Kleinkind 19 Monate ewiges zu Bett bringen

Hallo ihr lieben,

es braucht mittlerweile ewig bis unser kleiner einschläft. Er braucht es das man neben seinem Bett ist und ihm die Hand hält.

Aber er braucht Minimum eine Stunde und oft sogar zwei in letzter Zeit zum einschlafen. Die Schlafenszeit haben wir schon nach hinten und nach vorne geschoben um alles mal auszuprobieren, aber es ist immer dasselbe..

Es ist so anstrengend, da wir auch noch ein kleines Baby haben. Mein Mann hat oft spätschicht und wenn er dann ewig braucht und die kleine derweil auch nur weint und schlafen will ist es ein ewiges hin und her.

Habt ihr Tipps?

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Tipps habe ich leider keine, aber bei uns (20 Monate) ist es exakt dasselbe. Ich habe dann mal bei meinen Freundinnen aus den damaligen Krabbelkursen gefragt (die Kinder sind auch 19/20 Monalte alt) und alle haben mir genau das bestätigt: Das ins Bett bringen dauert ewig lange bei ihnen.

Scheint also eine Phase zu sein 😅

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Wir hatten das auch so und ich bin abends so wütend geworden. 45 ok… aber dann hat es 90 min gedauert und wehe ich hab mich dann zu laut raus geschlichen, dann hat das von vorne angefangen.

Wir haben alles versucht und irre viele Bücher gelesen. Am Ende war ich verzweifelt und hab ein Schafcoaching in Anspruch genommen und es war der Durchbruch. Also individuelle Rhtymus-Auswertung und Beratung. Ich kann es empfehlen.

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Könnte von uns sein, der Text, bei uns ging es auch mit 19 Monaten los. Man wird irgendwann echt aggressiv, wenn man die wenige Freizeit des Tages immer getrennt voneinander am Bett des Kindes verbringt. Dauerte es nur eine Stunde, waren wir schon glücklich. Eingestellt haben wir uns immer auf zwei und immer dann getauscht, wenn der andere kurz vor der Explosion war :-D

Falls es nicht ein glücklicher Zufall und die Phase einfach vorbei ist, haben bei uns genau zwei Sachen geholfen: Feste Zeiten zum Aufstehen und Schlafengehen sowie totales Auspowern am Nachmittag. Bei uns bedeutet das: Aufstehen zwischen 6.30 Uhr und 7.00 Uhr, Mittagsschlaf um 12.00 Uhr, abends zwischen 19.30 Uhr und 20.00 Uhr ins Bett. Nachmittags am besten drei, vier Stunden draußen verbringen - heute hat es geregnet und man merkt deutlich, dass sie nicht ausgelastet ist. Sie muss rennen, rennen, rennen...stiefelt stundenlang durch den Garten, schleppt irgendwelche Zweige und Holzklötzchen von A nach B, gießt ewig Blumen, fährt Bobbycar, ackert im Sandkasten... Man wird selber beim Zuschauen ganz kaputt :-D

Die beiden Sachen haben eine deutliche Verbesserung gebracht, auch wenn sie nach wie vor nicht der Typ ist, der den Kopf aufs Kissen legt und weg ist. 20 Minuten brauchen wir trotzdem im Durchschnitt, aber das ist wirklich nichts im Vergleich zu vorher.

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Unserer ist genauso alt, bald 1 Jahr 8 Monate, und hier dauert es auch aktuell etwas länger. Wobei da eine Stunde eher das Maximum ist. Währende der Woche geht es dank anstrengendem Kita-Tag abends etwas schneller als am Wochenende 😅. Aber es dauert aktuell definitiv länger als noch vor paar Wochen 😒. Ein ewiges "Schlafposition finden", noch was erzählen usw bis er mal wirklich zur Ruhe kommt. 🙈

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