Muss Ragdollkitten getestet sein vor Kauf?

Hallo zusammen, wir überlegen uns 2 Ragdollkitten zu kaufen. Ich habe gelesen, dass diese Sorte wie auch Perser oder BKH oder MainCoon zu genetisch bedingten Nierenerkrankungen oder Herzerkrankungen neigen. Habt ihr darauf vor Kauf wertgelegt, dass die Elterntiere darauf negativ getestet wurden. Ich wäre über Ratschläge/ Erfahrungen sehr dankbar.

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http://www.ragdolls.de/

Da gibt es ganz klare Kriterien beim Zuchtverein, was zum Zuchtausschluss führt. Also auf jeden Fall PKD und HCM.

Also ja - natürlich würde ich nur bei einem Züchter kaufen, der die bekannten Krankheiten testen lässt. Und da bein positiver Befund zum Zuchtausschluss führt, können ja nur nicht betroffene Katzenwelpen fallen.

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Ich werde nie verstehen, warum man sich bewusst für Rassekatzen entscheidet, die schon genetisch versaut sind und bei denen man immer mit Erkrankungen rechnen muss, getestet oder nicht.
Die Natur hat ziemlich gute Selektionsmechanismen, sobald der Mensch daran herumpfuscht wird es selten besser.

Wir hatten in der Familie drei diverse "Rassekatzen", auch preisgekrönte trallala usw. und fünf Feldwaldwiesenkatzen. Rate mal - die Rassekatzen waren alle oft krank und starben recht früh - die anderen sind alle irgendwann in den zwanzigern an Altersschwäche umgefallen.
Die BKH eines Freundes ist so dummgezüchtet, die fällt über ihre eigenen Füsse und der Perser meiner Tante muss den Hintern rasiert bekommen weil er sich sonst vollsch.... .
Sowas ist doch unwürdig.

Neben mir sitzen gerade zwei 16jährige "Wildkatzen", die waren bisher nie krank, die eine hat nur gerade latente Schilddrüsenprobleme bekommen, in dem Alter völlig ok, wird behandelt und gut ist.
So wie es aussieht werden sie noch locker fünf, sechs Jahre ein feines Leben haben, glücklicherweise.

Mein Fazit also - nie mehr Rassekatzen, egal welche.

LG, katzz

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