Nächtliches husten, wir wissen nicht mehr weiter...

Hallo.
Unser Sohn, 3.5 Jahre alt, ist am Tag lebendig und gesund.
Sobald er am Abend eingeschlafen ist, hustet er.
Er hat richtige anfälle im schlaf.
Letztes Jahr im Winter hatten wir das schon.
Dezember / Januar
Da sind wir zum Kinderarzt, der meinte: Och ein Virus. Hat uns einen Saft gegeben.
Es wurde nicht besser.
Wir gingen nochmal, dann hiess es: Der Virus kann bis zu 6 Wochen andauern.
Nach 6 Wochen haben wir wieder angerufen, dann war ein anderer Arzt da.
Der meinte: Asthma habe er keinen, .. er hat uns viele fragen gestellt ob wir Plüschtiere im Bett haben usw. (wir konnten alles mit nein beantworten). Somit meinte er: Liege an der trockenen Lust.
WIr haben einen sehr teuren Luftwäscher / Luftbefeuchter gekauft. In sein Zimmer gestellt. Keine Verbesserung. Irgendwann veränderte sich der Husten und beim 4. Arztbesuch hiess es: klingt nach Pseudokrupp.

Ende Januar war der ganze Spass vorbei.

Nun ist es so, seit Anfangs Oktober, also gut drei Wochen, geht das Spiel wieder von vorne los.
Da wir am Mittwoch eh das Baby impfen lassen, nehme ich unseren Jungen auch gleich mit und sie sollen bei ihm nochmal schauen, weil es kann so nicht mehr weitergehen.
Alle Hausmittelchen haben wir durch, von Zwiebeln schneiden, baden gehen usw.
Es nützt nichts.

Hatte das auch schon mal jemand und was war das Ergebnis?

Danke

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Ich kann nur berichten dass solche nächtlichen hustenattacken auch auf Keuchhusten hindeuten können. Eine Impfung verspricht keinen 100prozentigen Schutz. Bei uns ssgten die Ärzte auch es wäre Krupp... war es aber nicht.

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Es kann aber auch was harmloses wie Milben Allergie etc sein

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Kniffelig. Mir fiele nur ein, dass du vielleicht in diesen Monaten temperaturbedingt andere Bettdecken/Bettwäsche nutzt. Eventuell könnte es auch versteckter Schimmel sein, der in der kalten Jahreszeit akuter wird durch die vermehrte Feuchtigkeit...? Die Symptome könnten ja passen. Ansonsten habe ich leider auch keine Idee außer ihn mal testweise eine Woche in einem anderen Zimmer schlafen zu lassen. Dann kann man es vielleicht eingrenzen?

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Huhu.
Evtl der Teppich? Ich habe hier auch schon mal gelesen, dass ein Kind Probleme mit den Atemwege hatte und da haben die rausgefunden, dass der Teppich irgendwelche Giftstoffe ausgedünstet hat. Vorallem im Winter war es schlimmer, wegen der Fußbodenheizung. Die haben es auch nur per zufall rausgefunden.

Gute Besserung

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Huhu, meine Tochter hat das noch nicht so lange, aber bei uns macht die Raumtemperatur etwas aus. Bei max 18 Grad hustet sie viel weniger bis gar nicht. Ist die Temperatur höher, bei gleicher Luftfeuchtigkeit hustet sie wieder mehr.
Haben wir aber auch nur durch Zufall herausgefunden.

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Geh zu einem Kinderpneumologen! Der kann einen Allergietest machen (Hausstaubmilbe, Schimmelpilze) und kennt sich mit Asthma und Pseudokrupp aus! Mach da bitte nicht mehr länger mit Hausmittel hen rum, ihr braucht eine Fachmann!

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Ich hatte als Kind eine Bettfedernallergie mit schlimmen Hustenanfällen. Sprich das mal beim Arzt an. Als mein Federbett durch andere Decken und Kissen ersetzt wurde, war Ruhe.

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Bei uns ist es genau das gleiche. Wir haben an eine Art Pseudokrupp gedacht und waren nun bei der HNO.

Diese hat stark vergrößerte Rachenmandeln entdeckt, welche die Nasenatmung behindern. Dadurch hat sie vermutlich einen zu trockenen Hals und bekommt die Hustenanfälle. Allergietest war unauffällig.

Wir haben nächste Woche den Termin für eine Zweitmeinung und falls diese gleich ausfällt, werden die Rachenmandeln verkleinert. Allerdings gibt es bei uns noch mehr Symptome wie häufige Ohrenprobleme und Erkältungen, schlechte Aussprache, offener Mund, viel Speichelfluss.

Das muss bei euch nicht so sein, ist aber vielleicht nochmal ein anderer Ansatz es beim HNO abzuklären. Bei den meisten Kindern verwachsen sich wohl die Rachenmandeln bis zur Schule, unsere ist jetzt 19 Monate.

LG Ana

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