Mama Kind

Hallo ihr lieben, ich hab mal eine generelle Frage an euch.

Also momentan ist unsere kleine Maus krank. Wir liegen eigentlich den ganzen Tag auf der Couch herum. Da Motte sehr viel schläft. Allerdings hat der Papa auch gerade Urlaub.

Soo nun zu meinem "Problem". Unsere Tochter ist ein totales Mamakind. Wie gerade eben zB. Ich wollte nur kurz unter die Dusche hüpfen weil eh der Papa da ist. Letztendlich haben beide dann kurz fern gesehen, da sie sonst nicht bei ihm geblieben wäre.

Ich meine ich bin echt gerne für meine Tochter da aber ich mach auch alles alleine. Morgens aufstehen, essen, ins Bett bringen etc.

Oft kommt mir vor er hat einfach schon aufgegeben da sie sowieso nach mir fragt - was ja dann wiederum logisch ist..

Ich muss gestehen mir zerreiß das das Herz 😭.

Vl habt ihr ja einen Tipp?

Daaanke

1

Bei uns hilft es wenn ich komplett aus dem Haus bin. Dann wird vielleicht kurz gejammert weil Mama geht, aber dann ist Papa der tollste der Welt.

2

Bei uns ist es ein riesen Drama wenn ich nur auf Toilette gehe.
Ob Papa da ist oder Oma aufpasst macht kein Unterschied.

Aber sobald ich das Haus verlasse beruhigt sie sich nach ner Zeit und dann passt alles.

LG Sabrina

3

Hallo du,
wie alt ist deine kleine denn ?

Ich habe hier auch ein Mama Kind, ich habe auch zu 99% alleine. Wenn meine Maus krank ist will sie von Papa auch ja nicht angefasst werden, gar auf den Arm.

Oma darf auch sie mal mit zum Spielplatz nehmen, wenn die kleine nach so ca 30 - 45. Minuten aufgetaut ist.

Sie generell eher vorsichtig und sensibel, deine auch ?

Meine kleine Räubertochter ist 16,5 Monate.

4

Tipps hab ich leider nicht; kann dir nur sagen, dass du nicht alleine bist.

Letztens hat’s meiner kleinen nicht mal gereicht neben mir zu stehen während ich auf dem Klo war. Schlussendlich saß sie dann auf meinem Schoß während ich .. 🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♀️🤦🏻‍♀️

Naja, abwarten und Tee trinken bis Papa wieder „in“ ist.

5

Motte (16 Monate) war auch grade krank. Ich lag Dienstag bis Freitag Abend quasi nur mit ihr rum, aufstehen oder zu Papa wollte sie nicht 🙈 mein Mann hat nämlich auch grade Urlaub ;)

Generell bleibt sie eigtl auch bei papa. Wenn ich das Haus verlassen hab, war es auch jetzt kein Problem (war Freitag morgens schwimmen. Ich brauchte einfach mal 2 Stunden für mich!). Ansonsten knatscht sie immer kurz bei papa, aber wir „ignorieren“ das meist und sehen zu, dass ich aus ihrem Blick verschwinde, denn dann beruhigt sie sich meist doch gut. Nur sobald sie mich sieht, geht es wieder los 😅

Mein Mann ist auch sehr traurig darüber. Aber wir hatten es definitiv auch schon umgekehrt, daher messe ich dem ganzen nicht so viel Bedeutung bei. Das ist halt eine Phase.

Abends bringt aber schon immer der Papa ins Bett. Ich übernehme nur ab und zu und aktuell eher gar nicht, da mir klar ist, dass sie es dann wohl auf Dauer einfordert 😅 da sie es quasi nicht anders kennt, ist es eigtl mit papa kein problem.

Ich hoffe für uns Mamas, dass es bald wieder entspannter wird ;)

6

Klingt wir bei uns 😬. Ich hab mir angewöhnt einfach mal nicht verfügbar zu sein, am besten zu festen Zeiten. Mein Mann ist normalerweise unter der Woche nicht da. Aber jetzt, zu Coronazeiten, hat er seit März Home office und kann mithelfen. Unsere Tochter hat das natürlicherweise erstmal nicht akzeptiert... ist ja auch klar, wenn sonst die Mama immer alles macht. Jetzt übernimmt er abends das Abendessen und bettfertig machen mit allem Drum und Dran. Er holt sie jeden 2. Tag aus der Kita ab und wir bringen sie abwechselnd ins Bett. Klappte erst gar nicht... mittlerweile aber super. Durchhalten ist angesagt, besonders von Seiten des Papas! Glaub mir, er wird "belohnt" werden!

Lg, babyelf mit babygirl (16 Monate) und babyboy im Bauch (20+0)

7

Ich habe ein Papakind. Also da bin ich als Mama die Nummer 2.

Man darf als #2 nicht den Fehler machen und sich gekränkt zurück ziehen, auch wenn es am Ego kratzt. Dann verstärkt sich das nur noch mehr.

Kinder wählen zu ihrer #1, wer am schnellsten und richtigsten ihre Bedürfnisse erfüllt. Dabei spielen zwei Sachen eine Rolle:
Intuition und Engagement.

Die Intuition ist einfach etwas angeborenes. Eine bestimmte Chemie zwischen Elternteil und Kind. Das kann die #2 auch nie aufholen.

Was die #2 aber machen kann, ist sich zu engagieren. Dem Kind zeigen, dass man seine Bedürfnisse auch gut erfüllen kann. Dass man es auch gut versorgen kann.

Dazu hast Du ja schon den Tipp bekommen, dass dazu am besten die #1 garnicht da ist. Und noch einfacher, als dass #1 geht, ist wenn #2 mit dem Kind geht. Z.B. zum Spielplatz. Tolle Erlebnisse schweißen zusammen und schaffen Bindung.

Was jetzt allerdings total ungeschickt ist, das anzufangen während das Kind krank ist. Für solche "Übungen" sollte das Kind fit, ausgeruht und satt sein.

Und auch im Alltag, wenn #1 und #2 anwesend sind, würde ich das Kind nicht gegen Wiederstand zwingen von #2 versorgt zu werden.
10 min Fernsehen zum Duschen finde ich aber absolut legitim. ;-)

Ich liebe mein Papakind und habe eine gute Bindung und einen engen Kontakt. Aber halt nicht ganz so eng wie der Papa.

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