Krippen Eingewöhnung Dezember - Neustart Januar sehr schwer :-(.. Sind Erzieherinnen hier?

Hallo ihr Lieben,
Ich erhoffe mir einen Rat von Euch oder gerne auch einen Denkanstoß für eine neue Sichtweise.
Es geht um Tipps zum erneuten Krippenstart im Januar, nachdem im Dezember nur eine 2-wöchige Eingewöhnung war und der Zwerg dann fast 4 Wochen nicht dort war.

Unser Sohn ist nun 16 Monate alt und geht seit Dezember in die Krippe. Bitte keine Kommentare dazu, warum er so früh schon fremdbetreut wird (Ich muss arbeiten, wir haben eine Lösung innerhalb der Familie versucht, die nicht gut funktioniert hat.. und nun soll er an 4 Tagen pro Woche halbtags in die Krippe).
Wir hatten im Dezember die Eingewöhnung - in der ersten Woche war ich komplett 1,5 Stunden täglich mit anwesend. In dieser ersten Woche ließ er sich von den Erzieherinnen noch nicht mal anfassen, hatte aber Spaß und fühlte sich sichtlich wohl. In der kommenden Woche bin ich die ersten Male rausgegangen, das hat er sehr gut mitgemacht und kam am nächsten Morgen auch wieder sehr gerne in den Kindergarten und rannte eines Tages einfach ohne mich rein. Da wurde ich gebeten, gleich draußen zu bleiben. War eine gute Entscheidung! :-) So lief es 3 Tage und ich war wirklich guter Dinge.
Wir wollten versuchen, dass er ab der dritten Woche dort schläft, jedoch wurde er leider zum ersten Mal so richtig krank und konnte nicht mehr in die Krippe kommen. Danach war die Krippe für 2,5 Wochen über die Feiertage geschlossen. Er hatte also 2 Wochen Eingewöhnung und war dann fast 4 Wochen nicht dort...

Für den ersten Tag im neuen Jahr (letzten Freitag), wollten die Erzieherinnen, dass ich ihn gleich wie gewohnt vor den Ferien, um 8 abgebe und um 11 hole. Da er die letzten Tage jedoch immer schon um 10 schlief, bat ich darum, dass ich um 9:45 käme. Als ich ihn holen kam, sagten sie es sei super gelaufen, aber der Zwerg war völlig durch den Wind... Er schreit eigentlich nie und ist ein sehr fröhliches Kind, aber er schrie die nächste Stunde wie am Spieß und es tat mir fürchterlich Leid ihn gleich so lange dort alleine gelassen zu haben. Er ließ mich den Rest des Tages und am Wochenende auch überhaupt nicht mehr los und bekam sofort Panik wenn ich mich bewegte. So war das vor Weihnachten nicht...
Ich habe ihn dann heute um 8.30 gebracht und gesagt, dass ich ihn wieder um 9:45 bereits wieder hole, und das Ereignis der letzten Woche geschildert. Ich interpretiere, dass er einfach nochmal eine verlängerte Eingewöhnung braucht, da er ja nur 2 Wochen dort war und dann fast 4 Wochen nicht mehr...
Als ich ihn heute geholt habe, war es zwar aufgewühlt, aber zum Glück nicht so sehr wie letzte Woche. Daher sagte die Erzieherin, dass er ab morgen dort schlafen solle und sie mich dann anrufen, wann ich ihn abholen könne.
SO und jetzt kommt es.. das habe ich abgelehnt. Ich habe das Gefühl der Kleine ist noch nicht so weit, er hatte eine kurze Eingewöhnung, war noch nie so lange da und fängt wenn überhaupt gerade erst an sich wieder einzuleben.
Aus meiner Sicht: was machen da schon 2-3 Tage mehr Geduld... Mal noch bis Mittwoch oder Donnerstag schauen, und wenn dann ersichtlich ist, dass er sich wieder so wohl fühlt, wie vor Weihnachten, das Schlafen zu versuchen. Kleine Kinder brauchen doch Vertrauen, um an einem fremden Ort schlafen zu können. Außerdem will ich nicht riskieren, dass er sich dort nicht mehr wohlfühlt, nur weil man es jetzt überstürzt.. er hat es doch bisher alles ganz prima gemacht, warum gibt man ihm nicht noch ein bisschen Zeit?
Ich habe aber an der Reaktion gemerkt, dass meine ehrlich höflich formulierte Ablehnung (auch mit der Begründung, dass die 2-3 Tage Geduld doch wahrscheinlich keinen negativen Einfluss hätten), wirklich gar nicht gut angekommen sind.
Ich möchte auch nicht eine von den Helikoptermamas sein, die den Erzieherinnen bei allem reinreden. Sie sind ausgebildet, und wissen hoffentlich was sie tun.
Allerdings hat mich die Vorgehensweise wirklich und ehrlich irritiert, da für mich offensichtlich ist, dass es noch etwas zu schnell geht, was für mich nach der kurzen Eingewöhnung auch keine Überraschung ist.
Der Kindergarten gewöhnt offiziell nach dem Berliner Modell ein, und soweit ich weiß, sieht das Modell Eingewöhnungszeiten von 4-6 Wochen, mit einer sehr sanften Vorgehensweise vor.

Sind unter Euch auch Erzieherinnen? Wie handhabt ihr den Januar mit Kindern die erst im Dezember gestartet sind und ggf lange weg waren.. Gibt es vielleicht noch andere Lösungen, als das was ich mir vorstelle? Oder generell wie seht ihr eine solche Situation?
Oder seid ihr vielleicht Eltern, die auch eine Eingewöhnung im Dezember und schweren Start im Januar hatten? Wir habt ihr das mit Euren Krippen gelöst?

Vielen Dank schon mal für das Lesen von meinem langen Text. Ich freue mich auf Eure Ideen und bin gespannt wie ihr das so seht...
ganz liebe Grüße

Hallo erstmal,

Ich bin erzieherin. Wir gewöhnen prinizpiell keine kinder im dezember ein, da es für die kinder totaler mist ist und oftmals das was du da schilderst vorgekommen ist.
Ich finde deine herangehensweise sehr gut und man merkt das du ein gespür für die bedürfnisse deines kindes hast.
Ich denke das du darum bitten solltest deinen ansatz weiter zu verfolgen ind notgedrungen, wenn das auf taube oder unwillige ohren stößt würde ich um einen gesprächstermin bitten ggf auch mit der leitung.

Icg könnte mir vorstellen, das die erzieher die eingewöhnung jetzt schnell zum abschluss bringen wollen/müssen weil entweder urlaub ansteht oder schon die nächste eingewöhnung in den startlöcherm steht. Das ist wenn das so ist natürlich sehr unglücklich. Aber vllt ergibt sich im gespräch ha eine lösung für euch alle.

Hey Jacky,

vielen lieben Dank für deinen Input. Das bestärkt mich sehr in meinem Gefühl. Es ist tatsächlich so, dass jetzt im Januar schon das nächste Kind eingewöhnt wird.. ich hatte bereits bei der Anmeldung darum gebeten die Eingewöhnung von Dezember auf Januar oder Februar zu schieben, da aber Neuanmeldungen anstanden, war die einzige Möglichkeit Dezember 2019 oder Juli 2020 und das geht definitiv mit meiner Arbeit nicht.
Ich warte dann jetzt mal die nächsten Tage ab und fordere sonst das Gespräch, falls nochmal so eine Situation auftaucht. Wirklich vielen Dank für deinen Beitrag, das hat mich sehr aufgebaut. :-)

Ganz liebe Grüße

Vorweg, ich bin nur Mutter und erzähle dir von MIR, ich kenne ja weder dich noch die Erzieher.

Ich habe meinen Sohn mit knapp 17 Monaten eingewöhnt, zwar nicht im Dezember, aber auch er wurde krank währenddessen.
Er war also 1 Woche da, 1 krank und dann wieder da.

Er hatte auch alles prima mitgemacht und sie haben sich nach seinem Tempo gerichtet. Als es dann hieß er solle mitessen in der Kita, gleich am 2. Tag nach der Woche Pause, ging mir das zu schnell, aber ich sagte nichts. Das essen klappte prima und 2 Tage später sagten sie, er solle da schlafen. Ich wollte das auch noch nicht so schnell und dachte es würde eine Katastrophe werden. Aber es hat geklappt, die Erzieherin legte sich zu ihm und er schlief ganz schnell ein und schlief sogar noch als ich ihn abholen wollte.

Ich finde es wirklich gut wie du das machst und das du es nicht eilig hast, aber wenn dir die Erzieherin kompetent vorkommt und du ihr vertraust, dann solltest du in dich gehen und dich fragen, ob du vielleicht noch Zeit brauchst. Ich meine das nicht böse, also bitte nicht als Vorwurf verstehen. Ich weiß nur aus eigener Erfahrung, dass ich das Kind war, welches die Eingewöhnung brauchte 😅 mein Sohn war zwar nachmittags auch anhänglich, aber ich glaub da war ich nicht ganz unschuldig 😅😅😅

Nur mal so als kleiner Denkanstoß, wie ich kenne euch ja alle nicht.

Meine Tochter habe ich bewusst erst für Ende Februar (dann ist sie knapp 17 Monate alt) angemeldet, weil ich keinen Sinn sah mit den Feiertagen dazwischen 🙈

Ende Januar nicht Februar.

Hey Janida,
vielen Dank für deinen Beitrag! Das ist tatsächlich richtig spannend zu lesen. Ich hoffe so läuft es bei uns auch! :-)
Ja ich glaube das mit dem Vertrauen ist halt so ein bisschen der Knackpunkt zugegebenermaßen. Prinzipiell finde ich die Erzieherinnen dort toll und bemüht, allerdings ist es mit einer davon etwas schwierig. Sie hält sich nicht an bisherige Vereinbarungen und ich habe in der Eingewöhnung 2-3 Sachen bei ihr mitbekommen, die mir nicht gefallen haben.. und genau von ihr kam natürlich die Ansage, dass er morgen da bleibt... ;-) Ich bleibe jetzt mal dabei, dass wir bis Donnerstag abwarten wie es läuft und es dann mit dem Schlafen versuchen und behalte dafür definitiv deinen Input im Kopf und entspanne mich, weil es ja auch viel besser als erwartet laufen könnte... ;-) Wegen den paar Tagen wird jetzt wohl nicht das Kind in den Brunnen fallen.
Danke dir und ganz liebe Grüße

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Hallo meine Tochter soll mit 3 in den Kindergarten und hat am 6.12 Geburtstag da sollte ich wieder Arbeiten.
Also fragte ich im Kindergarten wie das den in solchen fällen läuft grad auch wegen der Feiertage.

Der Kindergarten sagte mir entweder fängt man 2-3 Monate vorher mit der eingewöhnung an oder erst im Januar.
Für mich klang das sinnvoll den aufgrund der schließtage wäre es sonst ziemlchen mist.

Lg

Vielen lieben Dank! Ja das haben wir auch versucht, allerdings hatten wir tatsächlich nur die Wahl zwischen Dezember 2019 und Juni 2020 (geht leider mit meiner Arbeit nicht..). Bei uns sind die Kindergärten extrem ausgelastet, obwohl wir seehehr rechtzeitig angemeldet haben... jetzt ist es leider so wie es ist.. ihr habt also alles richtig gemacht, sei froh, dass es deine Maus nicht im Dezember erwischt! Eine Erzieherin hat ja auch geantwortet, dass sie genau deswegen auch gar keine Eingewöhnung im Dezember machen.. das hört sich ja absolut schlüssig an..
also dann euch auch alles Gute für die Eingewöhnung! :-)

Wir gewöhnen nach Möglichkeit auch im Dezember keine Kinder ein. Je nach Elternzeit Ende lässt es sich nicht immer vermeiden. Aber wir sagen den Eltern dann, dass sie sich darauf einstellen müssen, dass wir dann im Januar fast wieder von vorne anfangen.

Also, prinzipielle finde ich den Ansatz auch nicht schlecht zu sagen, vertrau den Erziehern. Sie sind die Erfahrenen in dem Part.
ABER: Dein Sohn hat ja jetzt nun die schlechte Erfahrung gemacht. Da würde ich ganz klar zurückrudern. Das ginge mir sowohl als Erzieherin, als auch als Mutter zu schnell.

Ich hab hier ein Dezember-Kind. Wir hätten von der Krippe aus schon im Dezember kommen können. Ich hatte meine Elternzeit extra länger genommen, um dann erst jetzt im Januar zu starten und genug Zeit für die Eingewöhnung zu haben.

Dein Kind braucht jetzt erst mal Vertrauen in die ganze Sache. Bleibe bei deinem Bauchgefühl!

Die Erzieherinnen in der Krippe meiner Tochter hätten sogar am 6.1. mit der Eingewöhnung begonnen. Ich hab das abgelehnt. Selbst die "alten Hasen" hatten über 2 Wochen Ferien. Da weiß man nie, wie sie zurück kommen.

Und, nach Berliner Modell klingt das nicht.
Auch wenn dein Sohn vor den Ferien schon direkt rein ist in die Gruppe...
Selbst da hätten sie dich nicht direkt wegschicken sollen / müssen. Einfach noch mal zur Sicherheit 10 Minuten bleiben wäre nicht verkehrt gewesen.

Alles Liebe an euch!

Vielen lieben Dank für deine Erfahrung und Einschätzung als Mama und Erzieherin. :-)
Es hilft mir sehr den Zuspruch zu bekommen. Es fiel mir nicht leicht, meine Meinung dazu zu sagen und bin wirklich froh dass ich es getan habe, da mir der Bauch sagt, dass es so richtig ist. Gleichzeitig will ich aber natürlich auch nicht unnötig jemanden verärgern oder ggf vor den Kopf stoßen, der sich um meinen größten Schatz kümmern soll. Ich hoffe der Aufschub bringt Ruhe rein und dass wir dann alle auf ein im Kindergarten glückliches Kind stolz sein können. ;-)

Das kann ich absolut nachvollziehen.
Dass du so reagiert hast ist toll! Sei stolz auf dich! Das macht nicht jeder, weil Eltern oft zu Beginn einfach auch unsicher in dem neuen System sind. Eltern brauchen auch eine Eingewöhnung, dass dürfen die Erzieher nicht vergessen.

Und ja, als Eltern steht man dann im Zwiespalt, hat viele Fragen, weiß nicht was auf einen (emotional) zukommt, etc.
Grundsätzlich bekommen wir Erzieher einen Vertrauensvorschuss zu Beginn. Sonst würden Eltern uns das Kind nicht anvertrauen. Das bedeutet aber nicht, dass dieser Vorschuss nun zu festigen gilt.

Ich hab gerade das „Problem“, dass die Krippe meiner Tochter soooo viel anders ist, als meine Arbeitsstelle. Da hadere ich auch mit mir, und will mich nicht direkt unbeliebt machen. 😂

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Hallo :)
uns geht es ganz ähnlich... Wir haben auch die Eingewöhnung im Dezember gestartet, nur mit dem Unterschied, dass es von Anfang an eher holprig lief. Ich bin 7 Tage mitgelaufen. Am 8. Tag war die erste Trennung. Die Trennungszeiten wurden schnell gesteigert (am 3. Tag schon eine Stunde Trennung) und das obwohl meine Tochter während der Trennung nicht ins spielen kam und immer wieder anfing zu weinen oder zumindest zu "jammern". Angerufen wurde ich nicht, denn das sei normal... Einen Schritt zurück wollte die Erzieherin auch nicht machen. Die letzten beiden Tage vor den Ferien waren dann zum Glück richtig gut, meine Tochter hatte Spaß und sie fühlte sich wohl. Und ich war richtig erleichtert! Dann kamen die Ferien... Und als es jetzt wieder losging, war bzw ist es exakt wie vor den Ferien. Meine Tochter weint) schreit beim Verabschieden, spielt während der trennungszeit nicht, fängt wohl immer mal wieder an zu jammern, sitzt bei der Erzieherin auf dem Schoß oder läuft durch den Flur um mich zu suchen (laut Erzählung der Erzieherin). Und TROTZDEM sollen die Trennungszeiten weiter gesteigert werden. Das kann doch nicht sein oder?? Muss ein Kind sich nicht erstmal wohl fühlen, bevor es immer länger dort bleiben soll? Wir haben jetzt die Notbremse gezogen und sie heute nicht mehr dort hin gebracht, sondern wieder ein Gespräch mit der Erzieherin vereinbart. Unsere Bedingung ist nun, dass die Eingewöhnung von vorne begonnen werden soll- sprich dass ich wieder mit ihr mit komme. Ist das wirklich der institutionelle Druck, dass Eingewöhnungen "durchgeboxt" werden müssen? Und dabei das Kind mit seinen Bedürfnissen völlig missachtet und sein Wille gebrochen wird? Oder "glauben" die Erzieher, die das so machen, WIRKLICH dass es so funktioniert? Ich verstehe es auch nicht... Wünsche euch aber alles Glück und dass ihr für euch einen guten Weg findet! Liebe Grüße

Hey Lilafee,
das tut mir wirklich Leid zu lesen! Ich erkenne einige Parallelen.. unsere Erzieherinnen wollen auch um alles in der Welt einen "Rückschritt" vermeiden. Und ich verstehe einfach nicht, was daran so schlimm sein soll.. wobei ich bisher nicht darauf bestanden habe wieder mit reinzugehen, obwohl es schwer fällt.
Ich finde wirklich gut, dass ihr die Bremse gezogen habt und erst das Gespräch sucht. Vielleicht hilft dir ja dieser Ansatz: Mir hat heute die Ansprechpartnerin, der ich auch wirklich vertraue, Folgendes gesagt: aus ihrer Sicht, sei das Ziel, dass unser Sohn vorerst ausschließlich an den Aktivitäten der Morgenroutine teilnimmt, die ihm Spaß machen, in unserem Fall Morgenkreis und Frühstück. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das funktioniert und bin auch bereit diesen Ansatz ohne meine Anwesenheit zu testen. Vielleicht gab es bei Euch ja auch eine Aktivität / Teil der Routine, die ihr auffallend gut gefallen hat? Wann ist denn Euer Gespräch? Es würde mich wirklich freuen wenn du mal berichtest, wie es gelaufen ist und was ihr als Lösung erarbeiten könnt...
Ich drücke dir und vor allem deiner Tochter die Daumen.
Ganz liebe Grüße...

Ich bin keine Erzieher, aber Zweifachmama und wenn ich mir deine Geschichte durchlese, läuft alles aus meiner Leihensicht gut, bis zu dem Punkt, wo man ihn schon wieder nicht ankommen lassen will, sondern mit dort schlafen noch eins draufpacken möchte. Warum das Kind nicht mal zwei, drei Tage ansatzweise wohlfühlen lassen? Das verstehe ich nicht. Du kennst dein Kind. Ich finde es klasse, dass du genau hier die Bremse reinhaust! Ein dort Schlafen ist ein großer Schritt und er ist doch gerade wieder noch nicht einmal so richtig angekommen. Ich kann dir nur sagen, dass du in meinen Augen alles richtig machst. Bitte nicht schon wieder überfordern, das wirft euch nur zurück.

Vielen lieben Dank, genau so sehe ich das auch! Ich hatte heute ein sehr gutes Gespräch mit "meiner Lieblingserzieherin" dort und bin guter Dinge, da sie verstanden hat, dass es für uns keine Option ist Gas zu geben, sondern er jede Zeit bekommt die er braucht, auch wenn das noch Monate dauern sollte.. und sollte er schneller bereit für den nächsten Schritt sein, ist ja auch das ok, solange er eben bereit ist. :-)
Sie sagte mir, dass die meisten Eltern nicht diese Sichtweise haben, sondern sie als Erzieherinnen eben auch häufig Druck bekämen, dass die Eingewöhnung möglichst schnell durchgeführt werden müssen. Das tat mir Leid zu hören, weil man sich das ja durchaus vorstellen kann - die armen Kinder... :-(

Das freut mich, dass dir da nun keine Steine in den Weg gelegt werden! Viel Erfolg 🍀

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