Warum sind hier alle gegen Abtreibung ?

Ich habe verständniss für frauen die Abtreiben , aber ich kann nicht verstehen warum soviele frauen dagegen sind , keine frau macht sich das leicht , und der satz ABTREIBUNG IST KEINE LÖSUNG finde ich übertrieben, es ist eine Lösung wenn auch eine endgültige.

Ich weis nicht warum diese frauen verurteilt werden

Jenny

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Hi Jenny,

ich verurteile keinen, ich versuch die, die ne Meinung hören wollen nur darauf hinzuweisen, dass es auch evtl psychische Probleme mit sich ziehen kann.

Ich habe mir die Entscheidung damals auch nicht leicht gemacht und hatte teilweise das Gefühl, ich müsste mich in ne Klapse einweisen lassen.

Wer sich sicher ist, dass er abtreiben will, den wird auch meine Meinung nicht bekehren.

Aber wie gesagt, da ich es selber schon mal gemacht habe, kann ich auch keinen dafür verurteilen.

Lieben Gruß

Sabrina mit Luna 18m und #ei 12+5

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Vieleicht weil sie sich auch für die ss und gegen das kind entscheiden könnten....
sprich:kind austragen und zur adoption frei geben!

meine meinung....

wobei ich mir manchmal denke wenn ichs in den nachrichten höre:kind verhungert-totgeschlagen-misshandelt usw....wäre viel eine abtreibung oder besser noch eine adoption besser gewesen für die kinder

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weil heut keiner mehr sagen kann, er weiß nicht was Verhütung ist. Ein Kind dann abzutreiben wo sich so viele Eltern ein Kind wünschen u. keins kriegen ist schlicht u. ergreifend nicht richtig. So seh ich das.

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Verhütung kann trotzdem immer versagen! Ich bin nicht schwanger geworden, weil ich zu doof zum verhüten war, sondern weil die Verhütung sowie die Pille danach versagt haben.

Hätte ich das Kind bekommen, hätte es irgendeinem kinderlosen Paar auch nicht geholfen #augen

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Also Verhütung kann versagen, das ist jedem klar. Auch die Pille danach wirkt recht wenig (schau mal im Pearl Index nach)

Ein Kind zur Adoption freizugeben stellen sich viele sehr leicht vor. Was wenn schon Kinder da sind, die Mutter mit dickem Bauch sehen, wissen, daß da ein Baby kommen wird...was soll man diesen Kindern erzählen?
Oder einem Arbeitgeber? Famiie? Umfeld?

Totgeburt? und dann selbst mit dieser Lebenslüge klar kommen und die anderen Kinder auch?
Nicht jede kann 9 Monate untertauchen. Ausserdem finde ich gerade die Leute die so argumentieren, machen es sich zu leicht. Für die Familienplanung derer, die leider Gottes keine Kinder bekommen können, sind mit Sicherheit nicht jene verantwortlich, die ungeplant schwanger geworden sind und zum Abbruch tendieren.
Da könnte man jede Gebärfähige Frau einspannen Nachwuchs für die "armen Kinderlosen" zu produzieren aus Mitleid.

Was nutzt es einer Frau die Schwangerschaft aus falschen Gründen durchzuziehen, um dann festzustellen:"shit, ich komme nicht klar".
Frauen haben sich dieses Recht erkämpft und auch im Zeitalter von Verhütung passieren unerwünschte/ungeplante Schwangerschaften. Der Grossteil davon wird auch ausgetragen. Die Freiheit zu haben, sich auch anders entscheiden zu können ist ein grosses Privileg und auch gut so.

Es ist mit Sicherheit nicht leicht eine solche Entscheidung zu treffen und damit klar zu kommen ..glaub mir, keine Frau die ich kenne hat es mal so hoppla hopp gemacht und kaum eine sieht es als "Verhütungsmöglichkeit" an.
Gruß
Barbarelle

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Vielleicht sind das in der Überzahl Frauen, die noch nie in der Notlage waren, die noch nie überlegen mussten, tu ich es oder nicht. Was wenn ich es tue?

Ich mag so "globale" Antworten, wie du sie beschrieben hast, auch nicht.
Es sind hier leider einige (ich sage mir immer: Kleine Mutter Theresas, obwohl das den Namen und die Erinnerung an die wahre Mutter Theresa beleidigt!!!), die nicht akzeptieren, dass es nun mal für die Frau keine andere Möglichkeit gibt.

Auch wenn Außenstehende eine andere Lösung anraten würden. Das ist nun mal so.


Später ist man (Frau) immer schlauer:-(
LG
Tina

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Hallo Jenny,
über Deine Frage habe ich mich sehr gefreut. Gerne beantworte ich sie Dir. Ich persönlich bin gegen Abtreibung, weil es eben tatsächlich eine entgültige Lösung ist. Ich verachte und verurteile dafür keine Frau. Und ich hoffe, dies kommt auch so rüber. Sie stehen in unterschiedlichsten, meist sehr verzweifelten Lagen. Und da möchte ich der Frau entgegenkommen und mit ihr nach einem Weg suchen. Einen Weg, wo sie den Tod ihres Kindes umgehen kann. Denn ich weiß, wieviel Schmerz und Not dadurch in einer Frau anschließend entsteht. Auch wenn eine Frau sich gegen ihr Kind entschieden hat, ist meine Hilfe noch für sie da. So sei ganz herzlich gegrüßt von der Stubsnase

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Hallo Jenny,
über Deine Frage habe ich mich sehr gefreut. Gerne beantworte ich sie Dir. Ich persönlich bin gegen Abtreibung, weil es eben tatsächlich eine entgültige Lösung ist. Ich verachte und verurteile dafür keine Frau. Und ich hoffe, dies kommt auch so rüber. Sie stehen in unterschiedlichsten, meist sehr verzweifelten Lagen. Und da möchte ich der Frau entgegenkommen und mit ihr nach einem Weg suchen. Einen Weg, wo sie den Tod ihres Kindes umgehen kann. Denn ich weiß, wieviel Schmerz und Not dadurch in einer Frau anschließend entsteht. Auch wenn eine Frau sich gegen ihr Kind entschieden hat, ist meine Hilfe noch für sie da. So sei ganz herzlich gegrüßt von der Weikstone

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Zweimal wörtlich der selbe Text unter zwei verschiedenen Schwarznicks, findest Du das nicht etwas auffällig? Was soll das?#kratz

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Hallo Anyva, Entschuldigung dies ist mir leider passiert. Dies war ein technisches Mißverständnis. Da mit angezeigt wurde ,daß Stupsnase schon vergeben ist, dachte ich nicht, daß mein Bericht schon gespeichert ist und habe es unter einem anderen Namen noch mal probiert. Sorry, 2 mal das selbe ist tatsächlich einmal zu viel. So wichtig war mir dies nun wirklich nicht. Gelobe in dieser Hinsicht Besserung, soll nicht mehr passieren.
Entspricht auch nicht den Regeln.
Stupsnase und Weikstone

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Hallo Jenny,
ich bin eigentlich gegen Abtreibungen , in gewissen Situationen "akzeptiere" ich aber die Entscheidung der Frau. (z.B. nach einer Vergewaltigung od. wenn das Baby schwerstbehindert wäre.)

Was ich aber gar nicht verstehen kann, ist das einige Frauen mit Abtreibung "verhüten".
So nach dem Motto: ich habe nicht verhütet, will kein Kind und treibe ab.:-[ ( habe ich zwei im entfernten Bekanntenkreis:-[#klatsch)
Das finde ich schlimm.

Vg Verena

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Was macht das Leben eines ungeborenen Kindes unwichtiger, wenn die Mutter vergewaltigt wurde? Ich bin auch gegen Abtreibung als Verhütungsmittel, ganz klar. Aber ein Kind kann so oder so nichts dafür, ob die Mutter nun nicht verhütet hat oder vergewaltigt wurde oder oder oder, also sollte da nicht mir zweierlei Maß gemessen werden, denn es geht immer auch um die Mutter und eben nicht nur um das ungeborene

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wie du schon sagst geht es auch um die mutter und eben nicht nur um das ungeborene.

das heist ja auch nichts anderes als wen es für die mutter unzumutbar ist ein kind auszutragen sie die abtreiben kann.

ich denke mal das es nach einer vergewaltigung für eine freu unsagbar schwer sein kann ein kind auszutragen.

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hallo jenny..

ganz ehrlich....bis ich selber eigene Kinder hatte, war ich überzeugte Pro Choice...nach dem Motto "mein Bauch gehört mir"
das hat sich bei mir durch die Sschaft geändert.

Ein weiterer Punkt sind Freundinen die wirklich alles probiern um ein Kind zu bekommen und es klappt nicht.

Eine hatte das Glück ein Baby adoptieren zu können.

Auch habe ich mitbekommen, das viele die Abgetrieben haben, dies ihr Leben lang mit sich rumtragen und es einigen sehr zu schaffen macht.
Persönlich finde ich die Möglichkeit der anonymen Geburt perfekt....weil man noch eine zeitlang die Möglichkeit hat, sich für das Kind zu entscheiden...

Also liegt es bei mir definintiv an dem Zeitpunkt, an dem ich mich dazu äußern soll.....aber Du hast Recht, verurteilen soll man keinen

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Hallo,

ich persönlich bin immer der Meinung, wer Sex haben kann/ will muss damit rechnen schwanger zu werden. Keine Verhütung ist 100% sicher. Oft habe ich aber den Eindruck, dass viele sehr naiv an das Thema Verhütung herangehen.
Verurteilen tue ich niemanden, auch wenn ich dagegen bin abzutreiben. Aber ich habe oft den Eindruck, dass viel zu wenig Wissen über Alternativen oder Möglichkeiten zur Unterstützung da ist. Da sollte einfach viel mehr Aufklärung stattfinden. Auch über mögliche Folgen einer Abtreibung.

Liebe Grüße
qrupa

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>>Aber ich habe oft den Eindruck, dass viel zu wenig Wissen über Alternativen oder Möglichkeiten zur Unterstützung da ist. Da sollte einfach viel mehr Aufklärung stattfinden.<<

Ja das stimmt, die meisten Beratungsstellen beraten nicht, sondern stellen gleich einen Schein aus. Viele Frauen erfahren erst irgendwann später, was bzw das es Hilfen gegeben hätte und das sie es hätten schaffen können.

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