Extreme Angst - macht ihr euch als Mami plötzlich mehr Sorgen?

Sorgen, dass ihr plötzlich nicht mehr für das Kind da sein könnt? Durch einen Unfall, eine schlimme Krankheit etc?
Ich habe mir vorher nie grosse Gedanken um mich gemacht, habe in den Tag gelebt und mir gedacht wenn es aus ist ist es aus. Jetzt mit Kind ist das plötzlich extrem anders geworden, ich habe teilweise panische Angst, nicht mehr für mein Kind da zu sein, vor allem jetzt solange es noch klein ist. Ich male mir teilweise aus wie es für sie sein würde ohne Mutter und komme auf die traurigsten Szenarien. Ich weiss das sollte man nicht tun. Ich frage mich nur ob das nur mir so geht oder auch andere mit dieser Angst kämpfen seit sie Mütter sind? Vielleicht hat es ein paar hier, die es nachempfinden können? Wie geht ihr damit um?

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Hallo,

ich denke, dass eine gewisse angst total normal
ist.

Ich habe eher angst, dass meiner Tochter etwas passieren könnte. Ich bin eh ein ängstlicher Typ. Diese Gedanken verdränge ich dann schnell! Solange man sich nicht von seiner angst leiten lässt ist alles ok.

LG

2

Huhu,

nein, Angst habe ich nicht. Mein Urvertrauen ist bislang unerschütterlich.

Aber Gedanken darum habe ich mir gemacht. Und auch mit Personen in meiner Familie über diesen Fall gesprochen.

Und wir wollten auch immer mal ein Testament aufsetzen. Immer noch nicht gemacht und der Große wird bald 5! 🙈

Vielleicht würde es Dir helfen, wenn Du diesen Ernstfall geregelt hättest?

LG Jelinchen

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Ich habe auch ab und zu Angst, aber man darf sich nicht von ihr bestimmen lassen.

Meine Mutter hatte einen schweren Schlaganfall, da war mein Bruder 5 und ich 14. Es war und ist immer noch schrecklich, nun 18 Jahre später, da sie nicht mehr sprechen kann und halbseitig gelähmt ist.
Aber man wird auch stärker durch so etwas und sozialer/feinsinniger, auch wenn es ein schwacher Trost ist.

Ich gebe nun alles dafür, möglichst gesund zu bleiben, vernünftig Auto zu fahren usw, aber eine Garantie wird es nicht geben.

Wir werden auch mal einen Plan für den Fall der Fälle aufstellen, dann fühlen wir uns bestimmt sicherer.

Mach dir nicht zu viele Gedanken.

🍀☀️

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Seit ich schwanger war hatte ich extrem Angst um mein Kind, aber auch um meinen Mann. Da hilft nur, alle Streitigkeiten zeitnah aus dem Weg zu räumen, alle beide regelmäßig zu knuddeln und sie immer wissen lassen, dass man sie über alles liebt.
Ich habe auch manchmal Angst mein Kind nicht aufwachsen zu sehen, wobei ich nicht die Angst habe, dass es ihm dabei nicht gut geht. Dafür werden genügend Leute sorgen, dass alles für ihn getan wird. Aber einfach nicht zu wissen, was für ein Mensch aus ihm wird, ob er glücklich sein wird ob er weiterhin so einen eigenen Kopf hat und sich nicht reinreden lässt.
Gestern ist bei uns in der Familie ein Papa gestorben und auch wenn ich nicht so sehr viel mit ihm zu tun hatte, trifft es mich unheimlich, weil das Kind nur wenig älter ist als meins und das beklemmende Gefühl der Vorstellung meinen Ehemann zu verlieren, vor allem den Vater meines Kindes zu verlieren lässt mich gerade nicht los.
Ja die Sorgen sind viel größer und nehmen viel mehr Raum ein, aber sie lassen einen kleine Momente viel intensiver erleben und lassen viel intensiver lieben und gerade diese viel intensivere Liebe genieße ich sehr und lässt mich wiederum die Sorgen ertragen.

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Hallo, auch ich kenne diese Gedanken:-/ ich verdränge diese dann aber gehabt schnell wieder! Was bringt es sich darüber den Kopf zu zerbrechen es wird nichts passieren und gut. Ich finde die Idee mit dem Testament auch nicht schlecht was schon empfohlen wurde. Aber das Kind würde ja so oder so beim Vater bleiben:) Solche Gedanken finde ich immer ungesund ich denke dann am schöne Dinge die ich mit meinen Kindern mache, machen werde bis sie groß sind :)

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Ja, bei mir es ist genau so!

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Ich habe auch etwas Angst.
Habe nämlich meine eigene Mama verloren als ich ca. 9 Jahre alt war.
Und möchte das meine beiden Mädchen mit Mama aufwachsen.
Habe weniger Angst vor Unfällen, als vor Krankheiten wie Krebs.

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Huhu🙋🏼‍♀️😊
Ja auch hier wird sich manchmal Gedanken gemacht.
Wir haben aber bereits alles per Notar schreiben lassen sollte so ein Fall eintreten. Mir war das so wichtig und seit bin ich auch viel entspannter.
Aber ich schiebe den Gedanken immer wieder weg leben ist heute. Was morgen passiert sollte nicht heute eine Rolle spielen. Bei uns ist oberste regel es wird nicht im Streit auseinander gegangen o geschlafen.
Wenn mein kleiner Mann mal größer ist und auch mal Ärger bekommt muss beim Bett gehen alles wieder gut sein😅.
Liebe Grüße 😊😊🍀

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Hi lanuu,
Mir gehts ganz ähnlich. Ich würde nicht sagen, dass ich panisch werde, aber Gedanken mache ich mir schon viel mehr.
Bevor ich Mutter wurde und verheiratet war, hatte ich eine schwere OP, das hat mich im Vorfeld wenig beunruhigt. Ich war nicht lebensmüde oder so aber der Gedanke zu sterben war auch nicht beängstigend. Jetzt weiß ich , dass mir in ungewisser Zukunft eine zweite OP bevorsteht und ich habe jetzt schon "Angst" - wiederum nicht vor dem Tod an sich, sondern es macht mich wahnsinnig traurig evtl nicht mehr für meinen Sohn da sein zu können.
Naja, eine andere Sache wo sich das zeigt ist z.B. der Fahrradhelm - war mir früher egal, jetzt trage ich immer einen (auch wenn Sohnemann nicht dabei ist) einfach weil ich ein ganz anderes Verantwortungsbewusstsein entwickelt habe.
Wenn mir die schweren Gedanken zuviel werden, kann ich meistens ganz bewusst mit guten Gedanken entgegen steuern.
Falls sie dir über den Kopf wachsen und überhand nehmen würde ich dir aber raten mit einem Profi drüber zu reden

LG
Avocado

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