extrem sensibel-schlafen in fremder Umgebung

Hallo!

Amelie ist mittlerweile 15 Monate alt und hatte abgesehen von den ersten 4 Monaten schon immer Schwierigkeiten, in einer fremden Umgebung zu schlafen. Zu Hause schläft sie innerhalb weniger Minuten problemlos ein und auch nachts haben wir keinerlei Probleme, sie schläft ihre 11-12 Std durch.

Leider haben wir das Pech, dass meine Eltern 50km entfernt wohnen und wenn wir sie besuchen, Amelie dort ihren Mittagsschlaf machen muss. Bisher hat das immer geklappt, indem ich sie in meinem Arm habe einschlafen lassen. Beim letzten Mal hat sie dann allerdings doch lieber auf den Mittagsschlaf verzichtet.

Heute haben wir ihr Zimmer ein wenig umgeräumt, damit sie mehr Platz zum Spielen hat. Auch das Bett hat seinen Standort gewechselt, wenn auch nur ganz geringfügig. Ihr Mobile hing weiterhin über ihrem Bett, das ihr bekannte Bild haben wir extra umgehangen, das Regal stand auch wieder so wie vorher. Ich hätte nicht gedacht, dass auch das zu Einschlafproblemen führt. Sie hat gerade, als ich sie zum Mittagsschlaf hingelegt habe, geschrien wie am Spieß. Also haben wir in einer Blitzaktion alles wieder so hingestellt wie es vorher war, weil wir sie einfach nicht so schreien lassen wollen.

Aber wie soll das werden, wenn sie ab August zur Tagesmutter geht und auch dort ihren Mittagsschlaf halten muss? Mir wird ganz schlecht bei dem Gedanken, dass sie dort auch so weint und die Tagesmutter wegen des anderen Kindes, das sie betreut, nicht ständig Amelie in den Schlaf wiegen kann.

Habt ihr ebenfalls Erfahrungen mit derart sensiblen Kindern und was habt ihr in solchen Situationen gemacht?

Viele Grüße
Ulrike und Amelie (*9.4.05)

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ich kann dir nur von meiner erfahrung als "tagesmutti" berichten. die söhne einer freundin sind viel bei mir (die mama ist krank und muss liegen). der kleine (fast 2) hat von mir ein eigenes bett bekommen. am anfang bin ich bei ihm geblieben. es hat ein paar tage gedauert und inzwischen kann ich ihn alleine hinlegen und er schläft. und der kleine war ganz schön durch den wind. mama von heute auf morgen ins krankenhaus. wochenlang weg. immer wo anders und viel bei mir. er war vorher immer nur für 2 stunden oder so zu besuch zusammen mit seiner mama. er hat es gekappt und deine kleine maus wird das auch lernen. mach dir keine sorgen. die tagesmutti hat bestimmt erfahrung.

#liebdrück Muriel

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Hallo Muriel!

Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht und deine lieben Worte.

Ich hoffe sehr, dass unsere Tagesmutter Amelie auch nicht schreien lässt. Eigentlich habe ich bei ihr ein gutes Gefühl, aber ich werde das Thema trotzdem noch einmal ansprechen.

Wir haben bisher immer Rücksicht genommen auf Amelies Schwierigkeiten auswärts zu schlafen und es so gut es ging vermieden oder sie im Arm einschlafen lassen.
Aber ab August müssen wir da wohl alle durch, weil ich wieder arbeiten muss.

Viele Grüße
Ulrike

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Hallo Ulrike,

wir haben auch ein recht sensibles Kind (27 Mon.). Wir haben sie in den ersten 14 Monaten in den Schlaf begleitet, zuerst durch schaukeln, dann durch dazulegen. Inzwischen schläft sie in ihrer eigenen Umgebung selbstständig ein, aber in einer fremden Umgebung legen wir uns noch dazu bis sie schläft.

Die Tamu-Situation hatten wir letztes Jahr auch. Sie kam mit 16 Monaten zur Tamu und vor der Schlafsituation hatte ich verdammt viel Angst, da dort noch 4 weitere Kinder waren.

Es kam, wie es kommen musste, die Tamu hat sie in der Anfangszeit in den Schlaf schreien lassen, sie konnte nicht anders wg. der anderen Kinder. Kurze Zeit später ist sie dort selbstständing und ohne Gebrüll (lt. Tamu) eingeschlafen.

Da letzte Jahr über hat das Schlafen dort gut geklappt, muss der Tamu da einfach glauben.

Am besten sprichst du mit der Tamu frühzeitig über die Schlafsituation eurer Tochter und ihr überlegt euch gemeinsam eine Lösung.

Viel Erfolg!

LG

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Hallo maxi03!

Vielen Dank für deine liebe Antwort!

Bisher haben wir es so gut es ging vermieden, dass Amelie auswärts schlafen muss, außer eben bei meinen Eltern und da haben wir sie immer im Arm einschlafen lassen.

Ich hoffe sehr, dass es so gut wie bei euch klappt. Allerdings habe ich schon die Hoffnung, dass unsere Tagesmutter es ohne Schreien lassen hinbekommt. Ich werde es aber auf jeden Fall nochmal mit ihr besprechen.

Viele Grüße
Ulrike

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