Baby zur Adoption freigeben....

Hallo

Eigentlich passe ich ich hier garnicht ins Forum, da ich nicht Schwanger werden Kann.
Aber mein Größter Wunsch wäre ein Baby.
Mich würde es interessieren wie ihr mit dem Gedanken denkt das Baby was ungeplant ist zur Adoption frei zu geben, als "einfach" abzutreiben.
Ich weiß das eine Abtreibung für jeden nicht leicht wäre das will ich nicht sagen damit, aber wäre es nicht schön euren Baby eine Chance auf das Leben zu geben und eine andere Frau damit glücklich zu machen?

LG
Sandra

Hallo,

ich bin sehr zwiegespalten. Für mich war früher immer klar: Abtreibung gäbe es nur, wenn mein Leben ernsthaft in Gefahr wäre oder das Kind aufgrund unabhängigen Untersuchungen als nicht lebensfähig oder - ja zu meiner Schande muss ich es gestehen - mit schweren Behinderungen zur Welt gekommen wäre.

ABER das war alles bevor ich meine Töchter bekommen habe. Ob ich jetzt abtreiben könnte, ich weiss es nicht. Zum Glück muss ich mir auch darüber keine Gedanken machen, weil ich momentan nicht in der Situation bin.


Aber eins weiß ich mit Sicherheit: ich könnte keines meiner Kinder, die ich geboren habe zur Adoption frei geben. Wenn ich es selbst nicht schaffen würde (oder haben wollen würde), dann würde ich es eher versuchen im Familienkreis oder in eine Pflegefamilie unterzubringen. Nicht zu wissen, was mit meinem Kind ist, wie es ihm geht oder es höchstwahrscheinlich nie wieder sehen zu können - nein das könnte ich ehrlich gesagt nicht.

Auch wenn ich weiß, dass du eine Adoption vielen Familien, die selbst keine Kinder bekommen können geholfen werden könnte.

Gruß
Sandra

Hallo

Nie könnte ich ein Baby zur Adoption freigeben.

Man baut in der ss eine Bindung zu dem Kind auf. Man fühlt sich anders man spürt das Baby man sieht es auf dem Ultraschall man erlebt die Geburt und es ist ein Teil von einem selber.

Dann spielen da noch andere Dinge eine Rolle wie die Umwelt das umgehn mit den Mitmenschen,
- wann kommt das Baby
- habt ihr schon einen Namen usw.

Und dann sagen wir suchen keinen Namen es wird zur Adoption freigegeben denn wir wollen es nicht. Ich selber hätte die stärke nicht.

Was ich aber schlimm finde: Alle wollen ein Baby adoptieren aber andere Kinder fristen ihr leben im Heim weill sie keiner mehr will.

Ich wünsche mir von adoptivwilligen Leuten eher das sie sagen das Alter ist nicht so wichtig das Kind kann ruhig 3,4,5 sein.

Ich habe 3 Kinder (alle gewollt) aber ich denke das ich selber eher abgetrieben hätte da ich in den ersten ss Wochen noch gar nicht die Bindung hatte ist schwer zu erklären denn man wußte das mann ss war und da ein Baby wächst.

Hallo Sandra,


mal kurz und knapp,nein es wäre absolut keine Option.
Sollte es zu einer Verhütungspanne und damit Schwangerschaft kommen würden wir eine Entscheidung treffen müssen,aber diese würde mt Sicherheit nicht Freigabe zur Adoption sein.
Ich bin kein "Babylieferant".


Gruß

...Babylieferant würde ja voraussetzen, dass du das einen Auftrag bekommen hättest.....;-). Würde eher Leihmütter als Babylieferanten bezeichnen.

Die Formulierung finde ich da wirklich etwas unzutreffend. Denn Frauen die ein ungewolltes Kind zur Adoption frei geben, um den Kind ein Leben zu ermöglichen und einem Paar eine eigene Familie, sind sicherlich kein "Lieferant".

Ich freue mich über jede Frau, die ihr Kind zur Adoption freigibt und nicht abtreibt.

Wäre ich jemals in diese Lage gekommen, ich hätte das Kind nie töten können und es "lieber ertragen" es auszutragen und dann abzugeben. Jedoch hätte ich auf eine offene Adoption bestanden.

VLG

Hallo Sandra,

mein Sohn (3 Jahre) war geplant. Meine Tochter (1 Jahr) war ungeplant. Zur Erklärung: Meine Regel kam fast auf die Stunde genau und ich habe daher nicht mit Hormonen verhütet, sondern mit Rechnen. Das ging auch sehr lange gut, bis ich mich mal um eine Woche verrechnet hatte #klatsch. Einige, die hier regelmäßig im Forum "ungeplant Schwanger" lesen, werden evtl. noch meinen verzweifelten Beitrag kennen. Ich habe echt den ersten Tag hin- und herüberlegt, da ich es mir einfach nicht zugetraut habe, ein zweites Kind großzuziehen, da mich mein erster ja schon genug "stresste". Klar kam da auch die Überlegung Adoption. Jedoch würde ich das NIEMALS packen. Eher dann noch einen Abbruch. Deine Gedankengänge versteh ich natürlich. Aber ich in meiner Situation damals hätte das nicht gepackt. Die ganze SS über diese emotionale Bindung zum Baby und es dann weggeben. Ich persönlich finde das für MICH viel schlimmer, als mich gleich am Anfang der SS für einen Abbruch zu entscheiden.

Ich hab damals übrigens abends nen ruhigen gemacht, bin beizeiten ins Bett und den nächsten Tag sah die Welt schon ganz anders aus.

Und jetzt bin ich im Übrigen auch sooooooo froh, dass ich meine Prinzessin habe. Und ich dachte damals, ich schaff das nie.. klar, war es schwer. Aber wir habens geschafft :-)

Alles Gute für dich.

Janine + Keanu (3 Jahre) und Nayla (1 Jahr) - Bilder in VK :-)

Ich denke das Hauptproblem beim Austragen und Weggeben ist, dass man sich vor anderen rechtfertigen muss.
Man kann nicht monatelang einen Kullerbauch haben und danach kein Baby ohne sich zu rechtfertigen.
Abtreiben kann man heimlich, bekommt zur Not keiner mit abgesehen von den Beratungstanten, Schwestern und Ärzten. Die kennen sich aber mit dem Thema aus und verurteilen nicht, ist ja ihr täglich Brot.
Trägt man ein Kind aus bekommen es eine menge Leute mit, die fragen stellen werden. Sicher auch schon in der Schwangerschaft. Und stell dir vor, wie die meisten Leute reagieren würden, wenn man sagt:" Darüber mache ich mir keine Gedanken, ich trage das Kind nur aus und gebe es dann zur Adoption frei, ich möchte keine dauerhafte Verantwortung übernehmen."

Liest du hier oft, dass Frauen dadrüber klagen, dass ihre Männer oder Eltern ihnen raten, das Kind auszutragen und wegzugeben? Nein? Gut, ich auch nicht. Denn dann müssten sie sich wohl gegenüber anderen rechtfertigen. Eine Abtreibung kann man unter den Teppich kehren, eine Schwangerschaft nicht.

Desweiteren denke ich, das viele Frauen (und ihre Männer oder Eltern...) Angst davor haben, dass die Bindung zwischen Mutter und Kind doch zu groß wird und das Kind nicht mehr zur Adoption freigegeben wird. Also hat man es 18 Jahre an der Backe. Treibt man es ab (oder rät dazu) kann man diese Entscheidung nicht mehr rückgängig machen.
Die Entscheidung das Kind zur Adoption freizugeben, kann man die ganze Zeit der Schwangerschaft rückgängig machen und auch einige Tage nach Weggabe. Eine Abtreibung ist endgültig Der sicherste Weg also keine Verantwortung für ein Kind zu übernehmen und sich damit sein Leben zu versauen.

Ich finde es auch gut, wenn sich eine Frau für Austragung und Adoption entscheidet, satt für eine Abtreibung und ich finde es traurig, dass man hier so oft liest: " Also du hast jetzt 2 Möglichkiten: 1. Abtreibung und 2. Kind behalten und damit klarkommen." Eine dritte Möglichkeit wird so gut wie nie aufgezeigt.

Und da haben wir auch schon eine, die meine Vermutungen unterstützt:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=2841998&pid=17984001&bid=30

Totschweigen ist wirklich viel einfacher als Rechtfertigung.

ich finde deinen beitrag klasse - und würde dir uneingeschränkt zustimmen.
ich glaube auch, dass es im fall einer adoption oft darum geht, sich nach außen rechtfertigen zu müssen. einen abbruch kann man, wie du schon selbst sagt, sehr gut "unter den tisch kehren".
die "dritte möglichkeit" wird wirklich viel zu oft einfach nicht genannt - auch mir ist schon aufgefallen, dass es im forum manchmal gesagt wird: abtreiben oder austragen. und ich habe mich auch manchmal gefragt: und was ist mit adoption?

ich habe noch nicht vor der entscheidung gestanden und kann das alles natürlich völlig unemotional und aus der distanz beurteilen - ich kenne den emotionalen druck und die angst nicht, die man in einer solchen situation empfindet.

aber ich habe ein pärchen im bekanntenkreis, die sehr dankbar dafür sind, dass es zumindest eine frau gegeben hat, die sich gegen abtreibung und für adoption entschieden hat - aus liebe zu ihrem kind.

dass ist nämlich auch ein aspekt, der mir (wie gesagt: alles aus der distanz!) manchmal komisch vorkommt:
ist es nicht auch liebe zu seinem kind, sich gegen eine abtreibung zu entscheiden sondern für eine adoption?

oft heisst es: ich könnte es nicht weggeben, das ist grausam.
aber das bedeutet ja auch: ich kann es "wegmachen". das ist weniger grausam...

ich drücke es mal bewusst überspitzt aus:
ich mache es weg, bevor eine bindung entsteht damit es leichter ist. denn nur so kann ich mich dagegen entscheiden.

oder wie ippilala geschrieben hat: "Eine Abtreibung ist endgültig Der sicherste Weg also keine Verantwortung für ein Kind zu übernehmen und sich damit sein Leben zu versauen."

wäre es nicht in manchen situationen ein zeichen der liebe, sich für eine austragung zu entscheiden und dem kind, das man neun monate in sich getragen hat die chance auf ein schönes leben bei adoptiveltern zu ermöglichen?
als es "wegzumachen" solange man noch die distanz hat und alles gleich auszulöschen, bevor es chancen gibt?

versteht mich nicht falsch - das thema ist heikel und emotionsgeladen. ich bin weder gegen noch für abtreibung.
genauso wenig bin ich für oder gegen adoption.
ich finde nicht, dass man dieses thema pauschalisieren darf - sondern dass man es von fall zu fall einzeln beleuchten muss.

ich tu mich nur extrem schwer mit der aussage, eine adoption sei grausam und lieblos und eine abtreibung dagegen "besser".

es gibt viele kinderlose paare, die sehnsüchtig auf ein kind warten und ihm eine sichere und liebevolle zukunft bieten könnten.
warum soll man das den kindern nehmen, indem man sagt: abgeben ist grausam, das könnte ich nicht, ich mach es lieber weg ...
ist das nicht manchmal egoistisch gedacht? "ICH könnte es nicht, also entscheide ICH, dass es "wegmuss" " - und was ist mit dem kind, das entsteht?

diese "dritte möglichkeit", das kind wegzugeben und ihm ein schönes leben zu ermöglichen, die sollte zumindest in betracht gezogen werden finde ich.







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Hallo!

Ich könnte niemals ein Kind was ich 9 Monate in meinem Bauch hatte zur Adoption freigeben. Ich würde aber auch nicht abtreiben sondern es mit meinem Mann zusammen schaffen auch noch Nr. 3 durchzubringen.

LG Nicole

Ich könnte das nicht. War auch ungeplant schwanger und nun freuen wir uns darüber, die Kleine ist 5.
Aber zur Adoption freigeben.....??

Das Austragen eines Kindes ist ja auch eine ordentliche Belastung für eine Frau.
Und dann....woher weiß man dass es das Baby auch echt gut hat? Wie es aufwachsen wird, wo es landet....?? Zuviele offene Fragen find ich.

Mona

Wo es landet und gut hat?

Naja, erstmal werden die potenziellen Adoptiveltern ziemlich genau auf Herz und Nieren gecheckt....und erst nach einem Jahr bekommen sie das Sorgerecht. Vorher schaut das Amt auch gern mal "vorbei".

...und eine offene Adoption sagt ja aus, dass du Kontakt zum Kind haben kannst oder wenigstens mal Briefe und Fotos bekommst und damit weißt, dass es deinem Kind gut geht.

LG

Mag sein, mein Neffe jedenfalls kam sogar in eine Familie die einiges an Erfahrung brachte, eigene Kinder mit im Haus hatte und alles lief über das "Albert-Schweizer-Kinderdorf".


Denoch hatte er Pech und eine nicht so tolle Kindheit, was nicht bedeuten soll dass meine Schwester ihn hätte damals abtreiben sollen.
Will nur sagen das die Realität anders aussieht. Ebenso wie die Bilderbuchfamilie von nebenan sobald die Türen zu sind schon wieder anders aussieht.

Aber das war ja nicht die Frage.
Ich könnte jedenfalls keines meiner Kinder nach der Geburt zur Adoption freigeben.

Noch ein gutes Beispiel was dafür spricht ist aber meine beste Freundin aus Kindheitstagen.
Sie wurde direkt nach der Geburt von ihren "Eltern" aufgenommen.
Sie hatte eine tolle Kindheit, es mangelte an nichts und sie ist heute erfolgreich in ihrem Berufsleben und glücklich.

ACh, es ist doch eifnach ein schweres Thema, oder? Im Grunde auch egal was man selber denkt, es gibt Frauen die können das und kommen damit besser klar als mit Abtreibung und andere eben nicht.

Wäre ich kinderlos würde ich mich auch über einen Säugling sehr freuen den mir eine andere Frau für unser Leben "schenkt.

Eine große #sonne für all unsere Mäuse :-D

Bin zwar nicht schwanger, aber wäre ich es, wäre Adoption auch für mich keine Alternative.

- ich müßte trotzdem die Schwangerschaft durchstehen mit zwei kleinen Kindern und hätte nicht mal ein Baby als "Belohnung" - no way. Mich hat schon die zweite (100% geplante) Schwangerschaft extrem genervt. Wenn ich eine dritte Schwangerschaft durchstehen sollte, dann nur, weil ICH das Kind haben will, nicht "für" eine andere Frau.

- ich müßte meinen Kindern erklären, wieso ich ihr Geschwisterchen weggebe - geht gar nicht.#schock

- ich müßte meinem Umfeld erklären, wieso ich einen dicken Bauch und dann kein Baby habe - auch kein Vergnügen.

Hallo,

nein für mich wäre das auch keine Option, aus den Gründen, die hier die meisten schon genannt haben.

Aber als Leihmutter fungieren, könnte ich mir durchaus vorstellen.

LG Jasmin

Liebe Sandra!

Bei mir in der Stillgruppe ist eine Adoptivmutter.

Sie kam zu ihrem Baby, wie die "Jungfrau zum Kind".

Sprich:
Sie hatte beim Jugendamt alle Uterlagen beisammen und stand nun auf der Warteliste. 3 Wochen später klingelte das Telefon in der Firma:"Wir haben ein Kind für Sie. Gestern geboren. Wollen Sie?"

Sie hatte dann 24 Stunden Zeit sich zu entscheiden.

Von der leiblichen Mutter wußte sie nur, dass sie sehr jung war, die Schwangerschaft erst um die 20.SSW festgestellt wurde, sprich eine Abtreibung nie in Frage gekommen wäre, die Mutter kaum an Vorsorgeuntersuchungen teilgenommen und auch keinen GVK gemacht hatte. Ebenso war sie nicht bei einer Beratungsstelle, sondern nur beim Jugendamt wegen der Adoptionspapiere.
Die Geburt war spontan, die Mutter wollte das Kind aber nicht sehen und hat dem Kind auch keinen Namen gegeben.

Ich glaube die Situation war ähnlich dem Film "Juno".

Frauen, die ein Kind zur Adoption frei geben, haben häufig keine Wahl. Ansonsten denke ich würden sie anders entscheiden.


LG Silke

Übrigens: Ziel einer Adoption ist nicht, eine Frau (bzw. ein Paar) glücklich zu machen, sondern ein Kind glücklich zu machen!

Daher ist es ja so wichtig, daß die Adoptiveltern über das "kein eigenes Kind kriegen können" hinweg sind und sich wirklich auf die andere Situation einlassen können ...

Liebe Sandra,

ich bin selbst Adoptiv- und Pflegemutter, sehe das Ganze aber deutlich anders.
Ganz egal, wie ich zum Thema "Abtreibung" stehe: ich sehe ungewollt Schwangere nicht als "Babylieferanten" für ungewollt kinderlose Paare.

Eine ungewollte Schwangerschaft ist in meinen Augen genauso "schlimm" wie ungewollte Kinderlosigkeit. Beides sind Schicksale, die den betroffenen Müttern an die Substanz gehen und an Grenzen bringen.

Ein Adoptivkind sehe ich auch nicht als "Therapiemittel zum Zweck" eine ungewollt kinderlose Frau glücklich zu machen.

Wir Adoptiveltern sind "Mittel zum Zweck" - weder die Adoptivkinder, noch die abgebenden Eltern.

LG
Claudia, Adoptivmama eines Findelkindes
Pflegemama mit Kontakt zur leiblichen Mutter eines schwerbehinderten Kindes

Hallo

Ich habe das nie geschrieben das das ungewollte schwangere ein Babylieferant sind.

Und das es eine Therapiemittel zum Zweck ist wo steht das bitte in meinen Beitrag?????????

Sandra

Liebe Sandra,

es tut mir Leid, wenn Du Dich durch die Beiträge von uns Adoptivmüttern angegriffen fühlst.
Das mit dem "Therapiemittel" ist in dem Sinne der Motivation gemeint:
ein Kind zur Adoption freizugeben, damit es ungewollt kinderlose Frauen glücklich macht, hat etwas mit "Therapiemittel" zu tun -> das Kind soll einen Zweck erfüllen.


LG
Claudia

Hallo,

wie meine Vorschreiberin clazwi bin auch Adoptiv- und Pflegemama und das aus vollen Herzen und Überzeugung.
Eine ungeplante Schwangerschaft wie auch eine ungewollte Kinderlosigkeit ist für die Frauen und deren Familien nichts schönes und sie müssen eine Entscheidung treffen die Ihr ganzes Leben verändert.
Oftmals sind es spontane Bauchentscheidungen die eine Frau dazu bewegen, ihr Kind zur Adoption freizugeben. Nicht umsonst dürfen Frauen die sich dazu entschieden haben frühestens nach acht Wochen das Kind zur Adoption freigeben. Und nicht immer geben die Frauen ihr Kind freiwillig ab sondern es wird zum Wohle des Kindes entschieden und die Kinder werden zwangsentzogen.
Alle diese Kinder haben ihre eigene Geschichte und da mag es noch so ein kleiner Säugling sein. Ein Großteil dieser Kinder haben genug in ihrem Leben bewusst oder auch unbewusst erlebt wo sie noch über Jahre / Jahrzehnte mit zu kämpfen haben. Viele haben Traumas erlebt die unvorstellbar schlimm sind und es ist unsere Aufgabe als neue Eltern für sie dazu sein und ihnen ein Zuhause zu geben in der sie sorgenfrei aufwachsen können
Wir als Adoptiv- und Pflegeeltern werden für Kinder gesucht die ein Zuhause suchen und nicht umgekehrt.

VG Geli

Hallo

Danke für eure Beiträge.
Ich denke das genug geantwortet haben auf diesen Beitrag, und ich nicht möchte das es aus dem Rahmen sprengt, in der Hinsicht das man zu grob einander wird.

Danke und euch ein schönes Wochenende

Lg

Sandra

danke sandra.
wie schon woanders geschrieben: dir alles liebe :)

Hallo,

von mir nur eine kurze Anmerkung: lt. letzten Infos gibt es in Deutschland nicht ausreichend Kinder die zu Adoption frei zu verfügung stehen (lt. Jugendamt) - deshalb sind die Außerungen dass man auch ein älteres Kind adoptieren soll einfach gegenstandlos. Erstmal informieren, dann reden.

Alle die ihre Kinder behalten haben - glückwunsch. Alle die die Kinder zu Adoption freigegeben haben - auch glükwunsch.

maverick

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