schwanger wie zur adoption geben

hi
bin durch eine affaire schwanger,haben mit kondom verhütet.will das kind aber nicht behalten.der kindsvater aber auch nicht ist ein kinderhasser und er steht auch dazu.will den krümmel zur adoption freigeben.abtreiben kann ich nicht.das kind kann nichts dafür.nun meine frage.kann ich mir selber die zukünftigen eltern suchen oder macht das das JA und wann muss ich den bescheid geben.danke.kenn mich damit nicht aus
lg ela.

1

Wende Dich ans Jugendamt, die können Dir sicher den genauen Ablauf und auch die Formen der Adoption (offene, halboffene, inkognito etc.) erklären.

2

vielleicht moechtest du das nicht hoeren, aber du wirst dich wundern, wie man schon waehrend einer schwangerschaft eine bindung zu dem kind aufbaut...
also, wenn du nicht abtreiben magst, sei nicht zu ueberrascht, wenn du es nachher doch nicht schaffst, das wuermchen abzugeben.
vielleicht kann dir ja auch eine schwangeren-konfliktberatung helfen (pro-familia o.ä.), ich schaetze fast, die gehen sensibler auf dich ein, als das jugendamt (da hab ich schon idioten getroffen!)
also alles gute#sonne

3

danke
werd morgen nen termin machen.magst schon recht haben,aber das darf net sein.bekomm ja so mit 3 keinen job mehr.wie den erst mit 4.diessw sind voll mit komplikationen und nochmal 12wochen krankenhaus geht nicht.im moment bin ich soweit das ich hoffe es regelt sich von allein.bin zur zeit in bestrahlung(kehlkopftumor) und das ist ja schon hochgradig gefährlich fürs kind kann aber die therapie nicht dafür beenden.sonst kommt es wieder.also so oder so ne sau blöde situation.hab nur gedacht das andere eltern wenn er das überlebt sich beser um ihn kümmern können.aber werd mal sehen was profamilia sagt und ob er das überlebt und dann mal weitersehen.danke nochmal

4

Hallo,

da ich selbst in der Situation war, zu sagen, ich geb meine Kids zur Adoption kann ich dir nur den Rat geben: Wende dich an das zsutändige JA.
Wundere dich aber nicht über die Fragen, die dir gestellt werden.

Wer die zukünftigen Eltern werden, wirst du nicht entscheiden können, das macht das JA. Ich hab die damals sogar kennen gelernt (eine Erfahrung, die nicht gerade positiv war)

Ich hab mich nachher dennoch für meine Kids entschieden, hab auch gedacht, es geht alles so leicht. Pustekuchen, nix war und der Gedanke, das "die Anderen" meine Kids versorgen hat mich fast um den Verstand gebracht.

LG und alles Gute

Nicole

5

Hallo.

Wende dich an das Jugendamt, die wissen weiter.

Denk noch mal nach. Du bist in der 4. Woche schwanger, vielleicht sieht es in einigen Wochen besser aus, wenn du eines Tages dein Baby spürst, dein eigens Fleisch und Blut und auch beim FA die ersten US Bildchen siehst.

Nach der Geburt wird dir sofort das Baby weggenommen, du wirst es nicht sehen weil nach der Geburt die Muttergefühle kommen.

Liebe Grüße Kristina mit Simon

12

"Nach der Geburt wird dir sofort das Baby weggenommen, du wirst es nicht sehen weil nach der Geburt die Muttergefühle kommen."

Das kann ich so aber nicht unterschreiben.

Ich hab meine Kids nach der Geburt gesehn, als ich aus der Vollnarkose wegen dem Not-KS aufgewacht bin, waren die Kids in ein andres KH verlegt worden, ich durfte sie aber (in Begelitung der Tante vom JA) nach 5 Tage mit Freigabe vom FA besuchen gehen.

Abgesehn daovn hat man noch 8 Wochen "Bedenkzeit" sobald das Kind auf der Welt ist.

LG


6

Wenn du dir jetzt schon solche Gedanken machst, zeigt das doch irgendwie, dass du den Krümel jetzt schon liebst, oder? Sonst wäre es dir egal.

Lass dir Zeit mit der Entscheidung! Die hast du ja schließlich noch!! :-)

Und wenn der Typ ein "Kinderhasser" ist - hey, wir Frauen sind stark. Wir schaffen sowas doch auch alleine! Kopf hoch!!

Viel Kraft

7

Hallo!!
Zunächst einmal solltest du nur für dich allein eine Entscheidung treffen. Möchtest du dieses Kind wirklich zur Adoption frei geben oder nicht. Wenn du dir sicher bist, dass nur eine Adoption für dich in Frage kommt, dann wende dich am besten frühzeitig ( ca. 6. Monat ) an die Adoptionsstelle ( Pflegekinderdienst und Adoptionsstelle zumeist in einem ) deines Jugendamtes vor Ort. Schildere dort deine Situation und eventuell Vorstellungen die du hast. Das Jugendamt wird dann auf die Suche gehen. Zumeist besteht die Möglichkeit bereits vor der Geburt die Adoptiveltern kennenzulernen. Wenn du dann entbunden hast werden die Adoptiveltern sofort informiert und kommen dann ins Krankenhaus damit das Kind Eltern hat. Wenn das Kind entlassen werden kann nehmen sie es direkt mit nach Haus ohne den Umweg über ein Heim.
Was nicht geschehen sollte ist, dass du jetzt aus einer Panik heraus reagierst. Die Adoptiveltern wenn sie denn informiert sind freuen sich auf das Kind. Wenn du dann kurzfristig deine Entscheidung wieder umwirfst ist das für diese Menschen sehr schlimm. Deswegen nochmal erst überlegen ob du die Adoption wirklich willst!!!!!!!!!!!!!!!
Gruß
Jolly

9

Ich klinke mich mal hier bei dem Beitrag von Jolly ein - ich bin selbst Adoptiv- und Pflegemutter.
Meine Adoptivtochter ist ein Findelkind, mein Pflegekind lebt in "offener" Pflege bei uns, d.h. mit Elternkontakt und gegenseitig bekannten Adressen.

Meine Überlegungen zum Thema "Adoption":
im Prinzip können Dir die Gefühle der Adoptivbewerber "gleich" sein, sie sollten vom Jugendamt gut auf das Thema "Adoption" vorbereitet sein und psychisch stabil genug, um es auszuhalten, wenn eine Adoptionsüberlegung der leiblichen Mutter rückgängig gemacht wird.
Du bist nicht der "Klapperstorch" für ungewollt kinderlose Paare ;-).

Als leibliche Mutter, die mit dem Gedanken "Adoptionsfreigabe" spielt, solltest Du Dir überlegen, ob Du wirklich sämtliche Rechte an Deinem Kind an die Adoptiveltern "abtreten" möchtest.

Es gibt verschiedene Formen der Adoption: inkognito, halboffen und offen.
Bei der "offenen Adoption" tauschen alle Beteiligten die Adressen aus (so wie wir das bei unserem Pflegekind haben), bei der halboffenen wird der Kontakt zwischen Adoptiv- und Herkunftsfamilie über das Jugendamt gehalten.

Du musst Dir aber im Klaren sein, dass "halboffen" und "offen" letztendlich doch vom guten Willen der Adoptiveltern abhängt.
Sie können nicht gezwungen werden, den Kontakt zu halten.

Auch ich würde Dir ans Herz legen, Dich vertraulich an das Jugendamt zu wenden.
In einigen Jugendämtern sind Familienberatungsstellen mit eingegliedert, die unabhängig von den Abteilungen, die Adoption/Pflege bearbeiten, beraten und unterstützen.

Vielleicht gibt es noch eine andere Lösung für Dich und Dein Kind.

Solltest Du Dich pro Adoptionsfreigabe entscheiden, dann wäre es ratsam, dass Du drauf bestehst, die zukünftigen Adoptiveltern für Dein Kind mit herauszusuchen - nach den Kriterien, die DEINEN Vorstellungen entsprechen.

Thema Jugendamt:
als Adoptiv- und Pflegemutter "arbeite" ich seit bereits 11 Jahren mit dem Jugendamt zusammen und habe durch und durch positive Erfahrungen gemacht.

Ich wünsche Dir auf Deinem Weg alles Gute und dass Du so entscheidest, wie es für Dich tragbar ist.

Lieber Gruss
Claudia

8

Guten Morgen Ela

Schön das Du Dir Gedanken machst, hoffe Du hast Deinem Frauenarzt auch von der Bestrahlung erzählt. Denke mal das ist sehr gefährlich für das Ungeborene. Ich finde es gut das Du über Adoption nachdenkst aber bitte lass genau abchecken welche Schädigung das Baby durch die Bestahlung bekommen kann und ziehe dann vielleicht doch eine Abtreibung in Betracht, niemanden ist damit geholfen ein vielleicht schwerst behindertes Kind zu bekommen. Versteh mich nicht falsch ich will Dich nicht zur Abtreibung überreden, finde die Idee mit der Adoption sogar gut, nur wäre es nicht fair dem Kind gegenüber wenn es bewußt durch die Bestrahlung geschädigt wird.
LG Elke

10

Auch wenn mich alle jetzt steinigen werden:

Es ist in der augenblicklichen Lage nur sehr wenig relevant, welche Schädigungen die Bestrahlungstherapie auf den Fötus hat.

Die TE ist Mutter 3er Kinder, die leben, heranwachsen und vor allem ihre Mutter brauchen. Die TE läuft Gefahr , ohne Strahlenterapie zu versterben. Somit wären die 3 vorhanden Kinder Waisen!

Dem gegenüber ein Fötus, der ebenfalls abgehen könnte. Die Frage wessen Leben da vorrangig zu schützen ist, entbehrt doch jeder Diskussion: Das der Mutter natürlich!!!!!

Scully

11

wollte gerade das auch schreiben, bin voll deiner Meinung #pro
Die Mutter und die bereits lebenden Kinder gehen vor!!!


lg

weiteren Kommentar laden