Kind nach Tag bei Schwiegereltern wie ausgewechselt

Hey,
wollte nur mal rumjammern. Meine Kinder waren den ganzen Samstag mit Übernachtung bei den Schwiegereltern. Ein Tag ohne Grenzen!!!
Ich war immer der Meinung Großeltern sollen ihre Enkel ruhig verwöhnen, zu Hause wissen die Kleinen wohl, dass da ein anderer Wind weht. Aber nun ist mein Großer seid gestern wie ausgewechselt. Ich bin nur noch am schimpfen. Erst mal macht er sich die Hose voll statt aufs Klo zu gehen, er schmeißt volle Teller durchs Zimmer und zickt ohne Ende rum wenn er seinen Willen nicht bekommt. Und er will alles. Er ist eigentlich ein super lieber Junge und ich denke wir haben das auch bald wieder im Griff. Aber mein Mann sagte schon, bei den Schwiegereltern gabs schon den ersten Machtkampf und die Oma holte eine Packung Smarties und mein Sohnemann bekam zusätzlich auch noch seinen Willen (er wollte das jemand einen ganz bestimmten Stuhl für ihn freimacht und hat das mit Geschrei durchgesetzt).
Boah, das nervt gerade. Ich muß schon sagen wenn das hinterher jedesmal so läuft, wird der wohl öfter zur anderen Oma abgegeben, die auch lieber guterzogene Enkel hat.
Kennt ihr diesen Stimmungswechsel denn auch?
GLG

Ja.
Meine Tochter ist 4,5 und wir haben diese "Probleme" immer noch.
Allerdings nicht so extrem, denn Teller rumschmeissen (ob voll oder leer) gibt es hier nie.

Ansonsten ist hier auch oft Gezicke und Gedönse wenn sie von der Oma kommt weil die springt wenn sie pfeift.

Ich sehe das ganze halb verärgert und halb gelassen, am nächsten Tag ist es Spuk vorbei und Oma und Enkelin hatten einen tollen Tag.

Hey,

ich weiss nciht, wie alt dein Kind ist, aber wenn es soo durchdreht nur weil mal jemand mehr erlaubt würd ich eher die eigene Erziehung überdenken, als die Grosseltern dafür verantwortlich zu machen, wenn ich ehrlich bin. Oder es wüht ihn dort zu sehr auf. Aber eigentlich müssten Kinder kapieren, dass es an unterschiedlichen Orten unterschiedliche Regeln gibt,...

Mona

Also um die eigene Erziehung mache ich mir gar keine Gedanken, denn er ist wirklich sehr brav und lieb und wird das auch ganz schnell wieder sein ;-)
Dein letzter Satz war auch immer mein Reden. Und das weiß er auch bald wieder (ich lass mich bestimmt nicht rumkommandieren von einen 2 Jährigen und nach den weggeschmissen Teller durfte er einen Lappen holen, aufwischen und das Essen war erledigt). Es ist gerade einfach nur anstrengend, nervig und ich hätte diesen schnellen Wandel nicht erwartet. War sonst auch nie so.

"(ich lass mich bestimmt nicht rumkommandieren von einen 2 Jährigen und nach den weggeschmissen Teller durfte er einen Lappen holen, aufwischen und das Essen war erledigt)."

von dir kann er keine kompromissbereitschaft lernen....

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"..., zu Hause wissen die Kleinen wohl, dass da ein anderer Wind weht."

"Er ist eigentlich ein super lieger Junge und ich deke wir haben das auch bald wieder im Griff."

"...., wird der wohl öfter zur anderen Oma abgegeben, die auch lieber guterzogene Enkel hat."

Zunächst: Ich kenne solche Stimmungswechsel nicht. Unser Sohn versucht sich überall zu behaupten... und beglückt uns und auch andere mit seiner Ichfindungsphase.
Ich weiss nicht, ob es nur ein generelles Problem deines Schreibstils ist oder aber ob hier wirklich das Wesen eures Erziehungsstils durchschimmert. Die zitierten Stellen sind mir insbesondere aufgefallen und fand sie eher abschreckend.
Bei euch Zuhause weht also ein spezieller Wind...es klingt so, als wäre der nicht besonders freigiebig in Hinblick auf Entfaltung und Freiheit.
Bald habt ihr euer Kind wieder im Griff...klingt auch nicht nach dem Zugeständnis einer eigenen Persönlichkeit...darf er sich entwickeln? Eigentlich ist er also ein lieber Junge...unser Sohn ist ein lieber Junge, aber er probiert sich aus und uns auch, phasenweise auch zu Lasten meiner Nerven. Natürlich möchte ich ihn anleiten für das Leben, Rücksichtnahme auf andere lehren, Benehmen und Manieren, Umgangsformen, soziale Kompetenz, Liebe zum Leben, Mut etc beibringen, aber eben auch mit viel Ausprobieren, Entfaltung und Anleitung wo sie nötig ist. Aber er ist kein Hund, den ich im Griff haben muss oder ein gefährliches Tier, das ich im Griff haben muss....
Die Eltern sind für die Erziehung zuständig, nicht die Omas...
und schreibst du immer von eurem Sohn mit der Form "der"?
Da fehlt für mich einfach ein liebevoller Unterton und zwar im ganzen Text.

Es liest sich so, als hätte euer Sohn sonst nicht so viele Möglichkeiten, sich zu entfalten und wäre eher etwas über angepasst. Daher erkläre ich mir die heftigen Reaktionen.
Das sind natürlich nur Assoziationen, aber immer ein Ansatzpunkt für dich, nämlich entweder die Erziehung eurerseits doch ein wenig zu hinterfragen oder deine Wortwahl zu überdenken.

LG
Rufinchen

Ich merke schon, ich hab mich hier wohl selbst als das Erziehungsmonster dagestellt. Ich kann euch wirklich versichern, wenn ihr uns kennen würdet, dann wüsstet ihr, dass wir eine Familie sind, die eigentlich den ganzen Tag lacht und Spaß hat. Nur manchmal gibts halt so schwarze Tage, an denen man sich abends im Bett fest drückt und verspricht, dass der nächste Tag ganz toll wird. Das ist halt heute so und wenn ich nun so böse rüberkomme sollte ich mich halt nächste mal besser an Leute wenden die mich kennen und so die Missverständnisse ausschließen.
Liebe Grüße

ja leider wschon nach nachmittagsbesuchen wenn ich dabei bin... daher hab ich den kontakt gebrochen, da war einfach zu viel was gar nicht ging...

wie wäre es mit einem klärenden gespräch? sie können ihn ja auch verwöhnen ohne JEDE regel außer kraft zu setzen..

Nein, so ein Gespräch hatte meine Schwägerin mal mit denen.
Also ich wollte für länger erst Mal meine Kleine bei denen und meinen Großen bei meinen Eltern abgeben und bei ein paar Stunden können die auch beide zu meinen Schwiegereltern. So war jetzt meine Überlegung. Es kommt auch nur zwei Mal im Jahr vor, dass meine Kinder länger als 12 Stunden abgeben werden.

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