Milch in der Nacht mit 18 Monaten.

Guten Abend ihr lieben,

Lang ists her als ich das letzte mal da war.

Der kleine war noch nie ein guter Schläfer, von wem er das hat, keine Ahnung.
Ich habe 9 Monate gestillt, bis er nur noch einmal die Nacht gestillt wurde, das war dann mehr nuckeln als trinken und somit habe ich das angefangen durch eine Flasche zu ersetzen. Seitdem trinkt er aber mehr die Nacht.
Wir haben Phasen mit 3-4 Flaschen inkl. Der zum einschlafen. Es gibt nach wie vor pre mit 210ml glaube ich.
Er hat Phasen da isst er unter Tag super und manchmal nicht. Abends eher nicht so.
Mir machen die Nächte echt zu schaffen. Es ist soooo selten das ich mal 3-4 Stunden am Stück schlafen kann. Ausserdem mach ich mir Sorgen über den Zucker des pulvers und vorallem der Gewohnheit.

Wie habt ihr das gemacht?
Gewartet bis Tag x kam und das Kind nicht mehr wollte.
Habt ihr gesagt ,, ab heute gibt's keine Milch mehr" und durchgezogen.
Habt ihr Tipps?

Ich danke euch schon mal und wünsche euch einen schönen und ruhigen Abend.

Kathroete mit Milo 18 Monate 💙

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Einen Tip kann ich dir leider nicht geben, aber ich fühle mit dir!

Mein Sohn ist 17 Monate und er trinkt auch noch seine 2 Flaschen Nachts, obwohl er relativ gut isst.
Alle anderen Flaschen, z. Bsp. die zum einschlafen, hat er von sich aus irgendwann abgelehnt. Ich hoffe, dass es auch bald mit den Nachtflaschen passiert. Möchte auch mal wieder etwas länger am Stück schlafen! 😉
Liebe mitfühlende Grüße

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Zuerst: in Pre ist kein Zucker.

Bei uns war es einfach. Die Nachtflasche hab ich einfach durch Wasser ersetzt. Mein Sohn hat genug gefüttert, da konnte ich sicher sein, dass er keinen Hunger hat.
Die letzte Flasche war bei meinem Sohn aber die Zu-Bett-Geh-Flasche und die wollte er von selbst mit 16 Monaten abgeschafft.

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Natürlich ist in Pre auch Zucker, nämlich Laktose.
Zumindest für die Zähne ist das dann auch nicht optimal.

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Da hast du recht! Aber kein zugesetzter...

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4-5 Flaschen mit 210 ml sind schon eine Menge oder habe ich dich da jetzt falsch verstanden?

Meine erste Tochter wollte mit 6 Monaten nachts keine Milch mehr. Meine zweite Tochter ist jetzt 2 Jahre und 2 Monate alt und trinkt abends und oft nachts noch ein Fläschchen.
Allerdings abends 180ml mit 2/3 Pulver (also verdünnt) und nachts 180ml mit 1/3 Pulver.

Tagsüber isst sie normal, deswegen hoffe ich noch, dass es von alleine weniger wird.

Hast du es Mal mit Wasser oder verdünnter Milch versucht um die Nahrungsaufnahme auf den Tag zu verlegen.

Hat er einen Schnuller? Reicht vielleicht auch Mal nur ein Schnuller und Körperkontakt?

Alleine meine beiden Kinder sind so verschieden, dass Tipps immer wirklich schwierig sind. Aber nur zur Beruhigung: In Pre ist kein Zucker.

VG Isa

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Es ist unterschiedlich, eine zum einschlafen dann meistens noch 2 in der Nacht, AL auch 3. Er hat einen Schnuller, den er zu 90% auch findet und schläft noch oft bei uns, bzw meinstens hole ich ihn zu uns weil ich es nicht schaffe so oft aufzustehen und in sein Zimmer zu laufen.

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Die Milch zum Einschlafen würde ich noch lassen.

Nachts würde ich es immer erstmal mit dem Schnuller und kuscheln versuchen. Dann vielleicht mit Wasser jedes zweite Mal, oder verdünnter Milch, wenn das nicht klappt.

Dann würde ich schauen, ob es überhaupt 210ml sein müssen oder vielleicht auch weniger reicht und es eher ein "Ritual" ist.

So kann man eventuell immer mehr die Nahrungsaufnahme auf den Tag verlegen.

VG Isa

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meinen großen hab ich mit 18 monaten abgestillt und ab da war er ein echter flaschen junky. er hat unmengen getrunken nachts. ich hab ihm dann irgendwann die flaschen nachts extrem verdünnt. nur die flache zum einschlafen und die am morgen waren in normaler dosierung. reines wasser hat er nie akzeptiert. es wurde dann über einen langen zeitraum von allein immer weniger. irgendwann gab es nur noch die flasche abends und morgens. dann nur noch abends und irgendwann vorm dritten geburtstag war das thema dann durch. durchgeschlafen hat er unabhängig davon aber erst mit drei jahren.

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Huhu 😊

Also wir hatten damals bei meinem Sohn dasselbe Thema. Bei uns war es so, dass er mit 14 Monaten auch immer nachts 2-3 Flaschen getrunken hat. Ca. 50 ml waren das dann pro Flasche, er hat die nie ganz leer gemacht aber der "kleine Hunger"war halt da.

Wir sind dann in Absprache mit dem Kinderarzt testweise auf die 1er Milch umgestiegen (nennt man die so, die direkt nach der Pre Nahrung kommt), naja jedenfalls war das für ca. 3 Wochen. In der Zeit hat er nachts genau einmal 50ml getrunken und hat den Rest der Zeit geschlafen. Wir sind dann nach und nach auf Tee umgestiegen. War ein "Gute Nacht Tee" für Babys/Kleinkinder. Der hat praktisch den Übergang zu Wasser gebildet was er auch jetzt ab und an noch trinkt, wobei er sich das dann selbst nimmt, trinkt und weiterschläft. Und das auch nur um den kleinen Durst zu stillen.

Haben es also relativ locker gesehen und nach und nach umgesattelt :)

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Hey du...
Meine Maus kommt Nachts auch noch 2-3x die Nacht und verlangt Milch. Wenn ich ihr Wasser anbiete werde ich angeguckt wie ein Auto,das Wasser wird abgelehnt und sie fängt an zu weinen.
Da sie den Tag über nicht viel isst(morgens geht fast gar nichts,Mittags auch nicht-da gibt es auch noch eine Flasche und Abends ist es auch mal mehr mal weniger) gehe ich davon aus,dass sie wirklich hunger hat.
Von daher gebe ich ihr dann auch die Flasche.
Sie trinkt dann meist 150ml mit 4 Löffeln Pre.
Ich bin hin-und hergerissen, ob ich die Milch Strecken und ihr so die Milch abgewöhnen soll oder es so lassen soll und wie du sagst,auf den "Tag X" warte.

Einen Rat habe ich somit auch nicht, aber ich bin froh das ich da nicht alleine mit bin auch wenn ich es dir (und mir auch😅)natürlich anders wünschen würde.
Hinzu kommt bei uns dann noch,dass ich sie nachts wickeln muss, weil sie so viel pieselt. Allerdings wird sie dabei, Gott sei Dank, nicht wach. Sie trinkt dann dabei die Milch und pennt weiter.

Zumindest habe ich die Flaschen am Bett stehen und muss nicht noch extra aufstehen.😅


Lg und ich fühle auch mit dir
Menzi

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Wir haben schon versucht die Milch immer mehr zu verdünnen, den Tipp gab uns der Kinderarzt bei der U Untersuchung um den 1 Geburtstag. Hat nichts gebracht. Aktuell versuche ich immer weniger ml in die Flasche zu machen. Aber wenn er dann alle 1 1/2 Stunden wach wird, bekomme ich irgendwann die Krise. Ich glaube das es sehr oft die Gewohnheit ist, wenn er mal eine unruhige Phase hat, dann automatisch die Milch will. Ach ist das schwierig

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Jaaa,wahrscheinlich ist das wie bei so vielen Sachen ---> da muss man sich durchprobieren was hilft.

Ja,mit weniger habe ich auch probiert und dann dachte ich mir so "alles klar,Kind wird größer also braucht es ja auch etwas mehr zu essen",ihr dann weniger zu geben leuchtete mir dann nicht ganz ein und so wie du sagst,kam sie dann nach kurzer Zeit nochmal und wollte wieder Milch.

Ein paar Nächte hatten wir,wo sie gegen 00 Uhr nochmal kam und dann erst wieder gegen 4, so um den Dreh. Aber die kann man an einer Hand abzählen, leider 😅

Ich finde das Thema auch nicht leicht. Ehrlich gesagt,das ganze Thema rund ums essen...

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Nachdem die Abendflasche durchs Abendgläschen ersetzt wurde, bekam meine Tochter Nachts keine Flasche mehr. Da war sie 10 Monate. Einfach weggelassen und gut war. Hat sie so akzeptiert.

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Hey. Meine Tochter ist 17 Monate ubd wir haben das selbe Problem. Minimum 3 Flaschen... bei uns ist es aber mit Sicherheit Gewohnheit, weil sie immer um die selbe Zeit kommt: 23:00,2:00,5:00. Ich hab jetz seit Montag angefangen die Milch zu verdünnen und bis nächstes Wochenende muss sich die nächtliche trinkerei erledigt haben. Das werden wahrscheinlich ein paar heftige Nächte, aber es hilft nicht. Ich will und vorallem kann ich nicht mehr.... dazu kommt, das sie tagsüber auch noch mehr Milch trinkt als festes Essen isst. Ein Teufelskreis....

Hoffe bei euch erledigt sich das von selbst. Bei uns warte ich nicht mehr so lange, ich will schlaaaafen... 😴

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Hallo, ich berichte dir von unserer Erfahrung. Meine Zwillinge sind auch 18 Monate und wir waren schon mal weg von den nächtlichen Flaschen. Es gab nur noch eine zum Einschlafen und eine morgen um 5 Uhr. Nachts hat eine meiner Töchter dann viel Wasser getrunken, die andere wollte kein Wasser. Wir haben im Familienbett geschlafen nachdem die Nächte vor Monaten immer schlimmer wurden.

Nun hat meine eine Tochter mit Sprechen angefangen und kann jetzt "Milch" sagen. Damit war es vorbei mit dem Wasser nachts, sie schrie nach Milch. Tochter Nr. 2 hat sich das schnell angeschaut und ruck zuck waren wir wieder bei 3-4 Flaschen nachts. Musste die beiden mindestens 2 mal Wickeln, jeweils, damit nicht das ganze Bett nass war. Konnte zuletzt kaum noch 2 Stunden am Stück schlafen, trotz Familienbett. Hatte immer Angst den Moment zu verpassen, wo die Windel nicht mehr hält. Hab dann auch versucht, es schleichend und sanft abzugewöhnen, das ging über Wochen. Hat aber nicht funktioniert. Bis ich an dem Punkt war dass ich wirklich nicht mehr konnte.

So habe ich tagsüber angefangen, sie im eigenen Bett schlafen zu lassen, um sie erstmal wieder an diese Betten zu gewöhnen. Als das gut geklappt hat, haben wir sie abends reingelegt und es gab keine Flaschen mehr, konsequent. Ich war die ganze Zeit bei ihnen, sie haben sehr protestiert, natürlich. Ich habe sie die ganze Zeit begleitet und getröstet. Es war wirklich hart und manche finden das bestimmt auch falsch. Es ging aber jeden Abend schneller. Seit ein paar Tagen sind wir an dem Punkt, dass ich die beiden ins Bett lege und sie alleine einschlafen können. Seit einer Woche schlafen beide durch, von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr. Dann hole ich sie zu mir und es gibt die Frühstücksmilch und wir schlafen dann noch bis ca. 6.30 Uhr.

Bei uns hat der sanfte Weg leider nicht funktioniert. Dass der "harte" Weg der richtige ist, steht für mich jetzt fest. Nicht nur ich, auch meine Kinder schlafen viel ruhiger und seit Monaten mehrere Stunden am Stück.

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