Unsere Tochter ist schwanger

Hallo
Ich habe lange überlegt ob ich hier schreibe, jetzt habe ich mich dafür entschieden. Ich hoffe ich finde hier vielleicht andere Eltern die das gleiche mit ihrem Kind durch haben?
Unsere Tochter ist dieses Jahr 19 geworden. Dieses Semester fängt sie ihr Studium an. Das nicht gerade um die Ecke...
Die letzten Wochen war sie etwas komisch. Wir dachten es liegt am Umzug,der Aufregung, der Trennung von ihrem Freund (der leider ein totale Vollpfosten ist...) usw.
Vor 3 Tagen ruft sie heulend an und erzählt mir alles. Sie weiß schon seit 3 Wochen Bescheid, hatte aber Angst uns davon zu erzählen. Sie weiß dass der Verhütungsfehler bei ihr liegt und schämt sich dafür. Vom Vater des Kindes ist wie wie gesagt getrennt. Wir mochten ihn nie, aber sie war sehr verliebt und hatte eine rosarote Brille auf.
Jetzt ist es passiert.
Sie hat Angst, weiß nicht was sie will und kämpft damit jetzt quasi alleine da zu sitzen, in ihrer Studentenbude, nicht in unserer Nähe.
Begeistert bin ich nicht. Ich dachte sie wäre nicht so leichtsinnig :-( Aber ich habe ihr gesagt ich werde sie unterstützen, egal wie sie sich entscheidet.
Mein Mann hat es nicht so gut aufgenommen. Er ist echt sauer auf sie.
So wie ich sie kenne und das verstanden habe würde sie das Kind gerne bekommen. Aber wie genau soll es weitergehen? Sie kennt dort wo sie studiert keinen, hat keinerlei Unterstützung,...
Wir sind selbst gerade noch mal Eltern geworden und auch bei mir sitzt der Schock noch etwas.
Hat jemand Erfahrung? Wie ging es bei euch weiter?

Liebe Grüße

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Deine Tochter ist 19 Jahre alt und volljährig, vermutlich Anfang 20 wenn das Kind da ist, diese Ausgangsposition ist doch gar nicht mal so schlecht. Sie hat das Abitur, auch das ist schon mal super. Also ist sie mit ihrem 19 Jahren schon viel weiter, als eine Menge anderer Menschen, also kein Grund um sauer zu sein.

Beratungsstelle ist schon mal ein guter Ansatz, es wäre wirklich toll, wenn sie bei euch in der Nähe studieren könnte. Studierende mit Kind werden hier in Deutschland sehr gut gefördert, sofern ihr als Eltern nicht zuviel verdient.

Ich selbst war vor fast 10 Jahren eigentlich in der selben Situation, außer dass ich noch dabei war, das Abitur zu machen. Es war ganz schön anstrengend, keine Frage. Aber es war auch eine sehr, sehr schöne Zeit. Natürlich war ich noch nicht komplett erwachsen, aber das hinderte mich nicht daran, eine gute Mutter zu sein mit den nötigen Verantwortungsbewusstsein, dass ich unbedingt mein Studium abschließen möchte. Es war nicht immer schön, von den ganzen tollen Menschen in einer Schublade gesteckt zu werden, ich glaube dass diese Stigmatisierung schon fast das schlimmste ist.

Vom Vater war ich auch getrennt, jedoch hat er sich eigentlich immer gut um unser Kind gekümmert, er war aber auch ein paar Jahre älter als ich und hatte seine Berufsausbildung schon abgeschlossen.

Es gibt schlimmere Nachrichten, schwere Krankheiten, andere Schicksalsschläge, da ist die vorzeitige Ankunft eines kleinen Enkelchen vielleicht überraschend aber kein Drama. Deine Tochter kann und wird daran wachsen.

Ich würde mich immer wieder so entscheiden, alles Gute 💚

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Wieder her ziehen sehe ich in in ihrem Fall als einzige Chance das Studium überhaupt gut durchziehen zu können. Sie studiert Medizin..
Der Erzeuger ist mittlerweile nicht mehr erreichbar, man könnte es schon "untergetaucht" nennen #klatsch Freiwillige Unterstützung in jeglicher Form kann man von ihm leider nicht erwarten.

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Man weiss aber doch wo der ex freund wohnt oder nicht?

Wenn es möglich wäre bei euch zu wohnen und zu studieren wäre das doch ein guter kompromiss.

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Begleite sie zu einer Beratungsstelle, evtl. auch am Studienort. Da werden auch schwangere Studentinnen gut beraten.
Männer.....naja, Dein Mann beruhigt sich schon wieder. Schön, dass Du Deine Tochter unterstützt. Ich habe es früher zu meiner auch immer gesagt, dass sie keine Angst haben braucht, irgendwie kriegt man alles hin. Kann sie nicht in eurer Nähe studieren?
LG Moni

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Können schon, sie wollte es aber nicht weil sie aus dem Dorf raus wollte (naja, so dorfig wohnen wir jetzt nicht) und weil die medizinische Fakultät da nochmal einen besseren ruf hatte .

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Wenn du gerade selbst noch mal Mutter geworden bist, dann warst du ja vielleicht in einem ähnlichen Alter als du deine Tochter bekommen hast?

Vieles spricht dafür, jung Kinder zu bekommen. Der Körper ist noch fit, als Student wird man unterstützt und kann sich die Zeit gut einteilen. Ich denke, deine Tochter wird das bestimmt meistern. In einer großen Universitätsstadt kann sie sich nun ja ganz neu vernetzen, auch mit anderen jungen Mamis.

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Stimmt, wir waren nicht viel älter. Nur war die Schwangerschaft geplant und wir standen schon auf eigenen Beinen.

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Geh mit ihr zu einer Beratungsstelle.
Viele Universitäten haben eine integrierte Kindertagesstätte. Oder ihr sucht eine Tagesmutter für die Zeit nach der Geburt.
Sie muss anfangs ja nicht so viele Kurse belegen. Ich denke da ist man im Studium wesentlich flexibler als im Beruf.

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Das Studienfach für das sie sich entschieden hat ist recht lern- und Zeitintensiv (Medizin). Die Uni hat keine eigene Kinderbetreuung sondern kooperiert nur mit einer Kita die nach eigenen Kriterien Plätze vergibt (und sich gerade wegen x Kindern auf der Warteliste für einen Anbau entschieden hat). Die Betreungssitustion dort sieht nicht gut aus.

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Dann soll sie erstmal elternzeit nehmen und nach nem Jahr bzw wenn der kiga einen Platz hat wieder starten.
Was sagt denn deine Tochter?

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Huhu :)
Ich spreche mal von mir :) meine Tochter habe ich ungeplant mit 19 bekommen. auch ich war frisch am Studieren. Habe es erst einmal abgebrochen und nach der Geburt war ich 1 Jahr daheim und habe es erneut versucht. Inzwischen bin ich 24 habe mein Studium beendet. (
Man kann alles schaffen. Es wird schwer aber machbar. Die Universitäten gehen mit Müttern auch anders um. Würde sagen man hat mehr "Freiheiten" so war es zumindest bei mir.
Es gibt Tagesmütter die bezahlt werden da sie kein Einkommen hat.
Ich würde zu einer Beratung mit ihr gehen und einfach für sie da sein. Bin mir sicher ihr packt das als Familie wird zwar manchmal schwer aber am Ende weis man wofür man das alles gemacht hat.
Wünsche euch alles alles gute :)

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Hallo
Medizin ist schon eine andere Hausnummer. Ich habe auch mit Kind studiert (geplant). Sogar fast ohne Pause.. Nur hat mein Mann schon gutes Geld verdient und recht flexibel gearbeitet. Mehr Freiheiten hatte ich definitiv nicht, aber ich empfand mein Studium auch nicht als sonderlich schwer, blieb man am Ball war das echt etwas das gut machbar ist.
Morgen kommt sie erst mal für das Wochenende heim, dann schauen wir.

Liebe Grüße

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Ich hab auch Medizin studiert und ehrlich : mit Kind geht das Studium nicht.
Das ist m.M.nach nicht zu schaffen.

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Hallo!

Optimal ist es natürlich nicht, aber es hat auch Vorteile, während des Studiums Kinder zu bekommen.

Die Uni hat immerhin eine Kooperation mit einer Kita, also werden Studentenkinder bevorzugt genommen, und bis das Kind alt genug für eine Kita ist, ist der Anbau auch fertig. Noch dazu kann deine Tochter im Studium ohne große Probleme Unmengen an Kontakten zu anderen Studenten knüpfen, die ihr auch helfen können. Mal babysitten etc.

Und einiges vom Studium kann sie auch alleine zu Hause machen, Anwesenheitspflicht herrscht nicht so oft. Damit kann sie sich die Zeit auch gut einteilen.

Echt, seh es nicht so schwarz, es ist machbar.

Und bitte rede mit Deinem mann und macht euch klar, dass Verhütungspannen eben vorkommen, auch ohne fahrlässige Fehlanwendung und Leichtsinn.

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Hallo
Naja, wenn dir deine Tochter sagen würde sie habe aus Leichtsinn nicht verhütet weil sie dachte "passiert mir eh nicht" ist es meiner Ansicht nach schon angebracht erstmal nicht vor Freude im Dreieck zu hüpfen #kratz
Der Baubeginn steht noch in den Sternen und selbst wenn, die Kriterien liegen ganz bei der Kita. Nur weil du Student bist hast du in dieser Stadt ganz sicher nicht einen Platz sicher! Aber das ist egal, die Entscheidung dort nicht langfristig zu bleiben hat sie wie ich es vermutet habe bereits getroffen.
Ich sehe es übrigens nicht schwarz, sondern realistisch. Ich habe selbst mit Kind studiert. Nur unter viel besseren Bedingungen mit einem recht einfachen Studienfach...Aber Medizin ist schon so eine Hausnummer.

Liebe Grüße

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Ok, du hast recht, deine Tochter ist so dumm, dass es brummt. Sie kann doch wohl nicht ernsthaft Medizin studieren wollen, wenn sie keine Ahnung hat, dass es keinen Klapperstorch gibt, und dass 19jährige auf dem Höhepunkt ihrer Fruchtbarkeit sind.

Sorry, aber gerade bei dem Studienfach sollte man doch wenigstens ein bisschen Ahnung haben, oder?

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Hallo du Liebe!

Wie gut, dass du dich dafür entschieden hast, hier zu schreiben! Ich kann so gut verstehen, dass du momentan sehr besorgt und beunruhigt bist!
Ansatzweise ahne ich, wie es in dir gerade aussehen könnte. Als Mutter macht man sich noch einmal ganz andere Sorgen. „Frau“ ist sich unsicher, was man der volljährigen Tochter noch wie sagen darf. Inwiefern man sich einmischen oder gar etwas verhindern sollte oder aber der Tochter ihren Weg zutrauen darf...eben jener Tochter, die noch nicht so viel Lebenserfahrung hat wie du. Und die sich einen Freund ausgesucht hatte, der dir von Anfang an nicht besonders zugesagt hatte.

Und nun ist es passiert, schreibst du. Wenn ich es richtig verstanden habe, seid auch ihr gerade „ungeplant“ noch einmal Eltern geworden. Denn du berichtest, dass auch bei dir der Schock noch tief sitzt. Dennoch ist die Situation bei euch eben eine andere als bei ihr. Wie auch damals, als ihr schon beide auf eigenen Beinen stehen konntet.

Dass eure Tochter sich für ein Medizinstudium entscheiden konnte, lässt mich ihr große Anerkennung zusprechen. Das bedeutet doch, dass sie entweder im Test sehr gut abgeschnitten hat und/ oder eine begabte und zielstrebige Schülerin ist. Und dass sie sich sogar noch den Studienort mit der besseren Fakultät aussuchen konnte, das ist wirklich nicht selbstverständlich. Da steckt großes Können und Begabung dahinter. Vermutlich möchtest du ihr als Mutter es am liebsten gönnen, dieses Talent nun im Studium voll entfalten zu können. Oder wie denkst du darüber?

Nun entscheidet sie sich - deines Wissens nach – für das Kind, obwohl sie sich vom Kindsvater schon getrennt hat. Ich könnte mir vorstellen, das tut sie, weil ihr der Mensch (jeder Mensch) als solcher wichtig ist. Und vielleicht auch, weil du und dein Mann ihr diesen Wert vermittelt habt (indem ihr zum Beispiel auch jetzt nochmal ein Baby bekommen habt). Kann das sein?
Außerdem kam mir gerade der Gedanke, dass sie als künftige Medizinerin ahnt und weiß, dass eine Entscheidung gegen das Kind des öfteren, sowohl körperlich wie auch vor allem psychisch, tiefe Spuren hinterlassen kann. Wie ein Kind eben auch, doch die deutet sie offensichtlich positiver. Noch ein Grund, großen Respekt vor ihr zu haben. Offensichtlich hat sie sich in den drei Wochen schon viele Gedanken gemacht. Das klingt für mich nach einer ungewöhnlichen Reife für dieses Alter. Oder liege ich da falsch?

Dennoch ist sie momentan - verständlicherweise - voller Angst und Unsicherheit. Da ist es doch gut, dass sie sich nun euch anvertraut hat. Sie weiß, wohin sie im Notfall kommen kann. Und wunderschön, dass du sie unterstützen möchtest! Trotz erneuter Babyphase in deinem Leben. Wer weiß, vielleicht verstehen sich die zwei Kleinen bald sehr gut und können einander Bereicherung sein?!

Ich wünsche dir jedenfalls ganz viel Kraft und Weisheit im Umgang mit deiner Tochter – weiterhin!

Apfelkern #blume

P.S.: Ich weiß von einer anderen Mutter, die vor kurzem Ähnliches erlebt hat. Das schreibe ich dir gleich privat, ja?

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Hallo
Nein, meine 4 Schwangerschaften waren alle geplant. Mit Schock meinte ich natürlich nicht unsere Situation! Wir sind sehr glücklich und jetzt komplett.
Danke für die Antwort. Sie kommt morgen erst mal für das Wochenende heim, da gebe ich das an sie weiter. Auch wollen wir am Wochenende klären wie es weitergehen soll.
Ich hätte da eine Idee. Mal schauen was sie davon hält.

Liebe Grüße

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Hallo lelo!
Ich habe alles mitgelesen ... und bin nun ganz gespannt auf die Fortsetzung. Wie hat sie deine Idee aufgenommen, als sie am Wochenende da war?
Ist schon wirklich eine starke Situation: Ihr erlebt gerade die Vervollständigung Eurer Familie und die große Tochter die erste Schwangerschaft. Und sie kommt für´s Wochenende in die Familie und kann das kleine Geschwisterchen miterleben .... Alles nicht gewöhnlich - und gerade darum "richtig cool" #cool.
In der ganzen Debatte hier (und auch in einem anderen "Tochter ist schwanger -
Thread") merkt man, wie doch jeder Mensch von seiner Familiengeschichte her denkt und lebt. Entweder selbstverständlich so weiter auch in der nächsten Generation oder ganz bewusst anders. Und auch die uns umgebenden Gepflogenheiten: entweder so weiter - oder wieder anders (mit Kind studieren). Auch das, was man "packt" ist unterschiedlich. Die Belastungsfähigkeit. Und dann natürlich Mischungen von "weiter so" und "anders" Man darf wirklich gespannt sein, wie jede Generation und jeder junge Mensch den eigenen Weg findet.
Fänd´s schön, wenn du wieder berichtest!
Liebe Grüße und alles Gute Dir und Deiner "Großfamilie"!
Kyra #winke

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Das wichtigste wurde schon gesagt, ich hab nur noch eine Frage: Seit ihr sicher, dass die Uni ausschließlich mit dieser einen Kita kooperiert und es sonst keine andere Möglichkeiten gibt? Forscht nochmal nach, nicht nur bei der Uni, sondern auch bei der Stadt und vor allem per direkter Anfrage beim Studentenwerk (die kennen normal sämtliche Umwege und Tricks :-D).
In meiner Stadt gibt es nämlich von allen 3 Seiten günstige und teils sehr flexible Angebote für die Kinderbetreuung bei studierenden Eltern, und eine Kooperation mit den anderen Hochschulen in der Stadt, und wir sind eine eher kleine Uni-Stadt.

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Hallo
Wie gesagt, die Nachfrage ist dort viel viel größer als das ANgebot. Da sieht es auch für Studenten nicht so prickelnd aus. Aber sie hat sich bereits dagegen entschieden dort langfristig zu bleiben. Ist also ohnehin kein Thema!

Liebe Grüße

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Hi ich versuche dir mal die Perspektive deiner Tochter aufzuzeigen....Ich war gerade im letzten AbiJahr als ich schwanger wurde und hatte riesige Angst es meiner Mama zu erzählen. Jeder wusste es eigentlich schon außer ihr. Doch meine Sorge war komplett unbegründet denn ich habe eine wirklich gute Mutter, die mir sofort sagte, dass wir das hinkriegen. Gut ich hatte den Papa dazu und bin extra von daheim ausgezogen, weil ich ein normales Familienleben wollte. Nach einer Pause (knapp ein halbes Schuljahr) bin ich wieder zur Schule um mein letztes Jahr freiwillig nochmal zu machen und soll ich dir was sagen? Meine Noten waren besser mit Baby als jemals zuvor. Ich hatte gelernt mich auf wesentliche Dinge zu konzentrieren. Nach dem Abi wollte ich eigentlich studieren hatte aber eine bescheidene Uni gewählt (auch Anwesenheitspflicht usw) und so ging der Weg erstmal zur Lehre und dann in die Berufswelt. Inzwischen habe ich mich getraut den Traum Uni doch wieder aufzunehmen und kann dir sagen, dass wir uns bewusst für unser zweites Kind während des Studiums entschieden haben. Die Zeiten haben sich absolut geändert. Außer Vorträge kann man alles auch daheim erledigen, denn es gibt teilweise sogar Filmmitschnitte von Vorlesungen, damit nicht jeder persönlich erscheinen muss. Es gibt an meiner Uni drei Kitas und den sogenannten Kinderladen ( dort kann man sein Kind kostenlos betreuen lassen, wenn man das nur während bestimmter Seminare braucht). Ansonsten sind Kinder gern gesehen bei den meisten Dozenten. Ich erinnere mich an eine Kommilitonin die hochschwanger da saß und zwei Wochen später mit Neugeborenen teilgenommen hat. Du siehst im direkten Vergleich ist Mutter sein in der Uni sogar besser, denn soviel Zeit wie jetzt hatte ich im Berufsleben nicht für mein Kind und die meisten Unis setzen inzwischen auf Kinderfreundlichkeit.

Mein Rat wäre dass sie das Wintersemester an ihrer jetzigen Uni macht und sich von dort aus an einer anderen Uni bewirbt, denn Wechsel in höhere Fachsemester sind leichter und da kann es sein, dass der NC niedriger liegt.

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Ich wurde mit 16 schwanger, habe mich dafür entschieden obwohl meine eltern dagegen waren. Schlussendlich haben sie mich bei meiner erstausbildung sehr unterstützt.. das baby wohnte bei ihnen... ich machte nach der Ausbildung noch ein Studium, da musste ich selber schauen wie ich das machen möchte, meine eltern waren nicht mehr bereit sich weiterhin einzuschränken. Nun ich gab sie in die KiTa,Fremdbetreuung etc. die Kosten bezahlte ich mit meinem Nebenjob an der einkaufskasse... heute ist meine Tochter 10 Jahre alt, ich bin nicht ihre erste Bezugsperson, dass ist meine Mutter. Ich habe sehr viel von ihr verpasst, da ich mit meiner Ausbildung und mit mir selbst beschäftigt war.

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