Verzweifelt mit Tochter..

Hallo,
Ich habe eine Adoptivtochter, sie ist 16 Jahre alt und unser gabzer Stolz!
Soe ging gsnz normal 9 Jahre zur Schule, machte ihren Quali und ist jetzt auf einer Berufsfachschule für Altenpflege. Mittlerweile ist sie im 2. Lehrjahr. Das erste Jahr lief super. Nur vor den Ferien hat jemand der bekannt ist jetzt sehr viel Müll über meone Tochter erzählt. Und seitdem merkt man woe ihre Noten anfangen zu schwanken. Sie sagt zwar nicht, dass die sich unwohl fühlt oder ihr es nicht gut geht aber ich merke ihr es sehr stark an, sie will zb nichtmehr aufstehen , stellt sich krank usw.. und dieses Jahr wieder das aller selbe sie sagt immer , dass sie gemobbt wird..
Naja, im Januar hat sie erfahren, das wie uns ein Baby wünschen , woran sie sich festhalten kann (seelisch), sie freute sich auch total aber 2 Wochen später als ich sie fragte, ob es sich in der Schule klärte verneinte sie es und meinte zu mir, sie will schwanger werden, dass die da nichtmehr hin muss. Einen Moment war ich über diese Aussage geschockt, erklärte ihr aber dann, dass sie viel zu jung sei aber falls es ohne willen mal passieren sollte stehen wir hinter ihr. Damit war das Thema eigentlich gegessen. Sie hat einen Freund mit dem sie 2 Jahre schon zusammen ist.
Am Samstag kam sie dann zu mir und meinte :“ Mama ich bin in der 8. Woche schwanger“. & zeigte mir win Ultraschall Bild..
wir haben lange darüber geredet und sind zum Entschluss gekommen, wir behalten es und unterstützen sie wo wir können.
Bin nur immernoch geschockt, dass sie jetzt vermutlich absichtlich schwanger geworden ist..
in die Schule darf sie jetzt noch bis zum 5 Monat gehen. Was ihren Wunsch aber nicht erfüllt..
Was sagt ihr dazu?
Wie würdet ihr reagieren?

Liebe Grüße.

Was willst du tun? Du hast doch gut reagiert unterstütze sie und gut ist. Ich würde allerdings mit ihr eine Perspektive besprechen wie es später weiter geht, aber das alles hat noch Zeit. Die Schwangerschaft ist ja noch sehr frisch. Ob sie nun bewusst schwanger geworden ist oder nicht ist ja mom. Nebensächlich. Sie ist schwanger und wird vielleicht auch feststellen das es mit einem Baby doch nicht alles so ist wie gedacht. Du schreibst sehr liebevoll über deine Tochter und der Entschluss gegen eine Abtreibung ist gefallen. Hör ihr zu, sei für sie da. Dann machst du schon alles richtig. Vorwürfe oder ähnliches bringen jetzt nicht viel.

Es ist schön, dass du sie unterstützt.
Aber ich würde dabei darauf achten, ihr nicht alles abzunehmen. Sie wird jung Mutter und hat es sich anscheinend ja auch ausgesucht so. Aus welchen Gründen auch immer.
Arbeitende Mütter gehen bis zum Mutterschutz arbeiten. Somit sollte auch deine Tochter weiterhin so lange wie möglich zur Schule gehen. Wenn sie dort nicht mehr hin kann, dann muss ein alternativer Tagesablauf her, wenn das gesundheitlich machbar ist. Zum Beispiel Schwangereyoga, Schwangere schwimmen, Geburtsvorbereitungskurs, Babypflegrkurs usw. Auch wenn ich von solchen Kursen selbst nicht so viel halte. In dem Alter sind sie bestimmt sinnvoll.

Ich würde ihr die Arbeit in sofern abnehmen, dass sie nicht überfordert, also auch mal zur Ruhe kommt, weiterhin die Woche ein oder zweimal für eine Stunde zum Sport kommt oder sonst einen Ausgleich findet.
Ihre Ausbildung will sie anscheinend erst einmal nicht schnellstmöglich fortsetzen. Das ist ja auch OK. Aber da würde ich klären, bis wann sie wieder einsteigen kann nach einer angemessenen Elternzeit.

Wir kennen deine Tochter nicht und auch du musst ersteinmal schauen, wie sie sich in die Mutterrolle einfinden. Erst dann werdet ihr entsprechende Unterstützung weiter planen können. Wichtig ist da bestimmt sich immer vor Augen zu halten, das sie die Mutter und ihr die Großeltern seid. Vor allem mit dem Hintergrund, dass ihr euch auch ein Baby wünscht.

Huhu,

was für ein Schock, wenn das eigene minderjährige Kind plötzlich schwanger ist!
Sehr schön, dass sie sich euch anvertrauen konnte und ihr gemeinsam nach einer Lösung sucht, die gangbar für alle ist.

Ich würde dir zustimmen in der Vermutung, dass sie die Schwangerschaft geplant hat.
Aber es ändert nichts mehr an den Tatsachen und daher würde ich das nicht mehr weiter thematisieren. Ihr Leidensdruck muss wohl sehr groß gewesen sein, dass sie dann diesen Ausweg gewählt hat.

Wie ich weiter vorgehen würde?
An eine Beratungsstelle wenden, damit ich alles Notwendige im Vorfeld klären kann - es fängt ja nun schon beim Sorgerecht an und hört dann irgendwo bei der Unterstützung bei der weiteren Ausbildung auf.
Sei einfach für sie da, fange sie auf und geht einfach den Weg weiter mit ihr, den sie schon eingeschlagen hat.

Alles Gute für euch!

Hallo

Ich finde es schlimm das sie schwanger ist.

Sie scheint aus Verzweiflung schwanger geworden zu sein.

Wo warst du denn als es ihr in der Ausbildung schlecht ging?

Es gibt andere Ausbildungsplätze auch in der Alternpflege.

Liebe Luisa,
du klingst auch wie eine stolze und liebevolle Mama. #liebdrueck
Das Wohl eurer Tochter liegt euch sehr am Herzen und ich kann mir vorstellen wie schmerzlich es ist, wenn das eigene Kind gemoppt wird, sich so unwohl an der Berufsfachschule fühlt. Und eigentlich kann es auch nicht angehen, dass sie täglich dieses schlechte Gefühl mit sich trägt.
Gäbe es denn Möglichkeiten die Ausbildungssituation für sie zu verändern? Habt ihr es schon mit einem offenen Gespräch an der Berufsfachschule versucht? Mit 16 Jahren kann man den Jugendlichen ruhig noch Unterstützung und Rückendeckung zukommen lassen.
Über euren eigenen Babywunsch war sie sehr froh und in Erwartung. Vielleicht ist ihr so auch die Idee, oder der Wunsch nach einem Baby in den Kopf gekommen?

Und jetzt ist sie wirklich schwanger und ihr als Eltern seit natürlich erstmal geschockt! Verständlich, denn auch euer ganzes Leben wird durcheinandergewirbelt. Da braucht es einen langen Atem, und man muss sich als Eltern auch erstmal selbst sortieren.

Doch so wie du schreibst, macht ihr das alles sehr gut. Ja, ich finde es sehr liebevoll von dir, dass ihre eure Tochter unterstützt, mit allem was jetzt auf euch zukommt. Du bist eben Mama... und für sie da! Doch auch der Gedanke, dass sie es draufangelegt haben könnte, vielleicht als Lösung für ihr Schulproblem muss innerlich erst bewältigt werden?

Auch wenn es dich bestimmt jetzt viel Kraft kostet, wirst du ihr helfen und ihr werdet eure Tochter auch mit ihrem Baby unterstützen. Das ist wirklich großartig!
Was meinst du denn mit dem Wunsch, der sich nicht erfüllt? Wollte sie jetzt sofort zuhause bleiben? War das ihre Hoffnung?

Liebe Luisa, auch wenn man als Eltern die Umstände nicht so richtig verstehen kann ist es ein sehr großer Liebesweis für euer Kind, wenn ihr in ganz offenen Gesprächen versucht, ihre Sorgen und Ängste zu verstehen. Und dazu wünsche ich euch weiterhin viel Kraft und Zuversicht.
Alles Liebe!
Schreib gerne zurück, wenn du magst auch in mein Postfach! Würd´ mich freuen.#blume
Herzliche Grüße von Marie

Also mit Absicht in dem Alter Schwanger zu werden nur damit man die Ausbildung nicht machen muss finde ich schon seltsam.
Sie hätte ja auch die schule/ausbildungsstelle wechseln können, das wäre vermutlich einfacher als 18 Jahre verantwortlich für ein Kind zu sein. Denn nach der Elternzeit wird sie die Ausbildung ja fortsetzen? Ganz aus der Nummer wird sie ja nicht kommen.
Finde es schön das du sie unterstützt. Aber pass auf das nicht schlussendlich alles an dir hängen bleibt. Mach ihr klar das IHRE Verantwortung und Aufgabe ist, nichr deine.

Hallo Luisa,
wie geht es bei euch?
Meine Gedanken waren am Wochenende immermal bei dir....
Bist du mit deiner Tochter gut im Gespräch, könnt ihr reden? #liebdrueck
Sie ist bestimmt froh, dich als Mama zu haben. Wie geht es ihr eigentlich körperlich? Hat sie viel mit Umstellungsbeschwerden zu tun?
Schreib doch nochmal...
Liebe Grüße von Marie

Steh auf jedenfall zu 100% hinter ihr! Man kann die Situation jetzt eh nicht mehr ändern und wenn ihr sie dafür verurteilt wird es für alle nur noch viel schlimmer. Mit 16 schwanger zu sein bringt noch genug andere Probleme mit sich glaub mir das!

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