was tun bei Kehlkopfentzündung???

Hallo ihr Lieben,

meine Frage steht ja schon oben. Wir waren gestern mit Luke beim Notarzt, weil er innerhalb von einer Stunde ziemlich heiser wurde und das sehr nach schmerzen klang.
Beim Notarzt wurde auf jedenfall eine Bronchitis ausgeschlossen, aber sie konnte auch nur vermuten das es eine Kehlkopfentzündung ist. Verschrieben hat sie nichts, lediglich uns zu Zäpfchen auf homiophatische Basis geraten, die kann man auch bei Zahnungs- oder Wachstumsschmerzen geben. Dazu hat sie noch gesagt das wir nicht in die Sonne mit ihm sollen und am besten nur kühle Lebensmittel und Getränke geben.
Zu Hause habe ich dann mal in unserem Gesundheitsbuch geschaut und da steht drin das man heissen Tee und/oder Suppen geben soll. Was soll ich denn jetzt tun?
Bis jetzt hat er erstmal nur gekühlte Sachen bekommen, weil ich mir selber auch vorstellen kann das es angenehmer ist wenn man Halsschmerzen hat.

Habt ihr erfahrungen damit? Was ist noch erlaubt bzw. verboten? wie kann ich unserem kleinen Spatz noch helfen???

Morgen werden wir auf jedenfall zum Kinderarzt gehen, aber für den Rest des Tages wäre ich für Ratschläge dankbar.

Liebe Grüsse
Nicole und der kranke Hase Luke

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Hallo,
mein Sohn hatte damals zusätzlich Pseudo Krupp zur Kehlkopfentzündung. Er bekam im KH (waren stationär aufgenommen) Inhalationen mit Kochsalzlösung und Medikamenten.

Habe mal etwas gestobert und folgendes gefunden:
Inhalationen:
Inhalation von Salzlösungen oder Warmdampfinhalationen z.B. mit Kamillenlösung,
Salbei Gurgeln
2 Esslöffel Blätter auf 1/2 L Wasser, bis zum Sieden erhitzen, zugedeckt 15 Minuten ziehen lassen. Mit warmen Tee öfter am Tag 5-10 Minuten tief gurgeln.
Außerdem sollte er seine Stimme schonen und nicht rauchen :-p

LG
Birgit

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Hallo Nicole!

Unsere Tochter ist fast 10 Jahre alt und hatte kurz nach Ostern (Dienstag auf Mittwoch) einen Pseudokrupp-Anfall und eine Kehlkopfentzündung. Sie war total heiser und rang hörbar nach Luft!! Eine Kehlkopfentzündung hört man daran, dass die Erkrankten die Atemluft laut hörbar "einziehen".
Dazu kommt noch die Angst...!

Mein Mann ist mit ihr SOFORT zum Notarzt gefahren ins KH!

Dort kam sie auch umgehend dran, obwohl viel in der Notaufnahme los war. Der Arzt handelte ohne sich um die Reihenfolge der wartenden Patienten zu kümmern. Er meinte, dass eventuell Erstickungsgefahr besteht, weil durch den entzündeten Kehlkopf alles zuschwellen kann!

Unsere Tochter war dann 5 Tage stationär im KH. Einen Abend bachdem sie eingeliegert worden war, hatte sie einen zweiten Pseudokrupp-Anfall und es wurde ihr sofort Cortison gespritzt. Dann musste sie alle 2 Stunden (auch nachts, sie wurde geweckt!!) inhalieren mit Kochsalzlösung und Medikamenten drin.
Der Oberarzt meinte, unsere Tochter sei für Pseudokrupp-Anfälle eigentlich schon viel zu "alt", so was bekämen nur Babys und Kleinkinder bis 3 Jahre. Und weil das bei ihr im vorpubertären Alter auftrat, war der Verlauf umso heftiger und gefährlicher.
Unsere Tochter musste nach dem KH noch 14 Tage lang weiter inhalieren, zum Schluß dann dreimal täglich.
Unser Kinderarzt hat sie 14 Tage lang nicht zur Schule gelassen und zum HNO waren wir sicherheitshalber auch noch mal mit ihr. Ihre Stimme hatte sie drei Wochen nach Ostern vollständig wieder.

Ich verstehe nicht, dass eure Kinderärztin nichts verschrieben hat?! Zumindest was zum Inhalieren oder so....

Viel trinken hatte man unserer Großen noch ans Herz gelegt, aber das tut man ja bei diesen Temperaturen sowieso...

Liebe Grüße
jessy

P.S. Ich wollte dir jetzt keinesfalls Angst machen, aber das ist inzwischen bei uns schon die zweite Kehlkopfentzündung und da bin ich verständlicherweise bei jeder schlimmeren Erkältung beunruhigt...

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