Kleinkind 2,5 Jahre in der Trotzphase und baby- wie schafft ihr das??

Meine 2,5 jährige Tochter steckt mitten in der Trotzphase,sicher alles ganz normal,aber zurzeit stoße ich wirklich an meine Grenzen.

Grundsätzlich ist erst mal alles „Nein!!“
Sie bekommt regelmäßig richtige Wutausbrüche und fängt auch an zu hauen,treten und Petzen.

Ich versuche verständnisvoll zu reagieren,ihr die Möglichkeit geben die Wut rauszulassen,was such oft funktioniert,aber seit 2 Wochen ist es ganz schlimm...

Vor 6 Wochen habe ich wieder entbunden.
Sie hat sich relativ gut in der Rolle als Schwester eingefunden,nichts desto trotz darf man nicht vergessen dass sie eben erst 2,5 Jahre ist.

Seit 2 Wochen ist hier täglich Kernschmelze.
Wir bemühen uns wirklich sehr ihr weiterhin auch viel Aufmerksamkeit zu schenken,aber alle Bemühungen werden irgendwie in doppelter Weise negativ zurück geschmettert
Mich macht es traurig,weil ich meinen kleinen Sonnenschein nicht mehr wieder erkenne.
Alles ist blöd,alles was man mit ihr machen möchte ist blöd und man kann es ihr einfach nicht recht machen.
Natürlich hängt es sicher auch mit der familiären Veränderung zusammen und mit dem Alter.
Habt ihr Ähnliches durch und vielleicht Tipps?
Wann wird es besser?

Heute morgen flossen bei mir ein paar Tränen,weil es mich einfach traurig macht.

Danke euch

1

Huhu, also viele Tipps hab ich nicht, wollte dir aber mit machen, dass es besser wird. Die erste Zeit mit baby und meiner großen, zu dem Zeitpunkt 1 3/4 fand ich auch schlimm anstrengend. Corona ging auch grad los, also sind die omas komplett weggefallen, da bin ich auch oft verzweifelt, trotz "einfachem" baby.
Aaaaber es wird echt bald besser. Oder man erträgt es besser.
Baby in die trage, so oft es geht und raus mit der großen. Garten, Spielplatz, Wald, spazieren, Laufrad, was ihr so gerne macht. Ist erstmal anstrengend, aber da waren wir dann alle besser drauf, frische luft und so....
Und zweite Kinder werden ja echt viel schneller groß. Meine ist jetzt schon ein halbes Jahr, wird vermutlich bald mobil und seit sie greifen, lutschen und lachen kann mag die große sogar öfters mit ihr spielen, also die bringt ihr dann halt Zeugs, plappert auf sie ein, streichelt sie uns so.
Es wird besser! Ganz bald!

2

Mit den Wutausbrüchen wollt ich noch sagen,stumpft man schon auch ab. Die sind mal phasenweise schlimmer und dann wieder besser. Insgesamt stelle ich fest, dass auch da Die Zeit für uns arbeitet und mit wachsendem Verständnis Erklärungen besser angenommen werden und manchmal sie sogar Kompromisse versucht wo vorher nur gebrüll war.

3

Huhu,

Tipps hab ich leider keine (bei uns hilfts, wenn wir unterwegs sind und sie was erlebt. Is allerdings bei den Temperaturen und nem Baby echt schwierig)
Ich kann dir somit nur sagen: du bist nicht allein und ich drück dich mal unbekannterweise. Denn ich hab grad die gleiche Situation. Meine Große is 2,5 und der Kleine is 3 Monate alt. Entweder heult sie, er oder beide 🙄🤯 Ihre Trotzphase is so schlimm und dann kommt noch dazu, dass sie tagsüber so sehr gegens schlafen kämpft, obwohl sie sau müde is und dann wird noch mehr geheult. Und im besten Fall noch Junior geweckt 🤯😠 Macht mich so traurig und wütend, weil ich dadurch ne Mama bin, die ich ned sein möchte. Die nur schimpft und keine Geduld hat. Furchtbar!
Ich drück uns und allen anderen die Daumen, dass diese Phase bald rum is, und wünsch bis dahin starke Nerven!
Und zweifel nicht an deinen Mutter-Qualitäten. Den mehr als unser Bestes können wir nicht geben.

Liebe Grüße

4

Huhu,
Meine sind jetzt 2.9 Jahre und 9 Monate alt.
Ich kann mich noch Sooooo gut an die ersten Monate erinnern. Ich bin auf dem Zahnfleisch gegangen, der Tag war schön super wenn sich keiner verletzt hat, alle satt waren und geschlafen haben.
Es hat tatsächlich auch 7 Monate gedauert bis sich alles soweit eingespielt hat dass man es als okay ansehen könnte. Der große hat auch furchtbar getrotzt und gezickt am Anfang.... Klar nicht mehr die volle Aufmerksamkeit zu haben muss auch erstmal verdaut werden.

Bei uns hat am besten geholfen einen festen tagesablauf zu haben. Dass war unser sicherer Hafen. Dass hat meinem Sohn den nötigen Halt gegeben. Und natürlich bei jedem powernap des Babys exclusivzeit für ihn.

Glaub mir es wird besser werden!
Bei uns ist es mittlerweile sogar relativ entspannt, die zwei sitzen oft zusammen im Kinderzimmer und ich kann mal in Ruhe was im Haushalt machen.

Lg

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