ich habe mich für einen abbruch entschieden, aber ich schäme mich.....

meine geschichte vorab...

nach kurzer zeit ehe habe ich die scheidung eingereicht... mein mann war auch damit einverstanden, besser jetzt als später, wir haben fest gestellt das wir zu jung waren...
in 3 wochen ziehe ich aus, wir wohnen noch zusammen in getrennten zimmern... vor vier wochen habe ich einen freund besucht den ich viele jahre nicht gesehen hab... wie haben uns nur geschrieben wegen der entfernung, ich war drei tage da, wir sind uns näher gekommen... haben mit kondom verhütet die pille hab ich zu der zeit nicht genommen... wir haben mit kondom verhütet...
als ich daheim war hab ich mir gleich die pille verschreiben lassen weil ich das sicherer finde... naja gestern sollten meine tage kommen aber nichts passierte habe zwar bauchschmerzen aber diese brustschmerzen sind anders, also habe ich mir heute einen test geholt und der war eindeutig positiv, ich bin dann erst heulend zusammen gebrochen... das darf doch nicht war sein..
ich bin daran einen neu anfang zu machen, wegen meiner tochter habe ich schon verzichtet..
jetzt kommt sie in den kindergarten, ich will jezt mein abi machen... ich will was erreichen...
ich will auch nicht mehr mit meinem mann zusammen sein, ich will überhaupt keine feste bindund im moment...
meine kleine tochter ist sehr aktiv und fordert mich sehr...
ich fühl mich einfach noch zu jung...
ich habmein leben nun umgekrämpelt damit ich wieder glücklich werde und freier bin...
was soll ich jetzt machen... meinem nochmann kann ich´s nicht sagen... will ich auch nicht...aber ich muss wegen der krankenkasse wie soll ich sagen, ich habe angst er weiß nicht das ich mir nem anderen geschlafen hab, von ihm kann es nicht sein weil wir schon lange nicht mehr miteinander schlafen....
er wird ausrasten, auch wenn wir getrennt sind, erwürde mir nicht mehr helfen...
der zeuger des kindes will auf keinen fall ein kind und eine beziehung genauso wenig wie ich...
dazu kommt das ich in thera bin wegen meiner essstörung ich habe 5 kilo untergewicht....
warum habe ich so ein pech... mit dem kondom war doch nichts...
ich weiß das ich es nicht will, weiß aber nicht was auf mich zzu kommt...

bitte bitte verurteilt mich nicht, mir gehts schlecht genug...

1

O weia!

ich weiß echt nicht was ich an Deiner Stelle tun würde.....ich persönlich würde nicht abtreiben, aber ich lebe auch in einer stabilen Beziehung....

ich verstehe das du nun Dein Leben neu starten möchtest....

was sagt den Dein Herz?

Mit Deinem Mann wirst du ja wahrscheinlich reden müßen...

oh mannnnn.......

Mona#kratz

2

Kann dich gut verstehen ich hoffe Du findest eine Lösung für Dich.Laß den Kopf nicht hängen#herzlich

3

hm, wie wäre es, wenn du mal mit dem fa sprechen würdest.
es gibt doch auch beratungsstellen. auch in deiner nähe!
hast du noch familie um dich? eltern, geschwister?

deutschland ist ein sozilastaat, du könntest es schaffen mit 2 kindern!

was sagt dir denn dein herz?

gruß sonja

4

Auch auf die Gefahr hin, daß ich jetzt hier gleich zerrissen werde: wenn die Umstände so dagegen sprechen, dann behalt es nicht. Aber - es muss deine freie, feste Entscheidung sein.

5

Hallo, liebe Mehida,
vielen Dank für das Vertrauen, das Du uns entgegenbringst indem Du so offen über Deine schwierige Lebenssituation berichtest. Vorwürfe wirst Du von mir garantiert keine bekommen. Worüber den? Sei vielmehr mal ganz lieb von mir gedrückt. Ich weiß daß Du in einer elenden Position stehst.
Klar, daß Du gestern erst mal weinend zusammengebrochen bist, weil Dein Schwangerschaftstest so unverhofft positiv war. Denn Du hattest vor Dein Leben unzukrämpeln, damit Du wieder glücklicher und freier wirst. Und nun kommt so ein positiver Schwangerschaftstest, der alle Deine Pläne zu nichte macht. Denn er ist ja wie ein Gruß von einem anderen Planeten: "Hallo Mama, ich habe mich zu Dir aufgemacht, in 8 Monaten bin ich da, Gruß Dein Kind." Und nun mußt Du erst mal eine Menge umplanen und klare Gedanken fassen können, um wieder Boden unter den Füßen gewinnen zu können. Denn da hat sich jemand in Dir ungefragt Platz gemacht in Dir. Aber Dein Kind hat es nicht böse gemeint. Es ist seine Liebeserklärung an Dich:"Mama, Du sollst meine Mutter sein, mit Dir will ich mein Leben verbringen." Dieses Kind ist noch ganz klein und ist auf Deinen Schutz angewiesen.
Du bist mit Deinem Mann verheiratet, ihr seid aber schon getrennt und die Scheidung steht Dir vor der Tür.
Ich denke Du kannst bei ihm nichts mehr verlieren mit einem Bekenntnis, daß Du schwanger bist. Daß Du davor Angst hast ist verständlich. Kannst Du eine Vertrauensperson von Dir mitnehmen zu diesem Gespräch, daß Du vor körperlicher Gefahr geschützt bist.? Vermutlich wird das Gegenteil der Fall sein, auch wenn er noch so wütend reagiert, Du wirst befreit sein, daß Dein Geheimnis nun gelüftet ist. Denn so etwas geheimes macht einem das Herz noch schwerer.
Er kann sich nicht ganz aus der Verantwortung ziehen, er wird Dir eine monatliche Summe für das Kind bezahlen müssen, wenn er nicht cooperativ ist, kannst Du dies über das Jugendamt einfordern lassen.
Du fühlst Dich noch sehr jung. Auch junge Mütter haben ihre Vorteile. Da hat man noch bessere Nerven.
Weder Dein Mann noch Dein Freund wollen Dein Kind.
Aber was willst Du? Denn weder dein Mann noch Dein Freund werden die möglichen körperlichen und psychischen Folgen einer Abtreibung für Dich tragen. Damit stehst Du dann alleine da.Das Kind wächst in Dir und Deinem Körper heran.
Dein Kind ist Dein Innerstes. Und darum ist es wichtig, daß Du auf dein Herz hörst und nicht auf andere Menschen oder schwierige Situationen. Denn es kann Dein weiteres Leben prägen, wenn da das Wissen da ist, es fehlt ein Mensch auf dieser Welt.
Du bist noch Jung und Deine Tochter fordert Dich sehr, käme für Dich das Leben in einem Mutter-Kind-Haus in Deiner Nähe in Frage? Da würdest Du noch etwas Unterstützung erhalten und könntest evt. trotzdem Dein Abitur nachmachen. Manche Häuser bieten Kinderbetreuung während der Schul - und Hausaufgabenzeit. Du hast auch eine Eßstörung, die Du therapieren läßt. Ich kenne ein Mutter-Kind-Haus, daß Schwangere mit Eßstörungen aufnimmt. und therapiert.Wenn Du daran Interesse hast, darfst Du Dich gerne bei mir melden, oder aber Du kennst selbst eine gute Adresse.
Du hast Angst auf viel verzichten zu müssen. Die größte Umstellung im Leben einer Frau ist immer das 1. Kind. Da macht sich ein Kind breit in einer Welt von Erwachsenen. Beim 2. Kind ist diese Umstellung nach 6 Wochen überwunden. Und wenn Du das Kind in den Händen hälst, dann merkst Du: das Verzichten hat sich gelohnt. Ein Leben mit 2 Kindern ist anders, aber nicht schlechter. Denn Kinder sind zwar anstrengend, aber sie machen das Leben auch reich.
Es gibt unterschiedliche Abtreibungsmethoden, aber das Ergebnis ist immer das selbe: der Arzt beendet das junge Leben Deines Kindes. Darum kann ich keine Abtreibungsmethode als human empfinden. Und das 2. Opfer einer Abtreibung ist immer die Frau.
Wenn Du Dein Leben wirklich umkrempeln willst, weil Du glücklich und frei sein willst, dann denke ich persönlich das Abtreibung der falsche Weg für Dich ist.
Denn eine Abtreibung löst keine Probleme, sondern bringt viele neue hinzu.
Ich wünsche Dir, daß Du den Mut gewinnst für das Leben dieses Kindes zu kämpfen.
Sei ganz lieb gegrüßt von salida-del-sol

6

Hallo,

na da sind sie ja wieder die üblichen Floskeln
"Ich würde das nicht machen und es gibt ja so viele Möglichkeiten das Kind zu kriegen...Deine Situation ist doch gar nicht sooo schwer!..."

Kann letztlich keiner Beurteilen und Du scheinst Deine Entscheidung bereits getroffen zu haben.

Du musst glaub ich sowieso zu einer Beratungsstelle, dort kannst Du fragen wie Du das Problem mit Deinem Mann händeln sollst/ kannst und ob Du ihn wirklich brauchst (weg. der Krankenkasse?).
Viell. reagiert er auch ganz anders als Du denkst.

Aber mit einem stimme ich hier überein: DU solltest Dir ganz sicher sein - eine halbherzige Entscheidung oder eine Entscheidung zu treffen auf Grund von anderen Personen bzw deren Meinungen wird Dir das "danach" schwerer machen.Wenn Du nur winzige bedenken gegen eine Abtreibung hast dann prüfe die Alternativen.

Egal, was Du also tust, es ist Deine Entscheidung und das ist ok. Aber sei Dir sicher damit.

LG und Alles Gute
#sonne

7

Hallo Mehida,

es gibt Situationen im Leben, die sind sehr schwierig. Wie zum Beispiel Deine. Eine Entscheidung gegen ein Kind zu treffen muss daher gut durchdacht sein.
ICh selbst habe mich schon einmal gegen ein Kind entschieden und glaube deshalb ein klein wenig beurteilen zu können, was Du durchmachst.
Dennoch kann ich Dir nur sagen, auch wenn Du in Scheidung lebst geht Deinen zukünftigen Exmann, dein jetziges Leben nichts an. Auch wenn er Dich noch auf der KKKarte hat.
Das man wenn man Kinder hat, auf Dinge verzichten muss scheint mir aber ein ganz normaler Zustand zu sein, den jede Frau oder jedes Elternteil durchmachen muss. Schließlich hast Du Dich für ein Leben mit Kindern entschieden und das heisst in jedem Fall, die eigenen Bedürfnisse an die zweite Stelle zu stellen.
Ein weiterer Punkt Deiner Aufzählung ist das Abitur, dass Du gerne machen möchtest. Ein weiteres Kind kann da kein Hinderungsgrund sein.
Was ich aber glaube ist, dass in Dir ein gewisses Chaos brodelt, dass Dich durcheinander bringt. Du solltest aufschreiben, was Du willst und DIr tatsächlich einen Plan machen.
Wenn Du Dich trennen willst, dann solltest Du die räumliche Trennung komplett vollziehen, so ist es ein unerträglicher Zustand zugu´nsten Eurer Tochter aber auf Kosten eines eigenen selbständigen Lebens.
Wenn Du diesen Schritt endgültig vollzogen hast, sehen Deine Perspektiven ja nicht mehr so schlecht aus, Du hast die Chance wieder zu planen. Du musst ja nicht weit wegziehen, im Interesse Deiner Tochter.
Vielleicht bekommst Du HIlfe von einer Seite, die Dir bisher verschlossen geblieben ist. Erkundige Dich nach Möglichkeiten, die Dir eine weitere Ausbildung ermöglichen. Ich weiss ein Kind gibt man nicht gerne ab, aber wenn Du das Abitur nachholen willst, machst Du das ja sicherlich abends und da findet sich sicherlich jemand, der für die Zeit auf die Kinder aufpasst.
Zu guter Letzt noch Deine Therapie, hast Du denn die Ursache Deiner Essstörung schon herausgefunden, wenn sie mit irgendeinem der Dinge in Zusammenhang stehen, die außerhalb, der neuen SSW stehen ist doch ein Plan bereits vorgezeichnet auf dessen Weg Du Dich machen musst.
Entschuldige meine hart klingenden Worte, aber ich wollte Dir nur zeigen, dass die Welt nicht zusammenbricht und es ALternativen gibt. Bedenke nur bitte, dass eine Abtreibung Deine Psychische Belastung erhöhen wird auch in Bezug auf Deine laufende Therapie gesehen.

LG Twig

Top Diskussionen anzeigen