Ich bin Schwanger und ich weiß nicht weiter....

Hallo,

ich habe soeben den positiven Schwangerschaftstest hinter mir. Ich bin schwanger von meinem Freund. Wir wollten nächsten Monat zusammenziehen. Ich habe ein Kind von fast 3 Jahren und wollte endlich dieses Jahr meine Ausbildung machen. Ich möchte das Kind nicht. Es geht einfach nicht. Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich getrau mich nicht mit meinem Freund zu reden weil ich Angst habe das daran alles zerbrechen wird. Ich getrau mich aber auch nicht es nicht zu sagen weil ich Angst habe das ICH daran zerbrechen werde. Ich getrau mich nichtmal ihm unter die Augen zu treten :-(
Ich möchte das Kind zu 1000 % nicht. Habe am Donnerstag einen Termin beim Frauenarzt. Danach muss man doch zu diesen Beratungsgesrpäch oder? Wie lange wird sich das noch hinziehen? So wie es aussieht bin ich erst in der 3.-4. Woche. Was für Kosten kommen auf mich zu ? Ich sehe jetzt schon vorn und hinten nicht mehr klar durch den Umzug und die finanzielle Belastung aber nur aufgrunddessen weil ich mir evtl eine Abtreibung nicht leisten kann, möchte ich nicht das Kind behalten.
BItte versteht mich nicht falsch. Es sprechen 101 und Dinge dafür das es nicht möglich ist zum momentanen Zeitpunkt. Ich bin Therapie, sowie nicht sonderlich stabil, habe noch Andere Probleme die ich zur Zeit bewältigen muss. Ich kann einfach nicht. DAs möchte ich dem Baby auch nicht antun. Es würde eine schreckliche Schwangerschaft für das Kind werden. Ich kann nichts bieten, nichtmal Kraft.

Bitte helft mir.

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Hallo,


ich kann dich verstehen ....

Ein Abbruch ist nicht kostenpflichtig den zahlt die Kasse und ja du musst zu dem Beratungsgespräch und dann kommt es auf den Arzt an zwecks Termin,meist so eine Woche später.....Rede mit deinem Freund das ist wichtig,er ist doch der Vater......

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Du das stimmt leider nicht ganz,

Abtreibung wird nur bei medizinischer Indikation übernommen, ohne diese wird nur ein sehr kleiner Teil von der Krankenkasse bezahlt.

Im allgemeinen liegt der Eigenanteil bei einem Schwangerschaftsabbruch OHNE medizinische Indikation zwischen 360,- und 460,- Euro!


liebe Grüße

Andrea

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Hallo,das stimmt nicht ganz,die erste Abtreibung wird wohl übernommen.So hat es zumindest jemand in meinem Bekanntenkreis gesagt,die einen Abbruch hat machen lassen...
Dir alles Gute
LG brisell

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habt ihr nicht verhütet?
wie kam es zur ne schwangerschaft..wenn nicht geplant???

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Doch wir haben verhütet mit Kondom. Hatten auch keinen Unfall. Ich weiß nicht wie das passieren konnte.

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ausserdem solltest du froh sein das dein freund nichts

gegen deiner ss hätte,und sich anscheinend freuen würde

weisst du wieviele hier in urbia versuchen ss zu werden

und es nicht klappt?und du willst einfach so das kleine

krümelchen wegmachen?
verstehe zwar deine situation aber unserer eltern ging es

bestimmt auch nicht besser,und haben uns trotzdem

leben geschenkt:-(
du sagtest du hättest keine kraft

aber weisst du was?sobald du das kleine in dir treten spührst
und bald in deinen armen hast wirst du die kraft haben die du brauchst#schein
und wirst froh sein dich für das kleine endschieden zu haben

überleg dir das alles nochmal,und rede mit deinen freund drüber
viel glück und alles gute hoffe du wirst die richtige
endscheidung treffen.


liebe grüsse#herzlich

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Du hast ja schon eine Entscheidung für Dich getroffen, aber ich denke nicht, das es gut wäre, Deinen Freund nicht mit einzubeziehen! Es ist ja nunmal auch sein Kind...
Du solltest unbedingt mit ihm reden, ich möchte keinen Partner an meiner Seite wissen der solch gravierende Dinge ohne mich entscheidet!

Ich wünsche Dir alles Gute, egal welchen Weg Du gehen wirst/ musst.

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Hallo,

ja, Du musst zu einem Beratungsgespräch entweder bei Pro Familia, AWO oder Caritas. Zwischen der Beratung und dem Abbruch müssen drei Tage liegen.

Alles weitere findest Du hier:
http://www.profamilia.de/article/show/13076.html

Ich denke auch, dass es ganz wichtig ist, dass Du Deinen Partner informierst und Ihr das zusammen durchsteht.

Er kennt Dich am besten und wird sicherlich viel besser die Gründe, die dagegen sprechen nachvollziehen können. Nur Mut, steh' das nicht allein durch!

Ich wünsche Dir alles Gute!
M


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Hallo,

ich danke Dir. Ich habe mich dazu entschieden mit ihm am Wochenende, wenn er kommt, zu reden. Da ist mein Kind auch bei seinem Vater.

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Ja, mach' das unbedingt. Auch wenn das blöd klingt aber Dir wird zumindest diese Last genommen. Je länger Du das vor Dich hin schiebst, desto schwieriger wird es.

Die nächste Zeit wird sicher nicht leicht und eine Belastungsprobe für Eure Beziehung. Ich wünsch' Dir viel Kraft.

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Hallo,

jetzt lass Dich erstmal ganz dolle drücken !

Egal, was Du hier für Antworten erhalten wirst: DU / IHR musst / müsst es für Dich / Euch entscheiden, ob DU / IHR das Kind behalten willst / kannst / wollt oder nicht!

Mach(t) das aber nicht zwischen Tür und Angel. Setz Dich schnellstmöglich MIT Deinem Freund zusammen und Ihr wägt GEMEINSAM das FÜR und WIDER gegeneinander ab. Am besten schriftlich auf einer Liste. Das dagegen wird sicherlich überwiegen (weil Du ja jetzt schon gegen die SS bist) jedoch finde ich es immer besser, wenn man es schwarz auf weiß in der Hand hat. Es wird sicherlich eine Zeit kommen, in der Du ins grübeln kommst, ob dieser Entschluss richtig war. Da ist eine solche Liste, die Du immer wieder zur Hand nehmen kannst keine schlechte Idee. Wichtig ist, dass es für Euch richtig IST - auch für die Zukunft ! Man neigt danach oft dazu, sich zu fragen, ob es richtig war oder nicht ...es ist wichtig, dass Ihr diese weit greifende Entscheidung (wenn es denn so sein sollte) gut durchdacht habt und die Gründe felsenfest stehen.

Ein SS-Abbruch kostet (meines Wissens) ca. 450 Euro. Ob die Kosten von der KK oder von einer anderen Stelle getragen werden, weiß ich jedoch nicht ... da kannst Du Dich sicher bei den zuständigen Stellen erkundigen.

Ich wünsch Dir alles Gute !!!

LG! jo

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Hallo Du,
Du hast gerade vor kurzer Zeit einen ungewollten, positiven Schwangerschaftstest in der Hand. Daß da erst mal alle Gedanken in "Ich will das Kind nicht bekommen"-Richtung geht ist verständlich. Abre gute Entscheidungen brauchen Zeit. Denn hinter einer Abtreibung mußt Du Dein ganzes Leben stehen können. Und nach einer Abtreibung zählen häufig die rationellen Begründungen des Verstandes nur noch wenig.
Du bist in Therapie, bist nicht besonders stabil und hast andere Probleme zu bewältigen, aber ich persönlich denke, daß eine Abtreibung keine Probleme löst, sondern manchmal noch Neue hinzubringen kann.
Ich denke Du kannst Deinem Kind eine Menge bieten, eine liebevolle Mutter und sich selbst und die Facetten des Lebens kennenlernen. Auch wenn Du jetzt noch keinen Weg dazu siehst. Aber das Kind wird noch nicht Morgen geboren, Du hast noch 8 Monate Zeit Pläne zu schmieden. Denn ich habe den Verdacht, daß es genau das ist, was Dir gerade den Boden unter den Füßen wegreißt, daß manche Pläne hinfällig wären.
Denke einmal über die Orbtion einer Adoption nach.
Es gibt die offene und die verdeckte Adoption. Bei der offenen Adoption weiß man wie es seinem Kind geht und man kann losen Kontakt haben. Bei der verdeckten Adoption erfährt man nichts über sein Kind. Das Ganze kann man bis 8 Wochen nach der Geburt entscheiden.
Wenn eine Adoption für Dich nicht in Frage kommt, weil das Kind dann schon zu sehr Dein Fleisch un Blut ist, dann ist aber vermutlich auch eine Abtreibung nicht der richtige Weg, der Dich glücklich machen würde. Das Kind könnte auch in einer Pflegefamilie aufwachsen.

Du weißt nicht ob Du mit Deinem Freund reden sollst, denn Du hast Angst, daß alles zerbricht oder aber Du zerbrichst. Das wertvollste was ein Mensch hat, ist sich selbst. Und wenn man selbst zerbricht, fügt man sich selbst den größten Schmerz zu, und der Umwelt ist auch nicht geholfen.
Sei ganz lieb gegrüßt von salida-del-sol

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Hallo,

ich habe natürlich vorhin, nachdem sich meine erste Panik verflüchtigt hat über vieles nachgedacht. Doch ich sage mir es nicht gut soviel darüber nachzudenken. Zuerst dachte ich, dass ich ja noch alles für ein Baby hätte. Von Babybett bis zu tausend Klamotten von Größe null bis 96 und das ist schlecht...
Auch habe ich über die Möglichkeit einer Adoption nachgedacht aber das kann ich nicht. Das würde ich nie können. Ich bin kein Befürworter von Abtreibungen. Wär' ich in einer anderen Situation, würde ich auch nicht eine Sekunde darüber nachdenken aber es ist zum momentanen Zeitpunkt wirklich nicht Möglich. Die kompletten Beweggründe möchte ich hier nicht schreiben da sie sehr privat sind, ich kann nur soviel sagen, dass es wirklich nicht gut für das Baby wär. Meine Psyche ist instabil, ja. Ich weiß auch nicht ob es nach einer Abtreibung besser wär. Aber ich bin das Kind. Das Kind ist ich. Ich weiß von meiner vorhergehenden Schwangerschaft, was eine negative und schlechte Schwangerschaft schon an einem Kind prägen kann...und das möchte ich nicht. Bei meinem geborenem Kind, kann ich es bis jetzt mit sehr viel Liebe kompensieren aber auch dieses Kind kostet mich Kraft. Und zunächst bräuchte ich erstmal Kraft für mich um wieder Gesund zu werden. Und was ist wenn die Beziehung zu meinem Freund nicht hält? Dann steh' ich mit 2 Kindern von 2 Männern allein da...

Die Liste von der Deine Vorschreiberin schrieb ist glaub ich eine gute Idee obwohl man es eigentlich schlecht rational festhalten kann aber doch werde ich das in Erwägung ziehen.

Ich danke für Deinen Beitrag und die Möglichkeit mir etwas die Schwere vom Herzen zu schreiben.

Mit meinem Freund werde ich am Wochenende reden aber ich habe sehr viel Angst davor.

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Sei Dir einfach SICHER in Deiner Entscheidung (für oder gegen das Baby) und dann wird alles gut :-) Wichtig ist allein, dass die Entscheidung gut durchdacht und unumstößlich ist. Wie hier schon mal geschrieben wurde:
Du wirst so oder so mit Deiner Entscheidung leben müssen, egal wie sie ausfällt!

Du wirst das richtige (für Dich) tun! Und falls Du nicht alleine weiter weißt: es gibt sicher nen Psychologen, bei dem Du Dich aussprechen kannst und der Dir vielleicht auch in der Entscheidungsfindung helfen kann / wird.

Viel Glück

Jo

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Hallo,

Ich weiß nicht genau, ob ich dir helfen kann, aber ich wollte dir schreiben. Fühl dich mal gedrückt.#liebdrueck

Ich habe diese Gedanken vor kurzem auch gesponnen, allerdings hatte ich dann das Glück, einen negativen Test in der Hand zu haben.
Ich weiß, ich könnte es nicht. Aber das bin ICH, mein Körper, meine Psyche (die auch sehr instabil ist).
Mir geht es nun nach über 2 Jahren endlich mal wieder gut und ich danke Gott täglich nicht schwanger zu sein.

Die äußeren Umstände stimmen nicht- egal. Das ist nicht wichtig. Du willst das Kind nicht, schaffst es nicht?- DAS ist wichtig. Wenn du weißt, du kannst nicht und nur du allein weißt, ob du die Kraft hast, dann ist es eben so.:-(

Ich wünsche dir mit deiner Entscheidung alles Gute und ganz viel Kraft für dich und deine Familie.#blume

LG Gxx#klee

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Du schreibst ICH schaffe es nicht. Am Wichtigsten ist jetzt, dass Du mit Deinem Freund sprichst. Damit IHR entscheiden könnt ob ja oder nein.
Das Für und Wider genau abwägen. z.B. auch der Altersunterschied zwischen Deinen Kindern. Der wäre jetzt noch ideal.
Aber egel wie Ihr EUCH entscheidet. Das Wichtigste, sprich mit Deinem Freund.
Alles andere würde er als Vertrauensbruch werten.
Alles Gute Charlotte

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Hallo !

War mal auf der Seite von pro familia. Habe den Text mal kopiert - achtung lang, aber sehr aussagekräftig. Hoffe es hilft. Viel Glück bei der Wahl der richtigen Entscheidung.

Kosten

Die Beratung in einer anerkannten Beratungsstelle, zum Beispiel bei pro familia, ist für Sie und die Personen, die Sie eventuell begleiten, kostenlos.

Kosten des Abbruchs ohne Indikationsfeststellung
Wenn Sie in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, kann nur ein kleiner Teil der Kosten mit Krankenschein abgerechnet werden, nämlich

* ärztliche Beratung vor dem Abbruch,
* ärztliche Leistungen und Medikamente vor und nach dem Eingriff, bei denen der Schutz der Gesundheit im Vordergrund steht,
* falls nötig, Behandlung von Komplikationen.

Die Kosten für den eigentlichen Schwangerschaftsabbruch werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Die von Ihnen zu tragenden Kosten belaufen sich auf ungefähr 460 € für einen instrumentellen ambulanten Eingriff und ungefähr 360 € bei einem medikamentösen Schwangerschaftsabbruch. Bei stationärer Aufnahme im Krankenhaus müssen Sie einen Tagessatz selbst bezahlen.

Verfügen Sie nur über ein geringes eigenes Einkommen (derzeit 977 € netto in Westdeutschland, 955 € in Ostdeutschland; bei Kindern und bestimmten Mietbelastungen erhöht sich die Grenze), können Sie jedoch einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Die Kosten werden von dem Bundesland, in dem Sie leben, übernommen, den Antrag müssen Sie jedoch bei Ihrer Krankenkasse stellen.

* Sie müssen die Kostenübernahme noch vor dem Abbruch bei Ihrer Krankenkasse beantragen und sich schriftlich zusagen lassen. Die schriftliche Zusage benötigen Sie für den Arzt (die Ärztin), der (die) den Eingriff durchführen soll.
* Sie brauchen den Abbruch nicht zu begründen. Die Kasse darf lediglich verlangen, dass Sie Ihre persönlichen Einkommens- und Vermögensverhältnisse "glaubhaft machen".
* Ob die Kasse die Kosten des Eingriffs übernimmt, hängt ausschließlich von der Höhe Ihres eigenen Einkommens und Vermögens ab. Das Einkommen Ihres Ehemannes, Ihrer Eltern oder anderer Unterhaltspflichtiger spielt keine Rolle.

Auch wenn Sie nicht in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, können Sie die Übernahme der Kosten des eigentlichen Eingriffs bei einer gesetzlichen Kasse Ihrer Wahl an Ihrem Wohnort beantragen. Voraussetzung ist,

* dass Ihr Einkommen und Vermögen unterhalb der gesetzlichen Grenzen liegen oder
* dass Sie z.B. Sozialhilfe beziehen oder Asylbewerberin sind.

Genauere Informationen über die Einkommensgrenzen im Einzelfall und über das Verfahren können Sie in den anerkannten Beratungsstellen oder bei einer Krankenkasse erhalten.

Wenn Sie nach dem Abbruch krankgeschrieben werden, haben Sie Anspruch auf Lohn- oder Gehaltsfortzahlung. Ebenso wie in anderen Krankheitsfällen sind Sie nicht verpflichtet, Ihrem Arbeitgeber den Grund Ihres Fehlens zu nennen.

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Hallo,

vielen Dank. Den Text hatte ich mir auch bereits durchgelesen. Meiner Krankenkasse habe ich bereits "bescheid" gesagt. Ich muss "nur" noch den Antrag ausstellen und den Termin absolvieren....


Danke

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Hallo Du, seit vorgestern weißt Du von Deiner Schwangerschaft, Mir geht sehr nahe, was Du schreibst und auch dass Du gar nicht alles schreiben kannst.....
Am Wochenende wirst Du Deinen Freund sehen. Das ist sicher nochmal spannend, wie er reagiert!
Ich möchte Dir gerne die Beratungsstelle profemina.de empfehlen. Du kannst Dich dort auch per mail melden. Du kannst auch mit Deinem Freund dorthin gehen. Sie bieten Dir umfassende Hilfe an und berücksichtigen Deine gesamte wirklich schwierige Lebenssituation. Probier´s doch mal!
Herzlich, surprised

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