seit Kita-Eingewöhnung wie ausgewechselt - wissen nicht mehr weiter

Hallo,

mein Sohn ist 11,5 Monate alt geht seit 3 Wochen zur Eingewöhnung in die Kita. Es läuft so lala: beim Abschied weint er immer, lässt sich aber schnell von der Erzieherin beruhigen. Er ist sehr auf sie fixiert, spielt kaum und will ausschließlich von ihr getragen werden. Immerhin: sie macht es. Zusätzlich war er seit 1 Woche ein wenig krank (Durchfall, erkältet) und der 8. Zahn ist gekommen. Laut KiA ist sonst alles in Ordnung.

Seitdem ist er extrem anhänglich und ich darf ihn z.B. daheim nicht mehr auf den Boden setzen, weil er sofort anfängt zu weinen. Oder wenn er schlafen soll, darf ich ihn nicht mehr in sein Bett legen (auch nicht schon schlafend, er wacht sofort auf). Oder wenn er etwas haben will, das er nicht bekommt, ist es für ihn ein Weltuntergang. Ich kann seine Wut/Trauer/Angst (je nach Situation) schon nachvollziehen aber anstrengend ist es dennoch.

Vor 2 Wochen hat dann das Schreien angefangen: er lässt sich fallen, brüllt wie am Spieß, schrill, volle Kehle, läuft rot an, schwitzt und ist nicht mehr zu beruhigen. Das macht er manchmal bis zu 4 Stunden am Stück und ich komme nicht an ihn ran. Nicht durch essen, trinken, spielen, schaukeln, singen, Papa, ignorieren, Nähe geben, Abstand halten - nichts hilft.

Meine Nerven liegen total blank, es geht mir richtig schlecht, weine viel und habe das Gefühl auf ganzer Linie zu versagen. Was kann ich tun? Wie kann ich ihm helfen?

Verzweifelte Grüße
kalle

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Dein Kind ist noch ein Baby!!!! Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn das Kind so reagiert, es ist einfach noch zu klein um von der Mutter getrennt zu werden.

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Schrecklich, was manche Kinder in so frühem Alter mitmachen müssen...

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Da bin ich absolut der gleichen Meinung.

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Hallo

nicht alle kleinen Kinder gewöhnen sich schnell woanders ein - nicht jedes Kind ist ein Krippenkind

wenn Du wirklich arbeiten mußt, dann müßt ihr da wohl durch ...... aber dann mußt du ihm auch viel Wut, Zorn und Hilflosigkeit zugestehen, bis er sich an die Veränderung gewöhnt hat.
Er braucht dich in der restlichen Zeit dann halt doppelt und dreifach.
Der Alltag dort ist nicht immer einfach, und manche Kinder wollen eben nur die Mama und nicht einer von vielen sein.

Viele Kinder lieben die Krippe, aber eben nicht alle

Gib ihm Zeit

grüße Silly

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Hallo!
Lass Dich erst einmal trösten! Ich selbst arbeite auch in einer Krippe und das, was du da schilderst ist völlig normal.
Für den kleinen Wurm ist es eine große Umstellung und er leistet viel, in dem er sich an neue Bezugspersonen und andere KInder gewöhnen muss. Wir bei uns in der Praxis beobachten das immer wieder, daß die Kleinen sich am Anfang so verhalten. Sie brauchen eine Zeit der Eingewöhnung. Meist sind sie zu Hause auch ganz anhänglich und weinen anfangs viel!
Versuche gelassen zu bleiben, so schwerr es dir auch fällt! Bis die Kinder richtig eingewöhnt sind dauert es in der Regel bis zu 3 Monaten und dann wird es auch zu Hause wieder ruhiger.

Aussagen wie, wie kann man ein so kleines Kind schon in die Krippe geben solltest du überlesen!

Liebe Grüße
Jerrymietz (39.Woche)

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<Bis die Kinder richtig eingewöhnt sind dauert es in der Regel bis zu 3 Monaten und dann wird es auch zu Hause wieder ruhiger. >


Natürlich wird es ruhiger, was soll den der Kleine machen wenn seine Mutter seine SChreie nicht wahrnimmt muss er mit dem Schmerz leben lernen .


<Aussagen wie, wie kann man ein so kleines Kind schon in die Krippe geben solltest du überlesen! >

nein sollte man nicht!

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Hallo Kalle,

ich kenne dein problem. Habe das auch durch gemacht. Genau das gleiche, nur noch auf den Arm und kein anderer durfte ihn mehr nehmen (ausser Papa).
Sobald ich ihn dann runter gesetzt habe, das laute schreien. Die erste zeit war es zu hause auch Nachmittags richtig anstrengt mit ihm. Er hat nur genörgelt und geweint den ganzen Nachmittag. Aber jetzt ist wieder gut.
Die Leute verstehen auch nicht das man Arbeiten gehen muss wieder.

Gib ihn zeit es geht vorbei :-p

LG Kira

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ich glaube da hast Du auch noch das Problem, dass das ein ohnehin schwieriges Alter ist, so bis 14 Monate ungefähr, dann wirds oft wieder ein wenig besser. Da sind zwei Schübe, die heftig sein können, dann kommen oft noch Impfungen hinzu und Zähne sowieso immer mal wieder. Das kann auch so schwierig sein und muss erstmal nichts mit Kita zu tun haben.

Dann kann aber hinzu kommen, dass es für einige Kinder sicher sehr schwer ist, sich von der Mama zu trennen (oder vom Papa).
Also wenn Du nicht unbedingt arbeiten musst, dann würde ich das Kind nicht in die Kita geben, aber das musst Du natürlich selbst wissen.

Lg

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also ich danke das problem ist hier, das dein kind zu dir kein sog. "urvertrauen" hat. Es gibt die eine sorte kinder, denen es überhaupt nicht stört, wenn mama oder papa mal kurzzeitig weg sind. (wo mein kind locker dazu gehört) Wiederum andere kinder schreien schon los, wenn sie von anderen getragen werden, wo die mami´s nichtmal allein zur toilette gehen können. Wichtig ist es hier, (denke ich) irgendwie den kleinen beizubringen, das die mama und der papa ja wieder kommen. War dein kind im ersten jahr durchweg tägl. ununterbrochen bei dir? Oder hast du es auch mal für ein paar stunden zb. der omi überlassen?

Dein kind ist es gewohnt bei dir zu sein, es merkt auch deine ängste und sorgen. Weshalb dein kleiner unsicher wird, deshalb schreit er so viel. Er kennt das vermutlich nicht, das du für länger weg bist.

Das er jetzt speziell sehr "bockig", und anhänglich ist, kommt hinzu das er entweder etwas ausbrütet(sein unwohlsein wohl noch nicht ganz vorbei), hinzu kommt evtl noch eine allgemeine bockphase, umstellung auf krippe und trennung der eltern. Auch ist es oft so, das die kleinen in der krippe echt tägl. volles programm haben. Fast pausenlos gefordert werden (gerade am anfang viel neues lernen) und zuhause einfach mal dampf ablassen müssen.

Wir hatten zwar generell gar keine schwierigkeiten mit der eingewöhnung, allerdings war es aber bei uns zuhause anfangs ganz genauso. Wichtig ist einen rytmus zu finden. Abends wenn mein kleiner aus der krippe kommt, sind wir 100% nur für ihn da. Da hat er unsere volle aufmerksamkeit und die braucht er auch. Wir waren im ersten halben jahr nachmittags sehr selten unterwegs. Einfach nur zuhause und haben den tag friedlich ausklingen lassen. Wenn er bockte wie du es beschriebst, habe ich ihn in sein zimmer geschickt und heulen lassen. (in der zeit bin ich fast selbst explodiert.) Aber somit habe ich ihm eine auszeit geschaffen und ich konnte selbst runter kommen. Oft war der spuck nach 2-5 min vorbei. Selbst heute noch. Wenn er aus seinem zimmer kommt drücke ich ihn ganz lieb und frage ob er sich jetzt besser fühlt.

Es klappt prima :-)

Alles gute WhiteAngel

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Du jammerst rum, wie schlecht es Dir geht?!
Denk mal lieber darüber nach, was Du Deinem Kind zumutest und wie es ihm dabei geht.

VG

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was möchtest du hören?


Das er sich gewöhnt und von den anderen Kindern profitiert?
das es vorbei geht?
das es richtig und ok ist, ein so kleines Kind abzugeben?

Tja, dein Kind zeigt dir doch deutlichst, wie es ihm geht, was ihm fehlt und was er braucht!

Die Frage ist, ob du es ihm gibst(geben kannst?), oder er eben resignieren muss irgendwann.
Sicher gewöhnt er sich, aber ob du ihn diesen preis zahlen lassen willst, solltest du dir gut überlegen.

Es gibt sicher so kleinen babys, die es klaglos hinnehmen, abgegeben zu werden, aber andere verpacken das eben nicht schadlos - und da läge die priorität bei imir IMMER bei meinem Kind.


lg

melanie mit 4 Kindern

11

#pro

28

#pro

12

Ich habe mal gelesen um den 12. Monat herum ist die ungünstigste Krippen Zeit.... Gerade in diesem Alter sind die kleinen besonders Mama fixiert.
Am besten erst , wenns denn geht, mit 18 Monaten mit Krippe beginnen.
Mein kleiner geht im Mai, er ist dann 26 Monate.
Musst du unbedingt arbeiten ? Echt schwierig dann....#liebdrueck

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