Kind 12 Monate auswärts Übernachten

Ihr Lieben, wie geht ihr damit um? Ich möchte unsere maus an Wochenende mal über Nacht abgeben, sie würde mittags schon hin fahren. Ich habe Respekt, da ich sie am liebsten nur um mich hätte! Sie fremdelt auch etwas und weint wenn ich weg gehe. Mein Mann würde sie mittags bringen damit ich nicht dabei bin, in der Hoffnung es klappt besser?! Ich weiss es einfach nicht, wie geht man damit um? Ich weiss es würde uns auch mal gut tun aber anderer seits würde ich am liebsten zu Hause sitzen und nur nach meiner maus schauen... freu mich über positives zusprechen iser Tipps und Erfahrungen. Lg

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Mein Sohn hat das nicht gemacht, weil er einfach keiner hatte in der Stadt (Großeltern zB).

Wenn du dein Kind/die Tante/Großeltern das zutraust, warum nicht? Meiner hat durchgeschlafen, das wäre also gar kein Thema gewesen. Ich würde sagen: Versuch‘s!

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Habt ihr es schon mal stundenweise ausprobiert?

Manchmal verspannen sich auch die Mütter (unbewusst), wodurch das Kind Angst bekommt und mehr klammert.

Mein Kind hatte absolut kein Problem mit einem Jahr bei den Großeltern zu übernachten, auch wenn wir sie nur etwa 6x im Jahr sehen.

Es ist einfach etwas, was ihr ausprobieren müsst.

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außer bei gestillten Kindern..

Helikopterproblem.

#winke

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Ich kenne ja viele Helikopterprobleme, aber sich überwinden zu müssen sein Kind das erste Mal über Nacht irgendwo zu lassen und dabei erst mal ein bisschen Bauchgrummel zu haben empfinde ich jetzt nicht als Helikoptern. Ich kenne ehrlich gesagt keine Eltern, denen das nicht so gegangen ist.
Wo ist denn da das Helikopterproblem?

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Hallo, manchmal geht es einfacher als man denkt. Da haben eher Mama und Papa Sorgen und im Nachhinein waren alle Sorgen umsonst.
Wir sind damals zusammen zu Oma und Opa gefahren und haben sie für eine Nacht da gelassen. Wir sind nicht einfach so gefahren, sondern alle zur gleichen Zeit raus, wir sind weg gefahren und sie hat mit Oma und Opa was tolles gemacht- sind auf den Spielplatz gegangen.
So war es für sie was tolles und nix negatives, weil wir fahren.

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Mach es einfach, da muss man sich beim ersten Mal halt überwinden. Und wenn es für dich einfacher ist, dann lass deinen Mann alles machen, so wie du geschrieben hast.
Bei uns ist der Schlaf bei Oma und Opa inzwischen besser als zu Hause. Und wir holen nicht mehr ab, sondern bekommen gebracht. Beim abholen gab es sonst immer eine Szene, weil die doofen Eltern kommen und man ja bei den Großeltern bleiben will. Kind ist inzwischen zwei Jahre und war schon mal eine Woche am Stück dort. Ich kann es nur empfehlen und sobald man merkt, dass alles läuft, entspannt man sich auch.

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Ps: am ersten Abend sind wir nur was trinken gegangen und waren in Rufbereitschaft, vorher hatten wir Oma und Opa schon mal abends da, damit sie das Einschlafritual sehen können.

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Hallo :) ich versteh dich total!
Unsere Kleine ist schon 20 Monate alt und ich hab mir bis vor kurzem selbst tagsüber schwer getan, sie mal abzugeben. Sie fremdelt auch und hat immer geweint, wenn ich mich entfernen wollte. Also hab ich es bleiben lassen. Es wurde mit der Zeit besser und mit 18 Monaten haben meine Eltern das erste mal für 2 Stunden auf sie aufgepasst. Das hat so toll geklappt und die Kleine hat nicht mal nach mir gefragt 🙂
Gestern war sie das zweite Mal für 1 Stunde bei meinen Eltern. Ich hab mich verabschiedet, sie hat nicht geweint und war total zufrieden. Als ich wieder kam, hat sie sich an meinen Vater geklammert und wollte noch bleiben. Das hätt ich mir vor paar Monaten nicht gedacht.
Auswärts schlafen wird noch etwas dauern, aber ich bin froh, dass es tagsüber für sie und für mich so toll klappt. Die Großeltern hätten sie schon gern seit Geburt nachts genommen 🙈 sind aber nun auch sehr glücklich, dass sie nicht mehr so stark fremdelt und sie ein paar Stunden mit ihr verbringen können.
Wenn du es möchtest, probier es aus. Du kannst sie ja immer noch abholen, wenn es nicht klappt. Aber du musst eben auch bereit sein dazu. Sonst warte noch ein paar Monate ab, da kann sich noch so viel ändern. In dem Alter hab ich an abgeben noch nicht mal denken können, vom Auswärtsschlafen erst recht nicht. 6 Monate später klappt es komplett ohne Tränen und wir haben es beide genießen können ❤

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Wenn Du Dich dabei schlecht fühlst, lass es. Das überträgt sich auf alle Beteiligten und am Ende wirst Du recht behalten: Dein Kind kann über Nacht nicht ohne Dich sein.

Mach es, wenn Du es wirklich willst und dahinter stehst.

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Meine Enkelin hat schon mit 6 Monaten bei mir übernachtet, obwohl sie da noch am Monitor hing. Sie hat es genossen, als sie dann morgens von Opa und Oma bei uns im Bett synchron gekrault und gestreichelt wurde#herzlich
Das kurze Fremdeln, wenn sie von Mama zu Oma auf den Arm wechselte, war in dem Moment vorbei, als sie Mama nicht mehr sah. Je umfangreicher die Abschiedszeremonie, desto mehr meint das Kind, dass Wunder was los ist, besonders wenn die Mama fast weint, das spürt das Kind ja.
Sie hat auch in den späteren Jahren bis in die Schulzeit sehr oft bei uns geschlafen, hatte ihr Bett bei uns im Schlafzimmer und war perfekt "überwacht".
Genieß es, dass Du jemanden hast, wo Du Dein Kind mal abgeben kannst. Da wären viele froh hier. ;-)
LG Moni

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Ähm, was willst du denn nun eigentlich?
In einem Satz schreibst du, du möchtest sie über Nacht abgeben, im Schlusssatz möchtest du am liebsten neben ihr sitzen und ihren Schlaf bewachen.

Entscheide, was DU willst und dann mach es.

Ich selbst war Flaschenkind, habe mit 6 Monaten sogar 4 oder 5 Tage bei meiner Oma verbracht, weil meine Eltern Skifahren waren. (Krass, oder? Seit ich selbst Kinder habe, komme ich mir nachträglich geradezu vernachlässigt vor...). Ergebnis ist, falls man das so sagen kann, ein besonderes inniges Verhältnis zu meiner Oma, die auch sonst meine Tagesmutter war.

Meine Kinder mussten beide ab dem ersten Geburtstag ein bis zweimal im Jahr bei Oma übernachten, weil mein Mann und ich nachts gearbeitet haben. Die eine ist extrem anhänglich, die andere seeeehr selbstständig.
Obwohl Oma eine enge Bezugsperson war, ging es bis zum 3.Geburtstag nie wirklich problemlos. Freiwillig und gerne ("wann dürfen wir wieder bei Oma schlafen?") kam erst im späten Kindergartenalter. Aber psychische Schäden konnte ich noch nicht beobachten.

LG!

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