Zu viel draußen??

Hallo ihr lieben,

Mal ne ganz blöde Frage: wie oft sind eure Kinder draußen? Wir sind meist vormittag und nachmittag draußen. Im Sommer bis abends. Im Moment ist tolles Wetter und wir sind seit Wochen mindestens einmal am Tag auf dem Spielplatz Freibad etc. Daheim sind wir im Moment zum essen und zum schlafen.

Der Grund meiner blöden Frage: mich sprach heute eine Mutter auf dem Spielplatz an, ob wir denn jeden Tag hier seien. Ich sagte, nein wir sind auch viel auf anderen Spielplätzen. Da sagte sie: "aber da bekommt das Kind ja nicht so die richtige Förderung. Wir sind oft in Kursen (singen,etc) oder spielen zu hause Memory." und ich so :#schock

das Kind ist zwei Jahre alt wie unsere Tochter, die noch kein Memory spielt und mit Mama singt.
Irgendwie hat sie mir das Gefühl vermittelt, meine Tochter zu wenig zu fördern. Aber is das nicht bissl früh? Bisher ist sie so zufrieden, wenn sie den ganzen Nachmittag klettern und rutschen darf. #huepf.

Man will ja auch nicht irgendwann hinten anstehen..

Schreibt doch mal eure Meinungen!

2

Hallo,

meine Jungs sind noch kleiner und ich denke grundsätzlich gibt es nicht "zuviel" draussen zu sein, zumal es ja auch draussen "Fördermöglichkeiten" gibt und die Zeitspanne ja auch begrenzt ist, irgendwann kommt die Drinnen Zeit ja automatisch wieder.

Allerdings bin ich selbst einfach auch gerne mal daheim und wenn ich weiß das wir mittags ins Freibad gehen, dann gehen wir morgens z.B. nicht nochmal extra auf den Spielplatz etc.

Und ja ich merke meine Jungs sind manchmal auch ganz gerne einfach nur drinnen.

#winke

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Hallo
Als ob man nur mit Kursen "fördern" kann #rofl
Dank Hund sind wir mindestens 3 mal am Tag draußen.
Dazu kommt natürlich der garten und unabhängige Unternehmungen draußen.
Erste Spiele wie Memory kannst du ja einfach mal probieren, kann man ja auch draußen.
Wobei das für mich ehrlich gesagt auch eher zum Spaß zählt für mich. Warum auch sollte das gesamte Leben pädagogisch wertvoll sein?#schwitz
Im Alltag und draußen lernt deine Tochter doch auch!:-)

LG

3

Kinder lernen durch Beobachtung, Selbsachen, selbst Experimentieren.

Wenn man Kindern zuviel vorzeigt, wie etwas zu tun ist, werden sie inkreativ. Dann ahmen sie nur nach, statt das Beobachtete selbst zu interpretieren und auch mal anders/gegenteilig zu probieren. Nur durch eigene Interpretation und variables Ausprobieren lernen Kinder die Welt verstehen.. und NEIN man braucht kein Memory um das Gedächtnis zu trainieren!

Heisst also, wer zuviel falsch fördert, bezweckt sogar das Gegenteil!

4

Solche Eltern finde ich immer wieder zum Schießen! Die wollen aus Ihren Kindern mit möglichst vielen "Frühförderungen" einen Einstein oder einen Mozart machen...

Wir sind mit unserer 2,5jährigen den ganzen Tag draußen, wenn das Wetter mitspielt, also vormittags und nachmittags. Ich finde ihren körperlichen Einsatz in der Wohnung schon ziemlich schwer zu bändigen. Kurse besuchen wir - außer Kinderturnen - nicht. Sicher kann sie später auch mal die Musikschule besuchen oder so etwas. Momentan halte ich das aber für nicht sinnvoll. Sie soll das schon auch ein bisschen mit entscheiden. Singen und tanzen kann sie zu Hause mit mir und Spiele wie Memory spielen wir meist bei schlechtem Wetter.

Ich finde es viel wichtiger, dass Kinder sich austoben, spielen, Sozialkontakte knüpfen und motorisch weiterentwickeln. Für mich steht in diesem Alter viel mehr das körperliche Erfahren im Vordergrund. Sitzen werden die Kinder ihr Leben lang noch mehr als genug.

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huhu,
bei uns siehts aus wie bei dir.

unsere dreijährigen sind von frühling bis herbst an allen schönen tagen viel und oft draußen.durchaus auch mal von morgens bis abends ohne unterbrechung.

das ist allerdings auch ein bisschen eigennutz, weil ich als mama gerne draußen bin.

kurse hab ich nie besucht, gesellschaftsspiele spielen sie auch keine.
das kommt sicher früh genug.

6

Hallo,

wie, dein Kind macht mit 2 noch keinen Chinesischkurs? Spaß beiseite, ich finde, das muss jeder für sich entscheiden. Ich (und ihr wohl auch) finde es toll, wenn man viel draußen ist. Meine Kinder sind gerade jetzt im Sommer bzw. in den Ferien auch viel im Garten, auf dem Spielplatz, im Freibad, im Wald usw. ist doch schön, gerade bei dem schönen Wetter. Memory spielen usw. kann man doch im Herbst/Winter oder bei Regenwetter (wenn die Regenklamotten vom Regenspazierganz trocknen).

LG

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Naja, also wir haben durchaus so mit zwei begonnen die ersten Spiele zu spielen. Memory (mit 3-4 Paaren), Obstgarten und andere Spiele die wir hier so haben. Unsere Tochter fand das ganz toll und wollte zeitweise garnichts anderes mehr spielen.

Ansonsten waren wir beim Kinderturnen (allerdings haben wir das nun aufgegeben) und unsere Krabbelgruppe hat sich bis zum dritten Geburtstag der Kinder auch noch wöchentlich getroffen.

Macht ihr denn Zuhause sonst Nichts? Jeden Tag draußen ist doch super, da würde ich nur drauf achten, dass genug Kontakt zu anderen Kindern da ist. Wenn ihr Zuhause aber bisher nicht ruhige Spiele spielt, würde ich das einführen. Finde ich ebenfalls wichtig.
Spezielle Kurse haben wir nicht besucht.
Seit heute geht unsere Tochter in den Kindergarten, da wird sie ja ordentlich gefördert, Nachmittags werden wir dann wohl nur noch ruhigere Sachen machen / am Wochenende schwimmen etc.

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Gibt es ein zu viel an draußen sein? Meiner Meinung nach nicht!

Ich halte es ähnlich wie Du und bin viel mit meiner Tochter an der frischen Luft, Spielplatz, Garten, Wald, Baggersee... Da wird sie auch "gefördert". Kann Ameisen beobachten, sieht die Biene Maja in der Natur fliegen, sammelt bunte Steine, lernt klettern, rennen, Beeren pflücken, ...
Memory heben wir uns für richtig mieses Wetter auf.
Deine Tochter ist zwei. Still sitzen muss sie noch genug.

Viel Spaß bei euren Unternehmungen an der frischen Luft.

reiskorn8

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wie immer: die mischung macht's!

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