Taufgespräch...

Hallo,
am Freitag um 17.30 erwarten wir den Pastor zum Taufgespräch (wir sind rk). Da ich so was nicht kenne (bin keine Deutsche), weiß ich nicht wirklich wie so ein Treffen abläuft. Wenn der Pastor kommt, soll man ihm Kaffee oder Wasser, oä. anbieten? Soll ich vielleicht einen Kuchen backen? oder irgendwie Kekse auf den Tisch stellen? Wie spricht man einen Pastor an? Hallo Pastor Berthold, schön, dass Sie uns besuchen kommen.
Alles ist so schwierig, wenn man nicht von hier ist, Fragen hinter Fragen. Man will ja schlißlich nicht wie ein doofer dastehen.
Danke für alle Tipps
LG
Anna

1

Hi Anna,

oh jeh!! Katholisch oder Evangelisch?

Ich kann Dir nur sagen, wie es bei uns war / katholisch:

Wir haben ein Taufgespräch in der Gemeinde gehabt. Wir mussten einen Bogen für den Täufling ausfüllen. Dann hat er uns Fragen gestellt, warum wir unseren Sohn taufen lassen. Wäre wohl besser gewesen, wir hätten uns vorher informiert. Musst einfach irgendwelche religiösen Sachen sagen wie:

- er solle in die Gemeinde aufgenommen werden
- er solle vor Gott getauft werden
- auch er sucht eine enge Bindung zu Gott

Wussten wir ja alles nicht und so haben wir wirres Zeug gestammelt.

Ganz normal Kaffee anbieten oder Tee. Es ist vollkommen ausreichend, wenn Du Kekse hinstellst.

Wir haben ihn mit Guten Tag Herr Pfarrer ... angesprochen.

Das Gespräch dauerte ca. 20 Minuten.

Liebe Grüße
Caro

3

Caro, vielen Dank für Deine Tipps!!! Klasse
wir sind auch katholisch
Es wird nicht einfach #kratz
Oh je oh je
Werde am Donnerstag bestimmt nicht gut schlafen können:-D
Gruß
Anna

5

Hi Anna,

na soooo schlimm ist es auch wieder nicht! Außerdem händelt das ja jeder Pfarrer anders.

Dann schlaf mal gut von Donnerstag auf Freitag!

2

Hallo Anna,

zum Taufgespräch selbst kann ich Dir leider nichts sagen, da wir evangelisch sind.

Zu Deinen anderen Fragen. Ich denke, um 17.30 erwartet niemand mehr Kaffee und Kuchen, mach Dir nicht soviel Stress. Ich würde ihm was zu trinken anbieten und etwas zum Knabbern oder Kekse auf den Tisch stellen.

In unserer Gegend sagen wir immer Herr Pfarrer (ohne Fam.name) als Anrede bzw. bei Euch ja dann Herr Pastor. Aber schreiben würde ich ihn mit Fam.namen, damit man weiß, wer gemeint ist, ist dann persönlicher (für den Fall, dass er in der Einladung, Gottesdienstordnung, etc. erwähnt wird).

Mach Dir nicht soviele Gedanken, das wird schon. Das eigentliche Gespräch führt ja dann der Pastor selbst.

LG Heidi

4

Hallo Anna!

Unsere Kinder (10 und 5) sind damals evangelisch getauft worden, daher weiß ich nicht, ob das bei den Katholiken anders läuft...
Wir kannten "unseren" Pastor schon länger und als wir mit dem Wunsch, unsere Kinder von ihm taufen zu lassen, hat ihn das natürlich gefreut.
Am vereinbarten Termin kam er dann zu uns, ich hatte Kaffee gekocht und Kekse hingestellt, was er auch dankbar annahm. Er meinte, er wäre schon den ganzen Tag in der Gemeinde unterwegs gewesen und könnte eine Tasse Kaffee gut gebrauchen... *g*
Er hat sich gar nicht mal so sehr für irgendwelche religiösen Fragen interessiert, er fragte nur, warum wir unseren Sohn taufen lassen möchten. Ich weiß gar nicht mal so genau, was wir geantwortet haben.
Dann haben wir uns über den eigentlichen Ablauf der Taufe unterhalten. Er fragte, ob wir schon eine Taufspruch ausgesucht hätten, das hatten wir noch nicht und er ließ uns ein Blatt mit schönen Taufsprüchen da, von dem wir aussuchen konnten. Er fragte nach der Anzahl der Gäste in der Kirche, ob Kinder dabei sein würden, wieviele Paten, Großeltern usw., weil er bei Taufen mit Kindern gern die Kinder miteinbezieht. Ob und wann Fotos gemacht werden sollten, ob jemand vielleicht filmt?
Dann fragte der Pastor welche Lieder gesungen werden sollten, üblich seien 3 Stück. Er machte Vorschläge, welche Lieder am einfachsten und gebräuchlichsten sind.
Dann fragte er auch konkret nach dem Täufling: wie unser Sohn in der Regel so gelaunt ist, eher ein ruhiges oder unruhiges Baby (danach würde er seine Predigt/Ansprache einteilen), wie die ersten Lebenswochen/-monate so gewesen seien, wie die große Schwester auf das Geschwisterchen reagiert hatte...
Zum Schluß wollte er noch wissen, für welchen Zweck die Kollekte (also das gesammelte Geld) bestimmt sein soll. Wir entschieden uns damals, das Geld dem Kindergarten unserer Tochter zukommen zu lassen.

Ja, das wars eigentlich schon mit dem Taufgespräch....eigentlich nichts Weltbewegendes, viel Organisatorisches, was es zu besprechen galt...

Liebe Grüße
jessy

6

Hallo Anna
also wir sind zwar evangelisch aber ich denke das sich die Taufgespräche nicht viel unterscheiden.
Wir hatten eine Pastorin und das war super locker. Wir haben sie ganz normal mit Frau Männel Kaul angesprochen und ihr etwas zu trinken angeboten und dann ging es ganz lockert zu.
Wir haben uns über die Taufe unterhalten wie diese so abläuft und wer die Paten sind. Welchen Taufspruch wir gewält haben.
Und dann haben wir uns so zu sagen über Gott und die Welt unterhalten.
Es war richtig nett.
Du wirst auch nicht wie eine "doofe" dar stehen, denn es ist was ganz normales...
Verhalte dich so wie du bist und wenn du ein paar Kekse auf den Tisch stehlen möchtest dann mache es ruhig, hauptsache du fühlst dich wohl in deiner Haut.
Da du es ja nicht kennst (ich kannte es vorher auch nicht und war total aufgeregt) würde ich das auch so sagen. ;-))
Lieben Gruß
anne

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