Langsam können wir nicht mehr...vorsicht lang

Muss mir hier mal meinen Frust von der Seele schreiben. Eigentlich haben wir ein liebes, aufgewecktes Kind. Paul ist am 10.06. 1 Jahr alt geworden. Er entwickelt sich auch prächtig. Von Anfang an hatten wir aber das Problem ihn abends ins Bett zu kriegen. Schon als Säugling ist er nur auf dem Arm oder im Kinderwagen eingeschlafen. Wir konnten ihn also nie in sein bett legen und er ist einfach eingeschlafen. Er hat zwar bereits mit 3 Monaten durchgeschlafen, aber abends war bei uns immer Terror. Er hat nur geweint bis er dann in den Schlaf gefallen ist.
Irgendwann kam dann die Phase wo er jeden Abend spätestens um halb 9 geschlafen hat.
Seit ein paar Wochen hält er sich aber immer tapfer so bis 23-24 Uhr wach. Er ist hundemüde, pennt aber einfach nicht ein. Manchmal schläft er auch schon um 20 Uhr steht dann aber um 21 uhr wieder auf und ist dann wieder hellwach.
Jetzt läuft es jeden abend so ab das wir immer wieder versuchen uns mit ihm hinzulegen und ihn zum Einschlafen zu bringen. Meist lacht er uns aber nur aus. Irgendwann nach 23 Uhr ist der Herr dann so weit, dass wir uns mit ihm hinlegen können und er mit ner Saftflasche einschläft(ich weiß das das nicht gut ist).
Ich bin immer richtig neidisch wenn ich hier lese das alle anderen um 20 Uhr im Bett sind. So langsam nervt das ganz schön. Ich meine man will doch auch irgendwann mal Feierabend haben und sich einfach nur mal vor den Fernsehr hauen, ein Buch lesen oder mit dem Partner kuscheln. Fällt natürlich alles flach.
Ich hab mir jetzt "Jedes kind kann schlafen lernen" bestellt und hoffe, dass es damit klappt. Weiß keinen anderen ausweg mehr.
Habt ihr nicht ein paar Tipps? Keiner hier dem es ähnlich geht?
Achja, tagsüber ist schlafen überhaupt kein Problem für ihn. Macht super 1,5 std Mittagsschlaf. Und gegen 16-17 Uhr pennt er meist auch noch mal ein. Da weck ich ihn aber immer nach spätestens einer halben stunde-er soll ja abends schlafen. Den Schlaf kann ich ihm aber nicht ganz nehmen. Haben wir alles schon probiert. er ist dann ungeniessbar und dreht erst richtig auf.
Hoffe auf zahlreiche Tipps! Bitte aber nicht wieder Entwicklungsphase oder die Zähne:-) das hilft mir nicht weiter!

Bea mit Paul(12 Monate)

1

Hallo,
ich würde das durch ziehen und ihn knatschen lassen.Selbst die eine halbe stunde macht ihn wieder fit.besser als ihn abends schreien zu lassen.ich kenne das Buch nicht selber,habe aber davon gehört.

Und ich habe selber das problem mit meinem großen.Er hat schon immer probleme mit dem schlafen.Mittlerweile ist er über 4 jahre alt und abends kaum müde und bleibt nicht liegen.
Ich habe schon eiwg keine Ruhe mehr abends gehabt,da beneide ich alle anderen Mütter.
bei mir kommen immer so tolle ratschläge,wie ich soll doch mal konsequent sein.Das ist ein Witz.Es hilft alles nichts.Wir haben alles durch.
lg Julia

2

Hallo Bea!:-)

Also das war Du schreibst ähnelt sehr dem Stress den ich mit meiner Kleinen lange hatte und ja, Du willst es nicht hören aber als die Zähne langsam alle durch waren war auch das Theater bei uns vorbei! :-D

Ich hab mich in der Zeit immer so durch die Nächte gequält aber irgendwann war ich soweit das ich sie abends hingelegt habe, anfangs auch regelmäßig schreien gelassen habe und nur alle 10 Minuten gucken gegangen bin, sie wieder hingelegt habe und rausgegangen bin und irgendwann hat sie endlich durchgeschlafen. Ja, das ist echt ein Spießrutenlauf!
Joelina schlief Anfangs auch nur ein wenn ich sie auf den Beinen hin und her gewippt habe! Furchtbar, echt.

Jetzt ist Joelina 2 1/2 und das Schlafen gehen klappt prima! Sie geht um 19.30 ins Bett und steht erst um 8 Uhr wieder auf! *freu

Ich denke das sich das bei Dir irgendwann auch legen wird. Mach Dir keine Sorgen! #hicks

Alles Liebe #herzlich

Petra & Joelina

3

Wir habens ja auch schon versucht die halbe Stunde wegzulassen, aber es bringt nix. Er hält sich trotzdem so lang wach. Und einfach hinlegen funktioniert leider nicht. er wird dann immer nur wilder, rennt von einer Bettseite zur nächsten und steigert sich da immer mehr rein. Und dann bleibt es auch nicht aus, das er in seinem bett hinfällt und sich den Kopf oder sonstwas stößt und sich weh tut. Und dann kann ich ihn auch nicht einfach weinent in seinem Bett lassen. Er würde sich NIE von allein hinlegen und schlafen. Eher weint er dann so doll das er keine Luft mehr bekommt.

Bea

4

Hallo Bea,

von dem Buch halte ich persönlich überhaupt nichts!

Wie sind denn die Schlafenszeiten insgesamt von Paul? Wann steht er morgens auf, wann macht er den Mittagsschlaf?

Die halbe Stunde am Nachmittag...die solltest Du auf jeden Fall streichen. Es dauert natürlich und geht nicht von heute auf morgen, meist hat sich das so nach ca. einer Woche aber eingependelt.#freu

Luna reichten oft auch 10 Minuten Schlaf im Auto und sie war topfit!#augen

Führe mal eine Art Schlaf-Tagebuch - oder hat er ansonsten schon feste Zeiten? Dann schreib sie mir/uns mal - vielleicht findet sich eine Lösung!#klee

Aber Schreien-Lassen ist definitiv NICHT die Lösung!

Gruß

Karen + Luna (fast 3 Jahre)

5

Hallo,
quengelt euer Kleiner, wenn er abends wieder wach ist, nur herum oder brüllt er richtig? Wenn er "nur" ein bisschen jammert, würde ich ihn auch mal lassen. Gib' ihm ein paar Bilderbücher, gedämpftes Licht, eine Spieluhr nebenbei und geh' aus dem Zimmer.
Ich habe bei Julia mittlerweile (als Baby nicht, aber jetzt #gruebel) das Gefühl, dass sie wieder richtig unruhig wird, wenn man dauernd nach ihr schaut. So lass' ich sie abends, vor sie schläft, auch mal ein bisschen vor sich hinjammern, ohne dass wir dauernd 'reinrennen. Dann ist sie schon bald "weg vom Fenster". #freu
Wir haben allerdings nicht wirklich Probleme mit dem Schlafen, weshalb ich da nicht so mitreden kann. Fiel mir bei deinem Beitrag nur gerade ein. #gruebel
LG Katja #sonne

6

hallo,

also ich bin auch ein gegner dieses buches und überhaupt solcher einschlafdrillmethoden.


ich versteh dich schon, es war bei uns ganz ähnlich in dem alter.
meine tochter schlief auch 2x am tag, auch etwa so lange wie dein sohn.

aber um den ersten geburtstag stellte sie sich ganz langsam um auf 1x am tag.
das war eine ätzende zeit, ging immer alles hin und her und war chaotisch.

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Ich meine man will doch auch irgendwann mal Feierabend haben und sich einfach nur mal vor den Fernsehr hauen, ein Buch lesen oder mit dem Partner kuscheln. Fällt natürlich alles flach.
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verstehe ich vollkommen, ging mir ja auch so.
freizeit? was ist das denn? war ein fremdwort für mich ;-)


ich kann dir nur sagen, daß es sich bei uns auch ohne schlafdrill einregelte, es dauerte - ja, man braucht echt nerven,
muß auf vieles verzichten, aber es geht.
ich bin immer bei ihr geblieben, habe immer die einzelen müdikeitsphasen abgewartet usw.


vllt stellt sich dein sohn auch gerade um?


lg
ayshe

7

Hallo,

ich kann dich sehr gut verstehen, mir ging es genauso. Geholfen hat bei uns der Tipp (aus einem russischen Erziehungsbuch von 1975;-) ) das Kind ins Bett zu schaffen, bevor es offensichtlich sehr müde ist.

Bedeutet praktisch: Mittagsschlaf 1-2 Stunden und dann 19.00 Uhr ins Bett. Ich lege ihn nach Abschiedsritual von 5-10 Plüschtieren und Autos ins Bett, er trinkt noch etwas aus der Flasche und dann schläft er alleine ein. Kein Geschrei mehr, kein Toben.

Funktioniert super bei meinem Sohn (Ausnahmen gibt es natürlich). Wenn er allerdings gegen 16.00 / 17.00 Uhr noch mal geschlafen hat, dann gibt es wieder Theater beim Einschlafen abends.

Inzwischen haben wir abends wieder Zeit für uns. Es ist ein Traum.

Viel Erfolg

8

Hallo Bea,

oh man, da habt ihr ja nen richtig kleinen Terroristen ;-)
Finn ist auch 12 Monate und wir hatten ganz ähnliche Probleme. Entweder er macht bei einschlafen ein Morzt Krach oder er ist Nachts dann einfach mal stumpf drei Stunden wach.

NAch einer NAcht in der er erst um drei uhr eingeschlafen war, konnte ich einfach nicht mehr. Ich hatte bis zu dem Tag alles probiert, immer die gleichen Rituale, tagsüber wach halten und aus voller Verzweiflung eben auch "jedes Kind kann schlafen lernen". Bei uns ist es allerdings völlig nachhinten losgegangen, denn Finn hat sich dann aus der Aufregung heraus übergeben. Es war schrecklich. Ich wußte einfach nicht mehr weiter und dann habt mir ne FReundin den Tipp mit dem Homöapathen gegeben. Der Termin war am Mittwoch und eigentlich bin ich davon nie ein Freund gewesen, aber es war meine letzte Chance.

Muss dazu sagen, dass Finn und ich ein nicht gerade einfaches Jahr hinter uns haben und dies anscheinend ein Grund für seine Schlafstörungen sind, der Arzt war ganz meiner Meinung, dass es keine "normalen" Probleme mehr sind und schon gar nicht Altersgerecht ist.

Nun kurz um, seit zwei Nächten geht Finn abends um acht ins Bett, dann kuschel wir noch ganz viel und dann hören wir zusammen zwei Lieder (während ich ihm streichel) und dann geh ich raus und siehe da, er hat gestern und heute bis 7.00 Uhr geschlafen. Unglaublich, ich hoffe es ist nicht die Ruhe vor dem Sturm, aber anscheinend haben die Globulis ihre Wirkung.

Ich kann dich gut verstehen, dass ihr mit den Nerven runter seit #liebdrueck
Für uns scheint es der richtige Weg gewesen zu sein, vielleicht ist es ja auch was für euch. Ich war bei einem Arzt der zusätzlich homäopathisch berät, also kommen auch keine ZUsatzkosten auf dich zu.

Drück euch die Daumen und meld dich mal, wie die Lage ist.

Lg Krisi + Finn (25.05.05)

9

hallo bea,
diese buch ist bei vielen sehr verpönt, da es zum teil sehr extreme anwendungen enthält, von dem sich der autor inzwischen auch schon distanziert.
trotzdem enthält es viele tips und informationen die einem weiterhelfen können.
die sache mit dem schlafprotokoll ist zb. eine gute möglichkeit mal festzustellen, wann dein sohn es wirklich nötig hat zu schlafen und wieviel stunden täglich bei ihm die "regel" sind.
auch das kind dann hin zu legen, wenn es an der zeit ist und es aber noch keine anzeichen für müdigkeit hat. manchmal sind die über ihren punkt hinaus und es wird dann auch für sie selbst schwierig in den schlaf zu kommen. deshalb nutzt das "hinhalten" oft nichts und macht es nur noch schwieriger.
rituale sind auch besonders wichtig!
manchmal auch quengeln lassen und die kurzen zeiträume in denen man mal wieder zeigt, dass man da ist, immer etwas länger werden lassen, halte ich für eine möglichkeit zum ausprobieren. ich konnte im dem alter, in dem dein sohn ist, raus hören ob es quengeln ist oder ob er wirklich am weinen war.
quengeln lassen kann man meiner meinung nach dann auch mal etwas länger. wenn ich manchmal dann doch rein schaue, liegt felix mit geschlossenen augen und versucht sich so in den schlaf zu kriegen, weil er selber genervt ist, dass er nicht einschlafen kann. wenn ich ihn dann kurz hoch nehme zeigt er nach kurzer zeit schon auf sein bett und will wieder rein.
all dieses kannst du dem buch entnehmen. lies es durch und entscheide dann selber welche anregungen du als sinnvoll empfindest.
dieses buch ist für "schwierige" schläfer gedacht. es nützt dem kind auch nichts, wenn die eltern ständig am ende sind weil sie keine ruhe finden.

gruß carsten

10

Hallo Bea,

wir haben es durchgezogen.

Zur Vorgeschichte:
Nachdem wir wirklich nun keine einzige N8 durchgeschlafen haben (Luca wurde bis zu 12 x wach und weinte uns aus dem Bett) hat es einfach gereicht.

Wir haben abends Theater gehabt bis zu 3 Stunden. Lieder vorsingen, schaukeln auf dem Arm, umhertragen, Milchflasche, Teeflasche,... dauernd was anderes probiert - solange bis er endlich schlief. Dann wurde er kurz darauf wieder wach. Toll!

Wenn das dann auf Dauer so geht und fast jede N8 ein Zwerg in deinem Bett liegt und du dich nicht traust dich zu bewegen und nur noch oberflächlich geschlafen bekommst, bíst du einfach platt. Dazu kam, dass Luca tagsüber quengelig und einfach unfit war.

Durch einen Sturz von Luca lernte ich ne Vertretungsärztin kennen, weil Lucas Arzt Urlaub hatte. Ich erzählte ihr das und auch von den respiratorischen Anfällen (Luft anhalten usw.). Sie sah mich an und sagte mir klipp und klar, ich müsse mein Kind gefälligst besser erziehen. Ich müsse ihm klare Grenzen setzen. Tja, dachte ich, tu ich das nicht? Nicht gut genug? So etwas sagte mein Kia ja auch mal, von wegen Trotzanfälle ignorieren und nicht noch belohnen mit Action gleich welcher Art.

Ich solle ihr erzählen, wie er nachts/abends so ist, was er macht etc.

Dann der Hammer - für mich! Mein Sohn braucht weder nachts was zu trinken, noch was zu Essen, noch irgendein Activity Programm. Stände jede N8 jemand mit roten Rosen in meinem Zimmer würde ich auch wach werden. Ja, irgendwie schon.

Ich erzählte daraufhin etwas entsetzt meinem Kia davon, was das für ein Besen war/ist. Dass mein Sohn nichts nachts trinken dürfe usw. Wir hatten ja eh Termin zur Auffrischung der Impfung. Er sah mich an und sagte:, "Liebe Frau Quirin. Ihr Sohn braucht wirklich weder was zu Trinken nachts, noch was zu Essen!" Ups. Wie denn das Schlafverhalten meines Sohnes mittlerweile sei. Ich erzählte ihm davon und er schlug mir tatsächlich das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" vor. Ich war entsetzt, wie die Ferber Methode? Die soll ICH anwenden bei MEINEM Kind?????? Nie!!! Niemals im Leben. Schreien lassen und überhaupt. Nee!!!

Er grinste mich an und sagte, seine Tochter (geboren am 13. Mai 2005) kam bis zu 7 x in der Nacht und wollte gestillt werden. Sie wandten die Methode an und siehe da, nach 3 Tagen schlief die Kleine 11 Stunden.

Na gut, dachte ich mir. Ich schau mir das Buch mal an. Aber es kommt ja eh nieeeeeeeeee in Frage für mich...

PUSTEKUCHEN!!!

In dem Buch standen super Sachen drinnen, die ich bislang einfach nicht so sah.

1. Schläft das Baby abends mit einer Flasche ein und wird nachts wach und die Flasche ist nicht mehr da schreit es, weil sich die Situation geändert hat und das Baby sie als nicht in Ordnung empfindet. So ist es auch mit dem Schnuller und der Teeflasche.

2. Wird das Baby bei jedem Quengeln rausgenommen und kriegt Programm (so wie Luca immer vorher) wird es sich daran gewöhnen und es weiterhin tun. Schließlich gefällt es ihm ja!

3. Bleibt Papa oder Mama bis zum Einschlafen bei dem Baby und es wird später wach, denkt es sich: Kaum schlafe ich ein, schleichen die sich raus und lassen mich alleine. Ich muss mich mehr gegen das Einschlafen wehren und noch lauter schreien, damit sie kommen.

4. Schläft das Baby mittags 3 Stunden wird es nachts nur noch 8 Stunden schlafen. Es gibt nen Zeitrahmen für jedes Alter.

Also lange Rede kurzer Sinn:

Der erste Abend sah so aus: Um 20:00 Uhr legte ich Luca ins Bett - ohne Flasche und ohne Schnuller. Sprach mit ihm, streichelte ihn und redete noch über den Tag.... Ging dann aus dem Zimmer und erst wieder nach 3 Minuten Schreien rein. Redete abermals mit ihm. Er wollte als raus aus dem Bettchen, ich nahm ihn diesmal aber nicht raus, sondern ging wieder raus. Nun ging ich nach 5 und später nach 7 Minuten wieder rein zu ihm. Nie nahm ich ihn raus. Redete nur mit ihm und streichelte ihn etc. Für dieses bisschen Aufmerksamkeit lohnte es sich wohl nicht mehr gegen die Müdigkeit anzugehen und er schlief ein. Bis morgens um 8 Uhr. Komplett durch!!!! Ich sah extra nach ihm. Solange schlief er ja die letzten 6 Monate nicht mehr.

Er fühlt sich nicht allein gelassen, ich geh ja immer zu ihm. Natürlich kriegt er vorher genug zu Essen und zu trinken - ca. ne Stunde vorher. Dann kann der Magen sich beruhigen und er hat auch keinen Hunger bzw. Durst mehr.

Mittags gibt's bei uns um 11:30 Uhr Mittagessen und danach um 12 Uhr geht Luca für ne Stunde schlafen. Am Anfang musste ich ihn wachmachen, doch nun wird er automatisch nach einer Stunde wach.

Um 12 Uhr reibt er sich die Augen genauso wie abends um 20 Uhr. Ich bin so froh, es ausprobiert zu haben, das glaubst du nicht. Endlich wieder ein Stückchen Lebensqualität zurück.

Versteht mich nicht falsch. Ich verlange nicht, dass mein Kind quasi abgestellt ist von 20 Uhr bis um 8 Uhr, doch ich brauche einfach auch mal etwas Schlaf, etwas Ruhe, Zeit, Erholung für mich und meinen Mann.
Natürlich geh ich sofort zu ihm, sollte er richtig schreien, bzw. etwas haben. Sollte er krank sein, nehme ich ihn auch wieder in unser Bett. Alles gar keine Frage. Ich liebe mein Kind. Würde alles für ihn machen, doch wie soll ich das, wenn ich keine Kraft mehr habe?????

LG
Daniela und Jan Luca *23.05.2005

11

das hört sich natürlich toll an.

aber das ist genau das, was rüberkommen soll bei der methode.


was sich wirklich ganz tief hinten abspielt, sieht man erstmal zig jahre nicht, das ist ja die gefahr.




nein, ich würde es trotzdem nicht tun.

lg
ayshe

12

Was genau hört sich toll an und ist es im Nachhinein nicht?

Dass ich meinen Sohn abends quengel lasse? Dass ich ihm nicht alles gebe, was er möchte? Dass ich ihm klare Grenzen setze??? Was ist bitteschön falsch daran? Darf ich ihm keine Linie vorgeben? Soll ich ihm nicht zeigen, was geht und was nicht geht? Soll er machen und bekommen, was immer er möchte?

Glaub mir eins, mein Kind ist sehr verwöhnt. Ich kümmere mich den ganzen Tag um ihn. Er ist zudem sehr anstrengend. Braucht dauernd neue Beschäftigung, ist am Entdecken, lief bereits mit 9 Monaten frei, ist immer auc Achse. Aber irgendwann ist auch mal Schluss!

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich als Kind ins dunkle Schlafzimmer gelegt wurde und schlafen sollte... Jedoch war ich nicht müde, ich schrie und wollte nicht drinnen bleiben. Das ist nicht schön.

Aber wenn ich meinen Sohn abends etwas quengel lasse, weil er trotzig ist und ihn nicht mehr 3 Stunden auf dem Arm rumtrage, finde ich das absolut in Ordnung.
Sollte er schreien (gestern abend z. B.) nehme ich ihn raus. Da hab ich noch etwas mit ihm gespielt und er trank noch etwas Milch und gut war es dann auch wieder.

Ich tu ihm keinen Gefallen, wenn ich so weiter mache wie bisher. Ich werde generbt und er ist quengelig, weil er unausgeschlafen ist.

Ich wende diese Ferber Methode nicht komplett an. Jedoch das Buch nur zu verteufeln wäre auch falsch.

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