Kind mit 2 Jahren noch nicht in Betreuung

Hallo zusammen.

Meine Tochter ist 2 Jahre und wurde bisher noch nicht bei einer Tagesmutter/Kita betreut, sondern immer von mir zuhause.
Ich genieße die Zeit und weiß es auch sehr zu schätzen dass ich die Möglichkeit habe zuhause zu bleiben.
Nur merke ich dass ich von vielen Müttern schräg angeguckt werde und gesagt wird, dass ja auch in dem Alter soziale Kontakte so wichtig seien.
Vor dem Lockdown war ich 1x die Woche mit ihr bei einer Turn-/Spielgruppe und ich habe auch eine Gruppe mit Müttern mit denen ich mich hin und wieder getroffen habe. Ist/War das zu wenig? Momentan haben wir unsere sozialen Kontakte eben wieder runtergefahren..
vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht.

Liebe Grüße ☺️

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Meiner kommt auch erst mit 3 in die Betreuung. Ich hab mir auch schon vieles anhören müssen.
Nicht selten hatte ich aber das Gefühl, dass viele Mamas ihre Situation eher schönreden. Weil deren Kind zum Beispiel schon mit 1 in die Betreuung kam, sie aber lieber noch zu Hause geblieben wären, dies finanziell aber nicht möglich war. Ist natürlich nicht bei allen so.
Sehr oft hab ich gehört: seit mein Kind in der Kita ist, spricht es viel besser oder : seit mein Kind in der Kita ist, kann es sich selbst ausziehen bla bla bla.

Das sind normale Entwicklungen die meiner zuhause auch macht. Teilweise hat er dabei schon so manches Kita Kind überholt. Es ist nämlich völlig irrelevant. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Egal ob Kita oder Zuhause

Genieße die Zeit, dass tue ich auch sehr.

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Also ich würde die anderen einfach reden lassen. Ich finde es ist jede Entscheidung der Mutter überlassen ich kenne viel die mit 3 Jahren ihre Kinder erst in bettreung geben. Ich habe meine erste mit 2 Jahren und 2 Monate rein und die kleine kommt auch mit 2 Jahren und 3 Monate rein. Bei mir haben auch einige blöd geschaut aber das war mir egal ich konnte mir es früher einfach nicht vorstellen. Und ich hab bei meiner großen die richtige Entscheidung getroffen die eingewohnung lief ohne Probleme. Früher hatte ich Angst das sie noch zu anhänglich ist und nur weint wenn ich geh usw. Also ich finde es gut so.

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Ich war mit meiner Tochter 3 Jahre daheim und hab das sehr genossen. Ich kenne diese schrägen Blicke und dieses entsetzt "wie, du arbeitest nicht??" dabei hab ich seit sie 1,5 Jahre alt ist nachtschicht gearbeitet, damit ich keine Betreuung brauche. Und gerade in der corona kriese muss ich sagen, es hat uns viele Vorteile gebracht. Im ersten lockdown hat sich für uns quasi nichts geändert. Und jetzt im zweiten ist sie auch wieder durchgehend bei mir. Genies die Zeit, sobald sie in den Kindergarten gehen, entfernen sie sich immer mehr von uns und werden eigenständiger. Dass das Kind bei dir ist, schadet nicht, es stärkt eher die Bindung zwischen euch.

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Bei uns am Land ist noch etwas normaler die Kinder nicht in die Krippe zu geben und erst in den Kindergarten zu schicken wenn sie über 3 sind. Einstieg meist nur im September möglich.
Meine ist erst mit 3.5 in den Kindergarten gekommen und seit Mitte Dezember dank lockdown wieder zu Hause.
Vorher waren wir auch nur 1x wöchentlich in der spielgruppe, ausser in den Ferien und sonst hatte sie nur unregelmäßigen Kontakt zu anderen Kindern. Würde sagen das es ihr bisher nicht geschadet hat.
Ich hab während der Elternzeit auch nur ein paar Stunden gearbeitet, dann war sie bei Oma. Seit Ende der Elternzeit bin ich sogar wieder ganz zu Hause.
Wenn dieses Modell für euch passt und ihr es auch finanziell leistet könnt, ist es doch super so. Die Meinung von anderen geht in ein Ohr rein und beim anderen wieder raus.

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Also bis 2,5 ist es bei uns ganz normal, dass die Kinder zu Hause bleiben 😅 früher können sie ja in keinen Kindergarten gehen, zumindest bei uns in Österreich 🤷🏼‍♀️ zu einer Tagesmutter oder in eine andere Betreuung würde ich das Kind nur dann geben, wenn die Eltern beide arbeiten müssen oder wollen, was ja auch legitim ist.
Meine Tochter geht vermutlich im September mit 3,5 in den Kindergarten, bis mindestens dahin bin ich zu Hause. Die Kinder von Freunden gingen auch alle zwischen 3 und 3,5 in den Kindergarten. Also hier ist das ganz normal. Hier würde man dich eher komisch angucken, wenn du dein Kind vor dem 3. Geburtstag fremdbetreuen lässt 🙈
Wir haben Freunde mit Kindern, somit kommt unsere Tochter unter Gleichaltrige. Sie hat keine Defizite, ist gut entwickelt, spricht schön, ist sozial ... Außer Arbeit der Eltern gäbe es für mich keinen Grund, das Kind so früh zu einer Tagesmutter zu geben.
Manchmal geht es nicht anders - 1 Jahr nach der Geburt meines ersten Kindes hab ich meine Ausbildung fertig gemacht und er wurde abwechselnd von meinen Eltern und einer Einrichtung betreut. Aber da war es eben notwendig.
Jetzt kann ich zu Hause bleiben, also kann ich mich selbst um die Kleine kümmern.
Ich finde nicht, dass es bei euch zu wenig ist 😊 du machst das genau richtig. Jetzt ist dank Corona eben gerade eine blöde Zeit, aber würde deine Tochter bereits in die Kita gehen, würdest du sie nun wahrscheinlich trotzdem zu Hause lassen.
Lass dir nichts einreden und genieße die Zeit, die du mit deiner Tochter hast ❤

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Krippenbetreuung gibt es hier bei uns noch gar nicht so lange (zumindest in Westdeutschland nicht). Zu meiner Zeit sind alle Kinder erst mit 3 oder 4 Jahren in den Kindergarten gekommen. In anderen Ländern ist das noch immer so. Alles überhaupt kein Problem.
Mein Kind wird voraussichtlich mit 3 Jahren und 4 Monaten in den Kindergarten gehen. Hier auf den Land ist das noch relativ häufig und ich bekomme nur positive Rückmeldung diesbezüglich.

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Hallo sowohl die große Heute 12 wurde vor 3 nicht betreut noch die kleine aktuell 2.
Ich halte Fremdbetreuung als sozialer Kontakt übertrieben.
Die Kinder in dem jungen Alter spielen eher neben einander als mit einander.
Ich rede aber auch niemandem rein der das anders sieht.
Lg

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Mein Sohn wird auch „erst“ mit 3 1/2 in den Kindergarten gehen. Ich kenne also die schrägen Blicke. Er wird allerdings 1 bis 2 mal die Woche (wenn ich arbeite, wobei ich momentan Lockdown bedingt nicht arbeite) von den Großeltern betreut. Da bekomme ich dann doppelt schräge Blicke teilweise 😆 er wird bald 2 und ist ein aufgeschlossenes und fröhliches Kind.

Also mach dir nichts draus. Irgendwer wird immer schief gucken

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Ob du das selber machst oder eine Kita machen lässt, ist vermutlich relativ egal. Aber 1x pro Woche Sozialkontakt zu Gleichaltrigen finde ich ausgesprochen wenig.

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Ich finde es schlimm das es im Moment nicht anders geht.

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Ja, es war durchaus schon mal einfacher als heute. Mit der aktuellen Rechtslage in der Schweiz sind Treffen zwischen Familien ja praktisch in vielen Fällen nicht mehr möglich, Kitas sind der einzige Ort, wo sich Kinder treffen können. Das wird dann sofern nicht ein Wunder geschieht irgendwann in der zu erwartenden dritten Welle auch mal vorbei sein.

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