Aufsicht im Freibad

Hallo

Wir waren bei dem Wetter oft im Freibad und wenn unsere Nachwuchs (Nichtschwimmer) im Babybecken planscht habe ich sie immer im Blick. Bin also mit im Wasser oder zumindest direkt am Beckenrand.

Ein Teil der Eltern macht das ebenso, aber sehr viele liegen außer Sichtweite auf der Wiese in der Sonne, beschäftigen sich anderweitig und verlassen sich blind darauf das irgendwer schon nach ihrem Kind schaut.

Vielleicht sollte ich noch dazu schreiben das ich von Kindern zwischen ~1-4J rede und der Schwimmeister KEIN Auge auf das Babybecken hat und auch seitens des Bades ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass die Aufsichtpflicht bei den Eltern liegt.


Das Kinder auch in flachen Wasser ertrinken können und ertrinken schnell und leise abläuft sollte eigentlich jedem Bekannt sein...

Wie handhabt ihr das?

Grüße Hella

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Hallo,

Auch wenn es vielleicht für Außenstehende so wirkt, wird kein Elternteil eines Nichtschwimmers nicht aufpassen. Kann ich mir nicht vorstellen.

Gruss

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War auch mein erster Gedanke ...
Aber wie passen diese Eltern ohne jeden Sichtkontakt auf???

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Ernsthaft? 😂 Frag doch mal die Kollegen vom Rettungsdienst und der Wasserwacht. Da gibt es genügen!

Ob diese Eltern sich dann zumindest die Traueranzeigen ihrer Kinder anschauen? 🤔

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Also ich bin da - in dem Alter - auf jeden Fall direkt am Kind und lass es nicht aus den Augen! Wenn das nicht gewährleisten könnte, würde ich entsprechend eine Betreuungsperson mehr mitnehmen - also eine Oma oder Tante oder Freundinnen.


Ich hab dir da gewisse Erfahrungen gemacht und bin deshalb evtl ängstlich... Ertrinken geht SO schnell, selbst wenn man schwimmen kann. Habe leider auch schon ein "fremdes" Kind retten müssen, was im Getümmel "umgerannt" wurde und nicht mehr allein hoch kam. 😔 Es ist zum Glück nichts passiert, aber ich kann das nicht vergessen.

Mir graut es schon vor dem Moment, wo meine Kinder selbstständig ins Wasser gehen wollen 🙈

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Hallo
Zum planschen gehe auf äußerst selten in etwas wie ein Freibad. Vor ein paar Wochen hat es uns aber mal in einen Wasserpark verschlagen und dort wurden wir von einer Schwangeren mit Kleinkind angesprochen ob wir nicht mal aufpassen können (kein Babybecken, ein großes Wellenbecken). Ihr wird das zu anstrengend. Ähnliches habe ich hier jetzt tatsächlich schon öfters gelesen. In dem Fall waren wir 2 Erwachsene und 2 ältere Schulkinder. Abe sich so bin ich ehrlich gesagt nicht so heiss drauf für ein wildfremdes Kleinkind in so einer Umgebung die alleinige Verantwortung zu übernehmen.
Aber wie gesagt, wir sind eh nicht so die Freibad Fans. Auch wegen sowas. Das Babybecken ist im örtlichen Freibad ist ohnehin grauenvoll überfüllt und wenn sich dann noch die viel älteren Geschwister darin breit machen, ist es auch schwer die 3-4 jährigen in Sichtweite alleine machen zu lassen.

LG

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Wenn dem so ist u Eltern eines 1-jährigem Kind wie von dir geschildert unbeaufsichtigt wären: ab zu den Eltern o Bademeister ... dein Beitrag hierüber hilft nichts. Aber wer weiß ob nicht Freunde mit aufpassen während andere Eltern wo anders hin. Finde solche Aussagen eher weit hergeholt. Und hab es so nicht gesehen bisher ... mit vier Jahren im Baby Becken ok ... mit 1 Jahr noch nicht erlebt ..

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Hi,

bei uns ist es so, dass einer von uns in unmittelbarer Nähe ist, wenn nicht sogar beide. Aber sich einer von uns dann auch mal kurz absondert um im Großen Becken selbst ein paar Bahnen schwimmen zu können oder was zu Essen/Trinken vom Kiosk zu holen etc. Am Kind ist aber mind. eine Person immer.

Ich hatte es letztes Jahr (da war er so etwas über ein Jahr) das er durch das am Rand Knietiefe Wasser (das zur Mitte hin bis Hüfthoch wurde für ihn) rennen wollte und natürlich durch den Wasserwiederstand das Gleichgewicht verloren hat. So schnell konnt ich gar nicht schauen oder eingreifen da ist er mit nem Köpfer nach vorne geflogen und konnte sich vor lauter Panik gar nicht selbständig aufrichten. Hab ihn dann natürlich sofort rausgezogen und getröstet (weil Schnappatmung und am Heulen vor Schreck).

Ich würde aber auch instinktiv ein Kind aus dem Wasser "retten/ziehen" das in MEINER Sicht und Griffweite ins Wasser plumpsen würde. Egal ob es meins ist oder jemand anderens Kind. Auch würde ich nicht vorher schaun ob jemand anders eher reagiert. Sondern sehen - handeln und dann denk ich oder schau ob es die Eltern auch rechtzeitig gemerkt hätten.

Ich bin aber durchaus jemand, der daheim, wenn ich das Planschbecken aufgebaut habe und mein Kind da drin sitzt und planscht und ich alleine bin mit ihm. Durchaus schnell nach drinnen husche um mir schnell was zu trinken zu holen, weil meine Flasche leer ist. Und zerre da nicht prophylaktisch das Kind aus dem Pool weil ich für 10 - 20 Sekunden (wirklich schnell) in die Küche renn um mir was zu holen.

Ich hab aber auch die Erfahrung gemacht - die nix mit Ertrinken zu tun hat. Als ich mit meiner besten Freundin im Urlaub auf Malle war und ihr Sohn damals 5 und dabei Schwimmen zu lernen (er konnte es, aber es sah noch nicht sicher aus). Wir lagen neben dem Pool auf Liegen eigentlich immer mit Blick auf den Pool. Aber beim Quatschen schaut man sich zwischendurch auch mal an. Was war. Der Bub hatte einen Freund im Pool gefunden und ist mit diesem aus dem Pool gegangen und "abgehauen" und wir haben als es uns auffiel (dafür braucht es nicht lange der Unaufmerksamkeit) ne viertel Stunde gebraucht um ihn wieder zu finden. Und das obwohl wir immer eingetrichtert haben, dass er immer zu uns kommen muss um ums zu sagen, wo er hingeht, wenn er nicht mehr im Pool sein will. Und nicht eigenständig irgendwo mit anderne Kindern zum Spielen abhauen darf. (Geschlossene Anlage). Das waren wenige Minuten wo wir uns mehr aufs reden als aufs schauen konzentriert haben und boom war das Kind abgehauen. Sprich ich hätte jetzt in dem Alter auch zunehmend die Sorge, das er wenn ich ihn nicht beobachte, nicht nur ersaufen könnte - sondern aufgrund der Erfahrung im Urlaub mit meiner Freundin - auch mit neugewonnenen Freunden versteckt irgendwo abhaut und man sich dumm und dusselig sucht.

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Wir waren bisher am See/Naturfreibad. Da ist ein Strand und ein abgetrennter Nichtschwimmer Bereich. Die Kinder buddeln im Sand und planschen im Wasser. Ich wäre nie auf die Idee gekommen darauf zu achten, ob die anderen Mütter so auf ihre Kinder achten wie ich. Ich bin kein Fan von Mütter Bashing.

Natürlich würde ich einem anderen Kind helfen, wenn ich schneller da bin als jemand anderes. Ich bin schwanger und etwas langsam, deswegen klebe ich im Wasser förmlich an meiner Tochter 😂 andere Eltern haben mehrere Kinder und können das nicht so wie ich mit nur einer.

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Meine Tochter ist 17 Monate alt und ich würde gerne öfter mit ihr ins Schwimmbad gehen. Da ich sie aber nicht eine Sekunde aus den Augen lasse, bleiben wir auch bei diesen Temperaturen öfter zuhause und sie darf ihr Planschbecken nutzen. Ein Schwimmbadbesuch mit ihr allein ist für mich wenig erholsam, auch wenn wir uns beide über Abwechslung freuen.
Leider fängt es meist schon im Umkleide- und Duschbereich an, dass mich mangelnde Kindersicherheit zum Schwitzen bringt, da ist das Kinderbecken noch das geringste Problem.
Nach ca. einer Stunde wird es ihr trotz Spielzeug und Spielgeräten langweilig und sie erkundet das ganze Schwimmbad inkl. Schwimmerbecken - da kann ich nicht ruhig am Beckenrand sitzen und Kaffee trinken oder mich gar auf der Wiese bräunen.

In den Schwimmbädern hier im Umkreis ist übrigens Schwimmflügel-Pflicht, ich kann auch da viele Eltern und Schwimmbadpersonal nicht verstehen: Schwimmflügel schützen doch im Leben kein Ein- oder Zweijähriges vor dem Ertrinken?!

Vielleicht werde ich mit der Zeit noch lockerer, ich glaube es aber nicht 🤔.

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Ich denke niemand mit eine 17 Monate alten Kind kann sich bräunen oder in ruhe einen Kaffee trinken im Schwimmbad 🤣 du bist eben Mutter..deshalb nur zuhause zu hocken wäre mir zu blöd.

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Ich kenne auch das Argument des falschen Sicherheitsgegühls wg der Schwimmhilfen. Allerdings entspannt es mich wirklich, denn das Kind sinkt wenigstens nicht sekundenschnell. Also würde das Kind irgendwo reinfallen habe ich ein paar Sekunden mehr.

Und ja, auch ich schaue jede Sekunde und habe Stress in Schwimmbädern. Ich war gebau einmal mit meinen beiden Kindern und das mache ich nicht wieder, so gestresst war ich.

LG

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Hallo, in der Regel erlebe ich es so, dass die Eltern ihre Schützlinge gut im Auge behalten.
Lediglich 1x habe ich beobachtet, wie ein Kleinkind (ca. 1 Jahr) alleine im Wasser saß und kleine Steine im Mund hatte #zitter Kein Elternteil in Sichtweite #aerger
Ein Bademeister hat sich dann darum gekümmert.
Ich persönlich lasse meine 1,5 jährige niemals aus dem Auge, wenn wir schwimmen sind oder sie in der Badewanne sitzt.
Liebe Grüße

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Hey-

Wir sind eigentlich jeden Tag im Schwimmbad...Seit mein Großer 8 Monate ist! Jetzt wird er 6 im Oktober und meine Kleine ist 26 Monate...
Beide sind am liebsten im Wasser!
Die Kleine hat immer Schwimmflügel an...Der Große ist ziemlich sicher im Wasser (Bavybecken)- er ist auch schon 130cm groß und lernt jetzt schwimmen- trotzdem bin ich immer am Becken
(wenn die Kleine mit dabei ist- bin ich am Rand)
Habe leider schon einige Unfälle mitbekommen- die nicht gut ausgegangen sind!!!
Der Große darf nur mit mir zusammen ins Nichtschwimmerbecken (mit schwimmgürtel) man sieht dort aber häufig Kinder (im gleichen Alter/Nichtschwimmer) ohne Eltern!
Sowas kann ich leider überhaupt nicht nachvollziehen- natürlich würde ich auch ein fremdes Kind aus dem Wasser ziehen- dennoch finde ich es einfach nur verantwortungslos- die hocken dann am Kiosk oder bräunen sich- geht gar nicht!

Ich gehe super gerne mit meine Mäusen schwimmen- hoffentlich bekommen wir einen tollen Sommer😎😎😎

LG Sina

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