Welche Argumente Pro/Kontra beim Impfen?

Hallo alle Miteinander,

ich weiss genau, dass ich jetzt ein Wespennest lostrete, deshalb vorab auch eine kurze Bitte! Ich möchte keine Anschuldigungen/Vorwürfe oder ähnliches als Feedback, mich interessiert einfach die Argumentation und wie und ob ihr mit der Entscheidung zu impfen/oder auch nicht zu impfen leben könnt bzw. ob ihr bei vorerst Impfgegnern dann letztlich doch zu Befürwortern geworden seid?!?!
Hier kurze meine momentane Situation, Luca ist 15 1/2 Monate ist noch überhaupt nicht geiimpft, dennoch wollte ich jetzt mit der MMR u. Tetanus - Impfung beginnen. Immer wieder ziehe ich mir das Buch "Impfen pro und Kontra" zur Rate, nur habe ich jedesmal eine andere Meinung über das Impfen bzw. das nicht Impfen...Mich interessieren eure Erfahrungen! Gab es Jemanden der sehr lange gegen das frühe Impfen war und dann doch zum Impfbefürworter geworden ist???Welche Argumente gab es zu dieser Entscheidung???Momentan ist das Thema Zecken ja auch sehr umstritten, letztendlich kann man ja "nur" gegen FSME impfen und nicht gegen Borreliose. Aus welcher Sicht sehr ihr das Thema Zeckenimpfung?!?!?

Für Argumente und Ratschläge bin ich sehr dankbar

LG Sternendeuter

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Hi,

schwierig.... #schwitz

Man hat es schon echt nicht leicht als Eltern, wenn man vor diese Entscheidung gestellt wird.
Ich habe mir nach vielen Recherchen und ein paar Rückziehern mit anschließenden "Doch-Zusagen" meinem KiA gegenüber (lange Geschichten...), irgendwann einfach gesagt: Sollte meinen Kindern Jemals etwas passieren (wegen Impfen oder nicht Impfen), könnte ich eher mit dem Gewissen weiterleben, dass ich mein Kind mit einer Impfung schützen wollte, als mit dem, ihm die empfohlene Impfung vorenthalten zu haben und daraus die Konsequenzen zu tragen...

mag hart klingen, ist es auch. Letztendlich liegt alles in Gottes Hand..


LG,

Viktoria

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Unser Kind hat nur Diphterie, Polio und Tetanus-Impfung bekommen. Und das auch erst mit über einem Jahr. Alles andere halte ich für unverantwortlich. Ich staune immer wieder, mit wie wenig Bedenken Eltern die absurdesten Mischungen und Erreger in ihr Kind pumpen (möglichst auch noch viele auf einmal), ohne einen Moment zu zögern.

Das käme für uns nie in Frage.

Ein Tipp: Dr. Rabe

Die Nebenwirkungen und Schädigungen durch Impfungen überwiegen in den allermeisten Fällen ihre Vorteile. Von einer massiven Pharmaindustrie möchte ich mich nicht manipulieren lassen. Dafür verstehe ich selbst zu viel davon und kenne auch die Abläufe in der Pharmaindustrie zu genau. Ich weiß, wie Ärzte zu ihren Impfempfehlungen kommen und warum manche sogar so weit gehen, geradezu auf eine Impfung zu drängen.

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"...Die Nebenwirkungen und Schädigungen durch Impfungen überwiegen in den allermeisten Fällen ihre Vorteile...."

#kratz#kratz#kratz

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Die Nebenwirkungen und Schädigungen durch Impfungen überwiegen in den allermeisten Fällen ihre Vorteile. #kratz

aber nur, wenn man sich als sogenannter "impfschmarotzer" darauf verlassen kann, dass die anderen geimpft sind und man daher den Massenschutz genießt. Würde sich schlagartig niemand mehr impfen lassen, dann würden wir uns alle umgucken.

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Hallo,

ich finde schon das man sein Kind Impfen lassen sollte!

Es gibt natürlich Risiken (Nebenwirkung) die sich hinter einer Impfung verbergen!

Die Nebenwirkung tretten allerdings nur selten auf!

Die Gefahr das etwas passiert wenn man sich mit dem Erreger infiziert ist im Gegensatz sehr viel höher!

Außerdem rufen die Krankheiten die als "Kinderkrankeiten" (Mumps, Masern, Röteln) bezeichnet werden schwerwigende Schäden hervor! Dessen sollte man sich bewußt sein, wenn man sein Kind bewußt nicht impfen lässt!

Wenn man meint das es heut zu Tage sowieso fast unmöglich ist sich anzustecken ist im irrtum ca.40% der Masernfälle aus Europa tretten bei uns in Deutschland auf!

Ich könnte es auch besser verkraften, wie Viktoria schon sagte, wenn mein Kind etwas passiert wo ich es versucht hab zu schützen, als wenn etwas passiert weil ich Angst vor den Risiken einer Impfung hatte!

Schöne Grüße Marie

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ich war nie ein Impfgegner, für mich war es ganz klar das geimpft wird.

als ich in der 37. ssw schwanger war mit meinem zweiten Kind wurde ich von der Kindergärternin angesprochen - sie hatten den Verdacht das Maxi Masern hat...mir ist das Herz fast stehen geblieben. Ich hab mir so Sorgen um mein ungeborenes Kind gemacht. Daher ist mir auch gar nicht eingefallen das Maxi ja dagegen geimpft ist. Die Kinderärztin hat das dann festgestellt und auch gesag,t dass es ein harmloser Ausschlag ist.

Ich war so froh!

Lg Bunny #hasi

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Hi,

ich bin auch impfskeptikerin, meine Maus (wird diese woche 12 Monate) ist noch nicht geimpft und bekommt jetzt irgenwann in den nächsten monaten TEtanus, Polio und Diphterie-Impfung.

Mit den Zecken bin ich auch am hin und her überlegen. Hier im Nordosten sind wir aber kein Problemgebiet.
Eine Freundin von mir ist apothekerin und selber nicht gegen Zecken geimpft, obwohl sie total viel im Grünen ist, weil sie meint das wäre übertrieben.
Ich selbst bin auch nicht gegen dieses FSME geimpft. ICh werde da noch ne weile hin und her überlegn. aber für mich gilt: wenn ich mich selbst dann nicht auch impfe, impfe ich auch mein Kind nicht, oder umgekehrt. Aber tendenziell werde ich es lassen oder ggf später machen bzw wenn wir in einer gegend sind, wo die "zeckengefahr" größer ist.

schönen Gruß,
jana

p.s. man sollte auch bedenken, wenn man bestimmte sachen nicht impft, wie keuchhusten, ob man es schafft, als Mutter, dass dann durchzustehen.

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Ich war mal ein Mensch der alles in seine Kinder reinspritzen liess was es so an Impfungen gab.
Bis mein 5.Kind dann heftigste Impfreaktionen hatte .....

Sie bekam die erste 6Fach Impfung....7 Stunden später ein epileptischer Status......abgetan als schwerer Fieberkrampf von den Ärzten.
6 Wochen später die zweite 6fach Impfung......wieder 7 Stunden ein epileptischer Anfall...weitere 2 Stunden später noch einer....ohne Fieber!
Seitdem leidet sie an einer sehr schweren Form der Epilepsie, mit teilweise lebensgefährlichen Anfällen....Atemaussetzern und sowas.


Ob die Impfung nur der Auslöser war, oder doch sogar die Ursache wird sich wohl nie rausstellen.
Jedenfalls wurde Antrag auf anerkannten Impfschaden gestellt.

Ich hab trotzdem weiter impfen lassen, aber nur Tetanus und Diphterie......sie bekam krampfhemmende Tropfen 3 Tage.

Ich kämpfe innerlich noch mit mir wegen der Masern-Impfung.....Kimberly wird in 14 Tagen 2 Jahre alt.

Jede Impfung ist für sie ein grosses Risiko......die Krankheit an sich aber auch.....

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Hallo,
meiner Meinung nach gibt es einige Impfungen, über die man eigentlich nicht diskutieren sollte und andere, die im eigenen Ermessen liegen:
Tetanus - der Erreger kann überall lauern und auch durch nur kleine Verletzungen in den Körper gelangen. die Folgen sind dann meist tödlich...
Diphterie - ist bei uns (wegen der Impfungen?!) selten geworden. Wenn man erkrankt ist es eine ziemlich schwere Erkrankung, die zu lebensbedrohlicher Luftnot (Krupp) führen kann. Die Nebenwirkungen der Impfung sind selten!
Masern - machen das Kind recht krank über einen Zeitraum von mehreren Wochen. Nicht selten kommt es als Komplikation zu einer Hirnentzündung, die wiederum bleibende Schäden hinterlassen oder auch zum Tod führen kann. Weltweit sterben jährlich etwa 2 Millionen Kinder an Masern (zugegebenermaßen meist in den Entwicklungsländern)
diskutieren kann man , denke ich über Mumps (gefürchtete Komplikation Hodenentzündung mit folgender Infertilität), Röteln (gefährlich für Foeten von Müttern, die während der Frühschwagerschaft erkranken- Abort, Gehörlosigkeit...), Windpocken (meist leichter Verlauf, Komplikationen gehäufter bei immungeschwächten Kindern- Mittelohrentzündungen, Hautsuperinfektionen...)
Was die Zeckenimpfung angeht denke ich, dass sie sowieso nur für die sinnvoll ist, die in einem Verbreitungsgebiet von FSME leben oder dort Urlaub machen wollen.
Soweit meine Meinung. Liebe Grüße, Kirsten


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Hallo!
Also eins gleich vorweg, ich bin das Gegenteil zu Dir, nämlich ein abolouter Impfbefürworter!
Und dies hat auch verschiedene Gründe.
1. Die Nebenwirkungen kommen sicher vor. Aber extrem selten. Die Wahrscheinlichkeit, an einer Krankheit mit Folgeschäden zu erkranken ist statistisch gesehen wesentlich höher als das Imfrisiko. Für mich eindeutig PRO für das Impfen.
2. Viele Krankheiten (z.B. Keuchhusten, Diphterie, Kinderlähmung, Masern) kommen bei uns eben nur aufgrund der Impfungen kaum noch vor. Gerade das hat meines Erachtens in den letzten Jahren zu einer Impfmüdigkeit geführt. Viele können sich einfach nicht mehr vorstellen, wie schlimm diese Krankheiten sein können. Dagegen ist m.E. das Impfrisiko gar nichts.
3. Ich persönlich finde es unverantwortlich -ja, sogar extrem fahrlässig- ein Kind gar nicht zu impfen. Die Impfungen wurden ja auch mal zum Schutz ALLER eingeführt! Ein umgeimpftes Kind gibt meiner Meinung nach auch seine -bei Infizierung- Bakterien und Vieren an alle Leute -auch Alte, Kranke, Schwach...- weiter und gefährdet somit evtl. noch weitere Leben! Das geht gar nicht!!!!
4. Man dürfte daher m. E. ein solches Kind nur noch unter Vorbehalt in größere Gruppen geben.
5. Ich bin froh, das meine Tochter gut geimpft ist und sich von solchen Kindern -die ja nichts dafür können- nicht anstecken lassen muß.
6. Was die Zecken angeht: Wir wohnen in eine geringen Risikogebiet. Und trotzdem hat hier vor einiger Ziet ein Junge im Dorf durch einen Zeckenbiß eine Gehirnhautenzündung bekommen. Zum Glück ist es letztendlich gut ausgegangen. Aber das kann auch anders sein... Gegen Borreliose kann man nicht impfen, stimmt. Aber diese kann man, wenn man einen Zeckenbiß genau beobachtet, gut rechtzeitig erkennen und medikamentös behandeln!
7. Mein Ratschlag ist: Impfen, Impfen, impfen.....
LG
Anne

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Hallo,

ich habe meine 1. Tochter ganz brav mit 3 Monaten impfen lassen. Sie bekam Neurodermitis - ob durch die Impfung oder nicht, weiß kein Mensch.

Daraufhin wurde ich sehr vorsichtig und hab jetzt auch eine Kinderärztin die auch keine Impfbefürworterin ist. Sie gab mir Infomaterial mit (welcher Kia macht das schon ??)
U.a. steht dort bei der Keuchhustenimpfung:
kann Lern.- u. Konzentrationsstörungen hervorrufen. Meine beiden Großen sind gegen Keuchhusten geimpft, beide haben Probleme in der Schule.

Meine beiden Großen hatten als Kindergartenkinder die Masern. Ich war schwanger zu diesem Zeitpunkt. *Gottseidank* hatte ich als Kind die Masern !!
Ein Kind mit Masern gehört ins Bett und sonst nirgends hin, nicht mal zum Kia !! Der eh nur die Diagnose Masern stellt.

Meine 2. Tochter hat bis zum Zeitpunkt der Masern, sie war damals gute 4 Jahre alt, noch nie einen Stift in der Hand. Sie wollte einfach nicht malen.
Nach den Masern nahm sie plötzlich einen Stift in die Hand.

Thema: Impfschäden

Nicht alle Reaktionen die ein Kind zeigt, werden auf das Impfen zurückgeführt !!

Warum gibt es soviele Allergiker ??
Warum immer mehr Allergien ??
Kinder mit Neurodermitis ??

Mein Junior wurde mit über 1 Jahr gegen Diphterie und Tetanus geimpft. Mit Polio soll ich mir noch etwas Zeit lassen, empfahl mir meine Kia.

Ich würde nie wieder ein Kind mit 3 Monaten impfen !!

Schau dir mal die Seiten *Impfkritik.de* und *Impfschaden.info* an, sind sehr intresante Seiten.

Grüßle :-)

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