Fahrt ihr mit einer Einweisung ins Krankenhaus?

Hi,

bevor ich meinem Cousin etwas Falsches sage, möchte ich mal fix eine Umfrage starten bzw Eure Meinung hören.
Sein Sohn hat Durchfall/Erbrechen und sie waren am Mittwoch beim Arzt. Dieser hat sofort eine Einweisung geschrieben.
Mein Cousin und seine Frau sind aber nicht ins Kh gefahren, weil der Kleine(21 Monate) doch noch trinkt und spielt, außerdem hat die Ärztin ihn ja gar nicht richtig untersucht und im Kh wird ihm eh nur weh getan...so der Wortlaut der beide.
Heute Nachmittag ging wohl gar nichts mehr mit dem Kleinen...weder Flüssigkeitsaufnahme noch das er spielte und nun ist er endlich im Krankenhaus. Das erzählte mir zumindest meine Tante aber mehr wissen wir nun auch noch nicht. Sie ist völlig fetrig, da sie gestern lane versucht hat die beiden zu überzeugen, dass sie in Kh fahren sollen.
Ich bin so sauer, dass sie nicht sofort gehandelt haben. Mein Kleiner war mit 7 Monaten wegen Rota 5 Tage am Tropf und knapp an einem Herzschaden vorbeigeschlittert....dabei war der Kinderarzt der Meinung, dass er eigentlich noch nicht ins Kh müsste...bin aber dennoch gefahren.

Der Kontakt bei uns ist eh mager, weil die beiden der Meinung sind alles besser und richtig zu machen. Mir egal..ist ihr Kind auch wenn ich manches anders sehe aber bei der Gesundheit darf man nicht so fahrlässig handeln ODER?

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Hallo,

also ich vertraue meinem Kinderarzt, sonst wären meine Kinder dort nicht in Behandlung. Von daher würde ich sofort ins KH fahren, wenn er das befürwortet.

Alles andere ist wirklich fahrlässig und gefährlich. Besonders bei Durchfall und Erbrechen bei Kleinkindern.

Manche Eltern sind bei solchen Sachen nicht zu begreifen.

LG von Doris

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Wenn ich eine Einweisung vom Arzt bekomme fahre ich. Und zwar sofort, ohne Umwege und ohne nachdenken, mit Müh und Not mich gerade noch an die Verkehrsregeln haltend ins Kh.

Ich steh da auf dem Standpunkt - lieber einmal zu viel geschaut, als einmal zu wenig.
Kann so etwas nicht verstehen.

Glg, Breeze

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hi selaphia!

Ich glaube, das müssen die Eltern selbst entscheidenund können es vermutlich auch besser beurteilen. Hast du das Kind denn gesehen, in welchem Zustand es war, um es beurteilen zu können?

Wenn es einem Kind nicht wirklich schlecht geht, es zwar erbrechen muss und Durchfall hat, sonst aber noch rege ist, würde ich auch nicht mit ihm ins KH gehen. Du darfst da auch nicht ein 7-monatiges Kind mit einem fast 2 Jahre alten Kind vergleichen, das ganz andere Ressourcen hat.

Ich kann nur sagen, dass mein Sohn immer sehr heftige Magen-Darm-Grippen hat (bald dürfte es mal wieder so weit sein) und trotzdem brauchten wir bis jetzt nie ins KH, weil er zwar klapprig und schlapp und elend war, aber niemals auszutrocknen drohte (trotz üppigem Erbrechen, keine Ahnung, wo der das immer her holt). Wir sorgen immer dafür, dass er im 5-Min-Rhythmus 3 ml einer Mischung aus Reisschleim, Tee, Prise Salz, Traubenzucker und einem Schuss O-Saft trinkt(messe ich im Hustensaftbecher ab). Das ist wenig genug, dass nix im Magen ankommt, aber genug, um dass der Körper etwas über die Schleimhäute aufnimmt. Das rettet ihn jedesmal vor dem Tropf. Ich käme niemals auf die Idee, mit ihm ins KH zu fahren, wenn er nicht wirklich Anzeichen von Austrocknung oder Lethargie zeigen würde.

LG
cori

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Auch nicht, wenn Euch eure Kinderärztin eine Einweisung für das Krankenhaus austellt? Natrürlich kennt jede Mutter ihr kennt am Besten und ich habe den Kleinen nicht gesehen aber kann mir nur schwer vorstellen, dass eine Ärztin jemanden ins Krankenhaus schickt ohne Grund und heute war es nun so schlimm, dass der Kleine sich kaum noch regte.

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Naja, ich weiß, dass Ärzte nicht nur auf den Gesundheitszustand des Kindes reagieren, sondern auch auf den Eindruck, den die Eltern machen. Wenn sich die Eltern sehr sorgenvoll und unbeholfen anstellen, wird jeder Kinderarzt eine Einweisung ins KH ausstellen. Gehen Eltern sehr selbstbewusst und mit einem guten medizinischen Grundveständnis an die Sache dran, traut auch mancher Kinderarzt den Eltern zu, ihr Kind zuhause zu pflegen.

Solange zu warten, bis er sich nicht mehr regte, wäre mir allerdings nicht in den Sinn gekommen. Ich achte dann schon sehr darauf, dass er noch eine gewisse Anteilnahme am Leben um ihn herum zeigt. Wäre das nicht mehr der Fall, wäre ich ruckizucki im KH, mit und ohne Einweisung.

Lg
cori

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Also:
Da ich selbst kein Arzt bin, höre ich doch verdammtnochmal auf den KiA!
Fertig.
Selbstverständlich würde ich bei ner Einweisung mit dem Kind ins KH.

Zumal die beiden ja nur ein Kind haben, wo ist das Problem?

Ich finde das fahrlässig und verantwortungslos.

Lg,
SE

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Wozu gehen die überhaupt zum Arzt wenn Herr und Frau Doktor selbst eintscheiden und behandeln können?
Unterlassene Hilfeleistung ist das.

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Hallo!

Ich sehe, ob und wann mein Kind dehydriert, apathisch wird oder sonstwie "abklappt" und DANN würde ich ins KH fahren - da muss ich vorher nicht zum KiA.
Ein Kind das trinkt und spielt würde ich auch nicht ins KH bringen.

Solange man mitbekommt, wann es umkippt, ist doch alles gut.
KH ist für mich immer nur die letzte alternative.

lg

melanie mit 4 Kindern