Paukenerguß! Keinem fällt auf dass er schlecht hört!

Hallo,

mein Junior hat seit ca 7 Wochen einen Paukenerguß beiderseits, vor zwei Wochen war es li schlimmer als re, am Freitag waren wir zur U 7 da sagte uns der KiA dass es li gleichbleibend ist aber re ist es nun noch schlimmer geworden. Er hat schon seit über einem Jahr immer wieder gerötete Ohren und Paukenergüße, die wir bis jetzt aber immer gut wegbekommen haben, nun aber nicht mehr. Inzwischen helfen Globulis od. Otovowen nichts mehr.

Vor zwei Wochen waren wir, auf Anratten unseres KiA beim HNO, der hat uns homöopathische Nasentropfen und viel Wärme angeordnet und mitte März nach seinem zweiten Geb. sollen wir wieder kommen, wenn es bis dahin nicht besser wird, muss er wohl od übel operiert werden.

Der HNO hat einen Test mit ihm gemacht und das Ergebniss war dass sein Tromelfell sich so gut wie nicht bewegt, viel reden tut er auch nicht, so ca 15 Wörter sind es, die meisten davon ziemlich undeutlich. Bei der U 7 sagte der KiA auch wenn sich innerhalb des nächsten halben Jahres keine deutliche Besserung zeigt, muss er gefördert werden.

So nun zur meiner eigentlichen Frage, wir haben nicht das Gefühl dass er schlecht hört, er reagiert auf Ansprache und macht auch das was man ihm sagt, auch den Großelter od den Kita Erhziehern fällt nichts auf. Kennt das jemand? Wieso ist das so?

Versteht mich bitte nicht falsch, ich glaub den Ärzten natürlich, sei Sprach- und allgemeine Entwicklung zeigt auch das etwas nicht stimmt.

LG

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Hört er euch auch, wenn er euch nicht sieht?
LG Nuschka

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nicht immer, ich weiß bloß oft nicht ob er es evtl auch nicht hören will.???????????????
Am Freitag bei der U7 hat er nichts gemacht was der Arzt gesagt hat, teilweise hat man es gemerkt dass er nichts versteht teilweise hatte ich aber das Gefühl das er sich nicht traut, obwohl er unseren KiA sehr gut kennt und auch mag (sind teilweise wöchentlich drin). Am We bei der Oma z.B. hört er jede Tür im Treppenhaus (Mehrfamielienhaus) zuschlagen.

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Wenn du dir unsicher bist, geh mit ihm mal zum HNO. Ich selber hatte schon MOE und war da fast taub. Wenn bei deinem Kleinen schon länger die Ohren zu sind, kann es durchaus daran liegen, dass er nicht gut (aus)sprechen kann.
Seitdem ich aus eigener Erfahrung weiß, wie schlimm das mit den Ohren ist, geh ich immer zum HNO damit, egal ob es bei mir oder den Kindern ist. Gute Besserung!

LG Nuschka

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sei froh das sie es jetzt schon gemerkt haben!

Bei uns hat es niemald bemerkt und Ben hat eine massive Sprachstörung (nur ich und seine Erzieherin konnten ihn verstehen). es hieß immer, "abwarten, der Sprachschub kommt noch!" hätte ich nicht auf einen Logopädenschein bestanden (vor 1 Jahr) hätte erst jetzt mit 4 Jahren zur Logo gedurft.

http://www.urbia.de/forum/3-kleinkind/3232221-sprachverzoegert-durch-sekret-hinterm-trommelfell/20484389

Also trau deinen Ärzten ruhig, Dein Kind hört zur Zeit als wenn er mit dem kopf unter Wasser ist (so wurde es mir damals erklärt).

Kinder sind in der Lage eine Menge zu kompensieren und für ihn ist es "normal" so zu hören, weil er es nicht anders kennt.

Wie gesagt, ich wäre froh gewesen, wenn es bei uns früher erkannt worden wäre.

LG
Sandra mit Max (10 J.), Ben (4,5 J.) und Lea (2 J.)

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Hallo Sandra,

Danke für deine Antwort. Wir sind auch sehr froh darüber, kenne selber einige Kinder bei denen es zu spät erkannt wurde, einer davon musste ein Jahr später eingeschult werden, ein anderer ist deshalb in der allgemeinen Entwicklung so zurück dass er dieses Jahr estmal auf eine Sonderschule muss (muss Kind).

Junior ist ziemlich Schmerzempfindlich, und kann bei der kleinsten Rötung im Ohr nicht schlafen. Hatte deshalb schon ein heftige Diskusion mit einer Kinderärztin (Praxispartnerin von unserem Kia) die versucht hat uns zu erklären dass Junior Albträume hat und keine Ohrenschmerzen, da die Ohren so leicht gerötet sind, es kann gar nicht weh tun (Schmerzsaft hat aber geholfen).

LG

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Hi Du :-)

Der menschliche Körper ist schon erstaunlich. Was der alles kompensieren kann, wenn wir krank sind. Und das war ernst gemeint, keine Sorge.

Mein Mann leidet unter einer starken Ohrenschmalzproduktion und muß fast regelmäßig alle 3-4 Monate zum HNO arzt, damit er wieder richtig hört. Richtig aufgefallen ist das ganze erst, durch eine Gehörgangsentzündung. Er fragte auch, weshalb es ihm vorher nie aufgefallen wäre, das er doch eigentlich so schlecht hören müsste, wenn das Ohr schon so gut wie zu war. Die Ärztin meinte daraufhin, das das Ohr erst zu 100%ig zu sein muß, damit es auffällt und man so gut wie gar nichts mehr hört, solange kann man immer noch etwas hören. Das Dein Kleiner wie unter Wasser hört, ist wirklich ein guter Vergleich und unter der Berücksichtigung weißt Du jetzt auch, weshalb es kaum auffällt.

Als Vergleich: unsere Maus hat eine Hornhautverkrümmung, die eine Brille bedarf. Wenn wir nicht zum Augenarzt gegangen wären, hätten wir nieeeee festgestellt, das sie Schwierigkeiten hat zu sehen, vielleicht erst in der Schule. Sie sieht alles, selbst den kleinsten Krümmel und hebt ihn sicher auf. Aber sie sieht halt alles verzehrt. Das Gehrin kann noch so viel in dem Alter korregieren, bevor es Probleme sendet.

Solange Dein Kleiner keine Besserung seiner Ohren hat, kann er in der Sprache kaum Fortschritte machen. Hatten wir erst letztens bei Freunden. Der Kleine hörte zu gut und seine Mandel+Polypen störten so sehr, das auch die Logopäden kaum Erfolg zeigten. Erst seit seiner Op, geht es ihm von Monat zu Monat besser und ich kann ihn endlich verstehen und der ist jetzt 5,5 Jahre (seit 3,8 in Behandlung) bye Rowan

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