Ich kann nicht mehr...

heyho

Es Geht ums Schlafen... bzw das Problem mit dem Schlafen.

Meine Tochter ist 20 Monate alt. Sie steht um 5.30 auf.
Mittagsschlaf findet um 11.00 statt für ca 30 bis 45 Minuten..allerdings nur, wenn ich bei ihr liegen bleibe. Sonst wird sie wach und schläft nicht mehr ein.

Abends ist es Der Horror... meiner großen Tochter werde ich nicht mehr gerecht. Da ich ab 19.00 ins Bett muss.

Es gibt um 18.00 Abendessen. Es wird gelesen, gewaschen, Zähne geputzt,.umgezogen, gestillt jnd dann sollte geschlafen werden. Aber nö
Bis 21/21.30/22 rüselt sie IMMER SCHON rum, kommt nicht zur Ruhe, erzählt, haut, tritt, beißt.
Stehe ich auf brüllt Sie wie am Spieß. Sie will kontinuierlich Körperkontakt.

Es geht so nicht.mehr
Die große benötigt Hilfe für die Schule .Möchte.mal.zeit mit mir haben... aber stattdessen macht sie sich alleine bettfertig und geht alleine ins Bett. Sie ist 11.

Da ich alleinerziehend bin ist auch niemand da der mir was abnehmen könnte. Haushalt am Abend? Undenkbar. Jeder Furz weckt den kleinen Teufel. Aus dem Raum schleichen gejt nur, wenn die Füße nicht knacken beim Gehen. Dann habe ich mit Glück 15 Minuten um.schnell zu duschen. Dann muss ich zurück ins Bett Weil sie wach wird.

Ich. Kann. Nicht. Mehr.


Ich brauche Zeit für die große und ZEIT FÜR MICH!!! Seit 20 Monaten geht es so 😭

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puh ich bin ganz sicher kein guter Ratgeber denn sowas kenne ich nicht meine Kinder haben alle top geschlafen und tuen das bis heute . Die kleinen mussten sich anpassen die haben über Tag dann geschlafen wenn es grade gepasst hat wenn sie geschlafen haben dann haben sie auch geschlafen egal wie laut es war sie kannten das gar nicht anders . Das wäre hier auch niemals gegangen mit so vielen Kindern außer beim ersten Kind vielleicht aber da habe ich sowas schon gar nicht erst angefangen mit dazu legen oder einschlafbegleiten.
Ich finde das schon sehr extrem dein Kind kennt es bis lang aber nur so entweder machst du so weiter und hoffst das es irgendwann besser wird oder und das würde ich machen du ziehst es auf die harte Tour durch . Ein paar Minuten dabei sitzen oder liegen, wenn du die die Zeit hast ok aber das geht ja über 2 Stunden bis 2.5 Stunden . Ganz ehrlich ich würde sie brüllen lassen. Klar das werden dann je nach willensstärke ein paar harte Abende aber dann ist die Nummer wahrscheinlich durch .

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Ja. Und das Urvertrauen futsch. Sie macht es nicht um mir die Möglichkeit auf Ruhe zu nehmen. Sie braucht diese Nähe und scheinbar gibt es etwas das sie an mir zweifeln lässt, sodass sie sich ständig versichern muss, dass ich da bin.

Schade, dass eine Mutter so lieblos sein kann.

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Was genau ist lieblos daran, sich nicht terrorisieren zu lassen? DU bist doch die mit dem Problem, dass der Goldschatz der Meinung ist, aus Gaffertape zu bestehen. Was willst du denn hören? Entweder du machst so weiter wie bisher, oder du änderst was. Und eine Änderung wird nunmal mit Tränen einhergehen.

Newsflash: wenn man von Anfang an konsequent ist, kann auch ein sehr kleines Baby lernen, dass einschlafen auch anders funktioniert. Dann braucht es auch keine Verletzung dieses obskuren "Urvertrauens". Auch meine kleine Abrissbirne gräbt noch gern paar Minuten das Bett um, aber das tut sie egal ob ich ihr dabei die Hand halte, oder 2m weiter im Sessel lümmele.

Ernsthaft jetzt, gerade wenn du allein bist solltest du ein bisschen besser mit deiner Kraft haushalten. Klar wird die umgewöhnung hart, aber dir noch jahrelang diesen allabendlichen Zirkus zu geben wird härter.

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Oh weh, du Arme. Das klingt echt hart! Respekt, dass du es bis hierhin geschafft hast!

Den ultimativen Tipp gibt es natürlich nicht. Aber vielleicht hilft es, sie erst später hinzulegen? Wenn sie von 19-21 Uhr eh wach ist, würde ich testweise mal erst 20 Uhr hinlegen.

Bei uns brachte langfristig das (nächtliche) abstillen auch Erfolg. Motte schläft natürlich immer noch nur begleitet ein, aber man kann sich irgendwie besser raus schleichen, weil man nicht erst noch abdocken muss usw.

Das Ablegen klappte bei uns die ersten Monate auch gar nicht, aber ab da ging es irgendwie 😅 allerdings wird die nach 2-3 Stunden unruhig (da kommen wir dann normalerweise ins Bett). Vllt musst du da wirklich konsequent aufstehen und wenn es anfangs immer nur 15 Minuten sind, sie aber merkt, dass du kommst, wird es vllt auf Dauer mehr?

Ansonsten wünsche ich dir alles Gute und viel Kraft!!

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Sie brüllt wirklich heftig. Steht auf und öffnet die Tür und schreit sich bis in die Ohnmacht.

Später hinlegen kommt ab und an vor, wenn wir einen Ausflug am Wochenende machen. Dann benötigt sie dennoch diese 2 Stunden um zur Ruhe zu kommen. Sie müsste ja EIGENTLICH müde sein.

Ich trinke keinen Kaffee, grünem Tee, energy oder Cola... achte auf zuckerreduzierte/- freie Kost. Jetzt schläft sie ja und es ist okay. Aber puh... echt. Wenn sie mir dann mit Absicht weh tut um eine Reaktion zu bekommen ( meistens kneift sie oder zieht an den Haaren ) ist es echt schwer nicht unruhig zu werden. Ich will sie ja nicht noch mehr aufputschen. Schreien lassen ist für mich keine Alternative, weil sie sich, wie gesagt, bis in die Ohnmacht brüllt. Als würde ihr Gott weiß was angetan.

Ich denke ich werde mal zu einem Osteopathen gehen und zu einem Heilpraktiker. Vielleicht feng shui oder was weiß ich. 😫

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Oh weh. Das klingt wirklich kräftezehrend.

Nein, schreien lassen wäre für mich auch keine Option.

Ich glaube, dass dieses provozieren von Reaktionen relativ normal ist, allerdings schläft Motte relativ schnell ein, daher kann ich es meist gut weg stecken (sie tritt gerne 🤦‍♀️). Ich nehme meist nur sanft ihren Fuß weg, ohne was zu sagen, das ist aber echt pure Körperbeherrschung 🙈😂 und da gibt sie dann auch relativ schnell auf (wir brauchen im Schnitt so 20 Minuten).

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Hallo,
wir sitzen anscheinend im gleichen Boot was den Schlaf des Kindes betrifft. Ich hab leider auch keine Lösung. Ich habe das Glück, dass mein Mann sie mittlerweile ins Bett bringt, denn bei ihm klappt es viel besser. Ich glaube, sie spürt einfach, dass ich jedes Mal das Grausen bekomme, wenn ich sie ins Bett bringen muss. Es dauert dann bis zu 3 Stunden, sie dreht total auf. Es ist nicht auszuhalten! Hast du es mal mit White Noise probiert? Ich habe leise Einschlaflieder laufen, wenn sie eingeschlafen ist. Dann hört sich nicht, wenn ich rausgeh. Aber auch bei uns ist es so, dass sie nach etwa 20 Minuten allein im Zimmer aufwacht. Immer muss einer neben ihr liegen. Das ist echt belastend. Wir bekommen bald Nummer 2 und ich krieg schon Angst, wenn ich nur daran denke wie das mit dem Schlafen wird. LG

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Ja, sie hört auch Geräusche. Walgesang funktioniert am besten.

Als sie kleiner war habe ich sie festgehalten, dass sie sich nicht wachstrampeln kann. Sie hat kurz angemerkt, dass sie das doof findet, beruhigte sich aber schnell und schlief ein. Bis ich sie losließ. Jetzt ist sie einfach zu groß und zu stark ( 94cm und 16 Kilo ). Und sie regt sich dann nur noch mehr auf.

Ich lasse sie bei mir schlafen. Im eigenen Zimmer, mit Spielzeug ... Nein. Dann flippt sie völlig aus. Wir haben seit 2 Wochen einen Kater. Der kommt abends zu ihr. Tatsächlich schläft sie dann ruhiger. Heute ist sie nach einer Stunde um 20.30 eingeschlafen. Er liegt jetzt bei ihr. Bisher ... toitoitoi.

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Nach 20 Monaten das geliebte Ritual zu ändern wird nicht leicht. Ich würde versuchen ein neues Ritual zu etablieren und da auch hart bleiben. Das wird mit Protesten einhergehen, protestieren hat ja sonst immer funktioniert.

Mit 20 Monaten ist dein Kind kein Baby mehr, es ist ein Kleinkind, dass auch einen Willen hat und ihn durchsetzen will. Alleine schreiend zurücklassen würde ich ein Kleinkind natürlich trotzdem nicht, aber ich würde konsequent das neue Ritual dursetzen. Ich würde am Anfang natürlich da sein (zB auf einem Stuhl neben dem Bett) und zeigen, dass ich die Wut und Trauer um das alte Ritual verstehe, da Veränderungen oft schmerzhaft sind, aber ich würde nicht mehr zum alten Ritual zurückkehren - das verunsichert nur noch mehr.
So etwas geht nicht von heute auf morgen und kostet Zeit und Nerven, aber welche Wahl hast du? Dein anderes Kind braucht dich ja auch, nach 20 Monaten, also nach fast 2 Jahren, würde ich mit liebevoller Konsequenz vorgehen. Zur Not würde ich mir professionelle Hilfe suchen, wenn ich so nicht weiterkommen würde.

Mir tut da auch einfach deine Große total leid, sie ist ja auch noch klein und kein Teenager. Bei einer 16 Jährigen würde ich auch sagen, dass sie es noch eine Weile auch alleine ohne Mama schaffen kann, aber mit 11 ist es was anderes.
Mit 16 hätte ich locker auch alleine wohnen können, mit 11 nicht.

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Ja richtig. Mir tut die Große leid. Sie ging sonst auch zu 19.00 ins Bett und durfte bis 20.00 lesen. Machte dann das Licht aus und ja..

Nun darf sie eh bis 20.00 wach bleiben und spielen. Da sie aber jetzt die Schule gewechselt hat und sehr viel Ehrgeiz entwickelt hat möchte ich sie natürlich so gut es geht unterstützen.

Ich schrieb schon wieder oben, dass ich wohl mal Alles checke was geht. Angefangen bei der Kinderärztin. Möglicherweise liegt es einfach am Stoffwechsel ? ( die ist ja auch relativ groß und schwer ).

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Natürlich sollte man immer abchecken, ob nicht gesundheitliche Ursachen vielleicht dazu führen, dass ein Kind abends nicht zur Ruhe kommt und deswegen viel Nähe fordert. Vielleicht hat der Kinderarzt auch einen guten Hinweis parat oder überweist an einen Facharzt, der da weiterhelfen kann. Ich würde beim KiA deutlich machen, dass dein anderes Kind unter der Situation leidet und du dringend eine Lösung brauchst und das so nicht noch länger weitergehen kann.

Auch Beratungsstellen würde ich aufsuchen, für solche Probleme muss man eine individuell Lösung finden, wenn man alleine nicht weiterkommt, das kann etwas Suche erfordern bis man was findet, das zur Familie und Situation passt.

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Ohjee ohjee, fühl Dich erstmal fest gedrückt! Was Du da wuppst ist echt nicht ohne, Hut ab; Du bist echt ne tolle Mama, aber Du darfst auch an Dich denken. Wir haben auch eine Kuscheldiva (21Mon) aber mittlerweile gehts.
Also, was mir alles einfällt ist folgendes (manches wurde bereits erwähnt):
- Schau, dass Du sie tagsüber u.v.a. zum Abend hin auspowerst, evtl. mit Spielchen mit der Katze und der großen Schwester.
- wenn sie nicht richtig müde wird, schau, dass Du ihre Schlafenszeit etwas nach hinten schiebst, vielleicht wacht sie dann auch später auf und Du gewinnst dadurch auch mehr Ruhe.
- Modifiziere das existierende oder führe ein neues Schlafritual ein, und bleib dabei (auch da würde ich evtl. die große Schwester, auf jeden Fall aber die Katze mit einbeziehen. Bspw. Das Fell Bürsten und gleichzeitig Haare oder Zähne bürsten, oder Körbchen zum Bett stellen, die Schwester kann ein GuteNachtlied summen oder auch mit Zähne putzen, oder schonmal das Licht dimmen oder nochmal kurz lüften, oder sie moderiert das Ritual und Du lüftest nochmal und bereitest Dich selbst auf die Nacht vor.
-Ich persönlich würde „zu Beginn“ (aber nur wenn das die Schule Deiner Großen nicht beeinflusst) ein Familienbett für euch 3 einführen, somit kommt die Große nicht zu kurz, und die Kleine ist eventuell ruhiger wenn ‚jemand’ neben ihr schläft, und Du kannst immer mal ein paar Minuten raus aus dem Bett (Anfangs würde ich 5 Min. gehen, dann 10, 15, wieder 10, dann 15, sodass sie garnicht wirklich zum Protestieren kommt und sich das in ihrem Unterbewusstsein auch so festigt, dass Du noch ehe sie es sich versieht eh wieder da bist.
- was gaaaanz gaaanz wichtig ist zu Beginn, das hat bei mir die Aufstehzeit von 20Min auf bis zu 3Std gestreckt: lass ein Tshirt was nach Dir riecht, am besten Unterhemd, neben ihrem Kopf liegen.
-Ob Du nun Familienbett einführst oder nicht, die Katze würde ich auf jeden Fall dazu nutzen, dass zuerst das Ritual gefestigt wird, und sie bei ihr schläft, und dann Stück für Stück die Katze und das Ritual dazu nutzen (wenn Du magst), in ihrem eigenen Zimmer/Bett einzuschlafen. gib ihr aber die Möglichkeit aufzustehen, und zu Dir zu kommen (indem Sie bspw eine Matratze auf dem Boden mit Katzenkorb daneben hat, und Dein Bett so kleine Stufen zum hochsteigen, inklusive Nachtlicht im Gang und offenen Türen. So kann sie selbst entscheiden und erlebt keine Ohnmacht.
- lass Dir keine Gewalt antun, sei verständnisvoll über den Frust und ihre Angst, erzähl ihr das auch, dass Du esverstehst, Aber sei auch bestimmt darin, dass Gewalt, hauen und kneifen nicht geht; erzähl ihr wie sie sich besser und effektiver verständigen kann (bspw: ‚bitte mama, komm!‘); Du bist die Mama, nicht sie; deshalb knick nicht ein (seelisch, aus Erschöpfung wie auch von der Körperhaltung)wenn sie ausrastet, Du musst ihr als Mama Halt geben, das funktioniert aber nicht, wenn Du in ihren Augen in solchen Momenten ein Schluck Wasser in der Kurve bist (ich weiß wie schwer es ist auf Augenhöhe, ruhig und bestimmt zu bleiben, aber es lohnt sich).
- um ihr die anderen Punkte oben besser, v.a. Visuell klarzumachen würde ich auch eine Plüschkatze besorgen (auch für die Tage an denen die andere nicht kooperativ ist). 😁
- unsere wacht eher auf wenn es superstill ist und ich aufstehe, wenn aber draussen Geräusche oder Unterhaltungen sind schläft sie genüsslich weiter, weil meine Schritte untergehen (trotz Altbau).
- mittlerweile schläft die unsrige Nachts bis zu 12 Stunden (mit Trinkpause alle 3-4 Std im Schlaf im Familienbett, da kann ich bis zu 3Std weg) und Mittags 45 Min bis 2,5 Std.(da kann ich mich frühestens nach 20 Min für maximal ne Std wegstehlen); und selbst das ist manchmal sehr anstrengend, deshalb nochmal: Du machst das wirklich toll und bist mit ganzem Herzen dabei, es wird besser werden, vertrau Dir.
Ich hoffe, dass ich jetzt nicht nur viel sinnfreies Blabla von mir gegeben habe, und vielleicht der ein oder andere Impuls für Dich mit dabei ist.
Ganz liebe Grüße...&hoffentlich Gute Nacht🙏

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Wenn du den Mittagsschlaf weglässt?

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Es scheint so, als sei dein kleines Kind eine Nachteule... sie ist einfach so früh noch nicht müde. Ich schätze, das wird sich auch nicht ändern. Um 18/19 Uhr wäre unsere auch längst noch nicht bereit und müde genug, um ins Bett zu gehen. Ich würde es einfach akzeptieren und meinen Rhythmus etwas darauf anpassen, damit Du nicht täglich den Frust hast.

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