hab mich dagegen entschieden...

Hallo!

Hatte hier vor Tagen schon gepostet, dass ich ungeplant, ungewollt schwanger bin und nicht weiß, was ich tun soll.

Zur Vorgeschichte: Hab schon 2 Kinder, eins 20 Monate, eins drei Monate.
Mann war/ist dagegen. Finanziell stehen wir sehr, sehr bescheiden dar im Moment... Hilfe familiär/freundschaftlich gäbe es auch nicht.

Müßte also 'zusehen', wie ich mit der SS, den beiden Kids und dann noch dem 3. klarkomme.
Und ehrlich: Ich hab Angst zu versagen. Es ist schon schwer zeitweise mit den beiden, die ich hab. Aber es ist schaffbar - kann mich zwar nicht zerreißen, aber es funktioniert.

Mit dem 3. wäre es einfach zu viel.

Zumal mich mein Mann wie das letzte im Moment behandelt - verstehe ich nicht. Gut, vielleicht bin ich im Moment aufgrund der Hormone ein wenig leicht reizbar - aber das sollte er wissen... Ist ja nicht die 1. SS die wir zusammen haben/hätten.

Danke, für euren Zuspruch. Ich hoffe, ich stehe das durch und werde nicht zu viel Depressionen haben und an den ET usw. denken.
#blume

xxx

1

Sicher musst du das entscheiden und es ist dein gutes Recht dich gegen die Schwangerschaft zu entscheiden wenn du das WILLST.
Wenn du dir deinen Text aber mal selber durch liest-objektiv betrachtet, was würdest du jemanden sagen der so einen Text verfasst?

Ich würde sagen du möchtest nicht abtreiben und du wirst es schwer haben damit klar zu kommen wenn du es wirklich tust.
Es ist auch mit drei schaffbar, hat meine Mutter mit 4 auch geschafft und wir kamen wie die Orgelpfeifen.
Beispiel meine Schwester war 2,5 und ich 10 Monate als mein Bruder geboren wurde, 4 Jahre danach kam mein ganz kleiner Bruder.
Sie hatte kaum bis gar keine Unterstützung und musste sich oft zwischen uns zerreißen aber sie hat es geschafft.

Sicher kann ich dir von vornherein klar sagen das es nicht leicht sein würde, aber eine Mutter die unter Depressionen leidet ist auch nicht wirklich gut in der Lage sich um die bereits vorhandenen Kinder zu kümmern.
Lass dich auf jeden Fall gut beraten und übereile nichts.

Du würdest das auch ohne deinen Mann schaffen.
lg carrie

2

Ja, aber wenn eine Partnerschaft dran zerbricht und die Grundlage für eine Familie zerstört?

Klar, wenn ich wollte könnte ich das allein schaffen. Aber ich WILL keine Familie ohne Vater.
Bin selbst ohne großgeworden und weiß, wie wichtig das ist.

Mir geht es jetzt schon schlecht in der SS. Ein Eierstock ist arg verzystet. Das kann ich mit steigender Gebärmutter nicht ertragen. Es fühlt sich schon so an, als ob er entzündet ist.
KH-Aufenthalt ist also inbegriffen...

Bei aller Vernunft und Liebe zum Ungeborenen: Es ist nicht machbar. Meine beiden anderen sind auch noch da und meine Kleine braucht mich mehr denn je...

3

Das ist schon korrekt aber glaubst du wenn du, wegen deinem Partner, abtreibst dass eure Ehe lange Bestand haben wird?
Viele Partnerschaften sind schon daran zerbrochen, dann hättest du das selbe in grün nur ohne das Baby UND ohne Partner.

Auch das mit den Zysten, Entzündungen und Co kenne ich und ja ich weis das sowas weh tut aber dagegen helfen Antibiotika und die meisten kann man sogar in einer Schwangerschaft nehmen.

Soll heißen im Krankenhaus wärst du erst zur Entbindung und in manchen, zumindest in unseren, kann man die anderen Kinder mitnehmen und die können sogar dort mit übernachten-Familienappartment.

Eine Partnerschaft kann IMMER zerbrechen, davor ist niemand gefeit heute noch große Liebe und morgen extremer Hass.
Aber niemals würde ich wegen meinen Mann abtreiben, das weis er und er liebt mich so sehr das er dies auch NIEMALS von mir verlangen würde.

Ein Mensch der einen liebt, würde sowas auch niemals verlangen schon gar nicht auf die "Das Kind oder ich"-Art.

Ich bin nicht Contra Abbruch sondern ich meine das jede Frau über ihren Körper selber zu entscheiden hat-keine Urbia Meckertanten und kein Ehemann.
Wenn DU also einen Abbruch selber MÖCHTEST, dann bin ich schon dafür das du es machen lässt, wenn du es nicht möchtest solltest du das Kind bekommen.

lg carrie

4

Hallo,
ich glaube die einzigen Fragen die du dir stellen solltest sind: "Möchte ich das Kind?" "Würde ich nur abtreiben,weil ich vom Vater keine Unterstützung bekomme?"
Du könntest zum JA gehen und dir Unterstützung holen,wenn du meinst es nicht zu schaffen.Zu einer Beratung musst du vor einer Abtreibung eh,von daher wird dir schon gesagt was machbar für dich und deine Familie wäre.
Ich kann dir nachempfinden wie´s dir gerade geht,denn unser 3. Kind kam auch ziemlich zeitig und nicht gerade geplant.
Der Große war damals 19 Monate und die Kleine 4 Monate alt.Also ähnlich wie bei dir.Allerdings hatte ich keinen Mann,der mir die Pistole auf die Brust gesetzt hat,aber ganz ehrlich...ich hätte es nicht über´s Herz gebracht mein Baby abzutreiben.
Letztendlich ist er auch dafür verantwortlich.Geht er mit zur Beratung für den Abbruch?

LG,Anja

5

Wenn das deine Gründe für eine Abtreibung sind...wird der schuss nach hinten losgehen.

Du wirst danach noch unglücklicher werden, deinem Mann und Familie die Schuld geben und somit nicht wirklich befreiter leben können.

Das dritte Kind braucht nicht viel. Meist ist alles noch da...von Klamotten, Kinderwagen ect.

Die ersten Jahre würden vom Geld her gesehen nicht wirklich ins gewicht fallen. Ich weis das, wir haben fünf Kinder.

Und gerade weil die jüngsten so dicht hintereinander kommen, würden die zwei später auch viel mit einander spielen, was wiederrum für dich bedeutet Zeit für dich zu haben.

Wenn es probleme geben würde, kann man sich hilfe für die schwierigen Zeiten holen. Erziehungsberatungsstellen ect.

Hab ich auch schon öfters gemacht.

Finanzielle Unterstützung kann man sich bei der Charitas holen. Für erstausstattung oder so.

Es gibt Kindergeld.

Und 1 jahr lang Elterngeld. Und ganz ehrlich? So teuer sind sie am anfang gar nicht die kleinen.

Überlege es dir gut.
Du machst mir nicht den eindruck das Du es wirklich willst....und somit denke ich das Du mehr darunter leiden würdest wenn du es hergibst.

Es ist Dein Kind.....Es ist Dein und sein Leben. Und dein Mann wird dich bestimmt nicht verlassen. Rede doch noch mal mit ihm.

Alles liebe.

6

Hallo ratlose,

ich kann dich verstehen, es ist sehr schwer schon mit 2 so kleinen kindern, ich weiß das. Und man braucht Nerven wie Stahl um den Alltag zu meistern. Aber mit 3 Kindern kann ich es mir beim besten Willen nicht vorstellen. Man kann dann KEINEM Kind gerecht werden, und ALLE müssen unter einer dauergestressten Mutter leiden. Deswegen kann ich deine Entscheidung verstehen und wünsche dir viel Glück. Ich denke wenn du dir sicher bist, dass es anders nicht geht, dann wirst du auch keine Depressionen bekommen.
Sei stark für deine 2 Kinder, die brauchen dich dringend.
Liebe Grüße
XXX

7

stooooooopp!!
das klingt ja ganz und gar nicht gut. hab eben noch mal in deinen postings von vor einigen tagen gelesen. du bist gegen abtreibung, hast du geschrieben. und dass du dann immer mit dem gewissen leben müsstest. deinen text von heute verstehe ich so, dass das kind an sich überhaupt nicht das problem ist.
stell dir vor, es gäbe jemand, der dir schon jetzt in der schwangerschaft hilft, sei es durch babysitting, haushaltshilfe etc. und stell dir noch dazu vor, ihr könntet finanzielle unterstützung kriegen, die über staatliche hilfen hinaus geht. würdest du dich dann nicht für das baby entscheiden? so, und jetzt sag ich dir, wo du genau die nötige hilfe kriegen kannst. meld dich bei der beratung profemina.de. ich weiß, dass die solche hilfen anbieten, dass sie schnell reagieren - und dass sie tatsächlich in verzwackten situationen helfen können und es auch tun. bitte ruf da an. du verlierst dadurch doch garantiert nichts. bitte, bitte nutz die chance!!
alles liebe dir,
evi #herzlich

8

weil ihr nicht ordendlich verhüten könnt, stirbt ein baby... und es gibt so viele die sich eins wünschen und es nicht bekommen können....
#klatsch
frohe weihnachten

9

#contra

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Was kann sie dafür wenn es bei Ihr klappt und bei anderen nicht?
Ich bin auch gegen abtreibung, aBER wenn sie es nicht schafft ist es besser so, als wenn sie hinterher überfordert ist und die Kinder darunter leiden!

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Ich hab natürlich viel nach Innen gehorcht und nicht nur die Seite meines Partners betrachtet.

Die Innere Stimme sagt nicht: JA! (Vielleicht hab ich das nicht so recht durchblicken lassen, gestern war auch ein langer, arbeitsintensiver Abend mit krankem Kind noch obendrein).

Bin eigentlich ein Bauchmensch und nicht vernunftgesteuert. Aber weder mein Bauch, noch mein Körper, noch sonstiges sagen eigentlich ja.

Die innere Zerrissenheit kommt deswegen, weil ich nicht für Abtreibung bin.

Ich danke euch für euer Ohr...

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Hallo nochmal,

ich hatte dir ja schon heute geschrieben, dass ich dich verstehen kann. Dabei bin ich auch nicht für Abtreibung, im Gegenteil, ich finde es oft völlig unnötig und furchtbar. Allerdings gibt es Fälle, so wie deinen, da halte ich es leider einfach für den einzig richtig Weg, für dich und deine 2 bisherigen Kinder. Sie haben ein Recht auf eine Mutter die Zeit für sie hat und auch mal eine Minute durchatmen kann, ohne dass eins der Kinder zu kurz kommt. Natürlich ist es nie einfach so eine Entscheidung zu treffen, aber wie du schon sagst, weder die Vernunft noch dein Bauch sagen ja, dann solltest du deinen Weg gehen. Ich halte nichts davon einer Frau auf Biegen und Brechen das Baby "aufschwatzen" zu wollen, denn diesen eigentlich "ungewollten" Kindern geht es später oft nicht gut und alle müssen darunter leiden.
Ich wünsche dir noch einmal alles Gute für dich und deine Familie.
LG
XXX

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Vielleicht sagt Dir Deine Innere Stimme ja demnächst, dass Kondome und Antibabypille durchaus was für sich haben!#gruebel

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Hallo, liebe Ratlose,
Du schreibst, daß Du Dich dagegen entschieden hast und setzt davor ein trauriges Gesicht. Das heißt doch, daß Dich diese Entscheidung jetzt schon traurig stimmt. Und dies wird vermutlich nicht besser wenn die Abtreibung vollzogen ist. Ihr steht im Moment finanziell nicht gut da. Aber weißt Du, dies sind Bestandsaufnahmen des Jetzt-Lebens. Aber das Leben kann sich von heute auf morgen ändern.
Deine Hauptangst ist zu versagen. Aber genau aus diesem Satz spricht doch ein großes Verantwortungsgefühl. Und aus diesem Verantwortungsgefühl heraus, wirst Du es auch mit 3 Kindern schaffen. Du könntest z.B. versuchen eine kostenlose Erziehungshilfe für die Kinder beim Jugendamt zu beantragen, damit Dir nicht alles über den Kopf wächst.Informiere Dich doch mal gründlich über Hilfsangebote. Und laufe von Beratungstelle zu Beratungstelle, bis Du alle Hilfen hast, die Du benötigst.Denn die Motivation von Beraterin zu Beraterin kann sehr unterschiedlich sein. Aber gib nicht auf. Als Mutter von 2 Kinder leistest Du unendlich viel und da ist es verständlich, daß Du Angst vor einem 3. Kind hast. Aber Deine Ängste, z.B. Depressionen oder an ET denken, sind nicht so ganz unberechtigt. Und diese körperlichen und psychischen Folgen können evt. Dich mehr Kraft kosten, als das 3. Kind aufzuziehen.
Laß mal wieder was von Dir hören.
Sei ganz lieb gegrüßt von salida-del-sol

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Hallo Salida!

Ich hab nun schon öfter von Dir gelesen und Du hast auch auf meine Postings geantwortet.

Du wirkst so aufgeklärt - jedoch berichtet Du nichts persönliches. Kannst Du mitreden? Hattest Du eine AB? Hast Du Kinder?

Meine Ängste usw. gehen jetzt schon soweit, dass ich nur noch Streit mit meinem Mann hab. Er behandelt mich wie den letzten Dreck. Er weiß nicht, dass ich mich für einen Abbruch entschieden hab.
Er handelt so, weil er denkt, dass ich das Kind behalte.

Klar, ist es jetzt leicht zu sagen, dass es richtig wäre, ihn zu verlassen. Ok, ich bin ein ziemliches Miststück im Moment, jedoch denke ich, dass er wissen sollte, dass meine Launen unberechenbar sind. Der Hormoncocktail ist nicht ohne. Dazu noch krankes Kind, viel Arbeit, kein Geld... usw.

Nur: Meine innere Stimme sagt, dass ich das nicht schaffen würde/will. Die Partnerschaft würde das nicht überstehen.

Und ich hatte selbst eine sehr schreckliche Kindheit. Das möchte ich meinen beiden, geborenen, Kindern ersparen.

Ich hoffe, ich werde ihn dafür nicht hassen. Wenn ich ihn deswegen verlassen sollte - gut. Das wird die Zeit zeigen. Es hängen ja noch viele andere Faktoren da mit rein und das ist auch Liebe zu ihm.

Zur Verständlichkeit: Ich hab noch nie einen Menschen so geliebt, wie ihn. Er ist meine große Liebe und ich würde (fast) sterben, wenn ich ihn nicht mehr hätte.

Jedoch tut er mir so weh im Moment...
Und ich möchte meine Familie erhalten.

Viel zu viel bla bla... Aber einiges mußte mal ohne Punkt und Komma raus.

Danke, Dir, Salida

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es ist für mich echt schlimm soetwas lesen zu müssen ich habe meine tochter nach drei tagen her geben müssen sie ist in meinen armen gestorben.... auch für mich war es nicht leicht drittes kind wie schaff ich das ich hatte echt angst aber es ist zu schaffen und es ist eine bereicherung auch wenn es sehr viel arbeit ist, vieleicht solltest du dir einfach gedanken darüber machen ob du dein kind dann nicht zu adoption frei geben möchtest währe doch eine fähre endscheidung denn die kleine seele will kommen und wenn sie das jetz nicht tut dann später ...oder würdest du das moralisch nicht verkraften ein kind weg zu geben???? lg und schöne weihnachten

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ich kann das navchvollziehen ich habe auch zwei kinder die sind jetzt ein wenig älter dabei bin ich mitlerweile alleinerziehen und ich habe vor eeinem monat einen ssa gehabt ...meine jetzige situation hat es leider auch nicht zugelassen ich muss zugene ich bin ab und an mit meinen beiden schon sehr unter stress was ja auch schön ist aber drei wären auch für mich zuviel ............
ich denke wenn dein herz dir gesagt hat das es die richtige entscheidung war dann wird sie es gewesen sein .........es ist nicht immer leicht auf sein herz zu hören ......ich muss auch jetz noch an den tag denken nachdem hat mich mein derzeitiger freund verlassen und ich war sehr tief untern aber ich hab es geschaft den die beiden die ich habe brauchen mich immoment mehr als alles andere und ich denke deine brauchen dich und dein mann brauch dich auch .......finanziell naja viele finden das keine ausree aber ich denke mann muss den kindern die man bekommt auch eine lebensituation bieten können in der sich sich wohlfhlen können und sich ausbreiten und entfsllten können wenn es mit zwei schon schwer ist wird es mit dreien auf jedenfalll denke ich nicht einacher .............wenn es für dichrichtig war wird es das sein glaub an dich dund dene familie .......

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