Kollegin macht voll Stress in der Arbeit, wenn der Kleine krank ist

Hallo zusammen!

Mein Kleiner geht seit 2 Monaten in die Kinderkrippe und schleppt deshalb häufig eine Krankheit an. Letzte Woche musste ich zu Hause bleiben, weil der arme Kerl so krank war.

Meine Kollegin ist total ausgeflippt wie ich heute erfahren habe und hat rumgebrüllt, ich solle doch zu Hause bleiben,wenn ich ein Kind habe! Die Geschäftsleiterin ist dann zu ihr und hat zu mir gehalten und mit meiner Kollegin wohl ein ernstes Wort geredet.

Heute sagte meine Kollegin aber zu mir, warum ich denn nicht zu Hause bleibe und warum ich denn arbeiten ginge, obwohl ich ein Kind habe. Ich dachte, ich höre nicht recht. Außerdem lagen stapelweise unerledigte Akten da!

Habe mich dann erstmal bei meiner Geschäftsleiterin ausgeheult, die zum Glück Verständnis für arbeitende Mütter hat.

Trotzdem kam ich mir heute vor wie eine Rabenmutter (obwohl ich ja nur halbtags arbeite).

Ich überlege nun, ob ich doch wieder Elternzeit nehmen soll. Aber mein Kleiner hat einen Krippenplatz und aus dem Vertrag komme ich auch nicht so schnell raus. Das kostet immerhin fast 300,00 € im Monat.

Ach Mensch, hätte ich einen Festvertrag gehabt, wäre ich zu Hause geblieben. Nun habe ich zwar einen festen Vertrag bekommen, aber dafür macht es mir keinen Spaß mehr.

Sabrina und Georg (18.04.2006)

1

Hallo Sabrina,

ach Mensch, warum müssen einige KollegInnen immer rumzicken !? :-[

Aber wenigstens hast Du Deine Cheffin im Rücken. Das ist doch schon mal was. Ausserdem hast Du doch eh mindestens 5 Kranktage für's Kind, oder ?!

Aber ist schon doof, wenn man sich dann auf der Arbeit nicht so wohl fühlt.

Mach die Augen zu und geh da durch. Wenn Du dann nach Hause kommst, dann wartet das Wertvollste auf der Welt auf Dich und entschädigt Dich mit seinem Lächeln für alles !!!

Kann es sein, dass Deien Kollegin vielleicht neidisch ist ?

Ich möchte nächstes jahr auch wieder stundenweise zurückkehren. Hoffentlich legt man mir nicht Steine in den Weg.

Da macht man schon den Spagat zwischen Familie und Beruf und dann so was.

Übrigens: Süßes Nikolausi !!!

Liebe Grüße

Susanne #klee

2

Hallo Sabrina,

das was du da schreibst kenne ich nur zu gut, allerdings ging das bei mir schon während meiner Schwangerschaft los. Hatte verkürzten GbmH und musste dementsprechend liegen und zu Hause bleiben und dann irgendwann nur noch 1/2 arbeiten statt ganzen. Hättest mal meine Kollegin hören sollen. Das ganze ging dann so weit, dass sie, als ich nach einem Jahr Erziehungszeit wieder kam, noch nicht mal mehr mit mir geredet hat, geschweige denn "Guten Morgen" oder "Tschüss" sagte...#schock
Sei aber froh, dass du wenigstens deine Chefin im Rücken hast, am Anfang war es bei mir zwar auch noch, aber mittlerweile ist´s auch nicht mehr so...
Die verstehen einfach nicht, dass sich die Kleinen gerade während der Anfangsphase in der Krippe bzw im Kiga sich alle möglichen Krankheiten erstmal einfangen, weil sie dem zu Hause eben noch nicht ausgesetzt waren und so erstmal ihr Immunsystem richtig aufbauen müssen.
Isabel war am Anfang auch ständig krank und mittlerweile geht es eigentlich...Diese Phase hat aber schon ein viertel Jahr oder so gedauert...
Halte einfach durch, lass deine Kolleginnen einfach labern und denk dir deinen Teil. Meiner Meinung nach sind die einfach nur eifersüchtig auf einen. Das ist alles!!
So lange es Georg dort gefällt und du mit allem klar kommst, können sie dir doch einfach gestohlen bleiben.
Ich hab auch durchgehalten und mittlerweile ist wieder alles so wie vor meiner Schwangerschaft. Du siehst: es wird besser, hab einfach Geduld und Durchhaltevermögen!!

LG
Jenny & Isabel *15.04.05, die schon seit über 1 Jahr in die Krippe geht und aber September bereits in den Kindergarten *freu*

3

Hi

also ich arbeite auch 2,5 Tage die Woche klar ist mein Sohn auch mal krank und ganz ehrlich ich kann dich verstehen

aber ich kann auch die Kollegin verstehen hört sich jetzt blöd an ich weiß#hicks

hat sie keine Kinder??? Es fehlt ihr denke ich das Verständnis dafür und versetze dich mal in ihre Lage...

du hättest nee Kollegin die andauernd krank zu Hause wäre wegem ihrem Kind und müßtest die Arbeit mitmachen (auch wenn vieles trotzdem noch liegenbleibt aber die Arbeit muss ja trotzdem noch teilweise mitgemacht werden also man merkt es schon das der dann nicht da ist) und wen dann ganz viel stress ist..sagt man schonmal.....man soll sie doch mit Kind zu Hause bleiben

weißt du sie stand unter Streß....

sprich mit ihr was weiß ich brng ihr nee Merci Schokolade mit und sag ihr, sorry das du wegen mir mehr Stress hattest und versuche es ihr zu erklären, biete ihr an evtl. nee Std. länger zu machen um alles aufzuholen

du musst auch die andere Seite sehen

ich sehe das ja selber hier wenn ich mal fehle aber ich bemühe mich dann nett und zuvorkommend zu sein und auch mal für andere dann länger zu bleiben oder einzuspringen...ich denke nehmen und geben das ist alles....

Also schlaf noch mal drüber

LG ute

4

hmmmm, höchstwahrscheinlich ist sie kinderlos und wird auch nie welche haben?

bei mir ging so ähnliches gezicke auch schon los, da war ich noch gar nicht schwanger!

ich hatte arge probleme überhaupt schwanger zu werden und hatte deshalb viele arzttermine. meine kollegin war damals eigentlich auch eine sehr gute freundin, wir haben täglich über privates gesprochen und auch oft was gemeinsam unternommen. da ich nicht wollte, dass das ganze gleich die ganze firma weiß, habe ich ihr das anfangs nicht erzählt, nur so ansatzweise und sie hat natürlich mitbekommen, dass irgendwas nicht in ordnung ist - wir hatten wirklich einen guten draht zueinander! irgendwann hab ich's dann meinem chef erzählt, der auch gleichzeitig ihr lebensgefährt war! der hat mich unterstützt, wo es nur ging, wir haben bereits zu diesem zeitpunkt geregelt, wie es ablaufen soll, wenn ich mit der maus daheim bin, da ich auf dem land wohne und es hier keine kinderkrippen gibt! ich musste mich dann mit hormonen spritzen, konnte das aber nicht selbst und da mein chef aus dem medizinischen bereich kommt, hat er mir das gemacht, weil ich echt angst hatte, was falsch zu machen! ich hatte dann auf diese medikamente heftigste nebenwirkungen und sie hat wohl die medikamente irgendwann gefunden und im beipackzettel gestöbert, so dass sie wusste, was sache ist! das hat sie mir aber nicht gesagt, sondern meinem chef echt die hölle heiß gemacht, was ihm einfällt, eine angestellte so zu unterstützen, damit sie ihre arbeit nicht mehr tun muss - es sind wohl viele böse worte über mich gefallen damals - das wusste ich aber damals noch nicht, sondern hab es erst erfahren, als meine maus schon längst geboren war...

mir gegenüber war sie anfangs noch normal, nur etwas distanzierter aber dabei hab ich mir nix gedacht, als ich dann schwanger war, war sie die erste, die das erfahren hat - ich bin feste davon ausgegangen, dass sie sich mit mir freut - aber leider weit gefehlt! in der schwangerschaft hat sie fast gar nicht mehr mit mir gesprochen, obwohl ich immer in der arbeit war (außer wenn ich vorsorgetermine hatte natürlich), ich war einen einzigen tag krank wegen einem migräneanfall.
ich habe ihr nicht erzählen können, wie's bei den untersuchungen war, ohne dass ich eine spitze bemerkung bekommen habe...

naja, als ich dann im mutterschutz war, ist der kontakt eingeschlafen, ich hab sie angerufen, dass die maus da ist - sie hat noch gefragt, in welcher klinik ich liege aber gekommen ist sie nicht und auch danach - ich war noch einmal mit der maus in der firma als sie da war und dann war schluss - mir waren diese reaktionen und dieses desinteresse einfach zu viel, ich bin dann nur noch hingegangen, wenn sie nicht da war mal zu besuch - arbeiten tu ich von zu hause aus, seitdem angelina da ist...

was ich dir damit sagen will: es geht ganz vielen frauen so, dass die kollegen wirklich biestig sind, weil sie meinen, man bekommt eine sonderbehandlung aufgrund der situation und man hätte ja kein kind bekommen müssen, wenn man nicht so weiterleben kann wie bisher! nur, dass wir auch viel weniger geld in kauf nehmen, weil wir eben nur noch halbtags arbeiten können und noch die hälfte des gehalts für einen krippenplatz draufgeht und wir für die überschüssigen kindkrank-tage unbezahlten urlaub nehmen müssen usw. usw. das sehen die nicht!

versuche drüber zu stehen, solange deine chefin zu dir steht, ist alles gut! suche mal das gespräch, wenn das nicht funktioniert, lass sie einfach, entweder sie kriegt sich wieder ein oder eben nicht...

lg bianca

5

Ich würde der Dame mal klar, aber höflich sagen wenn sie Frust hat soll sie dich damit in Ruhe lassen. Du hast ihr nichts getan als motz jemand anderen an.
Dann würde ich sie ignorieren und gut ist

Ela

PS: Wenn es mehr solche Leute gibt wundert es mich nicht das Mütter es so schwer haben die passende Arbeit zu finden

6

Hallo!
Ist natürlich für Dich eine blöde Situation, man fühlt sich da schon unwohl, oder? Aber ich muss leider sagen, dass ich auch die andere Seite verstehe, habe es selbst erlebt, als ich noch kinderlos war.
Da hatte ich 2 Kolleginnen, die meinten, alle anderen müssten Rücksicht darauf nehmen, wann sie es schaffen, ihre Kinder unterzubringen, damit sie zur Arbeit kommen können, klar ist jetzt was anderes als Krankheit, ich weiss.
Die Kollegen ohne Kinder, u. a. auch ich, fanden das irgendwann, bei allem Verständnis nicht mehr so gut, denn man hat ja auch ohne dass man Kinder haben muss, ein Privatleben, wo man gerne mal was unternehmen möchte oder so. Klar, man ist nicht so auf Organisation angewiesen, aber bestimmt muss man nicht auf Kollegen Rücksicht nehmen, nur weil diese Kinder haben und man selbst nicht. Eltern werden ja z.B. auch bei der Urlaubsplanung ( Ferien ) berücksichtigt.
Ich habe niemanden, der auf meinen Sohn aufpassen könnte, wenn er mal nicht in den Kiga gehen kann, also bleibe ich zuhause, obwohl ich vom Geld her auch arbeiten gehen müsste....ich möchte halt diese Situation nicht erleben/verursachen, kann sein, dass ich da zu sensibel bin, ich weiss es nicht.....und nein, falls sich hier jemand fragt, ob ich dem Staat auf der Tasche liege, tu ich nicht, mein Mann geht arbeiten.
Ich würde an Deiner Stelle vielleicht das Gespräch mit betreffender Kollegin suchen, damit man einfach mal beide Seiten erklärt hat, denn so Front gegen Dich zu machen ist ja auch nicht in Ordnung. Aufgeben würde ich den Job nicht, wenn Du ihn gern machst, damit wärest Du auch nicht glücklich, oder?
LG
Sandra

7

Zieh sie zur Seite, lese ihr die Leviten.

Ich könnte platzen vor Wut!

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