Beratungsgespräch vor Abtreibung auch bei medizinischer Indikation ?

Hallo,

ich wollte mal fragen, ob ein Beratungsgespräch durch Pro Familia oder wer auch immer das durchführt immer unbedingt erfolgen muss? Auch wenn ich aufgrund einer Krankheit das Kind nicht bekommen kann? Dann muss ich mir doch nicht vorher noch dieses Gespräch reinziehen, ist doch so schon schlimm genug für mich ... #schmoll #schmoll #schmoll

Danke für Eure Antworten !

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Wenn der Gynäkologe der Ansicht ist, eine Schwangerschaft sei aus medizinischen Gründen NICHT möglich (egal ob der Grund bei Mutter oder Ungeborenem liegt), ist kein Beratungsgespräch notwendig, da der FA die medizinische Indikation im Grunde stellt.

Allerdings darf der Abbruch NICHT durch den Arzt vorgenommen werden, der die Indikation gestellt hat.

LG
Simone
(darf ich nach dem Grund fragen,war ebenfalls betroffen)

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Danke Dir erst einmal. Ich habe eine Bitte bzgl. Deiner Frage:

Kannst Du mir Deine E-Mail Adresse geben, dann kann ich es Dir schreiben, bisher weiss niemand davon, und ich möchte das auch nicht so arg verbreiten ... Zumal ich es noch nicht 100 % weiss, aber es spricht eben alles dafür. Also, schreib mir doch einfach mal eben Deine Mail-Addy auf, dann melde ich mich bei Dir.

Vielen lieben Dank !!!!!!!!!!!!!!!!

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Du kannst mich über meine VK kontaktieren ;-)

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Schau mal hier:

http://www.profamilia.de/article/show/933.html

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Wie es ist, wenn die Mutter eine Erkrankung hat, weiß ich nicht. Wenn das Kind krank ist und die Mutter kann sich nicht vorstellen, die Schwangerschaft zuende zu führen, ohne dabei Schaden zu nehmen (medizinischer Indikation), ist bislang keine Schwangerschaftskonfliktberatung vorgeschrieben und es muss im Grunde auch keine Bedenkzeit vor dem Abbruch eingehalten werden.

Zum Nach- und Weiterlesen:

http://www.regenbogenzeiten.de/abbruch.html

Liebe Grüße
Sabine

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Hallo,

ich habe Deinen Beitrag gestern garnicht gesehen, darum so spät die Antwort.

Wie die beiden anderen schon sagten, Du musst nicht zu einer Beratung, aber Du darfst und hast das Recht darauf. Sie es mal anders herum. Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sind nicht nur dazu da diesen "Schein" auszustellen, sondern in allen Konfliktsituationen die Schwangerschaft betreffend zu beraten und zu helfen. Es gibt auch mehr und mehr Stellen, die sich auf Beratung im Rahmen der Pränataldiagnostik z.B. spezialisieren. In erster Linie geht es da nicht um Rat oder "absegnen" sondern darum, DIR mit der Situation zuhelfen, denn sie ist ja alles andere als schön. Dich dabei zubegleiten. Denn ein Abbruch aus medizinischer Indikation ist ja oft nicht so leicht zu verarbeiten und auch immer noch Tabuthema.

Also, wenn Gesprächstbedarf besteht, darfst Du für DICH trotzdem einen Termin bei einer Beratungsstelle ausmachen. In so einem Gepsräch geht es dann eben mehr um die Verarbeitung (denn es hört sich ja so an, als müsstest Du die Schwangerschaft mit einem an sich gewollten KInd beenden).

Viele Grüße und alles Gute, Heike

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