2,5 Jährige wird große Schwester

Hallo Zusammen,

Ich bin aktuell in der 35. Ssw.
Im Januar soll die kleine Schwester zur Welt kommen...
Bisher war auch alles gut. Wir haben normal und immer mal wieder mit meiner Tochter (2,5 Jahre) darüber gesprochen. Mama hat ein Baby im Bauch, ein Mädchen, ihre Schwester etc. Haben es aber nie extrem zum großen Thema gemacht. Sie halfen manchmal bein einölen vom Bauch etc. Sie spielt auch immer wieder mit ihren Puppen und sagt, dass sei ihre Schwester und so. also eigentlich alles gut soweit.

Seit 3 oder 4 Tagen jedoch hat sich das Blatt gewendet. Also ich bin immernoch schwanger, aber unsere Maus ist total angespannt. Ich darf teilweise den Raum nicht verlassen. Papa darf gar nichts mehr machen. Einschlafen und durchschlafen alleine geht auch nicht mehr (war vorher kein Thema und hat alles gut geklappt), zu Bett bringen darf auch nur ich. Beim Essen muss sie am liebsten die ganzen Zeit bei mir auf den Schoß. Die klammert extrem. Wobei sich bisher ja eigentlich noch gar nichts verändert hat.

Ist es an sich gerade eine Phase? Oder hat es mit der SS zutun?
Wie soll es nur werden, wenn das Baby in ein paar Wochen dann da ist??

Kann jmd seine Erfahrung Bzgl. Geschwisterkind und so mitteilen?!
Gab es dort auch schon während der SS auffälliges verhalten beim Kleinkind vorher?

Ich gebe ihr alles was sie braucht. Hat heute Nacht bei uns dann auch im Bett geschlafen. Alles kein Problem.
Ich möchte sie nur verstehen können und ihr den Übergang zur großen Schwester so "angenehm" wie möglich machen.
Und auch, dass der Papa wieder etwas mehr darf. Er hat Verständnis, aber ist natürlich auch geknickt über die permanenten Abweisungen von ihr.

Viele Grüße,
Niki

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Hat sie schon alle Zähne? Mein mittlerer war in dem Alter wie ausgewechselt als die Backenzähne kamen.

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Meine 2.5 Jahre Tochter wird zwar keine grosse Schwester, aber ist bei uns zur Zeit sehr ähnlich. Ich tue das gerne als eine Phase ab und denke auch, dass es eine ist. Sie bekommt gerade auch ihren letzten Backenzahn. Ich weiß nicht ob es wirklich an der SS hängt. Ich denke euch bleibt einfach nichts anderes übrig als so weiter zu machen, wie bisher und ist die kleine Schwester da, am Besten sie überall mit einbinden

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Ich meine erst kürzlich gelesen zu haben, dass das klammern so ganz normal ist vor der Entbindung und danach dann der Papa total gefragt ist die Zeit vom Wochenbett. 🤷‍♀️

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Jup das unterschreibe ich.
War hier auch so, die Kleine ist nun drei Wochen alt und bein Großen ist Papa angesagt 🤷‍♀️

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Ich kenne das bei 4 Kindern nicht und halte es für einen Entwicklungsschub. Mit der Schwangerschaft hat das aus meiner Sicht nichts zu tun.

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Bei meiner Schwester ging es in knapp 1 Woche, nach dem Klammerverhalten, mit der Geburt des Bruders los

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Hallo Niki,

mein Sohn ist 20 Monate und meine Tochter 5 Monate.
Bei uns war es sehr ähnlich.
Je schwangerer ich wurde, je mehr wurde geklammert. Das Schlafen (vorher problemlos im eigenen Bett durchgeschlafen) war erst einmal unterbrochen. Er schlief jede Nacht bei uns. Vor und auch die ersten Wochen nach der Geburt.

Die erste Woche nach der Geburt war mein Sohn entsetzt über seine Schwester. Er hat bitterlichst geweint, besonders wenn sie zu Papa auf den Arm gegangen ist. Die erste Woche habe ich zwischenzeitlich gedacht, oh nein, so viel Kummer bei meinem Sohn, war es das wert.

Nach ca einer Woche wurde es besser und es dauerte nicht lange, da war er ganz verliebt in die Kleine.
Sie lachen, kuscheln und „spielen „ zusammen. Heute will er das Haus ohne sie nicht mehr verlassen.

Ich denke also, es ist ganz normal was deine Tochter zeigt. Möglicherweise hängt es einfach mit dem Alter und der Schwangerschaft zusammen.
Ich habe bei meinem Sohn immer viel Verständnis gezeigt, eigentliche Regeln zurückgestellt (schlafen im eigenen Bett/Zimmer...).
Gleichzeitig habe ich geschaut, dass ich möglich immer wieder auch was mit meinem Sohn alleine mache. Mal zum Bäcker, einkaufen, mit dem Hund raus, Bücher lesen wenn die Kleine schläft und nachts kuscheln wenn er rüber kommt.

Wie gesagt, nach 4-5 Monaten hat sich alles deutlich entspannt und er schläft freiwillig wieder in seinem Zimmer und durch.

Liebe Grüße und alles Gute zur Geburt!

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... und ich habe meinen Sohn immer mit eingebunden. Er durfte in seinen Möglichkeiten immer helfen, auf den Arm nehmen etc.

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Ich habe hier auch so einen anfänglichen Knopf. Er bekommt zwar erst im März seinen Bruder, aber nur uch darf ihn ins Bett bringen, baden/duschen, gegessen wird ganz nah bei mir und wenn ich den Raum verlasse ist kurz Weltuntergang. Er ist ebenso involviert in die SS wie deine Tochter, er weiß er wird Bruder, cremt den Bauch ein und redet oft mit meinem Bauch. Auch hat er eine riesen Liste von Dingen, die er dem Baby beibringen will usw.
Aber ich denke schon, dass sie merken, dass sich einiges ändern wird und sie Mama bald teilen müssen. Daher dieses große Nähebedürfnis. Sie merken ja auch, dass Mamanicht mehr so beweglich ist, sie sehen wie sich Mama optisch verändert usw. Ich verbuche es unter Phase und versuche soviel Nähe wie möglich zu geben. Ist ja auch einen super große Umstellung für die Kinder.

LG Gothicmum

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*anhänglich sollte es natürlich heißen 🙈

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Hallo!

Ich kann dir mal von uns erzählen. Meine Große ist fastahf den Tag genau 2,5 Jahre älter als ihre kleine Schwester.
Ich habe mit ihr auch immer wieder mal darüber gesprochen, wir haben altersentsprechende Bücher über Geschwister gelesen. Sie war auch immer wieder mal sehr sehr anhänglich. Sie spüren ja, dass sich da was verändert. Und Kinder spüren noch mehr als wir Erwachsenen, das darf man nicht vergessen.

Als die kleine Schwester dann letztes Jahr geboren wurde, da hatte ich auch echt schiss, wie das erste Kennenlernen verlaufen wird. Da ich ambulant entbunden hatte, fand die erste Begegnung bei uns zu Hause im Bett statt ❤
Sie kam leise rein, ich war total angespannt, sie kam näher, sah ihre Schwester, fing an zu weinen (und ich im Kopf: oh Gott!) und sagte: "Mama, sie ist wunderschön".
Dann wollte sie sie gleich auf den Arm nehmen, was sie sitzend im Bett auch durfte.

Bei uns gab es keine Eifersucht. Dazu sollte vllt aber auch gesagt werdeb, das die Große weiterhin bei uns im Elternbett schlafen durfte. Und ich hatte sie lange gestillt. Bis in die Schwangerschaft hinein. Als die kleine schwester also stillen durfte, habe ich ihr auch immer ein bisschen Mama-Milch in ein Glas gemacht. Vllt hat das alles zur Entspannung beigetragen.

Mittlerweile können die zwei sich herrlich zanken, um Mama z.b. aber sie lieben sich auch wirklich innig ❤❤

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