Schmerzen beim Stillen

Hallo,
mein kleiner Louis ist heute 22 Tage alt. Seit ich aus dem KH zurück bin, stille ich ihn - vorher abpumpen und Flasche.
Meine Brust reagiert ganz unterschiedlich aufs Stillen: Links ist ok, rechts schmerzt das Saugen - besonders das 1. Ansaugen - wie die Hölle. Bin immer froh, wenn die Zeit um ist, und ich es wieder überstanden habe. Hinterher brennt es in der Brust wie Feuer.
Was kann ich dagegen tun? Ist es möglich, daß ich so unterschiedlich reagiere? Sollte ich es vielleicht mit den Brusthütchen probieren?Aber dann nur rechts oder beide Seiten, damit Louis nicht verwirrt ist?
Oder nur Flaschennahrung und abstillen?
Viele Grüße
Mausibeagle

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brusthütchen wirken auf Dauer abstillend....magerqark(brustwarzen aussparen und Kohlblätter und retterspitz8brustwarzen aussparen) helfen...das Ansaugen tut ein paar Wcoehn weh, Hütchen schaffen angeblich Erleichterung, wie gesagt auf dauer aber abstillend, auch nur Pumpen wirkt auf dauer abstillend...versuche wenigstens 3 Monate durchzuhalten, ist für das Kind einfach besser..chmerzen lassen nach, dauert nur...habe 10 Wochen brustentzündung gehaBT UND TROtZDEM GESTILLT; MITLLERWEILE IST ER 5 mONATE; STILLE NOCH VOLL

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Hallo,
bei mir ist es andersrum, rechts geht es super und links tut es weh. Meine Hebamme meint, ich habe halt verschiedene Brustwarzen, das wäre aber normal.
Ich lege meinen Sohn jedesmal in einer anderen Haltung (Wiegegriff, Football oder von unten) an, dann wird die Brustwarze unterschiedlich belastet. Wenn es brennt, creme ich die Brustwarzen mit Bepanthen ein.
Viele Grüße,
Simone

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Hallo,

die Schmerzen geben sich mit der Zeit, dass es allerdings hinterher noch brennt wie Feuer, finde ich merkwürdig. Bitte geh mal zum Arzt und lass dich untersuchen, nicht dass was entzündet ist.

lg Ellen

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Hallo Mausibeagle,

leider kann ich Dir auch nicht wirklich einen Rat geben.
:-(
Aber es scheint wohl am Namen zu liegen - mein kleiner heißt auch Louis und ist am Montag 8 Wochen alt.

Bei mir klappt es mit dem Stillen auf der rechten Seite recht gut, aber die linke Seite macht echt Probleme. D.h. es tut beim Ansaugen richtig schlimm weh und auch während mein Kleiner trinkt ist es am Ziehen.
Und auch meine Brust brennt hinterher wie Feuer:-(
Habe meine Hebamme auch drauf angesprochen. Die meinte, dass sie so einen Fall noch nie gehabt hat#kratz aber sie sich vorstellen könnte, dass ich einfach sehr große Mengen von dem Hormon Oxytocin produzieren würde und deshalb so empfindlich reagieren würde.
Könnte man somit leider nichts gegen machen.

Hatte jetzt die Woche auch die Nachsorge bei meiner FÄ und die konnte mir auch nichts dazu sagen. Nur soviel, dass mit der Brust alles ok ist, also keine Entzündung, Milchstau etc..

Das heißt wohl für uns, dass wir das leider aushalten müssen#heul

Wäre aber echt nett, wenn Du mir bescheid geben würdest, wenn Du doch eine Lösung findest.

Ansonsten wünsche ich Dir und Deinem Knopf alles Liebe
und eine hoffentlich trotzdem gute Zeit

Tanja und Louis (der anscheinend gerade wieder Hunger bekommt):-)

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hi,

mir ging's am anfang genau so. beim ersten anziehen zog es scharf bis hinten hinein ins schulterblatt, und nach dem stillen auch das brennen, das du beschreibst. wie schon oben gepostet: umschläge mit kaltem wasser, in das du einen guten schuss "retterspitz (äußerlich)" getan hast, bsrustwarze aussparen.
und: das ist noch nichts abnormales und wird vermutlich in einigen tagen verschwinden. wenn nicht, kannst du immer noch eine stillberaterin/ fä aufsuchen.

alles gute,
nike

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Hallo!

Ich schlage mich seit der Geburt von Elia mit Schmerzen herum, nachdem mir niemand und nichts helfen konnte, stille ich nun seit 2 Wochen ausschließlich. Keine Flasche, kein Zufüttern, kein Abpumpen mehr, in der Hoffnung, es wird besser.

Aber das, was du beschreibst, ist ein bissel anders.

Was mir dazu einfiel (habe ja nun schon einige Tipps von allen möglichen Seiten bekommen ;-) ) war, dass der Schmerz am Anfang der Milchspendereflex sein kann (ich habe dich doch richtig verstanden, dass er nach kurzer Zeit weg ist, gell?) - anscheinend kann man gegen den nichts machen - den muss man aushalten, ist ja aber nur ein paar Sekunden.

Der Schmerz, den du am Schluss, also nach dem Stillen, beschreibst, könnte damit zu tun haben, dass deine Brustwarze nach dem Saugen blutleer ist und das "Zurückkommen" des Blutes schmerzt (das habe ich von einer Userin hier aus dem Forum). Beobachte mal, ob deine Brustwarze "blass" nach dem Stillen ist (du weißt, was ich meine?) - diese Schmerzen kannst du mit ein bissel Massieren erträglicher machen.

Ich weiß jetzt nicht, ob ich dich richtig verstanden hatte, hoffe mal.

Liebe Grüße, Miri

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Hallo,
ich hatte die ersten 8 Wochen die gleichen Probleme.
Mir hat dann jemand den Tip gegeben während des Stillens, oder anfangs einfacher während des abpumpens die Brust auszustreichen (wie es bei Milchstau empfohlen wird), immer von außen langsam Richtung Brustwarze am besten mit den Fingergelenken und mit viel Druck. Das hat mir mit der Zeit sehr geholfen.
Halte durch, irgendwann hast Du gar keine Schmerzen mehr und dann ist es wunderschön!
Viele Grüße

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