2jähriger total überdreht, seit Baby da ist

Hallo ihr lieben,
Ich brauch mal eure Hilfe, bzw euren Rat.
Seit mein Baby vor 2 Monaten auf die Welt kam, ist mein 2 jähriger total überdreht.
Er war zuvor schon ein sehr aktiver Junge der kaum still sitzen konnte, aber seit 3 Wochen ist er gar nicht mehr zu bremsen.
Sobald er das Baby sieht, möchte er sich mit seinem Körper drauf werfen, haut mit Händen und Füßen (er findet es lustig), schmeißt nach dme kleinen mit Büchern und will unbedingt spielen (sagt er auch immer wieder das er mit dem Baby spielen möchte).
Schimpfen, Reden, Erklären bringt alles nichts.
Ich bin den ganzen Tag total angespannt, weil der ältere von einer Sekunde auf die andere so dermaßen wild und ungehalten wird.
Das Baby versuche ich im Laufstall immer in Sicherheit zu bringen. Leider weint er da nur, weil er natürlich mehr sehen und erleben möchte. Zudem springt der 2 jährige da langsam auch drüber oder wirft Sachen von außen rein.

Ich bin abends am Ende mit den Nerven.
Ich schimpfe nur noch, packe leider auch mal grob den großen wenn er wieder auf den kleinen springen mag, woraufhin der ältere natürlich auch nur noch am weinen ist. Ich glaube, er versteht das alles noch gar nicht und ist total überfordert, weil er nicht weiß, warum er so geschimpft kriegt.

Der kleine motzt nur, weil ich ihn nur noch irgendwo ablege, wo er in Sicherheit ist.

Was soll ich tun, damit ich beiden gerecht werde?
Wie erkläre ich es dem großen das er mit dem kleinen nicht so umgehen kann, auch wenn er "nur" spielen mag.

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Der Große spürt die allgemeine Unruhe dieser neuen Situation und kann sich deshalb schlechter regulieren, ich glaube da helfen Erklärungen ihm auch nicht. Er weiß wahrscheinlich, wie er sich Verhalten soll, ist aber zu überdreht um das zu schaffen. Was könnte euch allen denn mehr Ruhe geben? Unterstützung von Familie oder Freunden? (Z.B. jemand, der das Baby halten kann, damit du dich ganz um den Großen kümmern kannst.) Oder viel nach draußen gehen? Viel kuscheln oder Bücher lesen? Oder eher miteinander herumalbern?

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Hallo Robin,
Anfangs hat alles super geklappt. Seit 2 oder 3 Wochen wird es immer schlimmer mit dem großen. Ich muss vlt dazu sagen, das langsam die Backenzähne auch noch kommen und er erst vor kurzem in die Trotzphase gekommen ist, zudem ist er schon immer sehr wild, aktiv und ununterbrochen am rumsausen.
Wir sind oft draussen, er kann sich austoben, darf beim kleinen mithelfen. Aber es ist sehr sehr schwer mit ihm.
Meinst du es bringt was, ihn vlt doch in der Kita, für paar Stunden zum austoben, anzumelden? Eigentlich wollte ich ihn noch daheim lassen, damit er eine gute Bindung zum Bruder aufbauen kann.

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Rovina meinte ich 🙈. Autokorrektur 😒

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🙋🏻‍♀️ Hallo. Hier auch genau 2 Jahre Unterschied. Baby ist 3 Monate. Korrigiert 8 Wochen. Meine Grosse darf ausgiebig kuscheln am Morgen und nach dem Mittagsschlaf. Dann ist sie meistens saft, noch etwas müde vom schlaf, kuschelig usw.. zu jeder andere Zeit ist sie aufgedreht. Unabhängig vom Baby. Aber diese Kuschelzeit ist wichtig für ihre Bindung und auch, um ihr ruhig und sanft zu zeigen, wie es richtig geht.. Und ja, zu jeder anderen Zeit ist es gefährlich. Sie können weder die Gefahr einschätzen noch ihre Emotionen richtig dosieren oder ihren Stress regulieren mit 2. Mein Baby schütze ich daher in einer Tragtasche (vom Kiwa) oben auf einer Kommode. Da oben heisst es, aus den Augen aus dem Sinn.. Wenn meine Grosse im
Hochstuhl sitzt, kommt er ebenfalls im
Newborn Aufsatz auf seinen Hochstuhl. Mittlerweile hat er Freude an Mobiles. So wird ihm in der Tasche nicht langweilig. Oder ich klebe ihm immer wieder mal ein Bild an die Wand. Das schaut er sich gerne an. Die erkennen ja jetzt Muster. Und wenn meine Tochter gerade mal alleine beschäftigt ist (was leider auch immer nur kurze Phasen sind), nutze ich die Zeit und lasse mich beim Baby blicken und quatsche mit ihm. Ansonsten raus und da ist alles andere sowieso interessanter als das Baby😊

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Danke dir für die Rückmeldung 🙂.
Auspowern kann sich der große jeden Tag ausgiebig, wir sind oft draussen, aber dennoch hat kann er sich nicht regulieren ☹. Mithelfen darf er beim kleinen 👍

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Ach ja, ich zeige ihm sehr oft wie er am besten mit dem Baby kuscheln kann, was dem Baby gefällt, usw. Aber er steht davor, bemüht sich zwar, aber knirscht dann mit den zähnen, verkrampft, baut sich auf und wirft sich in sekundenschnelle aufs Baby, kratzt und haut... er will ja, glaub ich, aber er kriegts nicht hin 😳😫. So schnell kann ich oft gar nicht reagieren wie das passiert. Ich hab wirklich Angst wenn der große in einem Meter Abstand vom Baby ist. Sogar wenn ich stille wirft er sich, aus dem nichts heraus, aufs Baby oder haut. Und er lacht dabei, weil er denkt, er macht Spaß und es ist lustig 🥺😔

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Ich würde das Baby in die trage packen. Dann ist es sicher, bei dir, muss nicht weinen und in Sicherheit. Und du hast Zeit für den Großen.

Dein Großer versteht dein schimpfen null, der Meinung bin ich auch. Also scheint das keine Strategie 😅 zeigst du denn Alternativen auf? Das ist in dem Alter sehr wichtig. Also nicht nur nein sagen, sondern auch, wie man es richtig/besser macht. Darf dein Sohn helfen? Binde ihn mit ein. Zeig ihm, was er tun kann :)

Und ansonsten sorg dafür, dass er auch toben kann! :)

Starke Nerven dir weiterhin!!

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Ohja das kenne ich zu gut. Meine haben auch einen Unterschied von 2 Jahren und einem Monat. Der große hat es zu Anfang auch nicht verstanden. Mittlerweile gehts besser (3 Jahre und 1 Jahr) Aber in manchen Situationen ist es heute noch der Fall, das er nicht versteht das sein Bruder noch nicht so weit ist mit ihm zu toben, dann gibts auch Heulattacken 😅
Erklär es ihm immer wieder, irgendwann kommt der Punkt, dann verstehen sie es und sehr gut aupassen, nicht alleine im Raum lassen, schauen was der große in der Hand hat etc. Habe den großen auch immer versucht mit einzubinden (er sollte seinen Bruder Bilderbücher zeigen, als es Beikost gab, durfte er ihn auch mal füttern, in der Wippe wippen usw) 😊

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