Adoption?Behalten? Habe Angst die falsche Entscheidung zu treffen

Hallo.

Ich weiss derzeit nicht, was ich machen soll und muss mich einfach mal "auskotzen"

Ich habe hier vor ein paar Monaten schonmal geschrieben. Ich schilder nochmal kurz meine Situation.
Ich habe 2 geplante kleine Mädels (3,5 und 1,5). Anfang des Jahres habe ich bemerkt, dass ich schwanger bin. Entbindungstermin ist Anfang September. Mein Mann und ich hatten uns eigentlich für eine Abtreibung entschieden. Jedoch hat mir beim Vorgespräch zur Op der Arzt ein Us Bild in die Hand gedrückt. Ich war damals schon Ende der 11. Schwangerschaftswoche und man konnte daher schon das Kind "erkennen". Das ist auch der Grund warum ich nicht abtreiben konnte.

Ich habe mich dann mit dem Thema Adoption auseinander gesetzt. Ich hatte (und habe) soviel Angst es mit dreien nicht zu schaffen. Da erscheint es mir "fairer" allen drei Kindern gegenüber, es vlt bzur Adoption frei zu geben.
Ich habe Angst, dass es mir zuviel wird mit drei so kleinen. Die beiden Großen fordern derzeit soviel Aufmerksamkeit, ich weiss nicht wie ich dann noch einem 3. genügend Aufmerksamkeit geben soll ohne das alle 3 drunter leiden. Gerade da es mir zur Zeit manchmal mit zweien schon schwer fällt, in bestimmten Situationen ruhig zu bleiben (ok, grade bin ich auch durch die Schwangerschaft gereizter).
Das Geld gibt mir natürlich auch zu denken. Arbeiten gehen könnte ich ja erstmal (denke ich) vergessen. Ausser evtl kellnern am Wochenende. Nur eigentlich habe ich mit dem kellnern aufgehört, da es meiner Beziehung mit meinem Mann geschadet hatte. Er ist die ganze Woche bis spät Abends weg und ich dann am Wochenende. Da hatten wir nichts mehr voneinander. Zudem, wenn ich dann erst gegen 6 Uhr morgens nach Hause kam, konnten wir ja auch nichts mit den Kindern machen (Zoo etc).

Ich bin mir aber inzwischen nicht mehr sicher, ob ich es überhaupt verkraften könnte, dass Kind nach der Geburt weg zu geben. Ich kann die Tritte usw natürlich auch nicht so einfach verdrängen. zudem ist eine gute Bekannte von mir schwanger und hat ihren Et Tage nach mir. Das ist natürlich komisch, wenn sie derzeit alles einkauft etc und plant. Da kommt natürlich die Vorstellung, wie es bei mir sein könnte. Ich erwische mich derzeit immer öfter, wie ich über Namen nachdenke, in Geschäften in der Babyabteilung stöber usw.

Da kommt noch dazu, dass inzwischen immer mehr Punkte, wo ich eig dachte das es dagegen spricht, dafür sprechen. Mein Mann hatte kurzfristig in einer Leiharbeitsfirma gearbeitet, jetzt hat er wieder einen "normalen" Job. Er verdient "durchschnittlich". Er kommt auf 1800-2000 Netto. Plus Kindergeld müsste es doch eigentlich reichen.
Zudem, könnten wir ab ca Oktober / November in ein günstiges Haus ziehen. Sein Chef hat es ersteigert, da es ein riesen Grundstück hat und er den hinteren Teil als "Lagerraum" (Scheune usw vorhanden) nutzen möchte. Und damit es nicht leer steht, könnten wir das günstig haben.

Geld wäre also ok, Wohnungssituation auch geklärt. Aber, es ist immernoch das, dass ich Angst habe es nicht zu schaffen und meinen Kindern nicht gerecht zu werden. Das ich nicht genug auf alle eingehen kann.
Ach Mensch, es ist grade alles was viel.


Doch was viel geworden. Aber ich musste mir das alles mal von der Seele schreiben.

LG

1

hi!

also, es wird sicher nicht einfach, aber es ist auf jeden fall zu schaffen, auch mit 3 kleinen kindern...

die punkte finanziell und wohnen scheinen ja grade in die richtige richtung gerückt zu sein, dein gefühl geht auch immer mehr richtung baby...was sagt denn dein mann dazu?

ich sag dir einfach mal meine gedanken dazu: wäre ich in deiner situation, könnte ich das kind aus dem einfachen grund nicht zur adoption freigeben, weil ich nich wüsste, wie ich dem kind später mal erklären sollte, das ich seine geschwister behalten hab, aber es selber abgegeben wurde, "nur" weil ic hzweifel hatte es zu schaffen...

ich denke, das es (fast) immer besser ist, bei den eigenen eltern auf zu wachsen, als diesen quälenden gedanken (haben mich meine eltern nicht geliebt) sein leben lang mit sich zu tragen...



wie wärs, wenn du mal in deiner nachbarschaft schaust, ob es da eine ältere dame oder einen älteren herrn ohne familie gibt, der gern (teilzeit) opa(oma werden würde? damit wäre dir geholfen, und du würdest einen alten menschen vor der einsamkeit bewahren...


ich wünsche dir alles gute, wie du dich auch entscheiden magst...

lg anna

2

guten abend :-)

ICh selbst habe noch keine kinder aber bin gerade schwanger und meine kleine sollte ende september kommen!
Ich glaub ich bin auch noch jünger als du :-)

Aber ich hab auch anfang des jahres Erfahren das ich "ungeplant" schwanger bin ......
ihc bin gerade mal 19 hab noch keine abgeschlossen berufsausbildung ...
Aber wenn du denkst das es dir leid tun KÖNNTe wieso versuchst du es denn nicht einfach ( ich weiß is wieder leicht daher geredet)
Aber was ist wenn du schon so viel Gefühle für das Ungeborene entwickelt hast das du später unter der entscheidung "es zur adoption" freigeben sehr leidest ??? :-(

Ihr habt keine Geldsorgen und mit einer wohnung ist es auch kein Problem....
Wie gesagt ich erwarte selbst erst mein 1 Kind avber vielleicht überlegst ud dir das ganze nochmal und wenn du wirklich was willst dann schaffst du es auch und dein mann würde dich doch bestimmt auch unterstützen ..... !!! :-)

Überlege es dir doch bitte nochmal gründlich ....
Aber ich wünsche dir viel Glück (egal für was du dich entscheidest)
ich hoffe ich konnte dir wenigstens ein bisschen Helfen :-)

Ganz liebe Grüßchen Daniela (32SSW) #herzlich #winke

3


ich denke das is eine sehr schwere Entscheidung und du merkst ja auch
schon das du bei dem Gedanken an eine Adoption Zweifel bekommst.

Die Angst es mit einem 3. Kind nicht zu schaffen is sicherlich da und normal
aber da kannst du hinein wachsen... und dir vor allem auch Hilfe suchen.
Da du ja schon 2 Kleine Kinder hast steht dir da auch über s Jugendamt Hilfe zu... einfach mal nachfragen!

meine 3. SS war auch nich geplant. meine Mädels sind 5 und fast 7 J.
leben aber unter der Woche beim Papa und sind jedes Wochenende bei mir manchmal auch öfter oder ich fahr sie besuchen. Allein das is nich einfach. Andere Sorgen kommen auch noch dazu... gern können wir mal privat schreiben wenn du magst.
Nun ja was ich fragen wollte wie verlief denn deine jetzige SS und weisst du schon ob es ein Junge oder Mädel is? Bei mir wird es ein Junge.
Deine 2 kleinen haben doch sicher auch bissel mitbekommen das sich dein Körper verändert hat oder? hast du ihnen denn erzählt das ein Geschwisterchen unterwegs ist oder war das tabu?

Wie sieht es mit Verwandten und Bekannten aus? wissen diese von der SS und wenn ja was würdest du ihnen dann sagen wenn das Baby nach der Geburt gar nich bei dir wäre? Sind grad so Fragen die mir in den Kopf kommen.

sei lieb gegrüßt und meld dich wieder #winke

4

Hi du,

erst einmal#liebdrueck
Also ich denke, du schaffst das schon. Wenn du schon so viele Bedenken hast, dann wirst du es sicher nicht schaffen das Kleine abzugeben. Und wiege einfach ab ob du ein Leben lang darüber nachdenken willst, dass du evtl. die falsche Entscheidung getroffen hast und das Baby nicht bei dir ist. Das Baby kann doch eigentl. nichts dafür. Du schaffst das bestimmt. Viell. kannst du dir ja eine Haushaltshilfe für den Anfang holen oder bei ProFamilia helfen lassen. Bedenke, wenn du den andern Schritt gehst, dann ist das endgültig !

#liebdrueck du wirst schon die richtige Entscheidung treffen. Alles kommt wie es kommen soll.....
rutschus

5

Hallo,
vorab: ich habe ein Kind und hatte bei der zweiten SS einen Abbruch, zu dem ich stehe.

Ich sag jetzt einfach meine Meinung.
Ich könnte nie ein Kind zur Adoption frei geben - ich glaube, dass ist unverantwortliocher als ein Abbruch. Du weißt nie, wohin das Kind kommt und ob es ihm tatsächlich besser geht als bei dir.
Wenn du ich dafür entschieden hast, dass der kleine Mensch leben soll, dann steh dazu und gib ihm das bestmögliche Leben, was du geben kannst.

Wenn du Sorgen hast, ob du das alles klappt, geh mal bei Pro familia oder der Caritas, der Diakonie.. vorbei und schau, dass sie dich unterstützen (dabei denk ich nicht so an finanzielle sondern eher an ideelle Unterstützung)

Gutes Gelingen!

6

Du hast damals dein Herz entscheiden lassen, und das war gut so, REspekt davor und Glückwunsch dazu!

Du hast hier einige gute Tipps erhalten.

Hast du tatkräftige Unterstützung in der Familie?
KÖnntest du dir stundenweise für die Mädels eine jugendliche Schülerin zur Unterstützung suchen? Viele haben jüngere Geschwister und reichlich Erfahrung und sie kosten gar nicht viel.

Vll steht dir nach der Entbindung noch eine HH-Hilfe von der KK zu.

Sonst: Versuch einfach, die Hausarbeit etwas lockerer zu sehen, sprich, mach die erste Zeit runde Ecken...
Vll kann dein Mann dich mehr unterstützen?

Bezieh so weit es geht, deine Mädels mit ein , lass sie bei allem rund ums Baby dabeisein.
Sie werden das mit der knappen Zeit nicht als so schlimm empfinden, wenn sie alles miterleben dürfen, es ist ja auch etwas gemeinsames.

Bei mir war es vor über 20 J so: Meine 3 Jungs kamen je im Abstand von 15 Mon. zur Welt. Das war schon recht heftig, dann aber konnten sie schön zsm spielen.

Als der Jüngste dann 6 J war , kam endlich, wenn auch ungeplant mein Mädchen und als sie 8 Mon. war, war ich wieder ss /Unfall.
Der Junge ist nun 16 J alt.
Danach habe ich mich steri lassen.

Die Zeit mit den Kleinen ist eine sehr begrenzte, sie geht schnell vorüber, jedenfalls im Rückblick.

Ich wünsche dir, dass du ein liebes pflegeleichtes Baby bekommst und dich sicher fühlst, allen gerecht zu werden.
Und das du nicht auf der Strecke bleibst.

Vll weiss das Jugamt, die Kirche bei euch am Ort...jemanden, der dir kostenfrei ganz praktisch hilft, bei uns gibt es einen solchen Dienst.

Alles Gute für dich und Kopf hoch!

Wegen der Adoption: Grundsätzlich ein guter Gedanke. Ich ahbe 2 Freundinnen, die je ein Kind adoptiert haben, einmal vor 17 Jahre, die andere vor 25 J.
Die beiden Kinder haben es sehr gut und sind glücklich.
einer hat seine leibl Mutter kennengelernt und weiss von den Umständen, die zur Freigabe geführt haben.
Das kann durchaus aus Liebe zum Kind geschehen.

Aber du hast schon 2 Kinder, ihnen müsstest du das auch wahrheitsgem erklären.

Die allermeisten Adoptivkinder haben es gut, Ausnahmen gibt es leider auch hier.

Ich persönlich hätte lieber ein Kind freigegeben,als es abzutreiben.

Du hast ja nichts gegen das Kind an sich, dir fehlt auch keine Liebe zum Kind, bei dir ist es die Sorge wg der Belastung und ARbeit.
Eure Lebensumstände sind auch gut, freut mich!
Also versuch es zumindest mit eurem Baby.

Wenn es dir wirklich zuviel sein sollte, könntest du das Kind temporär in Pflege geben, als Notlösung.
ABer dann würdest du dir Srogen machen, ob es ihm gutgeht usw. und es häufig besuchen...

Also lieber selbst großziehen und Hilfe und Unterstützung suchen.

glg

7

Hallo

Ich kenne einen ähnlichen Fall (ist schon lange her)

Es ging um das 4.te Kind. Die Eltern hatten beschlossen das Kind in der Familie adoptieren zu lassen (Schwester oder so).

Kurz vor Ende der ss sagte sie weinend zu ihrem Mann das sie das Kind nicht weggeben kann es ist doch ihr Kind.

Ihr awar froh denn er dachte genauso nur sagte er nichts. Sie behielten ihr Kind und schafften es. Die Kinder sind erwachsen und alle was geworden.

Es war nicht immer leicht aber sie haben es geschafft:-).

Dieses Jahr sind die Eltern 50 Jahre verheiratet :-) und feiern groß auch mit all ihren Kindern.


Zu Dir ist Meine Meinung so

Eigentlich hast du dich schon für dein Kind entschieden also behalte es.

Rede mit deinem Mann und fange an die Babyausstattung zu besorgen :-)

8

du, das klingt gut!!
das ist ja das besondere, dass du dir mit der damaligen entscheidung für das baby alle möglichkeiten offen gehalten hast - und jetzt entwickelt sich wirklich vieles günstig.
wenn deine gefühle für das baby wachsen und sich wege finden, dass es bei euch aufwachsen kann, ist das doch wunderbar!! du hast dich ja zu nichts verpflichtet.
deine mutterangst - kann ich allen gerecht werden? - ist schließlich auch ausdruck deiner liebe!! also noch weniger ein hindernis als alles andere - NUR: dass du für DICH gut sorgen (lassen) musst!!
frag doch nochmal bei einer guten beratungsstelle nach unterstützung, grade für die erste zeit. eine haushaltshilfe z.B. würde dich sicher entlasten. oder etwas anderes? jemand, der mal die größeren kinder nimmt? überleg, was DIR guttun würde. wenn du als mama gut versorgt bist, kannst du auch für deine kinder sorgen - also, deine liebe zum baby brauchst du dir nicht "verbieten" :-D

liebe grüße von kyra

9

Hallo Du,

also meine Kinder sind auch 3,5 und 1,5 und ich bekomme im Dezember das 3. Kind.

Meine Mutter wollte mich zum Abtreiben überreden, aber das konnten und wollten wir nicht.

Ich bin selber auch adoptiert und manchmal frage ich mich auch, warum meine leibliche Mutter mich abgegeben hat um nach mir noch 4 Kinder zu bekommen.

Andererseits habe ich es gut gehabt, besser, als ich es dort jemals gehabt hätte, nur, dass ich weiss, was damals für schlimme Verhältnisse in der Familie waren.

Wenn Du schon sagst, dass Du es geld-und latzmäßig hinbekommst und sogar schon Namen überlegst... na dann schaffst Du es auch, denn innerlich liebst Du den kleinen Krümel da drinnen auch schon.

Ich finde den geringen Abstand auch anstrengend, aber dafür haben sie es hinterher umso schöner, eher schon gemeinsame Interessen usw.

Glaube mir, besser, als wenn das große Kind schon 10 ist und Du dann nochmal von vorne anfangen musst...

Ich wünsche Dir viel Glück - und mache nichts, was Du bereuen würdest.

LG Coco

10

Hallo,

ich finds okay, wenn du so eine Frage hier stellst. Dafür ist das Forum da, um das FÜR und WIDER abzuwägen durch Erfahrungen anderer.

Eigentlich könnte man sagen, euch fällt gerade so viel Glück in die Arme. Dein Mann bekommt eine Festanstellung, verdient "normal" (jedenfalls kenne ich es auch nicht anders von meinem), ihr könnt in ein günstiges Haus ziehen mit großem Garten. Ich glaube, das Leben will euch einfach die Entscheidung FÜR das Kind leichter machen. Und dann kommt vielleicht noch so ein Sonnenschein von Kind dazu, dass du dir später vielleicht Vorwürfe machst, wie du HEUTE sowas denken konntest.

Aber ehrlich gesagt, mir geht es teilweise genauso wie dir gerade. Nur, dass ich mir keine Gedanken über eine Adoption mache. Es wissen so viele Leute, dass ich schwanger bin. Wie sollte ich denen später erklären, dass ich mein Kind zur Adoption freigegeben habe??? Da würde ich mich sicher wie "abgestempelt" fühlen, dass ich das Kind nicht lieben würde oder so. Ich kanns schlecht beschreiben, aber das wäre sicher nichts für mich. Ich bekomme auch Nr. 3, auch ungeplant. Meine Mädels sind zum ET im Januar knapp 6 Jahre und die andere 19 Monate. Es wird sicher stressig. Keine Frage. Auch ich habe ziemliche Angst davor, dass ich überhaupt nicht mehr zum Schlafen kommen könnte oder überhaupt keine ruhige Minute mehr haben werde. Ich habe auch niemanden aus der Verwandschaft hier in der Nähe. Meine Eltern wohnen 450km weit weg. Zum Glück habe ich für die Kleine einen Krippenplatz bekommen ab November. So ist sie bis Januar sicher gut integriert. Sind zwar nur ca. 4 Stunden am Tag, aber immerhin. In der Zeit kann ich Schlaf nachholen, falls das Baby auch gerade schläft oder Essen kochen (da beide im Kindergarten bzw. Krippe kein Mittagessen bekommen) oder putzen. Irgendwas findet sich da schon. Aber ich bin glücklich über diese 4 Stunden mit nur 1 Kind. Danach erwarten mich schließlich noch 8 Stunden mit 3 Kindern, bis die 2 größeren mal im Bett sind. Die Kleine schläft auch noch nicht durch. Ich hoffe mal, dass sich das bis Januar noch einstellt.

Also, du bist mit deinen Ängsten sicher nicht allein. Auch ich hatte überlegt das Kind abtreiben zu lassen. Ich wollte einfach nicht schwanger sein. Mein FA hat mit mir offen über das Thema Abtreibung geredet. War damals in der 10. Woche als ich es erfahren habe. Er hat mir gesagt, welcher Arzt das macht und was das kostet usw. Ich fand das Gespräch schrecklich. Mein Mann wollte das Kind aber gern behalten. Er meinte, wir schaffen das schon. Nur das mit dem WIR sehe ich halt nicht so, weil ICH muss das schaffen. Er ist schließlich den ganzen Tag arbeiten.

Was mir bisher immer Trost oder Hoffnung gespendet hat, ist das gleiche "Schicksal" einer Bekannten vor 4 Jahren. Ihre beiden Mädels waren zum Zeitpunkt ihres ET 3,5 Jahre und 2 Jahre alt. Sie hat auch immer gejammert, wie sie das schaffen soll und dass sie es sich überhaupt nicht vorstellen kann. Sie wie es uns momentan geht. Ihr Mann ist die ganze Woche auf Montage, kommt nur am Wochenende heim, und dann kriegt sie ungeplant ein 3. Kind. Als die Kleine dann geboren war, war sie einfach nur noch happy. Sie hat gesagt, das war das Beste, was ihr passieren konnte. So ein glückliches Kind und alles wäre so einfach. Wenn sie das vorher gewusst hätte, hätte sie sich gar nicht so viele Gedanken gemacht. An diesen "Strohhalm" klammere ich mich momentan auch. Dass ich nach der Geburt dieses "Kampfkrümels", was unbedingt noch ins unsere Familie möchte, genauso denken werde. Auch wenn ich es mir absolut IMMER NOCH NICHT vorstellen kann. Aber spätestens wenn es geboren ist, sind die Gedanken sicher verschwunden und irgendwann ist man stolz auf seine 3 Kinder, auch wenn man sicher manche Tage seine Sachen packen und ausziehen möchte #heul

Wir schaffen das. 2x haben wir es schon geschafft, dann schaffen wir auch ein drittes. Deine Große wird auch einfacher und selbständiger. Mit 4 Jahren fand ich, war ein super Alter bei meiner Großen. Sie konnte super allein spielen und hat mir noch nicht so oft widersprochen wie jetzt #aerger

Liebe Grüße
Antje

Top Diskussionen anzeigen