Wie klappt der Alltag wieder mit Arbeit und Kind ?đŸ˜±đŸ™ˆ

Hallo😃,
Meine Frage steht ja schon oben.
Also mein kleiner ist jetzt 1 Jahr und ein Monat alt und ich muss in 3 Wochen wieder arbeiten gehen da leider meine elternzeit dann endet😭.
Ich frag mich jetzt ob das alles so gut klappt oder ob er viel weinen wird weil Mama nicht mehr komplett da ist. Oder ob ich das selber ĂŒberhaupt auf Arbeit schaffe ohne mir stĂ€ndig sorgen zu machen wie es meinem Kind geht.
Gerne hÀtte ich noch ein Jahr gehabt aber leider ist es finanziell nicht möglich gewesen.
Deswegen wollte ich euch mal fragen wie es bei euch so war und ob ihr davor auch so doll Angst gehabt habt.
Freue mich auf eure antworten 😃

8

Wir haben mit 1Jahr die Eingewöhnung angefangen, 6 Wochen danach ging mein neuer Job los.
Ich hab mich drauf gefreut,aber tief im Inneren doch Sorgen gehabt 😁 die Eingewöhnung lief auch echt schleppend. Der erste Arbeitstag war eine Qual 😂 Kind beim Abgeben geschrien,mein Mann weiter weg bei der Arbeit...irgendwie war das komisch. Aber schon am zweiten Tag meiner Arbeit,lief es mit der Krippe erstaunlich gut. Die Erzieher meinten schon,dass,wenn man keine andere Wahl hat,das meistens auch ausstrahlt. Mein Kind achtet immer sehr auf mich,schaut immer wie ich etwas finde usw...

Von da an, bekam ich oft nur noch ein Winken und sie war schon am spielen 😁 ich hab mich mittlerweile daran gewöhnt,es ist das normalste der Welt geworden. Alles lĂ€uft seitdem auch runder,obwohl es anstregender ist,sind wir alle zufriedener. Ich hab meine Auslastung bei der Arbeit, unsere Kleine ist mega zufrieden bei der Krippe und kommt ausgelastet nach Hause und mein Mann ist froh zwei zufriedene Frauen Zuhause zu haben 😂👍

Es ist eben wie am Anfang,als euer Baby auf die Welt kam,erst wieder fĂŒr alle eine neue Situation. Aber so wie damals,findet man auch in diese neue Situation gut rein â˜șïžđŸ‘ das wird!

Alles Gute und viel Spaß 😁

1

Ich bin 7 Monate nach Geburt wieder arbeiten gegangen, da hat mein Mann die restlichen 7 Monate Elternzeit genommen.
Der erste Tag war hart, aber ich wusste ja, dass mein Mann da ist. Danach war es völlig in Ordnung und ich war froh ĂŒber die Abwechslung. Ich liebe aber auch meinen Job und muss ehrlich sagen, dass mir die intellektuelle Herausforderung in der Elternzeit etwas gefehlt hatte.

Als unser Sohn dann zur Tagesmutter kam und mein Mann wieder arbeiten ging, war es fĂŒr uns keine große Umstellung, da mein Mann und ich beide in Teilzeit (beide 30 Stunden) arbeiten. Wir holen unseren Sohn um 14:30 Uhr ab und haben dann gemeinsam den Nachmittag als Familie. Das ist total schön.

Wichtig ist, dass du dir FreirĂ€ume schaffst. Wenn hier alles nur an mir hĂ€ngen wĂŒrde, wĂŒrde ich durchdrehen. Mein Mann und ich machen gemeinsam den Haushalt, die Kinderbetreuung und jeder bekommt auch mal me-time um durchzuatmen.

2

Ich hatte total Angst, dass es dem Kind nicht gefĂ€llt :-D Mir war sowieso prinzipiell nicht so wohl dabei, sie schon mit einem Jahr abzugeben, gleichzeitig war ich total wild drauf, wieder arbeiten zu gehen...blöder Zwiespalt. Letztlich hat es super gut geklappt, ich war ein bisschen irritiert, wie stoisch und unkompliziert sie das alles mitgemacht hat (schlecht fĂŒrs mĂŒtterliche Ego, echt :-D ). Es gab wĂ€hrend der Eingewöhnung nur ein Mal TrĂ€nen, als ich sie abholte - sonst gar nichts.

Letztlich waren die Sorgen also unbegrĂŒndet, aber das weiß man ja nicht. Ich wĂŒrde einfach positiv rangehen, das ĂŒbertrĂ€gt sich ja auch aufs Kind. Wenn du fröhlich und zuversichtlich mit ihm zur Eingewöhnung gehst, hilft das garantiert schon viel.

3

Meine Kleine kam auch mit 1 Jahr in die Krippe und wir haben ĂŒber 6 Wochen gebraucht, bis sie ĂŒberhaupt einigermaßen eingewöhnt war. FĂŒr mich war es die erste Woche echt schwer sie immer weinen zu hören wenn ich den Raum verlassen habe. Mir liefen dann auch öfters die TrĂ€nen. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich dran auch wenn sie weiter jeden Morgen geweint hat. Manchmal fĂŒhlte ich mich schon schlecht wenn ich sie wieder weinend abgegeben habe und dann zur Arbeit bin. Ich wusste aber das sie sich nach einiger Zeit beruhigen lĂ€sst und dann auch Spass hat. Mittlerweile bin ich da echt entspannt und ein schlechtes Gewissen hab ich auch nicht mehr. Sie weint auch jetzt noch hĂ€ufig, ich seh aber auch das sie gerne mit den Kindern spielt und viel dazu lernt. Wichtig ist, dass du den Erziehern vertraust, sie wissen was sie tun und wenn du dich mit etwas unwohl fĂŒhlst, die Erzieher auch darauf ansprichst. Dann klappt das fĂŒr beide Seiten bestimmt super.

4

Ich bin auch nach 1 Jahr Elternzeit arbeiten gegangen, mein Mann hatte dann noch 4 Wochen Elternzeit und hat die Eingewöhnung im Kindergarten gemacht. Die Eingewöhnung im Kindergarten hat super geklappt. Ich hatte ehr die Angst das mein Mann das mit dem kleinen nicht hinbekommt, die Sorge war aber unbegrĂŒndet.

Es war ehr so das ich die erste Zeit vom unserem Sohn weggestoßen worden bin und es ging nur Papa Papa Papa. Das legte sich aber auch relativ schnell und jetzt ist er mit seinen 2,5 Jahren ein totales Mama Kind.

5

Naja, das Kind wird ja vermutlich nicht allein zu Hause bleiben, wenn Du arbeitest. Je nachdem, wer dann betreut, dauert es vielleicht ein bisschen, bis ein VertrauensverhĂ€ltnis aufgebaut ist. Aber genau dafĂŒr machen Kitas oder TagesmĂŒtter ja die Eingewöhnung.

6

Die Frage ist: wer betreut denn dein Kind, wenn du arbeitest? Habt ihr es auch immer mal wieder „geĂŒbt“, dass du weg bist?

Meine beste Freundin ging 8 Monate nach Geburt wieder Vollzeit arbeiten. Ihr Mann ist zu Hause. Sie stillt sogar recht viel.

Sie haben aber von Beginn an immer wieder „trainiert“. Sie war mal 2-3 Stunden weg, irgendwann auch 5-6 oder 7-8 Stunden. FlĂ€schchen gab der Papa auch öfter. Und es hat super geklappt, auch stillen geht immer noch (ihre Maus ist inzwischen 20 Monate).

Wenn du sonst 24/7 immer da warst und von heute auf morgen nicht mehr, gibt es vllt mal ein paar TrÀnen. Aber letztendlich wird sie es sicher super meistern :)

7

Du musst dir selbst klarwerden, dass du nicht der Nabel der Welt bist, auch nicht fĂŒr dein Kind, auch wenn ich das GefĂŒhl habe dass manche Mamas das gerne hĂ€tten 😂.
Du schickst ja nicht dein rechtes Bein in den Kindergarten sondern einen eigenstÀndigen Menschen, der dort schon bald ganz sicher tolle Erzieher und Freunde finden wird. Das wird schon!

Ich persönlich fand die Tage vor der Kita krass. Allerdings kannte er da schon bei Papa/Oma/Opa zu sein, weil ich immer Vollzeit gearbeitet habe.

Ich habe mir trotzdem Gedanken gemacht und ernsthaft ĂŒberlegt, ob er nicht noch zuhause bleiben soll. Total dĂ€mlich, wir hatten eine mega tolle Kita und er ist vom Typ her total der Kitatyp. Aber dieses Gedankenkarusell hatte ich trotzdem đŸ€·â€â™€ïž. Das hat sich aber ganz schnell gelegt und ich konnte den Kindergarten auch genießen.

Ihm hat das ĂŒbrigens alles nie was ausgemacht. Wenn Mama arbeiten ist, ist Mama eben arbeiten. Dann ist eben wer anderes da. Das sind ja keine Fremden, sondern liebgewonnene Bezugspersonen. Maximal die ersten Tage war Unsicherheit da. Ich bin mir sehr sicher, dass wir Eltern da deutlich deutlich mehr leiden (bzw. die einzigen sind die leiden) als die Kinder. Die freuen sich im Regelfall spĂ€testens nach ein paar Tagen einfach.

9

Hallo,

Ich bin seit knapp 4 Wochen wieder arbeiten und mein Sohn wird wĂ€hrenddessen von meiner Schwiegermutter betreut. Am Montag fĂ€ngt die Eingewöhnung fĂŒr die Kita an. Ich bin ziemlich entspannt an die ganze Sache rangegangen und auch zuversichtlich dass mein Sohn die Kita mögen wird. Er ist momentan zwar sehr auf mich fixiert, lĂ€sst sich aber gut ablenken. Wir machen aber generell auch kein großes Brimborium bei der Verabschiedung und das klappt so ganz gut. Ich bin ca. 6 Stunden außer Haus, momentan durch Homeoffice nur 5 Stunden weg. Nachmittags ist er dann natĂŒrlich sehr anhĂ€nglich, will viel kuscheln und stillen. Aber das ist ok, wir machen es uns dann gemĂŒtlich und genießen den restlichen Tag zusammen. Ich habe meine Arbeit sehr vermisst, auch wenn ich die Elternzeit sehr genossen habe. Mir fehlte aber auch der geistige Input, muss ich sagen. FĂŒr mich ist es jetzt der perfekte Ausgleich. Klar, bin ich abends nochmal ganz anders platt als vorher, es bleibt unter der Woche mehr liegen, was dann am WE gemacht wird. Aber grundsĂ€tzlich bin ich durch die Arbeit viel geduldiger geworden, und das wirkt sich positiv auf uns beide aus.

Top Diskussionen anzeigen