Mach mir Sorgen um meine Maus!

Hallo,

meine süße (fast 2) macht mir echt probleme. sie hatt starkes untergewicht 8,5 kg und hat damit auch gedeihstörungen. vor 2 wochen wurden ihr polypen entfernt, da sie nur infekte hat u. nie gesund ist. nach der op sollte innerhalb v. 2-3 wochen besser werden u. sie endlich gesund werden, sonst wollten sie ihr die mandeln noch rausnehmen, aber davor hab ich soviel angst.. hat jemand v. euch das bei nem kleinkind machen lassen u. wie ist es verlaufen?

es ist nun so, daß sie gar keine feste nahrung mehr zu sich nimmt, verweigert es absolut, egal was, so daß ich sie seit 3 tagen mit flüssignahrung ernähre, hab aus apo richtige kalorienhaltige spezialnahrung gekauft, die sehr teuer ist. meine kinderärztin verschreibt dies nicht, da sie das angeblich nicht darf? entgegen der aussage der apotheke.. nun ja, nun zahlen wir erstmal selbst bis dies geklärt ist mit der krankenkasse, kostet 70 euro f. die woche! hat auch damit jemand erfahrungen u. dies durchbekommen?

dazu kommt, daß sie jetzt in ca. 2 wochen ins khs zum durchleuchten eingewiesen wird, irgendwas ist bei ihr nicht i.o. mit der nahrungszufuhr..magen, speiseröhre?? man weiss es noch nicht, aber etwas ist da:-( was sie hindert normal zuzunehmen u. zu essen..

habt ihr erfahrungen u. ist es bei euch gut geworden? vielleicht kann mich jemand beruhigen?

liebe besorgte grüße
susanne

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hallo susanne

lass dich mal #liebdrueck. das hört sich ja echt nicht gut an. ich würde einer so kleinen maus noch nicht die mandeln rausnehmen lassen.
warst du schon mal bei einem GUTEN homöopathen oder ähnlichen! einen versuch ist es wert.
vielleicht hat die kleine auch irgendein trauma oder so.

lg und alles gute iris

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liebe iris,

nein, war noch nicht bei homöopathen, die ärzte im khs stehen auch vor nem rätsel u. müssen eben detektivarbeit leisten und dementsprechend würden erstmal technische störfaktoren (riesige mandeln) entfernt werden, aber so früh haben auch sie bedenken..:-( aber ehrlich von ihnen, jedoch für mich sehr beunruhigend, da noch viel schief gehen kann dabei.. die erste vollnarkose vor kurzem war auch nicht so gut für sie, hatte atemaussetzer bei op u. aufwachphase war katastrophal, ich hab riesig angst vor der nächsten vollnarkose, die wohl kommen wird, wenn dies endlich nicht besser wird mit ihren infektionen u. ernährung..:-(

trauma.. kann ich mir nicht so richtig vorstellen, wüßte nicht so recht wovon.. gut, ich hatte ein kindermädchen ab dem 4. monat bis zum 1. lebensjahr, dann war ich zu hause bei ihr, da ich merkte, daß sie sich schlecht entwickelt.. wer weiß.#gruebel

danke..
susanne

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so kleine kinder sind oft sehr anfällig auf alle möglichen sachen, auch psychisch. hab letztens was von cranio sacral therapie gehört, die beschäftigt sich auch mit so sachen
vielleicht gibt es in deiner gegend jemanden, der in diese richtung arbeitet oder auch mit naturheilkunde, homöopathie usw. ich kann dir nur sagen, meinem neffen wollten sie auch die mandeln raus nehmen, er war aber schon älter. er ging dann zu einem homöopathen, der hat mit ihm eine kur gemacht und nun ist er 18 und hat immer noch seine mandeln drinnen und ist gesund.
ich selbst hab sie auch erst mit 18 raus bekommen aber es war nicht so schön und geholfen hat es auch nichts.
ich würde an deiner stelle alles andere vorher versuchen. es ist sicher eine schwierige sitaution für euch alle, aber ihr werdet sicher das richtige machen. kann dich echt gut verstehen, mein kleiner war heuer auch schon 4 mal im krh, einmal wäre es fast schon zu spät gewesen, er hatte eine blutvergiftung.
also kopf hoch und alles gute!!

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Liebe Susanne,

hat sie denn immer sehr wenig oder schlecht gegessn? Oder genug aber nix angesetzt?
Wie ist denn ihr Essverhalten (vor der OP?) Mochte sie da auch nur oder v.a. Flüssiges?

Liebe Grüße,

Regina

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Hallo Regina, sie ißt seit ihrem 6. Monat sehr schlecht. Eine Hauptmahlzeit bei ihr bestand schon immer aus 4-max. 5 TL!! auch nur zu guten zeiten. Sie hatte dieses Essverhalten nach dem abstillen sich zugelegt. Ab ca. dem 5. Monat habe ich langsam abgestillt (mußte arbeiten), dann hatte ich Kindermädchen u. damit fing alles erst richtig an. Vorher hatte sie auch Kuhmilchallergie, so daß ich weitergestillt habe. Essen war generell nur in Breiform. Bei Bröckchen hat sie schon immer gewürgt, soweit ich zurückdenken kann. Ist mir mit den ersten Gläschen ab 6 Monate aufgefallen u. da sind ganz kleine Bröckchen enthalten, damit fing es an mit dem ausspucken.

LG
Susanne

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Hallo Susanne,
das könnte wenn sonst nix organisches vorliegt eine Überempfindlichkeit des Mundraumes sein. Dies ist für das Kind so unangenehm, dass sie meist nur den unbedingt nötigen Hunger stillen. meistens haben diese kinder auch kein Interesse an Schnuller und stecken auch kaum was in den Mund- im Gegnsatz zu anderen Altersgenossen.
Leider ist den meisten Ärzten dieses Wahrnehmungsproblem nicht bekannt. es ist mit einer Desensibilisierung zu behandeln. (Arbeite beruflich mit Wahrnehmungsgestörten Kindern) .
Falls Du mehr dazu wisssen willst kontaktier mich über VK, will das jetzt nicht alles aufschreiben, ist recht kompliziert, wenn Du willst können wir mal telefoniern.

Herzliche Grüße,

Regina und Silas 16 Monate und#ei 20te Woche

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hallo susanne,

habt ihr eine spezielle kinderklinik in der nähe?
ich würde mir auf alle fälle eine zweite meinung einholen.
finde das ganz schön heftig! die mandeln werden dann doch eher auf "gut glück" rausgenommen?!

bei meiner freundin ging es der kleinen auch sehr schlecht. das essen ist immer im hals stecken geblieben, starkes untergewicht (sie war auch ein frühchen) und erbrechen.
durch einen allergietest kam raus, das sie eine ziemlich heftige lebensmittelallergie hat, die die ganzen entzündungen ausgelöst hat. das von eurem krümel hört sich genau so an von der geschichte die du erzählst....
wurde schon ein allergietest gemacht?

lg und alles gute!

brujita

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Liebe Brujita,

allergietest durch bluttest ja, der rest noch nicht... ist auch eine überlegung wert, bevor man weitergeht.

danke!

Susanne

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Hallo!

Du hast geschrieben, deine Tochter ist oft krank...

Meine Tochter war zwischen 1 und 2 Jahren auch ständig krank, meistens hatte sie Probleme mit dem Hals (Husten, Halsschmerzen...) und dann hat sie auch sehr schlecht gegessen und am liebsten ihre Milch getrunken, oft hat sie sich dann auch beim essen übergeben oder gewürgt. Es hat schon gelangt, wenn sie nur einen ganz leichten geröteten Hals hatte. Sie hat sich mit der Zeit auch in ihrem Wesen verändert, war weinerlicher, ängstlicher...

Meine Kinderärztin hat mir dann eine Bakterienkur (Symbio Flor 1) empfohlen. Diese Kur stärkt die Darmflora und eine gesunde Darmflora ist wichtig für ein gutes Immunsystem. Gerade Antibiotika greift die gesunde Darmflora an. Diese Kur hat meiner Tochter super geholfen. Sie ist nur noch ganz selten krank und ist auch von ihrer ganzen Art wieder ausgeglichener geworden und ißt auch besser.

Vielleicht wäre so eine Kur ja auch was für euch, um eure Kleine wieder bißchen aufzupäppeln. Die Kur muß man zwar selber zahlen, aber bei unserer Tochter hat sich das Geld allemal gelohnt! Ich kenne auch noch mehr Leute, die mit ihren Kindern solche Bakterienkuren gemacht haben und alle sind sie begeistert. Ich denke, ein Versuch ist es allemal Wert.

Ich wünsch deiner Kleinen alles Gute!
Claudia

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Danke, Claudia!

Schaden kann es nichts und ich werd am Montag meine Kinderärztin darauf ansprechen.. ihr Darm dürfte es nach den monatelangen Behandlungen nötig haben.. Hab ihr täglich Actimel 2x gegeben, was ja auch sehr gut sein soll, aber auch umstritten mittlerweile wg. E-Stoffen.. ach ne.. soviel Sorgen mit den Mäusen.

Danke!

LG
Susanne

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Liebe Susanne,

es tut mir leid, daß Du solche Sorgen hast mit Deiner Tochter.

Mit meinem Sohn hatten wir auch viele Probleme mit Essen und Gedeihstörung.

Zu den Mandeln: Meinem Sohn wurden sie zusammen mit den Polypen Anfang Juli verkleinert. Da war er 3 1/2 Jahre alt. Die OP verlief gut. Wir mußten, da er ein Risikopatient ist, stationär bleiben. Nachts hatte er starke Nachblutungen und mußte anderntags nachoperiert werden. Danach kamen 48 Stunden Intensivstation und eine Bluttransfusion. Wir mußten noch weitere drei Tage im Krankenhaus bleiben.

Seit Januar hatte er kontinuierlich schlechter gegessen und zuletzt nur noch getrunken. Er nahm bei geringem Ausgangsgewicht stetig ab. Er steht unter regelmäßiger ärztlicher Kontrolle, aber erst im April hat ein HNO-Arzt gesagt, daß seine Mandeln riesig sind und einfach kein Platz zum Schlucken von Nahrung vorhanden ist. Er hatte durch die riesigen Mandeln am Schluß auch Schlafapnoe. Mandelentzündungen hatte er nie. Nach der OP hat er sofort am nächsten Tag trotz der Komplikationen angefangen zu trinken und zu essen wie ein Weltmeister. In zwei Wochen hatte er 500 g zugenommen!

Unsere Erfahrung hat auch gezeigt: Bevor man an psychische Ursachen denkt, muß man bei Kleinkindern ganz sorgfältig ausschließen, daß es nicht doch körperliche Ursachen gibt.

Ob bei Deiner Kleinen die Mandeln die Gedeihstörung und die Eßprobleme verursachen, kann ich wirklich nicht beurteilen. Die Ursachen können vielfältig sein, auch ganz harmloser Art. Also laß sie gründlich durchchecken! Falls Du an Reflux denkst kann ich Dir auch die Webseiten von Keks e.V. empfehlen. Dort kann man Dir auch Adressen von darauf spezialisierten Ärzten in Eurer Umgebung nennen.

Ich wünsche Dir und vor allem Deiner Tochter alles Gute. Wenn Du meinst, daß ich Dir noch irgendwie helfen kann, kannst Du Dich gerne bei mir melden.

Peptamen#sonne

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Liebe Peptamen,

die Mandeln wurden verkleinert? Ist das machbar? Darüber mußte ich grad mal nachdenken..

Mandelentzündungen hatte sie auch nur 1 oder 2 mal.. allerdings sind diese aufgrund der ewigen Infektionen so geschwollten, daß sie die entfernung in Erwägung gezogen haben, sollten sie nicht in 2-3 wochen abschwellen. Dies wäre das technische Problem, was als mögliche Ursache derzeit diagnotiziert worden ist.

Sie hat auch jetzt, trotz Antibio.. immernoch Infekt, der geht einfach nicht weg, egal was wir machen, sie hat IMMER einen Infekt. Es gibt mal einen Tag nach der Antibiotikakur, wo es ihr gut geht, am 2. Tag geht das Spiel von vorne los:-( und das ist nicht übertrieben.

Ewig eine laufende Nase (mit grünem), ständig röchelt sie.. ich kenne sie gar nicht anders seit dem Anfang dieser Probleme ( 6 M.) Sie bekommt v. mir oft diese braunen Hömöophatischen Nasentropfen u. Nachts Otriven, damit sie Luft bekommt..obwohl ich gar nicht weiß, ob ich noch Nasentropfen geben darf, da sie ja nun Paukenröhrchen im Trommelfell hat u. da gar nichts nass werden darf.. #augen Oh Gott, hab ich ganz vergesesn zu fragen.. werd gleich mal im Forum nachfragen, viell. hat jemand Erfahrung damit..man muß an soviel denken, habe 2 Problemkinde und langsam weiß ich gar nicht mehr zu welchem Arzt ich zuerst muß, es ist so viel, daß es meinen Terminkalender bald sprengt ;-) und hoffe inständig, daß dies bald ein Ende hat.

War das auch bei Deinem Sohn so, oder hatte er diese Symptome (laufende Nase, röcheln) nicht?

Danke f. Deine Antwort!

Grüße
Susanne

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Liebe Susanne,

ja, meinem Sohn wurden die Mandeln per Laser verkleinert. Unser HNO-Arzt entfernt die Mandeln bei Kleinkindern nur komplett, wenn es gar nicht anders geht, damit sie für das Immunsystem erhalten bleiben.

Das Symptom laufende Nase hatte mein Sohn nicht. Wohl aber das Röcheln. Er konnte auch gar nicht mehr durch die Nase atmen, atmete nur durch den Mund. Das war wohl sehr unangenehm für ihn, ständig ein trockener Mund und trockene Kehle. Und das Essen und Trinken wird dadurch noch zusätzlich erschwert, wenn man nicht durch die Nase atmen kann.

Wegen der Nasentropfen brauchst Du Dir keine Sorgen machen. Mein Sohn hat auch Paukenröhrchen bekommen und schon im Krankenhaus gab es Nasentropfen zum Abschwellen und wir geben auch zuhause Nasentropfen. Nur Ohrentropfen in den äußeren Gehörgang darf man bestimmt nicht geben.

Du hast noch ein Problemkind? Was hat es denn? Viele Arzttermine für´s Kind sind Horror pur - und das dann x 2 - o je!

Liebe Grüße von Peptamen#sonne

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