Meine Maus, 2Jahre und 1 Woche alt, will nur im Elternbett schlafen

Hallo ihr Lieben!!

Langsam bin ich mit meinem Latein echt am Ende, mein Partner und ich sind müde müde und nochmals müde, unsere kleine ist jetzt gerade 2 Jahre alt geworden und sie will einfach nur in unserem Bett schlafen.

Sie hat ein wunderschönes Hausbett im Prinzessinenstyle mit schönen Lichtern, untertags ist sie dort auch gerne zum Spielen mit ihren Puppen oder mal ein Buch anschauen, aber sobald es ins bett geht dreht sie wirklich durch bis sie ihren Willen hat und sie in unserem bett ist.

Es nützt nichts, wenn mein Partner oder ich uns zu ihr legen, sie hebt uns dann auf und weint bis sie in unser Bett kommt.
Wir können keine Nacht schlafen, da sie bei uns 1.immer ewig wach ist und dann umhaut, und wir keinen Platz mehr haben.

Mein Partner ist im Außendienst, muss am Tag 10h mit dem Auto fahren, das er nie zur Ruhe kommt ist einfach doof.

Sie ist generell seit ein paar Monaten total Man fixiert, sie kommt mit aufs WC, mit wenn ich Dusche, mit wenn ich putze, ich gehe 2 Meter und sie weint schon wieder panisch nach mir

Früher war sie immer problemlos beim großen Bruder (12) wenn ich den Haushalt erledigte oder duschen ging.
Mittlerweile bin ich echt am Limit, dieses geklammer macht mich ganz wahnsinnig, vor allem wenn man weiss dass man auch nachts nicht zur Ruhe kommt.

Zwischendurch schläft sie bei ihrer Oma, diese liebt sie sehr und dort bleibt sie komischerweise gerne, das ist aber auch der einzige Lichtblick den wir momentan haben.

Hat jemand einen Tipp für mich, was ich noch machen kann?

Danke, lg

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Hallo, unser Sohn ist ähnlich alt. Die Babyzeit war eine Vollkatastrophe, dadurch hat er immer bei uns im Bett geschlafen, klar. War ja auch einfach für alle Beteiligten. Mit 2 Jahren und 3 Monaten hat er dann bei Oma & Opa geschlafen, durch Corona vorher lange Zeit nicht. Dort schlief er plötzlich durch! Und zwar im eigenen Bett. Muss wohl ein Zufall gewesen sein. Übernachtung bei den anderen Oma & Opa. Geht dort ebenfalls problemlos ins eigene Gitterbett und schläft durch. Hä? Na, dann muss das ja auch bei uns zuhause gehen.
Spoiler: Tat es nicht, unser Sohn hatte so gar kein Bock auf sein eigenes Bett. Klar, bei uns war er das kuschelige Ehebett gewöhnt. Ich habe ihm ein neues Kinderzimmer gebaut, mit Klettergerüst, Rutsche, Kuschelbettecke und co. (er hatte vorher kein eigenes Kinderzimmer). Wir haben ihm erklärt, dass er nun ein eigenes Kinderzimmer hat, weil er ein großes Kind ist und ein großes Kind jetzt klettern und malen und spielen darf, aber eben auch in dem Kinderzimmer und nicht in dem Erwachsenenzimmer schlafen muss, ansonsten ist er auch noch nicht groß genug für ein Klettergerüst im Kinderzimmer. Nur Babys dürfen bei Mama und Papa schlafen. Das hat er verstanden (ist sowieso gerade in einer extremen "Puppen/Babyphase".

Also hat mein Mann eine Woche Arbeit von mir genutzt wo die beiden alleine waren, hat hat ihn in sein Bett gelegt und sich selbst auf eine Matraze vor das Bett. Als ich nach Hause kam, wollte mein Mann die Abende natürlich wieder bei mir im Bett verbringen und nicht auf dem Kinderzimmer. Also hat er ein Buch vorgelesen, gute Nacht gesagt und ist gegangen. An den ersten 2 Tagen war unser Sohn sauer, klar, kann ich verstehen. Wir haben ihn wenn er aus seinem Zimmer kam aber immer wieder konsequent ins Bett geschickt. Nach etwa einer Woche hat es dann funktioniert. Er kuschelt sich direkt in sein Bett, macht selbst die Rollos runter, und schläft dann von 20 bis 8 Uhr durch, während er vorher im Elternbett noch 1 bis 5x wach geworden ist, weil er durch uns (Klo, Gespräche...) geweckt wurde. Wir können jetzt auch Abends im Bett wieder Sex haben, sind tagsüber ausgeschlafen, können Abend uns unterhalten...genial, unser Leben hat sich total zum positiven Verändert.
Also ich kann nur den Tipp geben: Durchhalten. Ist wie bei einer Diät: Die ersten drei Tage sind kacke, danach wird es besser ;-)

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Tipp: Nicht dagegen kämpfen. ;-)

Es ist eine Phase. Erfüllte Bedürfnisse können vergehen. Also gib ihr die Nähe, die sie momentan braucht. Dann wird die Phase irgendwann vorüber gehen.

Um Euer Familienleben zu entlasten, solltest Du bisschen kreativ werden. Kannst Du z.B. mit ihr im Elternbett schlafen und der Papa vielleicht im Kinder- oder Gästezimmer schlafen?
Oder Ihr baut ein schlichtes 1x2m Bett an Eures an, damit alle genug Platz haben.

Haushalt würde ich in einer solchen Phase auf Minimalbetrieb runterschrauben und sie wo möglich einbeziehen.

Mütter-Mantra: "Es ist nur eine Phase! Es ist nur eine Phase!"
Halte durch!

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Wir machen es anders rum. Wir haben in unserem Schlafzimmer genügend Platz geschaffen, damit alle eine 90cm breite Matratze kriegen. Dadurch haben alle genügend Platz in der Nacht und man weckt sich nicht gegenseitig.

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Danke für eure Antworten.
Leider haben wir keinen Platz um unser Bett zu vergrößern, ansonsten würden wir die Türe nicht mehr auf bekommen und rechts die Balkontüre 😅

Mein Partner kann auch nicht in ihrem Bett schlafen, da er 2 Meter groß und 110 kg schwer ist😅

Gästezimmer haben wir keines mehr, dieses ist jetzt das Kinderzimmer und die Couch ist zum Schlafen auch echt nicht bequem.

Leider ist diese Phase jetzt schon eine Zeit lang und ich frage mich wie lange das noch so gehen soll, ich gehe einen Schritt und die kleine schreit schon noch mir, darf mich nicht von ihr wegbegeben und des Haushalt auf minimalbetrieb stellen geht halt auch nicht lange, es muss ja doch dies und jenes erledigt werden, ich beziehe sie eh mit ein, aber es ist wirklich ein erdrückendes Gefühl wenn sie so arg klammert, gestern hatte sie bei uns im Bett eingeschlafen, ich wollte runter in die Küche was zu trinken holen, mein Partner war bei ihr, plötzlich wachte sie wieder auf und schrie wie am Spieß nach mir.
Der Papa zählt sonst auch echt viel, aber nicht mal mehr bei ihm bleibt sie alleine.

Es ist echt zum verzweifeln, aber bei der Oma ist sie ein echter Engel und schläft und schläft und alles ohne Probleme, ich verstehe es nicht 🙄😏😔

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Wäre ein Familienbett was? Mehr Platz für alle.

Motte ist erst 16 Monate, aber schläft letztlich am besten bei uns. Unser Bett ist zum Glück recht groß. Langfristig liebäugel ich aber auch mit einem Familienbett 😅 denn wir können uns vorstellen, dass sie noch längere Zeit bleibt 😅

Sie ist auch ne eher schlechte schläferin und da jedes Mal aufstehen und hin gehen - nein danke. Denn alleine schläft sie NULL besser 🙈😅

Vllt braucht eure auch einfach noch die Nähe 🤷‍♀️

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Wir haben für ein Familienbett keinen Platz.
Haben ein Boxspringbett und wenn wir ein größeres hätten würden wir die Türe nicht mehr auf und zu bekommen und auf der anderen Seite die Balkontüre.

Meine kleine rutscht dadurch das der Papa viel schwerer ist als wir immer auf seine Seite, das heisst er hängt quasi über dem Bett drüber und schläft so, wacht ständig mit Kopfschmerzen auf da er einfach blöd liegt.

Ich ziehe sie immer wieder auf meine Seite, aber durch sein Gewicht, rutscht sie immer automatisch wieder rüber zu ihm, dann bekommt man wieder einen Fuß ins Gesicht, oder sie liegt ganz unten bei den Füßen, einmal ist sie jetzt sogar rauegefallen weil sie so wandert unterm schlafen, das ist alles so ein unangenehmens Gefühl.

Sie hätte so ein schönes großes, aber niedriges Hausbett, und ich versteh nicht wieso sie dort nicht zumindest MIT mir schlafen mag.
Keine Chance, sie will nur in unser Bett 🤔

7

Hey,
Kinder haben oft feste Abläufe und Routinen von etwas im Kopf.
Wenn dann etwas nicht so läuft und davon abweicht, wollen sie es nicht.
Hier hilft es nur den erwarteten Ablauf im Kopf des Kindes zu ändern und eine neue Routine aufzubauen.
Das erfordert Geduld und viel Disziplin.
Mit zwei versteht sie doch schon richtig viel. Erklärt ihr, dass der Papa Aua bekommt, wenn er keinen Platz im Bett hat.
Dass sie aber nicht auf kuscheln verzichten muss und du gerne mit ihr im Hausbett schläfst.
Sie ihre Puppe mit ins Bett nehmen kann...
Sie ein neues Nachtlicht bekommt, dass sie selbst an- und ausmachen kann...
Sowas in der Art.
Du kennst sie am besten und kannst am eheste einschätzen was ziehen könnte.
Nach frühestens drei Tagen kann so ein neuer Prozess als neue Routine bezeichnet werden.
Also müsst ihr, wenn ihr sie wirklich aus dem Bett draußen haben wollt, am Ball bleiben.
Liebe Grüße
Janina mit Nelli (fast 2)

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