff

kann süßstoff(insbesondere aspartam) in der stillzeit dem stillbaby schaden? geht das in die milch über?
und wie ist das bei kleinkindern?
mein großer mag ungern tee pur trinken, aber in mir sträubt sich alles bei dem gedanken ihm zucker an den tee zu machen. und honig/traubenzucker/milchzucker/kandis/rohrzucker sind ja letztendlich alles kohlehydrathaltig und damit potentiell zahnschädigend. wie ist das denn bei cyclamat?
ist das überhaupt zu empfehlen? oder gar schädlich??

danke schonmal für eure antworten!

puchiko mit #baby milou06 und #snowy kili04

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Lieber nen Teelöffel Zucker als Süßstoff. Ich finde, Süßstoff ist nichts für Kinder.
Ansonsten nen Schuß 100%igen Saft in den tee...das süßt auch. Aber wirklich nur nen Schuß.

oder einfach nur Wasser zu trinken geben- das reicht Kindern eigentlich aus.

Wie es bei der Muttermilch ist, weiß ich nicht. Ich würde aber auf Süßstoff verzichten... und wirklich lieber mal mit Honig oder Zucker süßen . Eigenlih geht ja alles in die Milch über...


sparrow

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Hi,

ich würd's nicht geben, ich halte nicht viel von Süßstoff. Auch wenn's umstritten ist, es gitb Medizimer, die meinen er löse Krebs und Befindlichkeitsstörungen aus.
Hier mal von wikipedia:

Aspartam schadet den Zähnen nicht. Beim Abnehmen helfen Süßstoffe wie Aspartam nur bedingt. Im Gegenteil, denn der Süßstoff sorgt dafür, dass besonders viel Insulin ausgeschüttet wird. Dieses Hormon vermittelt dem Körper den Befehl: Energiereserven in Fettzellen auf den Hüften bunkern. "Süßstoffe haben sich deshalb schon seit Jahrzehnten als Hilfsmittel in der Tiermast bewährt", erläutert der aus seiner Medienpräsenz (z.B. Deutschlandradio Kultur, Deutschlandfunk) bekannte Lebensmittelwissenschaftler Udo Pollmer.

Gesundheitsgefahren

Aspartam darf von Menschen mit der sehr seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie nicht eingenommen werden. Deshalb müssen alle Lebensmittel, die Aspartam enthalten, den Hinweis "enthält eine Phenylalaninquelle" tragen. Diesen Warnhinweis findet man zum Beispiel auf zuckerfreien light-Limonaden. Neugeborene werden heute auf Phenylketonurie routinemässig getestet, damit schwerste Gehirnschäden verhindert werden. Jede eiweisshaltige Ernährung kann Menschen mit Phenylketonurie schädigen.

Über mögliche weitere Gesundheitsgefahren durch die Verwendung von Aspartam gibt es kontroverse Meinungen.

Die FDA wertete eine große Anzahl toxikologischer und klinischer Studien zu Aspartam aus und erklärte 1981 den Gebrauch für sicher, sofern eine Tagesdosis von 50mg/kg Körpergewicht/Tag nicht überschritten wird. Der EU-Grenzwert wurde auf 40mg/kg Körpergewicht/Tag festgesetzt.

LG,
Denise + #baby Fynn (*21.09.2005)

Der wissenschaftliche Ausschuss für Lebensmittel der Europäischen Kommission kam nach der Auswertung des wissenschaftlichen Materials im Juni 1997 zu dem Schluss, dass das vorliegende Material einen behaupteten Anstieg der Hirntumorrate nicht belege. Diese Meinung teilte auch Prof. Dr. med. Trefs von der Universität Tübingen. Der Toxikologe Prof. Dr. Schweinsberg vom Hygiene-Institut der Universität Tübingen wiederum hat der Meinung der Studie von Olney et al., Aspartam könne einen Beitrag zur Krebsentstehung leisten oder sogar selbst krebsauslösend wirken, zugestimmt. Trefs wie Schweinsberg waren Mitglieder des wissenschaftlichen Ausschusses. Die Studie von John W. Olney wurde im Journal of Neuropathology and Experimental Neurology (55, no. 11, 1115-1123 1996) veröffentlicht.

Im Juli 2005 veröffentlichte die in Bologna beheimatete "Fondazione Europea di oncologia e scienze ambientali 'Bernardino Ramazzini'" ("Europäische Stiftung für Onkologie und Umweltforschung 'Bernardo Ramazzini'") die Ergebnisse einer Studie mit Mäusen, die offenbar einen direkten Zusammenhang zwischen der Einnahme des Süßstoffs und der Erkrankung an Krebs belegen. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang allerdings, dass die Tumorprevalenz insgesamt (Versuchs- und Kontrollgruppen zusammen) bei 20,1% liegt, was exakt dem Wert entspricht, der bei „Sprague-Dawley“-Ratten statistisch zu erwarten ist. Es stellt sich demnach die Frage, inwiefern die Daten der Kontrollgruppe in der Studie korrekt wiedergegeben werden. In einer dazu ergangenen Erklärung der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde zeigte sich diese angesichts der Studie der Ramazzini-Stiftung zumindest zurückhaltend besorgt und kündigte eine genaue Begutachtung an, wollte aber nicht soweit gehen, zu einem generellen Verzicht auf Aspartam zu raten.

In einer von Walton et al. durchgeführten Doppelblind-Studie (Biological Psychiatry 34, 13-17 1993) wurde ein Zusammenhang zwischen dem Verbrauch von Aspartam und Befindlichkeitsstörungen, insbesondere bei depressiven Personen, festgestellt. Danach treten bereits bei einer Gabe von 30 mg pro kg Körpergewicht signifikant häufiger Kopfschmerzen auf.

Gleichzeitig existieren viele wissenschaftlichen Quellen, die solche Zusammenhänge bestreiten oder widerlegen (siehe Weblinks). Problematisch ist, dass im Wissenschaftbetrieb allgemein viele Studien von der Industrie (mit-)finanziert und daher möglicherweise von verschiedenen ökonomischen Interessen beeinflusst sind.

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