nein jetzt will sie abtreiben...(verwandte)

Hallo!

Es geht nicht um mich, sondern um eine Verwandte, sie ist 44, wird in 14 Tagen 45, und ist im Dezember ungeplant schwanger geworden von ihrem Freund, mit dem sie knapp 1 Jahr jetzt zusammen ist. Dieser lebt in Scheidung, hat zwei schon etwas ältere Kinder. Sie war auch schon verheiratet, ist auch offiziell schon geschieden, und bei ihr leben 4 Kinder aus vorheriger Ehe, nun ja, jetzt hat sie wie gesagt im Januar schon positiv getestet.
Ihre letzte Mens hatte sie am 22.12. somit müsste sie heute gut in der 10. SSw sein, oder??

Eigentlich dachte man, hat sie die SS so angenommen auch wenn es eher ungeplant war aber mit 44 sollte man wissen, dass frau schwanger werden kann wenn sie nicht verhütet.
Naja, nun kriselt es schon etwas in ihrer Beziehung, seit er auch mehr oder weniger bei ihr und den Kindern wohnt - nun merkt sie auf einmal, dass sie auf sowas keine Lust hat, er sei spießig und sehr sehr geizig, dies tut hier auch nichts mehr zur Sache, auf jeden Fall regt mich eins auf, denn plötzlich fällt ihr ein, dass sie keine Lust mehr auf die SS hat!!!!
Mutterpass usw. hat sie bereits und hat auch schon das kleine Herz schlagen sehen....
Sie meinte auch, sie hat keine Lust mehr auf diese Übelkeit und überhaupt die SS, und wenn es jetzt schon so kriselt bei denen hat sie auch keine Lust auf ein Kind mit ihm denn so würden sie immer irgendwie noch was miteinander zu tun haben.

Es geht mich zwar nichts an, aber irgendwie trifft mich es schon etwas. Ich habe nicht näheren Kontakt zu ihr, ich bekomme es nur so von anderen Personen mit.

Ich finde das echt unfair, das arme Baby, ich meine ok, bis zur 12.SSw darf man abtreiben aber wenn sie jetzt bald in die 11. SSw kommt, entwickelt sich der Embryo bereits zum Fötus!
ET meine ich hat sie 27.09.

Was denkt Ihr darüber, also ich finde es sehr verantwortungslos und so eine Gleichgültigkeit k**** mich echt an,

fassungslose Grüße
nunnun

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#contra mit 45 muss man es schon wiesen aber ich finde es einfach SCHEISE sorry ab 6 schwangerschafts woche klopft das herz schon also ist das kind Embryo nennt wie es wie ihr mögt es ist trozdem ein lebewesen ich glaub die hatt was an der #klatsch

naja sie muss es wiesen hab nur meine meinung gesagt halt mich auf den laufenden wäre nett

red noch mal mit ihr nur wegen den paar gründen anderen geht es noch beschiesener und behalten das kind und dennen geht es super

:-[

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Ich denke aber auch, dass sie vielleicht einfach mit der Situation überfordert ist. Außerdem weißt du doch auch nicht, ob das alles so stimmt wie es erzählt wird.

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Du hast weder das Recht über sie, ihn noch ihre Gedanken zu richten.

Wenn sie jetzt so denkt und fühlt ist das ok. Dem Kind ist nicht geholfen, wenn es in eine unglückliche Familie geboren wünscht und von Anfang an unerwünscht ist.

Kehrt vor eurer eigenen Haustür und regt euch nicht über das Recht auf freie Entscheidung bei anderen auf.

Wenn ihr mal in so einer Situation stecken solltet, möchte ich mal sehen, wie schnell ihr ins Zweifeln kommt.

Vielleicht habt ihr einfach mal daran gedacht, dass sie im Moment verwirrt ist und selber nicht weiß, wohin mit sich und ihren Gefühlen?

in diesem Sinne...

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sehe ich genauso

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So sehe ich das auch!

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Ich finde das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Es ist o.k. das du eine andere Meinung dazu hast,aber es ist nicht o.k. sie so anzuprangern.Sie ist "alt" genug um zu wissen was sie macht.

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Hallo Du,
wenn ich Deine Zeilen lese, habe ich so den Verdacht, daß die Frau in Deiner Verwandtschaft gerade in einer fießen Klemme sitzt. Und ich denke, sie wird Deine Ermutigung und Deine Unterstützung brauchen, mehr als alles andere.
Du hast sehr viel über sie gehört. Dies ist keine besonders gute Ausgangssituation, setzt Dich doch mal mit ihr zusammen und laß Dir alles erzählen. Es tut ihr sicher ungemein gut, sich das ganze mal von der Seele reden zu können. Und dann könnt ihr gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, wie das Leben dieser Frau auch mit 5 Kindern wieder Freude machen kann.
Wenn es in ihrer Beziehung kriselt, muß sie damit rechnen, daß sie vielleicht bald wieder alleine dasteht. Da ist es verständlich, daß manche Ängste hochkommen.
Denn eine Abtreibung kann tatsächlich für sie zu einer Verlusterfahrung werden, die ihr Leben über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann. Aber dieses Wissen allein hilft dieser Frau nicht weiter. Sondern sie muß wissen, es steht jemand hinter ihr. Überlege doch gleich schon einmal konkret, welche Hilfe Du ihr anbieten kannst. Wenn Du da regelmäßig eine oder mehrere Aufgaben übernimmst, wird zugleich das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Verwandtschaft gestärkt.
Ich glaube gar nicht so sehr, daß diese Frau gleichgültig ist, sondern, daß ihr gerade alles über den Kopf wächst.
Und wenn jeder sagt, nunja eigentlich geht es mich nichts an, dann ist dieser Frau am Ende nicht geholfen.
Du hast angefangen, daß Dir die Begebenheit ins Herz geht, laß davon jetzt auch Deine Hände und Deine Füße in Bewegung kommen.
Das letzte was diese Frau gerade gebrauchen kann sind Vorwürfe z.B. über Verhütung. Sie wird vermutlich schon von genügend Versagensängsten geplagt. stärk ihr den Rücken, mach ihr Mut.
Sei ganz lieb gegrüßt von salida-del-sol

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Erstens darf man bis zur rechnerischen 14. Woche-sprich 12 Wochen ab Eisprung, abtreiben und zweitens geht dich das überhaupt nichts an.
Es ist ihr Körper und ihre Entscheidung und selbst wenn sie nicht verhütet hat ist es nicht deine Sache ob sie das Kind austrägt.

Wieso müssen sich eigentlich manche immer in das Leben und die Probleme anderer so einmischen und praktisch eigene Probleme daraus machen?
Habt ihr selber nix zu tun?

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Vielen Dank, fürs Antworten!

Für alle, die wissen wollen wie es ausgegangen ist... sie hat das Baby nicht mehr und mir tut es einfach nur leid fürs das Ungeborene!

Das WE hat sie sich wohl von ihrem Freund getrennt, und plötzlich erzählte sie auch was von heftigen Unterleibsschmerzen, also entweder hat sie es verloren oder sie hat es -privat- weg machen lassen, zur Info, sie kommt aus Algerien und dort ist es wohl "normal" dass dann eine Frau die sich damit auskennt, kommt und es weg macht!!

Natürlich weiss ich, dass mich das eigentlich alles gar nichts angeht, bin ich auch froh drüber, weil ich in so einer Situation nicht gerne reinschlittern würde. Bin auch gar nicht der Typ, der überall mitwühlt und sich einmischt!

Wollte hier nur mal meine Gedanken los werden!

Gespräch zu ihr konnte ich auch nicht mehr beginnen, da ich wie gesagt keinen näheren Kontakt zu ihr habe (ich bin Anfang 20, sie 44 und somit gar nicht meine "Kategorie")

LG und schöne Woche noch

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#kerze für das baby.

und der frau viel kraft ihren weg zu finden.

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sorry nunnun,

aber ich denke du kennst sie nicht, gleichzeitig wertest du über sie und weißt noch nicht mal genau, wie denn das lebewesen in ihr nun heißt.

in deutschland darf bis zur medizinisch 14. ssw ein abbruch vorgenommen werden (darüberhinaus in einzelfällen auch noch).
der embryo entwickelt sich in der 9. ssw zum fötus und wird, wenn alles gut geht als reifer fötus geboren und ist dann ein säugling.

auch kann ich aus der ferne nicht wirklich beurteilen inwieweit es das baby ärmer dran ist, wenn es noch 30.ssw im leib einer frau heranwäscht, die es ablehnt, evtl. sogar hasst, ungesund lebt oder ähnliches tut. das baby gebärt, weiterhin ablehnt, etc. pp.
diese wertung steht mir auch gar nicht zu und deshalb bin ich froh, dass es in deutschland eine klare gesetzeslage gibt.

frauen dürfen bis zur 14. ssw straffrei einen schwangerschaftsabbruch nach einer beratung und einer bedenkzeit vornehmen lassen.
sie werden in ihrem weiteren lebe damit klarkommen müssen und eine mögliche schuldfrage klären müssen. alles andere steht mir nicht zu.

wenn mir daran gelegen ist, dass ein ss-abbruch nicht vorgenommen wird, dann kann ich mich darin engagieren, dass die situationen für frauen leichter werden und die frauen sich vor einem abbruch hinsichtlich ihrer motive mehr reflektieren (z.b. psychologisch begleiten lassen).

und dennoch kann ich die haltung der frau verstehen ... keine leichte situation und dann noch in einer emotional instabilen situation, die sie verunsichert.

eine ungeplante ss anzunehmen, wenn die äußeren bedingungen sowie die emotionalen ungünstig sind ist eine große herausforderung.

darüberhinaus weiß doch glaube ich niemand hier wie die beiden verhütet haben, oder?

in diesem sinne wünsche ich den beteiligten, dass sie einen weg finden, den sie verantworten können.

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