An alle Muttis mit 2 Kindern mit geringem Altersunterschied...

Hallo ihr Lieben
Ich habe einen 17 Mon alten Sohn und im März bekommt er ein Brüderchen zur der Zeit wird er 22Mon alt sein.
Nun wollte ich wissen wie es in erster Zeit mit Kleinkind und Baby war?
War es stressig? Seit ihr gut klargekommen mit Haushalt etc? Oder habt ihr euch Hilfe geholt? Waren die Älteren eifersüchtig auf die Kleinen? Wie habt ihr diese Situation geregelt?

Stelle mir die erste Zeit voll stressig vor deswegen die vielen Fragen aber irgendwie muss man ja zurecht kommen.


Lg
Blue + Batuhan (17Mon) + Babyboy (23.ssw)

1

Hallo,

meine Jungs sind 17,5 Mo auseinander.

Klar ist die erste Zeit chaotisch, der bis dahin vorhandene gut eingespielte Tagesablauf ist natürlich total hinüber, aber es findet sich auch so nach und nach ein neuer.

Mika war nur geringfügig eifersüchtig. Das zeigte er, indem er sobald er mitbekommen hat, dass ich Colin auf den Arm nehmen wollte, auch sofort auf den Arm wollte. Wenn es eben ging und Colin nicht geweint hat, habe ich dann auch zuerst Mika auf den Arm genommen, ansonsten halt beide. Aber dadurch konnte ich Mika zeigen, dass er nicht zurückstecken muss und er war von Anfang an sehr liebevoll zu Colin, wollte, dass ich ihn zu ihm ins Bett lege, hat ihm ständig Küßchen gegeben etc.. Auch heute streiten die beiden eher wenig und spielen sehr schön zusammen (Mika ist jetzt 3 Jahre, Colin knapp 19 Mo).

Anfangs hab ich den Haushalt noch recht gut geschafft, da Colin sehr pflegeleicht war und tagsüber und nachts sehr viel geschlafen hat. Ich mußte nachts nur einmal raus zum füttern, das ganze hat 20 Min. gedauert und dann konnten alle weiterschlafen. Schwieriger wurde es dann, als Colin ein halbes Jahr alt war und der Herbst bzw. der Winter kam. Da waren beide Kinder dauerhaft krank und es gab keine Nächte mehr, wo wir durchschlafen konnten und auch tagsüber war hier Chaos pur. Da war ich natürlich auf Hilfe angewiesen und ich habe Gott-sei-Dank die Schwiegereltern, auf die ich im Notfall zurückgreifen konnte und habe eine sehr liebe Freundin, die mich auch wo sie konnte unterstützt hat (Grüßle an Tina, falls Du das hier liest und ein liebes Dankeschön für die Hilfe im letzten Jahr #herz).

Mittlerweile läuft hier alles total klasse, Mika ist vormittags im Kiga, Colin ist sehr selbständig, spielt auch viel alleine oder nachmittags mit Mika oben im Kinderzimmer, so dass ich im Haushalt gut klar komme (Zeit ist da - Lust nicht immer ;-)).

Es dauert halt eine Zeit bis man alles wieder fest im Griff hat und diese Zeit ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich.

Grüße

Kerstin mit Mika und Colin

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Hallo Blue !
Ich habe die letzten Tage einige Male gepostet, weil es bei uns im Moment drunter und drüber geht.
Emilia war 20 Monate alt, als Nevio auf die Welt kam, er ist jetzt fast 10 Wochen alt.
Die ersten 3-4 Wochen waren superstressig, danach wurde es etwas besser, nun hat Emilia aber zur Zeit eine extreme Eifersuchts- und Trotzphase und ich komme zu gar nichts mehr ...
Allerdings finde ich es so schön mit zwei Kindern, daß das einiges aufwiegt und ich denke, alles wird einfacher, wenn Emilia mehr mit Nevio anfangen kann und er nicht mehr so viel schreit.
Der Haushalt liegt immer noch brach, aber ich denke, mit der Zeit wird es besser werden.
Die Eifersucht ist wie gesagt bei uns extrem, allerdings ist das sehr unterschiedlich, ich kenne auch Familien, in denen es kaum Eifersucht gab.
Hol Dir auf jeden Fall Hilfe für die ersten 6 Wochen, sei es jemand aus der Verwandtschaft oder Freunde und Bekannte (meine Freundin hat öfters für uns gekocht oder mir Emilia abgenommen :-)).
Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (22 Monate) und Nevio (9 Wochen)

P.s.: Mein Mann ist in der 2.Woche nach der Geburt wieder arbeiten gegangen und es war die Hölle #heul

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Hallo,

mein Großer war 25 Monate alt als unser zweiter Sohn zur Welt kam. Hatte auch vorher Angst/Bedenken und hab mir viel Gedanken gemacht wie es werden wird. Kann Dich also gut verstehen.

Der Große war/ist Gott sei Dank nicht eifersüchtig auf den Kleinen, im Gegenteil, er liebt ihn abgöttisch. Anfangs mussten alle ihn vorher fragen ob sie das Baby mal nehmen dürfen weil er sonst sauer geworden ist. Er sagt auch heute noch "mein Baby".

Stressig ist es zwar schon öfter, aber ich denk es kommt auf die Einstellung an. Man muss sich da vorher schon bewusst drüber sein. Obwohl ich es mir eigentlich schlimmer vorgestellt hab. Es bleibt jetzt auch mal eher was liegen, das wär mir voher nicht passiert, da war immer 100 % sauber und ordentlich, aber jetzt denk ich mir schon manchmal, ach was lass es liegen. Weil ich abends wenn die beiden endlich im Bett sind keine Lust hab noch ewig rum zu räumen. Sobald der Große wach und fit ist dauerts eh nicht lang und es sieht wieder aus #augen

Wünsch Euch alles Gute und Liebe!

Katrin mit Janick Fynn (*07.02.04) + Hayden Lennox (18.03.06)

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Ich danke für die schönen , mutmachenden Antworten. Klar weiß ich was auf mich zukommt aber einerseits hat man halt bedenken.
Naja irdengwie muss es halt klappen schließlich bin ich nicht die einzige ;-)

lg

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Hallo,

meine beiden "in der Mitte", also Nr. 2 und 3 sind 14 Monate auseinander.

Es war am Anfang stressig, weil ich eigentlich nie ohne Kind auf dem Arm war. Ich glaube, es war ein hartes 1. Jahr. Heute bin ich total happy, sie sind jetzt 11 und fast 10 und gaaanz innig. Sie lieben sich wirklich, verbringen viel Zeit zusammen und haben selten wirklich Streit. Eifersucht hatten wir überhaupt noch nicht, ist bei keinem von den drei ein Thema.

Ich fand den geringen Altersabstand auch immer praktisch, denn ich hätte, so dachte ich, dann beide "auf einen Schlag" groß.

Nun ja, habe nun noch ein Baby bekommen und fange nochmal von vorne an;-).

Ich finde es positiv!

LG

apfelschnitz

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Meine Kinder sind 18 Monate auseinander. Es geht und ist nicht übermäßig schwierig, da mein zweites Kind recht eifnach ist und beide Kinder mittags gemeinsam mindestens eine Stunde schlafen.... Ben schläft zwar nicht mehr durch (hat bereits nach 3 Wochen angefangen durchzuschlafen, jetzt ist er 4 Monate) und wacht jetzt mindestens zweimal nachts auf, aber nur kurz zum Essen und schläft dann wieder ein und das über einen Zeitraum von 12 Stunden.
Ich schaffe meinen Haushalt, habe noch Zeit für den Computer wie Ihr seht und bin auch sonst recht ausgeglichen (obwohl ich doch ganz schön einen Hormonschub hatte und sehr viel heulen musste nach Ben's Geburt). Leider ist mir immerzu langweilig und ich muss hier aus dem Haus bald raus, sonst bekome ich echte Depressionen...
Meine Tochter braucht viel Aktivität möglichst mit anderen Kindern und viel Rumlaufen, darum geht sie montags in die KiTa, mittwochs gehen wir zu einer Spielgruppe und freitags auch. Dienstags und donnerstags ist dann für Haushalt und andere spontane Aktivitäten. Am Dienstag haben wir zum Beispiel Kuchen und Kekse gebacken. Sophie (nun 22 Monate) hat fleissig geholfen beim Verzieren.
Hier gibt es auch Geschrei und viele Tränen, die Katze wird gequält, oder Sachen und Essen durch die Gegend geworfen. Dann gibt es eine Auszeit in der ich versuche Sophie zu erklären, was sie falsch gemacht hat. Klappt nicht immer. Ich gehe aber keine Kompromisse ein. Außer jetzt, Sophie ist krank und damit sie etwas liegen bleibt, darf sie fernsehen.
Ich selbst habe für mcih vor zwei Wochen wieder angefangen laufen zu gehen. Frische Luft, Bewegung, und eine Stunde ohne Kinder, das ist mein Erfolgsrezept, um wieder zu Sinnen zu kommen und mentale Kraft zu erlangen. Meinem Mann, der nur 5 Tage nach Ben's Geburt wieder arbeiten ging und eine Woche später auf seiner ersten zweitägigen Dienstreise war. Er hat einen 12 Stunden Job, so habe ich letzte Woche gesagt, dass er etwas an seinem Arbeitspensum ändern muss, damit ich auch etwas vom TAg habe. Bisher klappt es. Nächste Woche muss er dann aber leider wieder für drei Tage auf Dienstreise. Manchmal sind mir die Tage, wo er weg ist lieber, dann habe ich wenigstens die Zeit von 20:00 bis 22:00 Uhr für mich alleine bevor ich ins Bett gehe. Wenn er da ist, dann ist es natürlich auch schön.;-)

Alles Liebe,
Ihns

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Meine 2 sind 18 Monate auseinander.

Anfangs war es ungewohnt aber wirklich stressig empfand ich es dadurch dass ein zweites Kind dazu kam nicht, es bedarf sicherlich ein paar Tage bis sich der Tag wieder eingespielt war aber das war nicht tragisch. Hilfe hatte ich insofern dass mein Mann die ersten 3 Wochen zu hause war damit ich mich ausruhen und ganz auf die Kleine einstellen konnte, in dieser Zeit erledigte er den Haushalt etc.

Eifersucht kannte der Große gar nicht - im Gegenteil sie sind (ein bisschen zu viel) fixiert aufeinander seit die Kleine auf der Welt ist.

Klar sind 2 Kinder immer etwas stressiger als ein Einzelkind aber im Nachhinein war alles halb so wild - also mach dir nicht so viele Sorgen ;-)

LG sissy

8

Hallo!

Meine Töchter sind 25 Monate auseinander, die Grosse ist jetzt knapp 3,5 Jahreb und die die Kleine ist 16 Monate alt.
Wir hatten sehr mit Eifersucht zu kämpfen, die ersten Monate haben mich sehr geschlaucht. Aber dann wurde es besser!
Mittlerweile geht die Grosse seit 3 Monaten von 7.30 bis 12.00 in den KiGa, so dass ich Zeit für meine kleine Tochter und den Haushalt habe.
Während die Kleine Mittagsschlaf macht, habe ich Zeit für meine grosse Tochter.
Seit einigen Wochen spielen sie schon ganz gut zusammen, so dass ich auch zwischendurch mal kurze Sachen im Haushalt erledigen kann, ohne dass jemand schreit oder mich permanent in Beschlag nimmt :-).

Sweety

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